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Technischer Stillstand?
Kann es sein, dass (nicht nur wegen Corona) die letzten Jahre irgendwie vieles nicht vorangeht?
LAN ist nahezu bei 1 GBit hängen geblieben. Vieles, wo man für 5G Werbung macht, braucht garkein 5G ... und Dinge die es gebrauchen könnten, kommen nicht in die Puschen. CPUs hätten doch die letzten 10 Jahre um ein hundertfaches an Tempo zugelegt haben, aber auch da passiert nicht wirklich mehr was (auf dem Konsumermarkt) BLE, vor allem Beacons ... dachte vor allem im Bereich Indoornavigation hätte inzwischen jede zweite App was integriert. Computermonitore sollten doch langsam mal im 3-stelligen Zollbereich, mit Billionen an Pixeln auf jedem Schreibtisch stehen. Das res:-Protokoll klingt eigentlich ganz nett, aber kein Browser (Edge/Firefox) will es heutzutage noch verstehen, der Internet-Explorer (BrowserApp) wurde automatisch deinstalliert und nur noch der TWebBrowser (im IE--Modus) kann es, aber innerhalb des eigenen Programms ist es nutzlos, da es andere Möglichkeiten gibt. ... |
AW: Stillstand und aussterben?
Man könnte schon den Eindruck haben, dass sich tatsächlich kaum noch etwas tut. Allerdings könnte das auch an unserem Alter liegen, dass wir immer nur auf die Dinge sehen, die wir schon seit vielen Jahren kennen. Dabei übersehen wir vielleicht auch mal Entwicklungen in anderen Ecken.
Ich bin ja eher in der Apple-Welt zu hause und dort werden die Prozessoren auch nicht viel schneller, dafür aber immer effizienter/stromsparender. Und die Entwicklungen der anderen Hersteller gingen erst voll auf Kryptos und dann auf KI ab - damit ist im Moment das meiste Geld zu verdienen. Die großen Cloud-Rechenzentren zahlen offenbar jeden Preis dafür. Und der PC mit 1GBit-LAN hat seinen Zenit schon überschritten. Da ist wahrscheinlich einfach nicht mehr genug zu holen. |
AW: Stillstand und aussterben?
Ein bisserl KI liefert schon sehr plausible Infos, die allerdings im physikalischen, elektronischen und biologischen Bereichen schon deutlich länger bekannt sind (als es KI im verwertbaren Rahmen gibt) ;-)
Grob gesagt: Bei wesentlichen Punkten sprechen Physik und Biologie gegen ein "weiter, schneller, höher, ..."-Wettlauf in dem Bereich. Aufwand und Nutzen stehen nicht im leisesten Ansatz in einem vernünftigen Verhältnis. Zitat:
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AW: Stillstand und aussterben?
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Ja, dass nicht unbegrenz weiter geht und aktuell mehr stromsparend ... aber dennoch bekommt man so das Gefühl, als wenn es irgendwie hängt.
Keine "ordentlichen" Computer mehr, Röhrenmonitore und Glühbirnen sind auch verboten. Nach dem russischen Angriff hätten wir nicht so frieren müssen, mit der passenden Hardware. (in manchen Bürogebäuden reichte plötzlich die Heizung nicht mehr, weil die Abwärme der Geräte fehlt) Und früher gab es keine Videos, da Katzen den Fernsehr garnicht umwerfen konnten. |
AW: Stillstand und aussterben?
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Mit der aktuellen Hardware kann doch ganz gut gearbeitet werden. Geschätzt 90% der Zeit wartet z.B. der Rechner eh auf den User ;-) und für einen Monitor mit einer Diagonalen von 2 Metern muss ich entweder ein grösseres Büro haben oder aber mein Kopf legt beim Lesen eines Textes mehr Kilometer zurück, als meine Beine beim täglichen Fussmarsch an meine Arbeitsstelle ;-) Ich denke, aktuell haben wir Grossteils nur "Luxusprobleme" - wenn ich da an andere Regionen denke, wo es teils um das "nackte Überleben" geht... Zitat:
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Viele Themen/Ideen stammen ja noch aus den 50er/60er Jahren und wurden zwischenzeitlich nur weiterentwickelt/verbessert/verkleinert/... - Echte Neuentdeckungen, welche die Welt auch wirklich brauchen kann, gibt es vermutlich nicht viele. Selbst die aktuell gehypten KI's haben ihren Ursprung in den 50er Jahren (Turing Test). |
AW: Stillstand und aussterben?
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Im Ernst: Wer braucht denn CPUs mit mehr Leistung? Gerade im Consumer-Markt? Und wenn es keiner Kauft, wird es auch nicht angeboten. Zitat:
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AW: Stillstand und aussterben?
Was die CPUs angeht:
Der Wechsel von Intel auf Apple-Silicon hat beim Mac schon spürbare Steigerungen mit sich gebracht. Inwieweit das aber mit auf die neue Hardware optimierte Software zurückzuführen ist und ob man nicht bei entsprechender Optimierung das Gleiche mit der "alten" Hardware hätte erreichen können, lässt sich allerdings nicht klären. Für mich privat reichen auch schwächere CPUs noch aus, obwohl ich mich zu den Spielern zähle und durchaus fordernde Spiele nutze. Ein High-End Rechner würde, für meinen Geschmack, nur deutlich mehr Strom verbrauchen, ohne mir spielerisch oder optisch erheblich mehr zu bringen. Für die gelegentliche Videobearbeitung reicht es auch, da hier auch die Hauptspeichergrösse wichtig ist. Insgesamt: Grossartige weitere Leistungssteigerungen bei den CPUs dürfte im Massenmarkt kaum noch ein verkaufsförderndes Argument darstellen. Da kommt, meiner Ansicht nach, schon eher bessere Effizienz zum Tragen. LAN grösser 1GBit ist wohl am ehesen Wichtig, wenn man Daten zwischen Rechner und NAS übertragen will / muss. Für den reinen Internetzugang wird vorerst wohl Gigabit ausreichen, da zumindest beim privaten Internetzugang derzeit da Schluss ist. Einigermassen moderne Bürogebäude sollten, zumindest bezüglich der Verkabelung, 10GBit verkraften können. Ob man dann auch entsprechende Netzwerkkomponenten hat hängt wohl, im Wesentichen, davon ab, ob man diese Geschwindigkeiten benötigt. Für "normale" Bürotätigkeiten reicht 1GBit wohl locker aus. Problematisch wird es wohl erst dann, wenn man alles in eine Cloud auslagert. Dann kommt es auch sehr auf den Internetzugang an. Was grosse Monitore angeht: Wie hier auch schon geschrieben wurde, ist die Produktion der Panels, zumindest bei LCDs, nach wie vor, wohl nicht so problemlos. In den Anfängen wurde von der Herstellern ja gerne noch mit niedrigen Pixelfehlerklassen bei ihren Produkten geworben. Mittlerweile sieht man nichts mehr davon, aber es ist immer noch ein Thema. Vor kurzem habe ich mir auch einen neuen Monitor "gegönnt" und konnte dabei dann sehen, das "nur" Pixelfehlerklasse II garantiert wird. Dass heisst dann nicht, dass es Fehler gibt, aber solange die Klasse eingehalten wird, wäre es noch nicht mal ein Gewährleistungsfall (geschweige denn Garantiefall), wenn es zu Pixelfehlern kommt. Da die Anzahl der Bildpunkte ja im Laufe der Zeit deutlich zugenommen hat, sind die Strukturen auch immer kleiner geworden, somit ist die Produktion im allgemeinen auch nicht einfacher geworden. Würde man nur Pixelfehlerklasse 0 verkaufen können wäre der Aussschuss wohl so hoch, dass Monitore nur zu exorbitanten Preisen bekommen könnte. Zusammengefasst: Man mag den Eindruck haben, dass sich in den letzten Jahren nicht viel getan hat, aber das dürfte, meiner Ansicht nach, vor allem daran liegen, dass der Bedarf, zumindest im Massenmarkt nicht so gegeben ist, so dass sich aufwändig Forschung und Entwicklung einfach nicht lohnen, um neue Techniken zu erfinden/entwickeln, die andere physikalsiche Grenzen aufweist, als die herkömmliche Technik. Bis sich Quantencomputer zu universellen Rechnern für die Allgemeinheit entwickelt haben dürfte es wohl noch ein wenig dauern. Immerhin wird schon an quantencomputerfesten Verschlüsselungen gearbeitet. Ist wohl besser so ;-) |
AW: Stillstand und aussterben?
Ja, es gibt jetzt Internettzugänge mit über 1GBit,
aber vor allem bei Dockingstations ist mehr als 1Gbit nicht zu finden. Bei den Switches ist Multigigabit schwer zu finden, weil die Hersteller damit oft die interne Schaltrate meinen. Beim RJ45 mit über 1 GBit ... da gab es doch irgendwelche Standards/Energiesparmaßnahmen, so z.B. währerd der Übertragung der Takt angepasst werden konnte, aber dazu kaum eine Erwähnung. Es ist schon blöd, dass Ethernet immer den Takt auf der Leitung hat, auch wenn nichts übertragen wird und somit bei 10 Gbit der Stromverbrauch doch bissl böse ist. Gefühlt scheinen auch immernoch nicht die Hersteller sich einigen zu können, so dass gefühlt bei sowas niemand kompatibel zu sein scheint. Bei 4G/5G gibt es auch immernoch viele Tarife, wo man in wenigen Minuten/Stunden den kompletten Monatstraffic verbraten kann. Vor einigen Jahren hingen wir so mit 15" Monitoren rum. dann waren 24" angesagt aber gefühlt hängen viele jetzt immernoch 24" / vielleicht 27" fest. (meine 38" sind ja auch nur zwei 27er) 4K ist jetzt auch nicht wirklich stark verbreitet (mal probeweise auf unserem Konferenzmonitor probiert), aber unsere Kunden, der PC daran und auch die Schlepptops (Bildschirm via WLAN) nutzen eigentlich nur maximal FullHD. Scanner und Drucker sind seit Jahrzehnten praktisch auch in der Auflösung eingefroren. Nja, Handies halten doch auch durchschnittlich nicht viel länger durch, als wie vor über 10-15 Jahren. Ja, vor Jahren wenigen gab es mal Geräte, die schafften 1-2 Monate im Standby. Wir haben uns für Firma jetzt mal ein Betriebshandy zugelegt (damit gewisse firmeninterne Dinge nicht immer irgendwo auf privaten Geräten abgammeln). Das Pixel schaffte es innerhalb von nichtmal 2-3 Tagen seinen Akku zu entladen, selbst wenn niemand es in der Hand hatte und obwohl praktisch noch gar nichts installiert war (jetzt mehr, nachdem ich an den Energiesparmaßnahmen rumgeschraubt hatte) Wassermax ist tot (vom Konkurrenten aufgekauft) und SodaStream gammelt auch seit Jahren nur noch so vor sich hin. Außer dem SodaStream Cristal seit langem nichts Neues. (OK, die SodaStream ART, aber den Schrott kann man vergessen) Meine SodaStream Source löste sich nach Jahren nun langsam auf ... am Ende hab ich die erstmal mühevoll halbwegs repariert. Der SodaStream Power nicht mehr erhältlich und das neuere SodaStream Terra ... wirkt auch mehr wie Billigausschuß. |
AW: Stillstand und aussterben?
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