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Flo.Hoe 22. Mär 2007 12:29


Allgemeine Beschleunigungsprozedur
 
Oh man wie lange ich das schon probiert habe ...
Mir war immer klar, wie ein Objekt gleichmäßig beschleunigt werden kann.
Entweder man verändert die Anzahl der Pixel, die es pro Zeiteinheit zurücklegt, oder das Zeitintervall.
Also hab ich mich daran probiert für beide Arten Methoden zu schreiben.

Delphi-Quellcode:
procedure TForm1.Timer1Timer(Sender: TObject);
begin
image1.left:=image1.left+1;
t:=t+timer1.interval;
timer1.Interval:= round(1000/(a*t)) ;
end;
Delphi-Quellcode:
procedure TForm1.Timer1Timer(Sender: TObject);
begin
s:=s+1;
image1.left:=image1.left+s;
end;
Aber als Ergebnis habe ich immer nur entweder ruckelige oder ungleichmäßig-beschleunigte Bewegungen erhalten.

Ist es überhaupt möglich, ohne Hilfe von zusätzlichen Komponenten(directx,...) eine ansehnliche Beschleunigung hin zu bekommen.

Khabarakh 22. Mär 2007 13:20

Re: Allgemeine Beschleunigungsprozedur
 
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Bei mir "flutscht" es im wahrsten Sinne des Wortes wunderbar, siehe Anhang. Aber um einmal die zwei Stolpersteine zu nennen:
1. Der Windows-Timer hat weder eine hohe Priorität noch eine hohe maximale Frequenz. Für größere Animationen bietet sich das Prinzip der Spielschleife an.
2. Windows-Controls sind nicht fürs Verschieben gedacht.

[edit]Hab deine zweite Methode implementiert, die Framerate würde ich auf jeden Fall immer konstant lassen. Bzw. wird bei größeren Anwendungen/Spielen sowieso framerate-unabhängig programmiert.
[/edit]

Flo.Hoe 22. Mär 2007 21:04

Re: Allgemeine Beschleunigungsprozedur
 
Ich hab es jetzt noch verfeinert, sodass man auch geringere Beschleunigungen einstellen Kann.

Delphi-Quellcode:
procedure TForm1.Timer1Timer(Sender: TObject);
begin
  s:=s+ds;
  image1.Left:=image1.Left+trunc(s);

  rest:=rest+s-trunc(s);
  image1.Left:=image1.Left+trunc(rest);
  rest:=rest-trunc(rest);
end;
Doch mein Problem bleibt bestehen. Es ist immer noch keine sanfte Bewegung. Das Bild flackert ein wenig (obwohl DoubelBuffered:=true).
Nach dem Code zu folge müsste es elegant gleiten!
Liegt es daran, dass ich eine Komponente verschiebe?
Wenn ja - wie kann ich dann sonst ein Bild beschleunigen?
Und wie kann ich ohne Timer auskommen?

Jelly 22. Mär 2007 22:07

Re: Allgemeine Beschleunigungsprozedur
 
Zitat:

Zitat von Flo.Hoe
Und wie kann ich ohne Timer auskommen?

Beschleunigte Bewegungen (zumindest gleichmässig beschleunigte Bewegungen, für andere ist a auch zeitabhängig) lassen sich immer wie folgt darstellen:

Code:
x(t) = ½at² + v0*t + x0
Und die Zeit wächst linear. Also wirds einfach: Du brauchst nur eine Schleife durchlaufen und die Zeit, die sich ja bei jedem Durchlauf der Schleife erhöht, als Parameter t in die Gleichung einzusetzen.

That's it.

Delphi-Quellcode:
procedure Move (picture : TPicture) ;
var
 t0 : integer ;
 t : double ;
begin
    t0 := gettickcount ; // in ms
    while True do begin
       t := (gettickcount - t0) / 1000 ;
       x := 1/2 * a * t * t +  v0 * t + x0 ; //  a, v0 und x0 sind Konstanten ;
       picture.left := x ;
       // Eventuell ein Sleep einbauen, wenn die Prozessorlast zu hoch steigt
       // Und eine Abbruchbedingung der Schleife
    end ;
end ;


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