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gibt es eine leichtere Programmier-IDE als Delphi ?
Hallo,
nachdem ich mich so lange mit dem Einstieg in Entwurfsmuster mit Delphi rumgequält habe und ich so wieso einen "Plattformumstieg" von Delphi7 Enterprise auf BDS2006 Architect plane, ist zu überlegen, ob man dann an Delphi kleben bleiben soll. Bei Entwurfsmuster schreiben Gott und die Welt immer über Java und seltenst über Delphi. Ist Java leichter und effizienter als Delphi? Ich erinnere mich an frühere Zeiten PV-Wave unter DEC-SCP, man konnte leicht viel Programm mit wenig Code schreiben - für kleine Selbstentwicklungen eine schöne Sache. In Delphi muß man erst eine ganze Menge Drum-Herum programmieren, ehe man zum Kern kommen kann. Ja, nun einfach meine Grundsatzentscheidung, bevor ich mich zu einem konkreten Umstieg entschließe, Wohin sollte sich ein Nebenbei-Programmierer, der auf Win32 Basis Exe generieren will bewegen. Sicherlich werdet Ihr jetzt alle schreien "Bloß weg von Delphi!", dann seid Ihr den penetranten Frager endlich loß. Welche Vorzüge hat zB. Java gegenüber von Delphi (natürlich auch welche Nachteile)? Na dann viele Grüße E. B. |
Re: gibt es eine leichtere Programmier-IDE als Delphi ?
Also die Delphi-IDE ist im Win32 neben (VB igitt) die mit Abstand die leichteste du programmierende IDE. Man hat schnell ne Oberfläche zusammengeklickt. Wenn es aber um den eigentlichen (Business-)Code geht ist bei jeder Sprache Handarbeit angesagt.
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Re: gibt es eine leichtere Programmier-IDE als Delphi ?
Zitat:
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Kleines Beispiel:
Code:
string a = "Test";
string b = "Test"; if (a == b) { // hier wird der Code nie landen... } Zitat:
Also im Win/32-Bereich: Bleib auf jeden Fall bei Delphi. Wenn Du was anständiges Plattformunabhängiges willst schau Dir .NET an. Auch das kannst Du mit dem neuen BDS - sowohl in C# als auch in Delphi. Aber gut gemeinter Tipp: Finger weg von Java. |
Re: gibt es eine leichtere Programmier-IDE als Delphi ?
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Re: gibt es eine leichtere Programmier-IDE als Delphi ?
Java lohnt sich nur dann, wenn Du das selbe Compilat auf allen Plattformen laufen lassen willst (auch wenn dann einige schreien in diesem Fall ist Java besser als .Net. .Net hat den Vorteil, dass man sprachunabhängig ist und es gehen einige Schweinereien mehr).
Wenn Du nur Win32 entwickelst, oder es ausreicht, die Quellen auf anderen Plattformen neu zu kompilieren, dann bleib bei Delphi/freePascal. |
Re: gibt es eine leichtere Programmier-IDE als Delphi ?
Bessere IDEs als Delphi gibt es durchaus. Z.B. fand ich JBuilder 2005 recht eindrucksvoll - all das, was in Delphi jetzt erst zu implementieren angefangen wird, ist dort schon längst drin und gut ausgereift. Error Insight funktioniert bestens, der Editor unterstützt intelligentes Syntaxcoloring (z.B. werden überschriebene Methoden grün, statische kursiv, Klassenmembers pink, nicht benutzte Variablen grau dargestellt etc.), in einigen Situationen (z.B. wenn man vergessen hat, eine Exception abzufangen) bietet Error Insight ein automatisches Refactoring an, das das Problem behebt, Code Insight verhält sich ziemlich intelligent (und funktioniert auch für import und Javadocs!), für Methoden können automatisch Javadoc-Kommentare generiert werden, Error Insight berücksichtigt fehlende Informationen in Javadocs, Scope Insight zeigt die interessanten ersten Zeilen der aktuellen Funktion/Klasse an und vieles mehr. Refactorings sind selbverständlich drin, leicht benutzbar und ziemlich bugfrei, Strukturpanel und Projektverwaltung bieten allen nötigen Komfort, ein Profiler ist (in den großen Versionen) direkt integriert, die IDE bietet direkte Unterstützung für die OpenTools-Erstellung und die Erzeugung von JNI-Headern. Einfach alles da, was man sich nur wünscht. Und mittlerweile sind sie bereits zwei Versionen weiter ;)
Natürlich gibt es auch Nachteile: die IDE ist etwas schwerfällig und ein Speicherfresser sondersgleichen, und sie ist für Java. Auch der Designer reicht nicht an den von Delphi/C++Builder heran. Dennoch, bis Delphi im weiteren auf dem Niveau dieser IDE angekommen ist, wird wohl noch etwas Zeit vergehen... |
Re: gibt es eine leichtere Programmier-IDE als Delphi ?
Das ist schonmal der falsche Anfang in der DP nach sowas zu fragen.
Delphi ist nicht gerade verbreitet und die Anhänger von Delphi müssen sich entsprechend gegen die "Riesen" verteidigen :-). Ich persönlich programmiere sehr gerne in Java. Mir gefällt auch die Syntax sehr gut. Jeder vernünftige Delphiprogger wird Java zwar vorwerfen, dass es mit den ganzen komischen Zeichen... Also mit den {} | & || && genau wie C natürlich unübersichtlich, kryptisch und sonstwas ist... Ich muss aber sagen, dass ich diese Syntax sehr übersichtlich finde und den Quelltext so viel schneller und leichter überblicken kann. Dann hast du so sachen, wie Listen sortieren... In Java schreibst du in deine Klasse einfach implements comparable, schreibst eine compare Funktion in deine Klasse und mit ein paar Zeilen sortierst du deine Liste sehr effizient. Bei Delphi darfst du dir das alles jedes mal wieder schreiben. Oder auch sowas: ArrayList<String> bla; Die Paralelle dazu heisst in Delphi TList. Aber bei der ArrayList in Java kannst du in <> den Typ mitübergeben und schon hast du ganz ohne Typcasts eine typisierte Liste. Das geht mit der TList auch, wie in der CodeLibrary jemand bewiesen hat, aber es ist ungleich komplizierter. Zitat:
Für einen Delphi-progger, der sich nur mal so mit Jav vbeschäftigt sieht das unlogisch aus. Aber mal erklärt: In Java gibt es eigentlich nur noch Objekte. Auch string ist ein Objekt. Und wie wir wissen ist ein Objekt ein Pointer. Wenn wir also ObjektA == ObjektB schreiben, dann werden die Adressen, auf die die Pointer zeigen verglichen. Man könnte den Compiler natürlich so umschreiben, dass er "mitdenkt" und sieht "och... zwei strings... die vergleiche ich mal stringmässig miteinander". DAS wäre allerdings unlogisch. Das führt nämlich zu grössten Verwirrungen, wenn man andere Objekte mal miteinander vergleicht ("aber bei Strings ging das doch....!?!"). Richtig wäre übrigens if (a.compare(b)) { /* do stuff */ } Ein grosser Vorteil von Delphi ist aber die IDE... Die ist einfach super... Auch der Debugger usw... In meinem Beitrag kommt Java natürlich sehr gut weg. Aber es gibt mittlerweile genug Beiträge gegen Java, ich denke nicht, dass ich da noch was ergänzen muss. Was sich in jedem Fall lohnt ist sich Java mal anzugucken... Einfach mal eclipse runterladen und irgend ein mini-Projekt in java schreiben. Ein weiterer Vorteil von Java. Alles, was du zum Entwickeln brauchst gibt es OpenSource. Auch wenn du bei deinem Freund zu Hause bist oder 3 Computer hast, kansnt du dir ganz legal die nötige Software überall installieren (oder auf einem usb-stick speichern) und überall proggen. Eclipse gibt es auch einfach als zipDatei. Nix Installation. Nur extrahieren und loslegen, solange die Java JRE installiert ist. Das für mich auch ein Kriterium guter Software. Man kopiert Sie auf einen USB-Stick, und auf einem anderen Computer funktioniert sie immernoch. Bei mir immer gleich ein Pluspunkt ;-). Aber egal... Darauf wollte ich garnicht hinaus ;-). Du solltest es dir jedenfalls einfach ansehen, um dir dein eigenes Urteil zu bilden. Denn alles, was wir dir hier erzählen ist sehr subjektiv. Es gibt keine Antwort, sondern lediglich eine (bzw. viele) Meinung(en). |
Re: gibt es eine leichtere Programmier-IDE als Delphi ?
Also ich verstehe das ganze Vorhaben nicht so recht.
Zitat:
2. Was muss "drumrum" programmiert werden ? Von alleine geht mit Java auch nichts. 3. Der sollte bei Delphi Win 32 bleiben und nicht rumexperimentieren. :zwinker: ODER : 1-2 Jahre investieren um alles zu testen. Demo-Versionen gibt es mehr als genug. |
Re: gibt es eine leichtere Programmier-IDE als Delphi ?
Zitat:
Und die Syntax von Delphi ist mir sowieso etwas zu wortreich :mrgreen: Ob nun Java besser/logischer/ausgereifter ist als Delphi, sollte keine Diskussion wert sein. Java hat größtenteils andere Zielgruppen als Delphi, und beide sind für ihr Gebiet sehr gute Lösungen. Ein nicht unbeträchtlicher Nachteil kommerzieller Sprachen wie Delphi, Java, C# etc. ist allerdings, daß sie sich sehr schnell verändern, Altes als "obsolet" erklärt, manchmal sogar nicht mehr unterstützt wird, und das die Sprachkonsistenz nicht eben zunimmt. Auch hier steht C++ besser da - dafür muß man eben für Dinge wie Closures/Delegates und Threads derzeit noch proprietäre Compilererweiterungen oder externe Libraries benutzen :roll: |
Re: gibt es eine leichtere Programmier-IDE als Delphi ?
Zitat:
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