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Popov 16. Nov 2012 14:38

Kennt sich einer mit Grafik-Tabletts aus?
 
Was mich interessiert ist - funktioniert das nur mir einem eigenem Programm oder kann ich es allgemein nutzen, z. B. MS Paint, Acad, usw.

Jonas Shinaniganz 16. Nov 2012 14:50

AW: Kennt sich einer mit Grafik-Tabletts aus?
 
Hi du kannst damit allgemein alles nutzen.

Ich habe (als Einstiegs-Version kürzlich erst) ein Bamboo pen&touch empfohlen und die Bamboo Geräte sind allgemein preiswert. Habe ein etwas teureres von der genannten Firma.

Die haben auch Einsteigermodelle mit geringer Zeichenfläche. Da kannst du nichts falsch machen.

Wenn du allerdings mit einigen Grafikprogrammen arbeitest die älter / wenig entwickelt sind, dann hast du teilweise "rucken", soll heißen wenn du aufsetzt und den Stift ziehst dann hakt es ein bisschen, das ist eine Katastrophe, wenn man richtig malen will.

Gimp (kostenfrei) ist sehr gut und es gibt auch einige andere kostenfreie Tools die man extrem gut mit dem Stift steuern kann.

Mit Windoes7 Paint geht es "annehmbar", Acad sagt mir nichts.

Mit "annehmbar" meine ich zum Beispiel, du wirst von Paint nicht erwarten können, das die Stärke mit der du aufdrückst den "Intensity / Deckungs" Faktor des benutzen Pinsels beeinfluss.

Achja : Die Bamboo Geräte lassen sich auch ohne Stift bedienen und funktionieren dann wie ein Trackpad. Wirklich präzise.
Es gibt sicherlich auch andere Anbieter mit guten Geräten. Der Markt ist da schon sehr weit.

divBy0 16. Nov 2012 15:36

AW: Kennt sich einer mit Grafik-Tabletts aus?
 
Welches Bamboo hast du denn? Meins reagiert nur auf den Stift.

Namenloser 16. Nov 2012 20:55

AW: Kennt sich einer mit Grafik-Tabletts aus?
 
Im Prinzip funktionieren Tabletts in jedem Programm, da sie, genau wie eine Maus, im einfachsten Falle auch nur den Cursor verschieben. Wenn du allerdings Spezialfeatures wie Drucksensitivität nutzen willst, hängt es vom Programm ab... die „großen“ Bildbearbeitungen wie Photoshop können es natürlich, aber selbst Gimp kommt damit klar.

@divBy0: Wacom ist vor einiger Zeit auf den Multi-Touch-Zug aufgesprungen und stattet seine neuen Modelle immer öfter mit kapazitivem Touch aus, zusätzlich zum Stifttracking. Mein Modell (Bamboo Fun Pen & Touch, Medium) gehört auch dazu. Zum Zeichnen eignet sich das natürlich nicht, aber tatsächlich ist es gar nicht so unpraktisch, wenn man mal etwas mausartige Bedienung haben will (nicht immer den Arm über den halben Tisch bewegen will, um von einer Bildschirmecke zur anderen zu kommen) – oder wenn man, wie ich, zwei Monitore hat, und das Tablett auf den Hauptmonitor kalibriert hat, und mal eben schnell was auf dem anderen Monitor machen will. Die Touch-Bedienung geht finde ich auch sehr flüssig und präzise, ganz anders als ich das von (gerade älteren) Laptops mit ihren Mini-Touchpads gewöhnt war...

Popov 17. Nov 2012 09:01

AW: Kennt sich einer mit Grafik-Tabletts aus?
 
Ok, danke für die Tipps, ich hab mir gestern noch das Teil geholt. Aber nicht dieses Pen & Touch, sondern nur Pen. Ich weiß, mein Geiz wird sich irgendwann rächen, aber das sind 51 Euro gegenüber 85. Da ich aufgrund der Unerfahrenheit keinen Vorteil in dem teuren sah, habe ich mir den einfachen gekauft. Inzwischen habe ich erkannt, dass die vier programmierbaren Tasten auf dem Pad wahrscheinlich nicht unpraktisch gewesen wären. Und auch die Frage ob man das Touch Pad nutzen würde, nun ja, es ist auch nicht unpraktisch beim arbeiten mit dem Stift. Denn zum Zeichen ist der Stift gut, aber da gibt es noch mehr, wie z. B. Button oder Menüs bedienen. Geht alles auch mit dem Stift, mit dem Finger aber wohl schneller.

Wer also etwas mehr machen will, für den ist Pen & Touch besser. Ich werde es aber verschmerzen. Ich brauchte es, aber der Einsatz wird sich in Grenzen halten. Ich werde es also nur selten brauchen.

Und vielleicht etwas Kritik. Da ist eine CD drauf und ein Setup, aber bis auf AGBs zustimmen oder nicht, gibt es keine sonstige Möglichkeiten einzugreifen. Als erstes werden 80 MB aus dem Internet geladen, schön langsam. Das sind die Treiber. Entweder ich hab was missverstanden oder auf der CD befindet sich nur ein Loader für die Treiber. Auch gibt es keine nennenswerte Anleitung, bis auf ein dünnes Heft. Die Anleitung wird JustInTime als PDF aus dem Internet geladen wenn man auf Hilfe drückt. Anscheinend jedes Mal. Auch wenn die dann schön ausführlich ist, mischt sie alle Modelle kräftigt miteinander. Man muß also immer gucken ob das eigene Modell das auch drauf hat. Also der Punkt ist durchaus verbesserungswürdig.

Sir Rufo 17. Nov 2012 10:32

AW: Kennt sich einer mit Grafik-Tabletts aus?
 
Die Treiber CDs sind idR nur für den nicht EDV affinen EndUser gedacht.

Viele Treiber werden heute auch schon automatisch vom BS direkt geladen und somit idR auch aktuell.
Bislang ist es mir auch noch nicht untergekommen, auf einer Treiber CD eine aktuelle Version vorzufinden, somit verbietet sich für mich der Einsatz quasi.

Es ist so gesehen reine Augenwischerei mit so einer CD um dem Kunden einen Mehrwert zu suggerieren.
"Da hat man was eigenes und ist unabhängig"

Popov 17. Nov 2012 11:25

AW: Kennt sich einer mit Grafik-Tabletts aus?
 
Im gewissen Masse hast du durchaus Recht, Treiber aus dem Internet sind wahrscheinlich aktueller. Trotzdem, jedes andere Programm das mir bisher untergekommen ist, und selbst True Image macht es so, im dem sie einen dicken Button für aktuelle Version aus dem Internet anbietet und einen kleinem Button für die Version von CD, bietet die Wahlmöglichkeit. Da wird nicht, wenn man von den AGBs auf Weiter klickt, ungefragt und ohne weiteren Kommentar geladen. Das ist beinahe so gut wie damals bei dem HP Drucker, der schlicht und einfach alles von der CD installiert hat. Als ich mich beim Support beschwerte, dass ich 90% davon nicht brauche, sondern nur die Treiber, hat er doch tatsächlich gestanden, dass diese Drucker nur von Privatanwendern gekauft werden und man im Hause zurzeit die Philosophie verfolgt, dass solche Käufer nur dumm und dämlich sind und von nichts eine Ahnung haben. Also installiert man vorsichtshalber alles, dann kann man den Support entlasten. Das hat er wirklich gesagt.

Übrigens, das BS hat tatsächlich eigene Treiber für das Gerät, es funktioniert dann aber wie eine Maus. Der Stift bewegt den Zeiger, hat aber keine festen Bezugspunkte, dh wenn man mit dem Stift auf dem Tablet unten links geht, kann der Zeiger trotz dem oben sein. Erst mit den eigenen Treibern entspricht die Position auf dem Tablet dem auf dem Monitor.

Jonas Shinaniganz 17. Nov 2012 13:46

AW: Kennt sich einer mit Grafik-Tabletts aus?
 
Naja man muss schon eine CD mit ausliefer. Ist denn garkein PDF/Treiber auf der CD? Wenn eine InternetVerbindung erkannt wird, wieso sollten dann die alten Treiber installiert werden. Finde ich okay so.

Also bessere wäre es vielleicht, einfach vorher kurz zu fragen, ob den AGB's zugestimmt werden soll. Jedenfalls nicht erstmal 80 MB laden. Allerdings kann es ja auch sein, dass die AGB's auch aktuell runtergeladen werden. Dann sollte man trotzdem kurz die AGB's aus dem Netz laden, anzeigen, zustimmen und dann den Rest nachladen.

Würdest du jemals die veralteten Treiber installieren, wenn du die Wahl hast direkt die Neuen zu nehmen? Grüße

Popov 17. Nov 2012 13:57

AW: Kennt sich einer mit Grafik-Tabletts aus?
 
Das Problem sind wohl weniger die Treiber, die sind wohl die alten, und auch kein 80 MB groß. Ich schätze es geht um die Apps. Inzwischen hat jeder irgendwo Apps. Also werden immer mehr Spielereien eingebaut die keiner haben will, und deshalb müssen die aktualisiert werden.

Dalai 17. Nov 2012 14:39

AW: Kennt sich einer mit Grafik-Tabletts aus?
 
[OT]

Zitat:

Zitat von Jonas Shinaniganz (Beitrag 1191684)
Wenn eine InternetVerbindung erkannt wird, wieso sollten dann die alten Treiber installiert werden. Finde ich okay so.

Ich finde es ausschließlich dann OK, wenn ich vorher gefragt werde, ob das getan werden soll. Ich will als mündiger und wissender Nutzer/Admin immer die Wahl haben, die auf CD mitgelieferten Treiber zu verwenden. Manchmal hat das sogar einen Grund, dazu mehr in der Antwort auf das nächste Zitat.

Zitat:

Würdest du jemals die veralteten Treiber installieren, wenn du die Wahl hast direkt die Neuen zu nehmen?
Ein eindeutiges Ja! Nämlich dann, wenn ich weiß, dass die neuen Treiber problematisch sind. Aber auch dann, wenn die alten Treiber exakt das tun, was sie sollen, habe ich erstmal keinen Grund, einen anderen Treiber zu benutzen. Erst, wenn die neueren Treiber Vorteile bieten (neue Funktionen, Bugfixes), denke ich darüber nach, die neueren zu installieren und teste das nach dem Erstellen eines Images des Systems (schließlich sind Treiber nicht "mal eben" ausgetauscht wie irgendeine Anwendungssoftware, die man in aller Regel komplett deinstallieren kann).

Konkretes Beispiel: nVidia bietet als neuesten Treiber für den Chipsatz meines Mainboards ein Paket an, das gar keinen Treiber für SATA und LAN für diesen Chip beinhaltet, bei einer Vorgängerversion des Pakets ist das aber der Fall. Hier habe ich also gar keine andere Wahl als ältere Treiber zu benutzen.

Das heißt aber keineswegs, dass ich bei einer mir unbekannten Hardware nicht erstmal die neueren Treiber (aus dem Internet) ausprobiere, denn natürlich sind darin normalerweise eine Menge Bugs behoben. Aber ich bin ganz schnell bei den alten Treibern, wenn sich Probleme zeigen.

[/OT]

MfG Dalai


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