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Erste Erfahrungen mit D2006
Hallo, D2006 habe ich seit Anfang Dezember im Haus und bin jetzt erst dazugekommen gründlich zu testen.
Ich habe versucht ein größeres produktives Projekt umzustellen und durchaus gemischte Erfahrungen gemacht. Die Übernahme alter Componenten war eine Odysee. Bei vielen Componentenherstellern ist die Entwicklung bei D5 oder D7 stehen geblieben. Ibobjects (4.0) hatte ich ursprünglich nicht zum Laufen bekommen. Nach dem Update auf 4.5 und einen weiteren direkt zugesandten Update ging es dann. Manche Bibliotheken verriegeln sich gegenseitig. Also Componente A in Bibliothek A benötigt Bibliothek C und bindet diese implizit ein. Benötigt jetzt Componente B in Bibliothek B auch die Bibliothek C, dann kann die Bibliothek anschließend nicht geladen werden. (B benötigt C, die auch in A eingebunden ist.) Fastreport liegt z.B. bereits für D2006 vor. Will ich hier eine Vorlage in der dfm editieren, dann kommt ein "abstrakter Fehler". Etwa alle 2 bis 3 Stunden stürzt bei mir die IDE (vor allen beim Debug) ab. Stoppe ich auf einen Haltepunkt und betätige dann F9 geht die CPU Belastung auf 100% hoch und ich kann D2006 nur noch über den Taskmanager abschießen. (Heute bereits das Dritte oder vierte mal.) Ich hatte auch schon Fehler wie "nicht genügend Speicherplatz für diese Operation" (2 Gbyte Hauptspeicher). Danach kam immer beim Beenden von D2006 eine Speicherschutzverletzung in der rtl100. Irgendwann war diese Meldung weg. Anfangs habe ich mich über die vielen Warnungen gewundert, dann habe ich gemerkt, das Vererbungen case sensitive sind. Also Destructor destroy; override; erzeugt eine Warnung, da Destructor geschrieben werden muß. Die Hilfe hat sich verbessert, aber auch wenn ich nur mit der W32 Personality arbeite und verwende die Suchfunktion, dann kommen immer erst alle .NET Bezüge. Die Codevervollständigung - Template ist , wenn man von D7 kommt, teilweise lästig und ich habe sie erstmal abgeschaltet. (Jede if Anweisung hat erst mal einen Syntaxfehler und ich muss das automatisch eingefügte then entfernen). Bei der Übernahme der Quellen des alten Projektes (1,2 Mio Quellzeilen) war anfangs mehrfach eine dfm-Datei nicht mehr zu öffnen. Ich habe dann die betroffene Quelle aus meinem D7 Verzeichnis neu kopiert, dann ging es wieder. Dabei auch eine eigenartige Beobachtung. Auch wenn die Quelle in der IDE geschlossen ist, dann scheint D2006 diese in einem Cache vorzuhalten. Quelle in der IDE geschlossen. Im Explorer die Datei kopiert und in der IDE wieder geöffnet, es ist die alte Datei da. Für solche Vorgänge mußte ich D2006 schließen und nach dem Kopieren erneut öffnen. Vieles sicher Gewöhnungssache aber das wichtigste Problem, die Absturzfreudigkeit beim Debuggen, gibt es da schon einen Ratschlag oder Hinweis? Mit Gruß Peter |
Re: Erste Erfahrungen mit D2006
Zitat:
Ich schreibe "if<Leertaste>" und es steht da "if [True] then". Wo ist denn da der Syntaxfehler? |
Re: Erste Erfahrungen mit D2006
Zitat:
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Re: Erste Erfahrungen mit D2006
Zitat:
STRG+Leertaste in der class-Deklaration nimmt einfach so viel Schreibarbeit ab und ist auch noch case-sensitive. Zitat:
Zitat:
Zitat:
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Re: Erste Erfahrungen mit D2006
Bedeutet dass, dass TTest = class(system.object) nicht funktioniert und ab jetzt TTest = class(System.Object) heißen muß?
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Re: Erste Erfahrungen mit D2006
Zitat:
Delphi-Quellcode:
Weil in TObject der Konstruktor mit einem großen "D" deklariert wurde.
TMyCtrl = class(TCustomControl)
public destructor destroy; override; end; |
Re: Erste Erfahrungen mit D2006
Zitat:
Und Compiler oder IDE, das ist völlig egal. Ob ich jetzt von Hand /$?? in die Kommandozeile schreibe, oder ein Häkchen irgendwo in der IDE setze ist völlig egal ! Noch nie was von "project".CFG gehört ? Oder ist das auch abgeschafft ?:mrgreen: Ich gehe allerdings davon aus, daß für solcherlei Warnungen ein Compilerschalter zum unterdrücken existiert. Und eben ein Häkchen in der IDE. :mrgreen: |
Re: Erste Erfahrungen mit D2006
Ich habe mir in den letzten Tagen Delphi 2006 angeschaut. Obwohl ich heute den ganzen Tag in der IDE mit Delphi für Win 32 gearbeitet habe und dabei einiges getestet und mit F8 durchgestept habe, kann ich den bechriebenen Absturz nicht nachvollziehen. Sehr wohl kann ich die Beschreibung der Abhängigkeiten von Bibliotheken nachvollziehen. Meine Versuche, eine angepaßte RX-Lib zu installieren scheiterte mehrfach, warum es zum schluß dann doch funktionierte - keine Ahnung...
Das Problem mit der Schreibweise halte ich selbst auch nicht für problematisch, da ich es gewohnt bin, meine Quelltexte nach Möglichkeit Case-Sensitiv zu schreiben. Ist ein Überbleibsel aus meiner V/C++-Zeit (lang ist's her). Im großen und Ganzen bin ich angenehm überrascht, da ich mit mehr Problemen gerechnet hatte. Mein größten Probleme werden aber die noch nicht verfügbaren Fremdkomponenten sein, die ich für die Anpassung bestehender Projekte unbedingt noch benötige (z.B. ODAC von CRLab, okay Beta-Release ist draussen), und daß ich mich jetzt doch mit den Rave-Reports auseinadersetzen muß, da die QuickReports wohl endgültig zum alten Eisen gepackt wurden (und mein Arbeitgeber zwar freundlicherweise ein Upgrade von Delphi finanzierte, aber beim Report-Modul dann streikte :???: ). Grüße Mikhal |
Re: Erste Erfahrungen mit D2006
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...:cat:... |
Re: Erste Erfahrungen mit D2006
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