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if-Abfrage mit "or" oder ähnlichem
Hallo !
Ich möchte folgendes erreichen: Wenn x=5 oder x=15 oder x=24, dann die Anweisungen ausführen. Meiner Meinung nach am logischsten wäre: if x=5 or x=15 or x=24 then begin ... end; Das funktioniert nur leider in der Praxis nicht so ganz. Kann mir jemand sagen wie es funktionieren könnte ?! Danke schonmal vorweg ! MfG Simon |
Re: if-Abfrage mit "or" oder ähnlichem
Hallo Simonl,
du darfst die Klammern nicht vergessen bei der Abfrage. So müsste es gehen:
Delphi-Quellcode:
Tschüß Markus
if (x=5) or (x=15) or (x=24) then
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Re: if-Abfrage mit "or" oder ähnlichem
bei mehreren ifbausteinen immer "(" ")" verwenden
Delphi-Quellcode:
if ((X = 0) and (y = 0)) or (Z = false) then
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Re: if-Abfrage mit "or" oder ähnlichem
Zitat:
Delphi-Quellcode:
schreiben. Wg der Optik.
If x in [5,15,24] then
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Re: if-Abfrage mit "or" oder ähnlichem
Danke !!!!
Habt mir sehr weitergeholfen ! Ich mach mich dann mal gleich wieder ans programmieren :coder: :zwinker: MfG Simon |
Re: if-Abfrage mit "or" oder ähnlichem
Zitat:
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Re: if-Abfrage mit "or" oder ähnlichem
Hallo,
wenn ich in meinen ASM Erinnerungen krame (ist 12 Jahre her) bin ich der Meinung, dass mein Beitrag schnelleren Code erzeugt. Ich habe mal folgende Testcode geschrieben und ohne Compileroptimierungen übersetzt.
Delphi-Quellcode:
Folgendes Bild zeigt wie Delphi den Code übersetzt hat (CPU-Fenster)
procedure TForm1.Button1Click(Sender: TObject);
var x : Integer; Y : Integer; begin If (x=5) or (x=15) or (x=25) then // Hier einen Haltepunkt setzten un ddas CPU-Fenster aufrufen y:=1; If x in [5,15,24] then y:=2; end; ![]()
Code:
im unteren Teil die Übersetzung
If (x=5) or (x=15) or (x=25)
Code:
Wenn ich mich recht entsinne bedeutet
If x in [5,15,24] then
Code:
Das für den Vergleich (cmp) über dword ptr [ebp-$08] auf den Stack zugrgriffen, um den Wert für x zu holen. Das passiert dreimal !!!
cmp dword ptr [ebp-$08],$05
Im unteren teil wird mit mov eax,[ebp-$08] einmal in das eax Register geladen und anschließend werden die Werte 5,15 und 24 nacheinander von eax abgezogen. Wenn Null raus kommt dann springen. Da sich dieser Teil in den Prozessorregistern abspielt glaube ich das er schneller abgearbeitet wird. Bitte korrigiert mich wenn ich hier falsch liegen sollte. |
Re: if-Abfrage mit "or" oder ähnlichem
IMHO ist der Code mit in wirklich schneller, denn die Vergleiche werden mit der Subtraktion erspart. Und wenn ich mich noch richtig an meine Assemblerzeit zurückerinnere, dann ist eine Subtraktion immer schneller als ein Vergleich. Die Sprünge werden dann ja von beiden ausgeführt...
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Re: if-Abfrage mit "or" oder ähnlichem
Das Abfragen einer menge ist in diesem Falle tatsächlich effizienter. Allerdings nicht weil eine Comparsion durch eine Subtraction ersetzt wurde (denn CMP ist in fakt nichts anderes als ein SUB), sondern weil die zusätzlichen Speicherzugriffe entfallen.
Allerdings funktioniert dies auch nur weil die Menge [5,10,15] so schön sortiert ist. Der Compiler optimiert hier schon ziemlich gut. Der Unterschied, selbst WENN die Mengenabfrage ineffizienter wäre, fällt aber nicht so stark aus das man den schlechter lesbaren Code der Oder-Verknüpfungen bevorzugen sollte. D.h. egal ob schneller oder langsammer, die Mengenabfrage ist einfach eleganter und von der Wartung her viel effizienter. Zudem, der Compiler wurde "erfunden" um uns exakt solche Aufgaben abzunehmen. Gruß Hagen |
Re: if-Abfrage mit "or" oder ähnlichem
Zitat:
Die Gemeinsammkeit von CMP und SUB besteht darin das beides Subtraktionen sind die identisch die Falgs beeinflussen und durch die gleiche Recheneinheit im Silicon abgearbeitet werden. Der einzigste Unterschied ist das SUB eben das entstehende Resultat zurück ins Register schreibt. Die für beide Operationen nötigen Taktzyklen waren meines Wissen immer schon identisch. Da SUB aber das Register modifiziert entstehen sogar auf modernen CPU's sogenannte Pairing-Probleme im Instruction-Shuffling. Somit wäre sogar CMP effizienter da es in allen Piplines ohne Pairing-Problemen ausführbar ist. D.h. beide Befehle benötigen zwar nur 1 Taktzyklus, aber im falle von SUB könnte der nachfolgende Befehl ausgebremst werden. Im Falle von CMP ist dagegen die Wahrscheinlichkeit höher das der nachfolgende Befehl im gleichen Taktzyklus wie das CMP ausgeführt werden kann. Somit würde die piplined Architekture der modernen CPU's quasi in parallel den Programmcode abarbeiten was eben beim SUB weniger wahrscheinlich wäre. Somit verbleibt nur ein Entscheidungskriterium: Welche Methode ist besser zu warten und leichter verständlich ? Gruß Hagen |
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