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Auswahlhilfe für Laptop
Nachdem wir ja jetzt schon Beratungs-Threads für Tablets und Heimserver haben, komplettiere ich die Trilogie.
Ich habe bisher als anscheinend so ziemlich der einzige Mensch laptoplos gelebt. Aber dieses Semester könnte ich wohl wirklich mal einen gebrauchen, da wir in Gruppenarbeit ein Softwareprojekt umsetzen müssen. Und mein Geburtstag und Weihnachten stehen außerdem auch bald an :wink: All zu viel möchte ich aber nicht ausgeben... ich denke, so 500 € wäre die Schmerzgrenze. Ich brauche den Laptop eigentlich nur für Softwareentwicklung und Internet surfen. Wichtig wäre mir: - 15" - Auflösung hoch genug, dass in einer IDE der Codeeditor nicht zum kleinen Guckloch verkommt - Wenn's geht keine Festplatte sondern eine SSD, muss dafür aber nicht all zu groß sein... 32 GB würden wahrscheinlich schon reichen. Vorinstalliertes Windows brauche ich dagegen nicht; eigentlich wäre es sogar ein Plus, wenn keines dabei wäre, denn Windows 8 würde ich sowieso direkt deinstallieren. Da wären die Lizenzkosten nur rausgeschmissenes Geld, zumal ich als Student sowieso jederzeit kostenlos bei Microsoft eine Lizenz kriegen kann. Kann jemand ein Gerät oder einen Hersteller empfehlen? Ergänzende Frage: Wie gut ist es bei einem Laptop möglich, die eingebaute Festplatte gegen eine SSD auszuwechseln? Viele von den günstigeren Modellen haben leider noch klassische Festplatten. Da ich wie gesagt bisher laptoplos gelebt habe, habe ich da keine Erfahrungswerte... |
AW: Auswahlhilfe für Laptop
Interne Platte gegen SSD tauschen ist in der Regel kein Problem, gerade bei größeren Laptops ist innen oft noch gut Platz.
Ein konkretes aktuelles Modell kann ich nicht empfehlen, kann aber nur erzählen, dass mir für Entwicklung mein 15,6"-Gerät gerade noch ganz gut gereicht hat. Gerade wenn man das Ding noch aufbockt um den Bildschirm in Augenhöhe zu haben und eine normale Tastatur und Maus nimmt - Für mich reicht das als Desktop-Ersatz. Absolutes Verkaufsargument sind anscheinend oft Full HD-Displays. Für reine Consumer-Tablets und Laptops auf iOS/Android/Metro-Oberflächen sicherlich nicht schlecht, den Windows-Desktop kann ich mir mit so einer Pixeldichte nur schwer vorstellen. Ich persönlich würde in der Größe zum arbeiten lieber eine "normale" 1366x768er-Auflösung nehmen... |
AW: Auswahlhilfe für Laptop
@Namenloser
An deiner Stelle würde ich andere Prioritäten setzten: zuerst würde ich drauf achten, dass die Akkuleistung ausreichend ist. Was nützt das schönste Laptop, wenn es nur zwei Stunden hält. Also 8 bis 10 Stunden sollten es schon sein, denn nach paar Monaten ist es sowieso nur noch die Hälfte. Sind die 15" wirklich gewollt? Beachte bitte (!!!) 15" Widescreen ist nicht das gleiche wie das alte 15" 4:3. Die Frage ist ob 17" nicht besser wäre. Bitte beachten: fast wichtiger als die Zoll ist evtl. die Auflösung! Denn vor allem beim programmieren ist es nicht unwichtig ob man 640, 800 oder 1024 Pixel in der Höhe hat. Wenn es kein Markenprodukt sein soll, wie wäre es mit einem Aldi Laptop (wobei dahinter in der Regel Lenovo steckt, nur der Name ist anders). Die sind billig, die Technik ist vergleichbar ok, nur etwas schwerer sind sie (finde ich). Für 100 Euro mehr gibt es aber schon ähnliche Markenlaptops. |
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Zitat:
Ich würde zu kleinerem Laptop + externem Bildschirm für die Arbeit zu Hause raten und den PC damit ersetzen. Habe das nie bereut, das so gemacht zu haben. Und leider sind die Bildschirme in Laptops oftmals was die Bildqualität angeht eher mangelhaft, von dem her will man sich das am Schreibtisch zu Hause sowieso nicht unbedingt antun. |
AW: Auswahlhilfe für Laptop
Zitat:
Ich selbst habe ein 13,3" mit 1600er Auflösung, würde mir davon aber die Full HD Variante wünschen... die gabs da noch nicht, habe ich aber mittlerweile gesehen wie das aussieht. 1600er auf 13,3" ist absolut kein Problem, sofern man normal sieht. Full HD ist da schon ziemlich klein. Bei 15" ist Full HD aber für mich angenehm. Und 17" ist zu groß für unterwegs. Ein günstiges Gerät, aber auch nicht gerade schnell wäre das hier für 399: ![]() i3 ist etwas schwachbrüstig, aber dafür 4. Generation und bei dem Preis ist noch ne SSD drin. Die ist beim Programmieren wichtiger als die CPU. Oder dieses für 499, wobei ich das erste + SSD sogar eher vorziehen würde trotz des schwächeren Prozessors: ![]() Beide sind mit einem matten (finde ich sehr wichtig) 15,6" Full HD Display ausgestattet. |
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@Meflin.
Ich finde das nicht. Mit einem Profi-Grafikerbildschirm kann ein normaler Laptop natürlich nicht mithalten, aber grundsätzlich schlecht ist ein guter wohl keinesfalls. Mein Laptopbildschirm ist in jeder Hinsicht deutlich besser als mein Heim-Monitor! @jaenicke Ich habe über die Jahre wirklich viel auf meinem 15,6"-Laptop gearbeitet, mit Eclipse, Visual Studio und anderen IDEs kam ich auf 1366x768 wirklich ohne Einschränkungen zurecht :thumb: Ich habe auch mal den Vergleich auf einem 13,x-Laptop in gleicher Auflösung zu arbeiten. Mir persönlich war das zu klein, die Pixeldichte zu hoch. Natürlich kann man nicht unbedingt im gleichen Layout arbeiten wie auf einem stationären Monitor mit 30cm Höhe. Aber ich war, soweit Taskleiste ausgeblendet, vollends zufrieden. Die Akkuleistung sehe ich ebenfalls nicht so kritisch. Acht Stunden und mehr sind sicherlich toll, aber mein AMD-Energievernichter hat nie länger als 90 Minuten gehalten. Das war vielleicht manchmal etwas nervig, aber in Europa sollte die nächste Steckdose eigentlich nie allzu weit entfernt sein. Ich hätte gerne drei, vier Stunden gehabt, aber acht Stunden würde ich wirklich nicht als Muss-Kriterium sehen! 17"-Laptops machen unterwegs auch keinen Spaß mehr. Je nachdem was man mit anstellen will wären meine Favoriten entweder etwas um 13" oder 15,6". In Sachen Pixeldichte: Mit hohen Auflösungen unter Windows habe ich keine Erfahrung. Ich stelle mir das ziemlich schwierig vor. Allerdings habe ich auch nicht gerade Adleraugen... |
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Danke schon mal für eure Antworten!
Also meinen PC möchte ich damit nicht ersetzen, das Teil ist nur für unterwegs gedacht bzw. wenn ich in der Uni bin. Die Pixeldichte darf ruhig etwas höher sein, ich habe noch gute Augen. Auf 768 Pixel Höhe passen nicht so viele Code-Zeilen... ich weiß noch, wie es war, mit 1024×768 Pixel Auflösung zu arbeiten. Die Breite war da zwar das Hauptproblem, aber auch zu der Höhe möchte ich nicht unbedingt zurück. Ich finde, je mehr Codezeilen ich ohne zu scrollen sehen kann, desto größer ist die Übersicht (im wahrsten Sinne des Wortes). 17" will ich auf keinen Fall, das ist riesig. Eine hohe Akkulaufzeit will man natürlich immer, genau so wie man immer eine hohe Rechenleistung und viel Speicher will ;). Irgendwo muss man aber Kompromisse machen, und für mich ist Akkulaufzeit jetzt nicht das wichtigste Kriterium, da wohl meistens eine Steckdose in der Nähe sein wird in meinem Fall. Edit: Die Modelle von jaenicke schaue ich mir gleich mal an, habe den Beitrag eben irgendwie übersehen... geht manchmal so schnell hier mit den neuen Beiträgen...:thumb: |
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@Namenloser
Also, wenn du wirklich kein Top-Gerät brauchst, wie wäre es mit einem gebrauchten Laptop? Wenn du eBay nicht vertraust, hier eine Adresse wo gebrauchte Laptops verkauft werden: ![]() Der Vorteil bei der Seite: die Geräte sind überholt und haben in der Regel 1 Jahr Gewährleistung. Zur Not bekommt man da ein Laptop schon für 120 Euro. Ich kenne Leute die sich da ihre Laptops kaufen, bisher keine Beschwerden. |
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Ich möchte dir auch eine hohe Auflösung ans Herz legen wenn du damit programmieren möchtest.
Ich habe mir für die Uni letztes Jahr ein lenovo e335 angeschafft, das hat auf 13" nur 1366x768, das ist schon sehr beengt. Es geht, aber Spaß ist was anderes. Dafür habe ich mir dann eine SSD zu Weihnachten gewünscht, die kompensiert zum Teil schon die schwache CPU. Dem Vorschlag von jeanicke würde ich mich soweit anschließen, da es weit und breit das einzige Notebook ist, mit einer Auflösung >= 1600x900 und einem Preis <=500€. Dazu bei Gelegenheit noch eine ![]() |
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Aus eigener Erfahrung:
Einen 17"er mit dicken Akku will man man nicht wirklich jeden Tag zur Uni schleppen; für normale (Notebook-)Rucksäcke ist 17" auch zu groß. Eine Steckdose findet man hingegen in der Uni fast immer. Günstig ist ein VGA- oder DVI-I-Ausgang für Präsentationen über Beamer. Als täglichen Begleiter würde ich mir keine Geräte über ~1,3kg mehr kaufen. |
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