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AW: Virtualisierung Server im Heim-Bereich
Okay, vielen Dank für Eure Antworten. Was haltet ihr denn von der Virtualisierung mit Proxmox?? Ist es in der Performance - was die Platte angeht - beser als VM Ware Workstation. Mit Ausnahme von diesem habe ich mit der Virtualisierung keinerlei Erfahrung :(
Ich werde jetzt auf meinem Server ein Dual-Boot machen mit Ubuntu Server als "nativer" Server sowie zusätzlich eine Windows 7-Installation als Host für Tests bezüglich der Virtualisierung. Dann habe ich für den "Produktivbetrieb" meine bekannte Konfiguration und für Tests habe ich die Windows-Umgebung mit einer Virtualisierungs-Software. Die Datenplatte ist dann mein gewohntes 4TB-Hardware-RAID1, die Betriebssysteme werden auf ein separates RAID1 gepackt. Bin mal gespannt wie meine Tests ausgehen und wann ich dazu komme. Ich werde über die Performance hier berichten - damit der Thread hier bezüglich meiner eigenen Erfahrung ergänzt wird. Danke nochmals für Eure Erfahrungen! |
AW: Virtualisierung Server im Heim-Bereich
Proxmox ist eine Distribution, welche eine grafische Verwaltungsoberfläche für die Virtualisierung mitbringt. Es wird entweder KVM oder OpenVZ zur Virtualisierung verwendet. Bei Windowsmaschinen fällt dann OpenVZ raus und es würde KVM übrigbleiben.
![]() Von der Performance dütfte die KVM Lösung Workstation klar schlagen. |
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Zitat:
Ich würde keine zwei verschiedenen Betriebssysteme an mein Datengrab lassen. :pale: |
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Ich würde (von ganz wenigen Ausnahmen mal abgesehen) nie wieder einen Server ohne Virtualisierung aufsetzen. Neben dem Vorteil der Image-Sicherung ist es einfach praktisch, "mal eben" eine zweite Maschine für eine Spezialanwendung herrichten zu können.
Ich verwende fast ausschließlich Proxmox und bin sehr zufrieden damit. Auch im HA-Bereich setz ich das ein - z.B. einen HA-Cluster über 2 Server mit DRBD als Platte und Proxmox als Virtualisierer. In meinem Homeoffice rennt eine einzelne Maschine mit Proxmox, auf der dann aber auch der private Medienserver rennt (und damit logisch vollkommen getrennt ist vom Server für Arbeitsbelange, obwohl sie auf der gleichen Maschine laufen). Gruß GRL |
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Ich habe zuhause meine ganze Computerwelt virtualisiert auf einer Hardware.
Der Host ist ein Ubuntu 14.04 mit kvm/qemu Darauf habe ich am laufen: einen Fileserver (früher war da ein NAS) meinen Hauptrechner (Zugriff über HDMI oder X11) meinen Windows Spielrechner (VGA Passthrough) ein paar Testsysteme ein Webserver Alle Ubuntu außer dem Spielrechner. Läuft 24/7 auf nem i7 920 mit RAID1 Geplant ist noch: -eine SSD für die Betriebssysteme -Die Hardware auf Haswell umrüsten wegen Stromverbrauch Vorteile: -Schnelle Datentransfers (4k Filme streamen? - Kein Problem) -weniger Hardware nötig (dafür Teurere und hohe Stromrechnung) -Software kostet nix -ständiger Fernzugriff auf den Hauptrechner möglich (ohne WOL) Nachteile: -Man braucht einen leistungsfähigen Rechner, der ständig an ist (Stromverbrauch) -Man braucht viel mehr RAM als sonst. ESXi oder sonstige (insbesondere propertieäre) Bare-Metal-Hosts kommen bei mir nicht in Fragen wegen: -Keine Hardwareunterstützung für 90% der RAID-Systeme -Keine Verschlüsselung auf Hostebene -Kein Grafikausgang -Kein Vga-Passthrough Hyper-V (als semi-Bare-Metal) kann das zwar alles, aber ist propertieär. VirtualBox wäre wohl auch ok. |
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Zitat:
Bei mir steht dieses Jahr ein neuer Rechner an, und ich hatte eigentlich an Dual Boot gedacht – Linux zum Arbeiten/Surfen usw. und Windows zum Spielen. Allerdings weiß ich jetzt schon, dass ich wahrscheinlich zu faul sein werde, immer den Rechner neu zu starten um das Betriebssystem zu wechseln. Da wäre Virtualisierung natürlich cool. Wie hoch sind denn die Performance-Einbußen bei der Grafik? Weitere Frage: Wenn man eine Grafikkarte an eine VM durchreicht, dann kann wahrscheinlich immer nur eine VM die Grafikkarte gleichzeitig benutzen, oder? Gibt es da sowas wie „Plug & Play“, also dass, wenn ich von Windows zurück auf Linux wechsle, bei Windows die Grafikkarte virtuell ausgesteckt und bei Linux virtuell wieder eingesteckt wird (und vice versa)? Oder muss man sich bei einer von beiden Maschinen mit der integrierten Grafik abfinden? |
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Zum Graka-Durchreichen gibt es eigentlich zwei verschiedene Techniken zu. Die eine ist, dass man auf dem Gastrechner einen Treiber installiert, der einfach DirectX und OpenGL auf API-Ebene ans unterliegende System weiterreicht. Das funktioniert dann auf jeder Hardware, aber wenn du damit einen Windows-Gast auf einem Linux-Host versorgst, wird das DirectX natürlich durch die Wine-Libs übernommen, d.h. es laufen genau die gleichen Spiele nicht, als würde man sie direkt mit Wine unter Linux ausführen.
Die andere läuft über eine Verwaltungeinheit aufm Board, die IOMMU, da sieht dann jedes System die GraKa tatsächlich als Gerät. Hat aber nicht jeder, läuft allerdings dann ohne nennenswerte Einbuße irgendeiner Funktionalität. In beiden Fällen sollte das ganze auch für beliebig viele VMs gleichzeitig gehen. |
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Zitat:
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Hallo,
mein Host PC ist ein kleiner Windows 8.1 PC mit 240 GB SSD Fesplatte und 8 GB RAM. Ich verwende ![]() ![]() ![]() PHPVirtualBox sollte wohl auch unter Linux mit Apache Webserver laufen. Ich habe festgestellt dass man mit VirtualBox unter Linux eine sehr hohe Performance erreichen kann. Für mich ist VirtualBox erste Wahl, weil ich sowohl Windows, Linux und auch MAC's verwende. So kann ich meine virtuellen Maschinen schnell mal auf ein anderes System schicken ... KUBA |
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Zitat:
Die Variante mit der IOMMU war mir dagegen neu, und das wäre auch die Variante, die ich wenn dann für einen Spielerechner verwenden wollen würde. Das andere macht denke ich keinen Sinn, da der Overhead zu groß ist. Das einzige Problem, was ich damit sehe, ist dass mir ggf. die Grafikkarte unter Linux dann nicht mehr zur Verfügung steht und ich dann dort wahrscheinlich die integrierte Grafikeinheit der CPU verwenden müsste. Nun arbeite ich seit ca. einem Jahr mit einem Laptop mit integrierter Intelgrafik, und das Teil ist wirklich grottenlahm. Auf meinem Desktop möchte ich eine solch schlechte Performance auf keinen Fall haben. Ich weiß nicht, inwieweit die Intelgrafik bei den Desktop-Prozessoren besser ist. Wenn ich damit 1080p-Videos im Vollbild abspielen kann und im Firefox flüssig scrollen kann, dann würde mir das ja reichen. Achja, und man sollte vielleicht mehr als einen Monitore anschließen können, auch wenn ich zurzeit nur einen habe. Ich weiß nicht, wie weit die Intel-Grafik da inzwischen ist. Wenn das nicht geht, müsste ich eben noch extra eine zweite Grafikkarte für Linux einbauen. Aber da wäre mir die Dual-Boot-Lösung dann wahrscheinlich doch lieber... |
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