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Delphi 2005: Und jetzt?
Hi Leute,
ich hab mir heute mal das Delphi 2005 Architect Demo geholt, aus Interesse an .Net und den Neuerungen an Delphi. Jetzt ist das Ding installiert, und eigentlich wollte ich fröhlich drauf los programmieren. Aber bereits beim öffnen eines neuen Projekts hab ich so meine Probleme, weil ich mich nicht entscheinden kann, was ich will. Will ich ein C#-Projekt, eine VCL-Formularanwedung für Delphi.Net, eine Windows-Forms(Was zur Hölle das auch immer ist)-Anwedung für Delphi.Net, oder...? Das einzige, was mir erfreulicherwiese bekannt vorkommt, ist eine VCL-Formularanwendung für Delphi für Win32. Da läuft auch alles so, wie ich es will. Button auf's Formular, bei OnClick ne ShowMessage mit Hello World. Mein erstes Delphi 2005 Programm :) Nur stellen sich mir noch folgende Fragen: 1) Was ist Windows-Forms? 2) Ich lese plötzlich Sachen wie ASP.Net Webanwendung etc. Hab ich da irgendwas verpasst? Wieso programmiere ich komischerweise nur VCL-Anwendungen? 3) Was ist der Unterschied zwischen Windows-Forms-Anwendung für Delphi.NET und VCL-Anwendung für Delphi.NET 4) Ich will ein neues, großes Projekt anfangen. Soll ich dafür Delphi 2005 verwenden oder bei Delphi 7 bleiben? Wenn 2005, was für eine Anwedung soll ich machen? Ansonsten gefällt mir Delphi 2005 sehr gut. Die IDE läuft stabil, ist übersichtlich und schnell. (Laden hat bei mir 10 Sek gedauert...) Gruß |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
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Re: Delphi 2005: Und jetzt?
In spätestens einem Monate sollte die Personal-Version drausen sein.
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Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Aaaalso.
Winforms und ASP sind .NET - Anwendungen. Die brauchen sozusagen als Runtime das .NET - Framework auf dem Zielrechner. Du kannst .NET - Anwendungen mit C# oder in der Delphi-Language machen. VCL.NET sind die VCL - Komponenten auf das .NET - Framework portiert. Du willst hiermit keine neue Applikationen anfangen. Das ist eher gedacht, um alte Win32 - Projekte nach .NET zu portieren. Die letzte Option ist Dir ja jetzt schon bekannt. Für neue Applikationen hast Du also die Wahl: Win32 (dann ist es das, was Du schon gemacht hast) oder .NET. Dort hast Du dann die Sinnige Wahl zwischen C# und Delphi - beides als WinForms - Anwendung. ASP.NET - Webanwendungen kannst Du auch in Delphi und C# starten. Die Wahl bleibt letzlich Dir überlassen. Achso.. ja. WinForms sind in .NET das, was der TForm in der VCL entspricht. Die Komponenten heissen dort anders, sorgen jedoch dafür, das deine .exe ziemlich kein wird ;-) |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Also erst mal will ich auch mal meinen Senf zu Delphi2k5 geben. Bei mir dauert das Laden zwar einige Zeit (2,3 Minuten) aber die hab ich. Danach läuft die IDE (bisher?) ziemlich stabil. Die Märchen von mindestens 1Gig RAM kann ich nich bestätigen (hab nur 256 und Delphi ist nich der einzige offene Ressourcenfresser und alles läuft).
Und nun zum Thema: ASP ist eine Sprache für Webanwendungen (Active Server Pages). Google einfach mal danach. Zu Winforms: Das is glaub ich so ne .NET-eigene VCL, bin mir aber nich ganz sicher. Und ich würde dir auf jedenfall empfehlen dein Projekt (womit auch immer) als W32-App zu schreiben. Aus dem einfachen Grund, dass das .NET-Framework noch nich sooo weit verbreitet ist (und ich das .NET einfach nich mag [fragt nich warum, ich mags einfach nich ;) ]) mfg, mh166 |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Zitat:
In absehbarer Zeit ist das Framework sowieso überall vorhanden. Bevor ich jemand erzählen muß, daß mein Programm unter .NET nur in einer Windows-Box läuft sage ich ihm lieber, er solle das Framework nachinstallieren. Das muß er sowieso irgendwann machen. Momentan muß man sich eben eine Lösung so zusammenbasteln, daß sie mit möglichst geringem Aufwand auf .NET zu portieren ist. Insbesondere gilt es, auf direkte WinApi Aufrufe zu verzichten. Ich verwende z.B. keine MessageDlg, sondern MessageBox. In einem reinen .NET Programm ist das leicht anzupassen. |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Zitat:
Aber zugegeben, es ist z. Z. wirklich noch (bl)öde, dass man das Framework noch immer mitgeben muss, aber die Größe der Anwendung stimmt halt einfach :stupid: ![]() |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Ganz einfach:
.Net ist das Java von Microsoft. Nehm ich persönlich nicht her. Zu langsam, nicht portierbar. Win32 ist das Bekannte Delphi zum Entwickeln von performanten Programmen. Delphi&C++; schüttel, schüttel; ->C#; komisches Ding, nehm ich auch nicht her. |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
.net ist nach meinen Informationen bei normalen Programmen um ca. ~1% langsammer als normale Anwendungen, bei DirectX oder OpenGL liegt der Wert angeblich bei -10% (Was ich nicht bestätigen konnte, bei mir lief die .net Anwendung sogar schneler)!
.Net ist meiner Meinung definitiv die Zukunft, und wenn ich genug Geld habe werde ich mein Delphi auch mal auf 2005 Upgraden! |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
.Net muss langsamer sein, weil der net-code interpretiert wird. DelphiWin32 erzeugt Maschinencode, der auf dem 386 direkt läuft. Eine Schicht weniger.
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Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Ich programmiere jetzt auch schon lange genug, um sagen zu können, dass Ottonormal die Geschindigkeitsunterschiede wirklich nur bei einem 500 Mhz CPU merkt. Und auf solche Personen konzentriere ich mich schon garnicht mehr.
Und bitte, vergleiche .NET nicht mehr mit Java ;) Das tut mir weh :cry: ![]() |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
@Insider Prima Einstellung :thuimb:
Kenn' ich nich', kapier' ich nich', nehm ich nich' her :lol: @all D2005 Tester, die darauf sparen wollen um sich mehr mit .Net befassen zu können Spart's euch einfach ganz. ;) Delphi.Net ist IMHO die Zeit nicht wert, die man reinsteckt. (Ist ja eigentlich die gleiche, altmodische Syntax geblieben) Und die C# Personality von D2005 ist selbst gegen #develop ein Witz. ;) Prima zum .Net-Reinschnuppern dürfte also weiterhin ![]() @vel Wie war das noch vor einem halben Jahr? :zwinker: |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Zitat:
Bei .NET wird der Code in eine Zwischensprache (MSIL) kompiliert und erst zur Laufzeit (auf das jeweilige System optimiert) in Maschinencode umgewandelt... mfG mirage228 |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Ich weis es tut weh. .Net ist nunmal Java. Die MSIL ist sozusagen der Java-Byte-Code. Und das Schlimme ist, dass es nicht einmal platformunabhängig ist. Klar, MS ist da auch gar nicht dran interessiert. Drum lass ich das auch links liegen.
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Re: Delphi 2005: Und jetzt?
@Insider2004:
Dann Teste den Unterschied in der Geschwindigkeit doch mal aus, anstatt einfach etwas zu behaupten! Ich glaube du willst nicht zugeben das du "unrecht" hast, oder nicht ganz Richtig liegst, aber dass ist ja deine Sache! |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
@Insider
Wie gesagt: Prima Einstellung. Ich finde es mittlerweile echt gut, dass sich so viele Entwickler nur für alten Krempel interessieren. Ist ganz einfach weniger ernstzunehmende Konkurrenz. :mrgreen: Ich hoffe die Sticheleien kamen so an, wie sie gemeint waren. :gruebel: Nach den 2 Tagen Rumgepöbel hier von Leuten, die absolut null Ahnung haben, werde ich langsam ein wenig reizbar. |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Ich brauch doch nur D2005 starten. Da seh ich die Performance. Wenn MS alle seine Programme in .Net-geschrieben rausbringt, dann steig ich um. Das wird nicht so bald sein! Da brauchts wohl 8 GHz Prozessoren :-)
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Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Zitat:
Ausserdem wie gesagt wurde muss es Interpretiert werden, dies passiert beim Start, d.h. dass es "nur" langsammer startet, das sagt aber nicht das es während der Laufzeit langsammer ist! |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
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Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Die bds.exe von Delphi 2005 ist mit Borland Delphi 6 oder 7 für Win32 GUI kompiliert worden.
Es verwendet lediglich Module des .NET Frameworks. Also kannst Du nicht alle Lahmheiten von Delphi 2005 auf das .NET Framework zurückschließen. mfG mirage228 |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Ich hab ein paar .Net Programme. Da kann man von Klick bis zum Aufklappen der Haupt-Menüs Kaffee kochen. Java-Behäbigkeit :-) Wahrscheinlich werden da erst 20 MB grosse DLL geladen.
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Re: Delphi 2005: Und jetzt?
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& .net ist max minimal langsammer! |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Es hat nichts mit "Recht haben wollen" zu tun. Ich will am Tagesende ein Ergebnis auf dem Tisch haben. Bei .Net und Java und Co schlafe ich ein. Ich brauche produktive IDE's und Compiler, die schnellen Code produzieren. Wenn jemand genügend Zeit mitbringt, dann kann er mit solchen "Neuerungen" gerne spielen. Meine Sache ist es nicht.
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Re: Delphi 2005: Und jetzt?
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Re: Delphi 2005: Und jetzt?
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1.) .NEt Applikationen laufen im Gegensatz zu Win32 Anwendungen ohne Probleme(!) auch 1:1 unter Linux und MacOS-X. Auf Unix bzw. BSD Systemen siehts noch nicht ganz so 100%ig aus, kommt aber auch noch. Siehe das von Microsoft mit Knowlegde und Manpower unterstützte ![]() 2.) Es gibt keinen Bytecode. .NET Anwendungen werden in MSIL auf das Zielsystem kopiert. Bei der ersten Ausführung werden die Applikationen komplett auf die Zielarchitektur fertigkompiliert, als fertiges Kompilat abgelegt und dann danach und bei jedem weiteren aufruf nativ ausgeführt. Will heissen, nur der erste Start dauert etwas länger, danach hat man eine auf das aktuelle System optimiert! kompilierte Applikation, die im Regelfall schneller läuft als eine in einer anderen Sprache geschriebene Applikation. Was sagen uns diese zwei Punkte? Du hast Dich noch NIE mit .NET auch nur Ansatzweise auseinandergesetzt und setzt hier Gerüchte in die Welt die Dir jeder, der sich das ganze mal unverbindlich angeguckt hat sofort widerlegen kann. Also, 'Insider', du bist eher ein Outsider was .NET angeht. |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Zitat:
Warum müssen wir hier 1.) auf Heise-Niveau absinken und uns 2.) solche schon bewiesenermassen falsche Aussagen anhören? |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Also vorab, ich selbst habe mich noch nicht sehr mit .NET beschäftigt aber in unserer Firma wurde auch schon .NET programmiert.
Dabei heraus gekommen ist die Erkenntnis das für .NET noch nicht genügend Routinen vorhanden sind. Will man beispielsweise bei einer Soundkarte, die sich im System als eine darstellt aber tatsächlich mehrere Kanäle hat, die Kanäle einzeln ansprechen bleibt einem derzeit nix anderes übrig als das ganze in eine DLL auszulagern und diese in .NET zu nutzen. Somit ist es aber auch nicht nach Linux portierbar. Ich bin damals von Basic auf Delphi umgestiegen weil das programmieren ohne Pointer eine qual ist und teilweise Programm sehr langsam macht (wenn man zum beispiel Infos zu 2000 MusikTitell im speicher hat, und dann mehrere Listen in den diese Titel drin sind, so ist es recht unperformant wenn man in jeder liste eine kopie der Infos hat. Und wenn in einer liste sich die info ändert die anderen danach zu durchsuchen und abzuändern ist auch recht unperformant. In diesem fall find ich es kompfortabler in den Listen einfach einen pointer auf die eigentlich info zu führen). Bisher hab ich leider keine Möglichkeit gefunden dies in .NET umzusetzen, und auf fragen in boards haben da nix dran geändert. (Falls jemand doch weiß wie sowas geht würde ich mich über eine pn freuen). Der Geschwindkeits aspekt von .NET gefällt mir allerdings und auch die angestrebte portierbarkeit sprechen für .NET - Wenn irgendwann das gewünschte auch erreichbar ist steig ich gern auf .NET um. Irgendjemand hat auch geschrieben das .NET bei 500 MHZ Rechnern doch langsamer ist, er aber auf sowas gar keine Rücksicht mehr nimmt. In unserer Firma ist es so das wir in der Regel auf langsamen Rechnern programmieren und die Programme möglichst perfomant zu machen. Somit erspaart man sich Anrufe beim Support von Kunden welche sich über aussetzende Musik beschweren (man kann eben vom kunden nicht immer erwarten das er nur unser Programm offen hat und kein anderes). Natürlich kann man es auch machen wie es die Konkurenz vor ca. einem Jahr gemacht hat - die haben ihr Programm einfach mit RealTime-Priorität ausgeführt so das man nebenbei nix anderes mehr machen konnte :roll: |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Robert_G ... nein, nicht doch, ich werde nicht auf C# umsteigen, auch nicht in absehbarer Zeit.
Jedes Mal wenn ich auf einen C# Quelltext schaue, bekomme ich einen Knoten im Kopf ! Für meine Intelligenz sind die vielen Klammern und komischen (falsch rum) deklarierten Variablen einfach nicht geeignet ! Und nochmal Robert. die Seite hier heisst ![]() ![]() Microsoft hat seinen Gewinn in letzten Quartel verdoppelt auf 3,5 Mrd. Dollar. Jenseits von böse. Nein, ich will auch Borland und mein Delphi ! So ist das halt nun mal ! |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Aber komisch ist es ja doch!
Warum schreibt insbesondere nicht Microsoft fleißig .Net-Anwendungen? ![]() ![]() |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
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Greetz alcaeus |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Hai ihr,
ich bitt euch alle beim Thema des Threads zu bleiben! Und ob hier jemand genervt ist oder nicht ..... wir wollen trotzdem einen höflichen Umgangston in der DP haben. Es steht jedem frei die Programmiersprache seiner Wahl zu verwenden. Und ähnlich wie die Diskussionen Linux/Windows bringt es nicht viel über verschiedenen Programmiersprachen für .NET zu "diskutieren". Danke :-) |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
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Gruss |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Zitat:
Es ist doch aber schon sehr seltsam, wenn sogar Microsoft und Borland ihre Produkte, weiterhin in C++ / Object Pascal schreiben. Und das bedeutet wiederrum, dass man Win32 noch sehr lange unterstützen wird. PS: Welche Firmen setzen überhaupt auf .NET? Microsoft und Borland? |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Stell Dir vor, Du hast eine Firma, die ein gutes Programm anbietet. Um möglichst viel zu verdienen, musst Du darauf achten, dass die Hardwareanforderungen minimal sind. Sonst verlierst Du den Kunden, der alte Rechner hat und der nicht bereit ist neue PC's anzuschaffen. Minimale Hardwareanforderungen und .Net sind schon ein Widerspruch in sich!
Noch ein Gedanke: Warum ist Word, Powerpoint, etc. nicht in Java/.Net geschrieben? |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
Das Problem das die meisten Firmen haben mit .net ist der, dass sie große Teile des Quelltextes umschreiben müssten!
Zum thema Libarys: ![]() |
Re: Delphi 2005: Und jetzt?
:warn: Zum letzen mal! Bleibt beim Thema der Frage und diskutiert hier nicht (mit scheinwissen) über den Sinn von .NET :warn:
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Re: Delphi 2005: Und jetzt?
[ot]
Zitat:
schreibe ich auch meine Programme dafür um. Beispiel: Windows XP 64 Bit Edition. Was wird wohl aufwendiger sein? Office nach .NET portieren oder XP auf 64 Bit Basis bringen :gruebel: [/ot] PS: D2005 ist mir einfach zu unausgewogen. |
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