![]() |
AW: warum C++ statt Delphi?
Ich kenn mich mit Java noch nicht so gut aus (muss es jedoch wegen Uni lernen >/), aber man kann angeblich Codebereiche definieren, die zur Laufzeit nicht interpretiert sondern richtig kompiliert und ausgeführt werden.
Das hat sicher nen Namen, mag es mir jemand verraten? ^_^ Habs, JIT |
AW: warum C++ statt Delphi?
Hallo zusammen,
C++ ist um ein vieles mächtiger als Delphi. Allein die Template Möglichkeiten gehen bei weitem über die der Generics von Delphi hinaus. Oder die Möglichkeit der Mehrfachvererbung: Ok, man muss schon aufpassen, was man da wie vererbt, das kann sehr schnell unübersichtlich und fehleranfällig werden, lässt einem aber doch weite Freiheiten. Die Interface sind da nur ein fadenscheiniger Ersatz. Mit Boost bzw. jetzt dem neuen Standard kann man viele schöne Sachen machen, Multithreading z.B. ist reltiv schnell und sicher umgesetzt. Ja und da ist noch die Sache, dass ich fast jede Klasse auch lokal instanziieren kann und nicht immer mit new einen neuen Speicherplatz dynamisch anfordern muss. In Delphi gibt es da ganz schnell diese häßlichen try..finaly Verschachtelungen, wenn ich mal etwas mehr in einer Methode brauche, ok, etwas am Design verändert, kann ich das vielleicht auch vermeiden. Ich persönlich mag C++ sehr gerne und kann damit auch recht gut um, es bedarf allerdings eine lange Lernphase, aber wenn man es drauf hat, dann kann man recht dolle Sachen damit machen. Persönlich fehlt mir in C++ aber die with-Anweisung, da hat Delphi was voraus ;-) Ich finde, das vergleichen der Sprachen ist aber nur eine seite der Medallie. Zum proggen brauche ich auch noch einen Compiler und am besten eine ordentliche IDE. Und da geht es schon los. Wenn ich das richtig verfolgt habe, sind die neuen C++ Features nur im 64 Bit Compiler verfügar, man belehre mich, wenn ich mich irren sollte. Für 32 Bit werkelt immer noch der alte. Die Produktivität ist mit dem C++ Builder nicht mit Delphi zu vergleichen, ein Hauptgrund warum ich als One-man-Tastaturhämmerer auf Delphi setze, wegen z.B.
Also, der Emba Compiler (ich rede jetzt mal nur vom 32er) ist wie schon gesagt, meilenweit hinter den aktuellen Compilern zurück. Aber es gibt noch ein Problem: Welches Tool nimmt man für die Oberflächenprogrammierung? Ok, QT fällt mir gerade ein, VCL braucht die Builder IDE und die ist grottig, MFC ist doch eh fast WinAPI, ja und dann? Also meine Meinung: Für "Backboxen" würde ich C++ mit einem vernünftigen Compiler nehmen, kommt eine GUI dazu, dann entweder in Schichten mit verschiedenen Systemem arbeiten oder eben auf das Brot- und Wassertool Delphi ausweichen. (Um .net habe ich bis jetzt einen Bogen gemacht und Java mag ich persönlich nicht so...) So, nun denn, frohe Weihnachten! Gruß Pixfreak |
AW: warum C++ statt Delphi?
Zitat:
Zitat:
Mehrfachvererbung verursacht bei weiten mehr Probleme als es löst. Interfaces ist ein Sprachkonstrukt ohne das viele Realisierungen nicht so elegant zu realisieren wären. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Bei der ersten Integrationsphase hat sich dann gezeigt wo die Probleme lagen und ich hätte jede Wette gewonnen da es mal wieder typisch vagabuntierende (String-)Zeiger auf C++-Seite waren. Hab mir dann relativ schnell einen anderen Job gesucht da es klar war das diese Lösung mit Volldampf an die Wand fährt. |
AW: warum C++ statt Delphi?
Hallo,
erstmal frohe Weihnachten allen hier. Ist wirklich ein super Forum, nette Leute, interessante Themen, sogar extra für Weihnachten wird ein Sprach-Flamewar geboten. :-D Soll die Frage denn bedeuten "Warum den C++ Builder statt Delphi ?". Das ist eine berechtigte Frage. Die Antwort lautet sicher: Weil Emba die Kunden braucht, nur deshalb erinnert man sich an das Stiefkind im Produktportfolio. Wenn die Frage wirklich allgemein gehalten ist, gilt sicher das Wittgenstein-Zitat "Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt". Die Welt von C++ ist halt um so viele Anwendungsbereiche größer, als die Welt von Windows Anwendungen mit Datenbankanbindung. |
AW: warum C++ statt Delphi?
Zitat:
Zitat:
|
AW: warum C++ statt Delphi?
Hallo,
weil heutzutage leider viele Programme in C++ entwickelt sind. Nachwuchs in den Unis ist dank fehlender freier Compiler (Lazarus zählt nicht) nicht zu erwarten. Und wenn es keinen Nachwuchs gibt, gibt es keine neuen Projekte mit Delphi. Eine zweite Sache sind die vielen zu pflegenden Projekte in C++. Als Maintenance-Entwickler (ein schönes Wort) werden C++-Programmierer gesucht. Heiko |
AW: warum C++ statt Delphi?
Zitat:
|
AW: warum C++ statt Delphi?
Zitat:
Die Verteilung hatte zwei "Kamelhöcker", einen der älteren C++ Programmierer von Ende 30 bis Mitte 50, aber einen höheren vorderen Höcker von Anfang bis Ende 20. Dazwischen die "Java Lücke". Diese junge Generation fehlt Pascal ziemlich vollständig. (Was erklären dürfte, warum David I jetzt C++ Weihnachstsgedichte posten muss.) Wenn ich in der Firma nur das Wort Delphi erwähne, ernte ich böse Kommentare von den jüngeren, a la "Das hatte ich in der Schule, das ist voll Sch....". |
AW: warum C++ statt Delphi?
Über kurz oder lang wird Delphi am fehlenden Nachwuchs kaputt gehen. Schade, dass Emba nur im Hier und Jetzt lebt und nicht an die Zukunft denkt. :(
|
AW: warum C++ statt Delphi?
Delphi/Pascal wird immer seine Anwender haben. Fragt sich nur, wie lange es Emba schafft, die Kosten niedrig zu halten um nicht pleite zu gehen. Aber selbst wenn Emba pleite geht, die Delphi-Code-Base ist zig Millionen wert und wird dann von irgendjemanden aufgekauft und weitergeführt werden.
|
Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 14:06 Uhr. |
Powered by vBulletin® Copyright ©2000 - 2025, Jelsoft Enterprises Ltd.
LinkBacks Enabled by vBSEO © 2011, Crawlability, Inc.
Delphi-PRAXiS (c) 2002 - 2023 by Daniel R. Wolf, 2024-2025 by Thomas Breitkreuz