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[Artikel] Aufrufkonventionen
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Re: [Artikel] Aufrufkonventionen
Da hab ich doch glatt mal ne Frage^^
Wo genau ist der Unterschied zwischen stdcall und safecall, wenn doch bei beiden "Von rechts nach links - Routine - Nein" der Fall ist (also Parameterübergaberichtung - "Stackaufräumer" - Übergabe in Register), außer dass stdcall der Windows-Standard ist? |
Re: [Artikel] Aufrufkonventionen
Da haben sich aber 1-2 Fehler eingeschlichen, und es ist noch sonderlich vollständig.
1) "Messagebox erwscheint," -> "erscheint" 2) register -> Übergabe in Registern? Jain, nur die ersten 3 in EAX, EDX, ECX dann alle folgenden auf dem Stack 3) cdecl ist auch noch relativ interessant wurde aber nicht beschrieben (nur in der Tabelle) 4) "Und stdcall ist insofern interessant, als dass es die Aufrufkonvention von Windows API Funktionen ist." Stimmt auch nicht (mehr). Das gilt nur für Win32, Win64 hat ne total beschissende Aufrufkonvention, die ähnlich der register ist und dazu noch Typenabhängig Sollte man eventluell noch ein bischen ausarbeiten ;> |
Re: [Artikel] Aufrufkonventionen
Man sollte auch erklaeren warum die Aufrufkonventionen so sind wie sie sind.
Bei stdcall (frueher pascal genannt) ist keine variable Anzahl von Parametern moeglich, dafuer kann die aufgerufene Funktion bei der Rueckkehr die Parameter vom Stack abraeumen. Das spart natuerlich Instruktionen, da meist die RET-Instruktion das mit erledigt. Von links nach rechts die Parameter auf den Stack zu schieben (erster Parameter ist oben auf dem Stack) ist fuer den Parset/Codegenerator einfacher. Das stammt noch von Wirth selbst, der bei Pascal auch auf die Effizienz des Compilers geschaut hat. Bei cdecl ist eine variable Anzahl Parameter moeglich, dafuer muss aber der Aufrufer die Parameter selbst abraeumen. Es folgt also jedem Funktionsaufruf ein ADD SP, xxx, da nur der Aufrufer weiss wieviel er auf den Stack gepackt hat. Die Parameter muessen von rechts nach links auf den Stack geschoben werden, damit sie dann aufsteigend auf dem Stack stehen, d. h. erster Parameter ist unten. Damit kann man in C (deshalb der Name cdecl) nun die Parameter als Array ueber einen Pointer zugreifen. register ist effizient, da der Compiler besser optimieren kann, aber dafuer geht die Sprachunabhaengigkeit verloren. Delphi und C/C++ haben unterschiedliche Register-Aufrufkonventionen. Es werden so viele Parameter wie moeglich in Register gepackt und der Rest geht nach stdcall-Konvention. |
Re: [Artikel] Aufrufkonventionen
Zitat:
@brechi: Jetzt kenne ich das interessantean cdecl. Zu safecall habe ich in "Delphi in a nutshell" noch was gefunden und werde es ergänzen. Das wird mir aber erst morgen möglich sein. |
Re: [Artikel] Aufrufkonventionen
So, habe jetzt erstmal die zusätzlichen Informationen von Robert aufgenommen und noch ein paar Tippfehler beseitigt (und wahrscheinlich neue eingebaut. :? ).
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Re: [Artikel] Aufrufkonventionen
Ich verbessere jetzt mal, damit sich das nicht noch jemand falsch merkt.
Zitat:
Zitat:
Code:
auch einfach mit dem Parameter "5" aufrufen (und abstürzen lassen). Bei vielen C-Library-Funktionen (wie hier open) hat man dann optionale Parameter nach hinten gepackt, damit man sie einfach weglassen konnte ("mode" wird hier nur beim Anlegen einer neuen Datei gebraucht). Man kann also in ganz einfachem C nicht nur über ein Array auf diese Parameter zugreifen.
int open(name, flags, mode)
char *name; int flags, mode; { } Zitat:
@Luckie: in deinem Beitrag ist aber alles korrekt dargestellt. |
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