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FileCopy-Funktion optimieren (Buffer-Size)
Hallo,
ich nutze folgende Funktion, um Dateien zu kopieren (verkürzte Variante):
Delphi-Quellcode:
Ist es möglich das Kopieren von Dateien mit einer Änderung der Buffer-Größe zu optimieren?
function FastFileCopyEx(const InFileName, OutFileName: string): Boolean;
const BufSize = 3 * 4 * 4096; type PBuffer = ^TBuffer; TBuffer = array [1 .. BufSize] of Byte; var Size: DWord; Buffer: PBuffer; infile, outfile: file; begin if FileExists(InFileName) then begin if (InFileName <> OutFileName) then begin Buffer := nil; Assign(infile, InFileName); Reset(infile, 1); try Assign(outfile, OutFileName); Rewrite(outfile, 1); try New(Buffer); repeat BlockRead(infile, Buffer^, BufSize, Size); BlockWrite(outfile, Buffer^, Size); {* ... *} until Size < BufSize; finally if Buffer <> nil then Dispose(Buffer); CloseFile(outfile); end; finally CloseFile(infile); end; end; end; {* ... *} end; Warum genau da 3*4*4096 steht, weiß ich nicht mehr, da der Code uralt ist. |
AW: FileCopy-Funktion optimieren (Buffer-Size)
Das hängt von der Größe der zu kopierenden Dateien ab und wie viel Arbeitsspeicher du zur Verfügung hast. Ist der Buffer zu groß muss Windows auslagern. Und das kostet Zeit. Ist der Buffer zu kleine hast du bei großen Dateien viele Lese- und Schreibvorgänge, die auch Zeit kosten. Es wird also immer auf einen Kompromiss hinauslaufen, wenn viele dateien hast die in ihrer Größe sehr unterschiedlich sind.
Merkst du ja auch, wenn du mit Windows viele Dateien kopierst. Da schwankt die Rsetzeitanzeige ja auch immer sehr stark. |
AW: FileCopy-Funktion optimieren (Buffer-Size)
Die 4096 kommen von der Standard-Cluster-Größe bei NTFS Partitionen. Generell sollte man beim Buffer immer ein Vielfaches der Clustergröße verwenden, damit ein Cluster nicht mehrmals gelesen werden muss.
![]() Die maximale Clustergröße ist 128KB darum würde ich die als Minimum schon mal ansetzen (ist ja auch ein Vielfaches von 4096). Aufpassen muss man jetzt nur bei parallel ablaufenden Kopieroperationen, denn nun könnte der RAM-Speicher auch knapp werden (32bit Anwendungen). Hier ist eine Begrenzung der gleichzeitigen Kopieraktionen sinnvoll - auch im Hinblick auf die Platten selber. Bei SSD-Platten spielen "quasi parallele" Zugriffe kaum eine Geige, bei Magnetplatten kann man dadurch die Kopierleistung erfolgreich senken. BTW: Die einfachste Kopiermethode für Dateien ist die Verwendung von Streams:
Delphi-Quellcode:
procedure CopyFile( const ASource, ADest: string );
begin dst := nil; src := TFileStream.Create( ASource, fmOpen or fmShareDenyWrite ); try dst := TFileStream.Create( ADest, fmCreate or fmShareExclusive ); dst.CopyFrom( src, 0 ); finally dst.Free; src.Free; end; end; ![]() |
AW: FileCopy-Funktion optimieren (Buffer-Size)
Danke für eure Antworten!
Leider wäre es jetzt eine Qual, von meiner Funktion in eine Stream-Funktion umzuschreiben. Eine Idee, welche bisher nur im Kopf existiert wäre ungefähr so:
Delphi-Quellcode:
Wäre das eine Idee?
const
{$IFDEF WIN32} BufSize = 4 * 4096; {$ELSE} BufSize = 8 * 4096; {$ENDIF} Ansonsten würde ich zusätzlich noch alle Dateien zählen und die Durchschnittsgröße berechnen und anhand dessen entschieden. Schlimmsten Falls könnte ich noch eine Fallunterscheidung machen (<= 4GB RAM etc.) |
AW: FileCopy-Funktion optimieren (Buffer-Size)
Im Prinzip musst du nur deinen Code durch meinen ersetzen (ein paar Zeilen kannst du von dir behalten) und fertig. Was ist daran schwierig oder eine Qual?
Wenn du die Buffer-Größe selber verwalten möchtest, kopierst du dir den Code von
Delphi-Quellcode:
und änderst die Buffer-Größe.
TStream.CopyFrom
Eine Abhängigkeit vom der Bittigkeit des Betriebssystems macht keinen Sinn, denn die Clustergröße ist davon nicht abhängig. Wenn du parallel Dateien kopieren willst (Stichwort Threads) dann solltest du dir einen Datei-Kopier-Service schreiben der die Regie übernimmt. Dort wird dann in Abhängigkeit von der Bittigkeit des Betriebssystems und der Art der Festplatte und den jeweiligen Zielen (physikalische Platten) mehr oder weniger gleichzeitig die Vorgänge abgearbeitet. |
AW: FileCopy-Funktion optimieren (Buffer-Size)
Meine Funktion oben ist sehr beschnitten. Diese benutze ich bereits in Threads mit Callbacks und vielem mehr.
Funktioniert auch richtig gut. Ich dachte nur, man könnte es optimieren ohne alles neu schreiben zu müssen. Hier gibt es zwar ein gutes Beispiel, wie man einen Callback mit TStream umsetzt, aber ich warte erst einmal damit, da ich doch sehr viel umändern müsste: ![]() |
AW: FileCopy-Funktion optimieren (Buffer-Size)
Fast...
Da DU nur in den WindowsFileCache schreibst, spielt hier auch noch der WindowsFileCache eine Rolle. Wenn die Dateien (Beide, also Ziel und Quelle) in den RAM passen, dann geht es schnell, aber ist noch lange nicht "geschrieben", was du dann merkst, wenn du große und/oder viele Dateien kopierst. Ganz im Ernst, lass es und überlass Windows das Kopieren, die haben sogar eine/mehrere API dafür, man mag es kaum glauben. |
AW: FileCopy-Funktion optimieren (Buffer-Size)
Ergo nutz die API von Windows. Aaaaah. Ich merke gerade, dass ich sehr raus bin aus der Programnmierung. Es gibt eine API, die dir sogar den Fortschrittsdialog abnimmt.
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AW: FileCopy-Funktion optimieren (Buffer-Size)
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Zitat:
und eine Andere mit einem Callback. ![]() :lol: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ... ![]() ![]() ![]() ![]() Anhang 45020 :shock: 2. und vor C++ |
AW: FileCopy-Funktion optimieren (Buffer-Size)
Zitat:
Er funktioniert vollkommen einwandfrei und es gibt absolut keine Probleme. Ich dachte nur ich frage hier mal nach, ob man am Buffer schrauben könnte. Frage hat sich aber schon seit den ersten beiden Beiträgen (Luckie und Sir Rufo) erledigt. |
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