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Vorteile von Delphi
mich würden gern mal die Vorteile von Delphi gegenüber c++ usw... interessieren...
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Re: Vorteile von Delphi
Nun ich bin quasi noch Programmieranfänger. Und da ist der eindeutige Vorteil, das es für den Einstieg in die Programmierwelt deutlich einfacher zu lernen ist, da man mit ganzen "Worten" und nicht mit irgendwelchen kryptischen Zeichen arbeiten kann.
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Re: Vorteile von Delphi
Zitat:
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Re: Vorteile von Delphi
Das ist ja nun ziemlich allgemein gehalten, wäre schön, wenn du genauer sagen kannst, welche Aspekte von Delphi dich interessieren. Aber ich fange mal mit dem an, was mir sponmtan einfällt:
Erstens ist Delphi-Sourcecode leserlicher (meine Meinung) und somit auch einfacher für andere nachzuvollziehen als C/C++, weil nicht so "kryptisch". Ein weiterer Vorteil ist die besser gelöste Parameterübergabe an Funktionen/ Prozeduren: wenn man in C einen "Call by reference" machen will, muss man immer Zeiger übergeben und innerhalb der Funktion diese Zeiger dereferenzieren, wenn man auf den Wert zugreifen will. Bei Delphi nimmt man einfach das Schlüsselwort var vor den entsprechenden Parameter, und den Rest macht der Compiler. übrigens unterscheidet Delphi zwischen Funktionen und Funktionen mit leeren Ergebnistyp (=Prozeduren).
Code:
entspricht in Delphi:
void f(int x) {
... } int g(int x) { ... }
Delphi-Quellcode:
MfG
procedure f(x: Integer);
begin ... end; function g(x: integer): Integer; begin ... end; Binärbaum |
Re: Vorteile von Delphi
Auf die Frage wirds keine konkrete Antwort geben können, beides ist etabliert und hat seine Freunde. Ich z.B. habe keine Präferenz, jedes für seinen Zweck. Für Systemnahe oder Backend-Programmierung bevorzuge ich ( wenns das Projekt zulässt ) C/C++, für Client-Anwendungen mit und ohne DB-Zugriff Delphi.
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Re: Vorteile von Delphi
Zitat:
Zitat:
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Re: Vorteile von Delphi
Zitat:
edit: Luckie ist mir zuvorgekommen... Zitat:
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Re: Vorteile von Delphi
Faktisch: Es gibt nachweislich keine Unterschiede zwischen Delphi und einer anderen Programmiersprache. Alle Hochsprachen sind Turing-Vollständig und damit gleich mächtig, das heisst man kann theoretisch alles in jeder Sprache realisieren.
So, und nun kommt eine ganz schöne Prise subjektivität dazu: Nicht alles lässt sich jeder Sprache gleich einfach und elegant lösen. Delphi z.B. ist ungeheuer eingeschränkt wenn es darum geht, Treiber zu programmieren. Es lässt sich jedoch mit einer ganzen Menge eingebettetem Assembler und ziemlichen Verrenkungen machen. Das ist aber etwas das ich meinem ärgsten Feind nicht wünsche. Auf der anderen Seite finde ich Delphi ungeheuer geschickt wenn es darum geht mit Datenbanken zu arbeiten. Ich bin der Ansicht: Die Programmiersprache und die jeweilige Plattform sind Werkzeuge des Entwicklers um etwas zu schaffen. Wie im Handwerk gilt hier auch: Ich nehme keinen Kreuzschlitzschraubendreher wenn ich einen Nagel in die Wand hauen will. Ich nehme also kein Delphi wenn ich einen Treiber programmieren muss. Ich nehme auch eher C++ wenn ich 3D-Computerspiele schreiben will (die Dinger sind in der Regel in C++ tatsächlich performanter). Ich nehme Delphi wenn ich schnell wartbare Datenbankanwendungen schreiben will. Ich nehme eine .NET-Sprache (Delphi.NET wenn ich es ausbauen will, C# wenn es wohl immer so bleiben wird) wenn ich mir schnell ein kleines 'machmirmal'-Tool Programmieren will. Ein Entwickler sollte sowieso mehrere Sprachen beherrschen und die Sprache für eine jeweilige Aufgabe auswählen. Da spielt viel Erfahrung mit rein. Ich schlage gerne vor: Suche Dir verschiedene Anwendungen raus (3D-Würfel rotieren lassen, eine kleine Adressdatenbank, einen kleinen Webserver (muss nur eine Seite ausliefern können)) und programmiere die gleiche Anwendung in verschiedenen Programmiersprachen. Du wirst schnell selber merken welche Sprache Dir für welche Aufgabenstellung am ehesten liegt und welche Du wann wählen solltest. Eigene Erfahrung, gerade bei solchen Fragestellungen die nur zu gerne in einem Glaubenskrieg ausarten, ist hier der beste Ratgeber. |
Re: Vorteile von Delphi
Ganz egal, was jetzt besser ist, auf jedenfall gibt es für C-Programmierer weit mehr Stellenangebote. Schau einfach mal hinten auf die PCPraxis oder sonstwo wo sie Werbung für dieses Fernstudium machen, du wirst nur C-Angebote finden.
Wenn du selbst professioneller Programmierer werden willst, solltest du auf jeden Fall beide Sprachen beherrschen. Ich persönlich bevorzuge Delphi (weil ich es leserlicher finde und weil ich mir C noch garnicht so richtig angeschaut habe.) |
Re: Vorteile von Delphi
Wobei man aber fairer Weise sagen muss, das die Blütezeit von Delphi im
abfallenden Teil der Glockenkurve ist. Delphi setzte sich über lange Jahre von der Konkurenz durch eine hervorragende IDE, einen superschnellen Compiler und eine revolutionäre Klassenbibliothek ab. (Ich arbeite mit Borland-Software seit Turbo-Pascal 1.0.) Die Blütezeit für W32 Apllikationen lag so bei Delphi 5 und 7. Jetzt bin ich z.B. in einer Situation, dass ich privat mit Delphi 7 (problemlos) arbeite und beruflich mit D2005. Abgesehen davon das Delphi 2005 erst nach 3 bis 4 Updates, also fast einem Jahr, für kommerzielle Entwicklungen brauchbar wurde, habe ich in den letzten drei Monaten bereits mehrere Abstürze und Neuinstallationen hinter mir. Sollte sich, was zu erwarten ist, Net durchsetzen, dann spricht nicht mehr sehr viel für Delphi. Mir persönlich täte das sehr leid. Aber da ich mit der Programmiererei mein Geld verdienen muß, brauche ich effiziente und stabile Werkzeuge. VS 2005 IDE ist deutlich effizienter, allein der Debugger rechtfertigt einen Umstieg. Für reine Net Entwicklung läuft man z.B. gerade jetzt mit D2006 dem Net2.0 etwa 1 Jahr hinterher. Hoffnung hatte ich auch auf Kylix gesetzt. Wäre hier eine Plattform- unabhängige Programmierung möglich gewesen, wäre das ein gewichtiges Argument. Leider liegt dieser Zweig auf Eis. D 2006 schaue ich mir noch an. Hier aber nicht mehr die Architekt, sondern nur noch die Personalversion. |
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