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Verständnisfrage zur Erstellung eines Dienstes
Hallo,
hab mir schon einige Threads und Tutorials zur Erstellung eigener Dienste mit Delphi durchgelesen und wollte das mit der TService Klasse und der TService Application umsetzen. Der Dienst soll nicht in einer Schleife immer wieder eine Aktion durchführen oder so, sonder es soll ein TTimer aktiviert und ein TServerSocket geöffnet werden. Nun soll nur noch mit entsprechenden Funktionen auf deren Events reagiert werden (TimerTimer, ServerSocker.On ClientRead,...). Reicht es dazu, "einfach" diese Komponenten im OnExecute des Services zu aktivieren?:
Delphi-Quellcode:
procedure TService1.ServiceExecute(Sender: TService);
begin ServerSocket.Open Timer.Enabled:=true; while not Terminated do ServiceThread.ProcessRequests(True); // or False? ServerSocket.Close Timer.Enabled:=false; end; |
AW: Verständnisfrage zur Erstellung eines Dienstes
Bei uns sieht es so aus.
Delphi-Quellcode:
while not Terminated do
try ServiceThread.ProcessRequests(False); Sleep(10); except on E: Exception do begin // Fehler loggen end; end; Frag mich aber nicht, ob das Sleep wirklich nötig ist. Ich glaub das war mal drin, um die CPU-Last etwas zu begrenzen, falls ServiceThread.ProcessRequests genauso brutal reagiert, wie
Delphi-Quellcode:
und die CPU voll auslastet, selbst wenn nix zu tun ist.
Forms.Application.ProcessMessages
Bei inst sieht aber eigentlich so aus Zitat:
Im ServiceCreate steht dann noch Folgendes, um den Service als normale "Anwendung" starten zu können und in Ruhe zu debuggen.
Delphi-Quellcode:
if IsDebuggerPresent or FindCmdLineSwitch('DEBUG', ['-', '/'], True) then begin
Forms.Application.MainFormOnTaskBar := False; // geht leider doch nicht ohne Form Forms.Application.CreateForm(TForm, Temp); // Form zum Beenden und für Eintrag in Taskbar Temp.Caption := 'Debug-Mode: ' + SvcMgr.Application.Title; Temp.OnCloseQuery := DebugServiceClose; Temp.Visible := True; { SvcMgr.Application.Run; } {}if FindCmdLineSwitch('INSTALL', ['-', '/'], True) then {} TServiceApplicationHack(Application).RegisterServices(True, FindCmdLineSwitch('SILENT', ['-', '/'], True)) {}else if FindCmdLineSwitch('UNINSTALL', ['-', '/'], True) then {} TServiceApplicationHack(Application).RegisterServices(False, FindCmdLineSwitch('SILENT', ['-', '/'], True)) {}else begin {} Started := True; {} ServiceStart(Self, Started); {} if Started then begin {} ServiceExecute(nil); {} while not Terminated do {} try {} Forms.Application.ProcessMessages; {} Sleep(10); {} except {} on E: Exception do begin {} DM1.LogEvent('ServiceExecute: es ist ein nicht abgefangener Fehler aufgetreten', E); {} Sleep(1000); {} end; {} end; {} end; {} Forms.Application.Terminate; {}end; end; |
AW: Verständnisfrage zur Erstellung eines Dienstes
Hallo,
hab mal eine kleinen Test gebaut:
Delphi-Quellcode:
Die Variante von himitsu ist OK, belastet die CPU nicht:
procedure TService1.ServiceExecute(Sender: TService);
begin Timer1.Interval:=10000; Timer1.Enabled:=true; while not Terminated do begin ServiceThread.ProcessRequests(True); //false //Sleep(10); end; Timer1.Enabled:=false; end; procedure TService1.Timer1Timer(Sender: TObject); var t:TStringlist; begin t:=TStringlist.Create; t.LoadFromFile('C:\Test\Servicetext.txt'); t.Add(DateTimeTostr(now)); t.SaveToFile('C:\Test\Servicetext.txt'); t.Free; end; ServiceThread.ProcessRequests(false)+Sleep(10) Lass ich das Sleep weg, so hab ich direkt 50% CPU Dauerauslastung. Was auch noch geht (ohne Sleep) ist: ServiceThread.ProcessRequests(true) Weiß nicht genau, was der Parameter true statt false bewirkt, so ginge es aber scheinbar auch. |
AW: Verständnisfrage zur Erstellung eines Dienstes
Der Name des Parameters WaitForMessage lässt mich annehmen, dass dort schon gewartet wird und deshalb die Last nicht hochgeht. :wink:
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AW: Verständnisfrage zur Erstellung eines Dienstes
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AW: Verständnisfrage zur Erstellung eines Dienstes
Hallo,
ich hab's jetzt so umgesetzt wie in am Anfang von himitsus post mit dem Loggen im Fall einer Exception. Der Dienst macht was er soll nur ab und an stürzt er wohl noch ab und dann nur mit der folgenden exception-message: Zugriffsverletzung bei Adresse 00000000. Lesen von Adresse 00000000 Da das ja ein Dienst ist, kann ich nicht den Fehler finden, wo das passiert. Ich habe das Programm separat als From-Anwendung entwickelt, da läuft das stabil. Gibt es eine Möglichkeit, den Dienst zu debuggen? Mittleweile kann ich den Fehler glaub ich auch reproduzieren. Der Dienst macht eine ServerSocket auf. Ein Client meldet sich an und beauftragt den Server "Dinge" zu tun. Client meldet sich wieder ab. 1-2 Minuten später kommt dann der Absturz. In der Form-Anwendung, wo an den entscheidenden Stellen mMn alles gleich ist, passiert das nicht. Ich kappsele jetzt mal jede Prozedur in einen Try-Except-Log Block, vllt. krieg ich so mehr raus. Aber vllt. hat jemand noch eine andere Idee? |
AW: Verständnisfrage zur Erstellung eines Dienstes
Du kannst Dienste durchaus debuggen.
Zum Dienststart ein kleines Delay einbauen (Sleep 10000) in Delphi Start/Mit Prozess verbinden ab Vista muss Delphi hierbei als Adminstrator ausgeführt werden. Der Fehler klingt als ob Du auf etwas zugreifst was zu dem Zeitpunkt nicht mehr existiert (Thread/Socket etc ..) |
AW: Verständnisfrage zur Erstellung eines Dienstes
Zitat:
Grüße Klaus |
AW: Verständnisfrage zur Erstellung eines Dienstes
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Vielen Dank schon mal an alle Helfer, aber leider:
Ich komm dem Fehler nicht auf die Spur. Ich hab alles in try...except gekapselt, aber keiner dieser Blöcke springt an. Ich hatte es jetzt auch zweimal so, das ein Dialogfenster mit dem Fehler eingeblendet wurde (nicht von mir und ich war nicht im Debugmodus). Das verrückte war, solange dieses Dialogfenster offen war lief der Dienst weiter. Er meldete Timergesteuert jede Minute, das er noch lebt ins Log und schickt auch ein Statusupdate an den Client, d.h. die Socket-Verbindung blieb besthen. Erst wenn der Dialog mit 'OK' bestätigt wird, semmelt der Dienst ab. Vllt. zum Hintergrund. Eine der Aufgaben des Dienstes ist es (auf Aufforderung des Clients) eine Klasse zu erzeugen, in der dynamisch ein Timer und ein TelnetClient erzeugt werden. Dann erfolgt eine Kommunikation zw. Telnet-Client und Telnet-Server in einem ganz anderen Porgramm (ServersAlive)). Dann wird die Telnet-Verbindung getrennt und diese Klasse mit FreeAndNil() freigegeben. Für die Klasse gibt's eine globale Variable und immer wenn eine Instanz davon gebraucht wird schau ich immer erst ob die variable nil ist und wenn ja, dann erzeug ich die Klasse. Das sollte doch so gehen, oder hab ich den Zweck von FreeAndNil() falsch verstanden? Meine Befürchtung ist auf jeden Fall, dass das irgendwo aus den Tiefen der Indys kommt aber wie gesagt: Ich find's nit :cry: Ich lad das Projekt (sind eh nur 3 Units) mal hoch, vllt. hat ja wer von euch am Wochenende mal Langeweile und findet, woran es liegen könnte. Wegen einem Trauerfall in der Familie, komm ich am WE selber nicht dazu und mach jetzt auch schon Feierabend. Danke, Jumpy P.S.: Hab ich vergessen: Wenn ich alles auskommentiere, was mit der benachrichtigung von ServersAlive via Telnet zu tun hat, läuft der Dienst stabil, erfüllt auch seine Aufgabe (andere Dienste an und auszustellen) stabil. Deswegen hab ich das oben explizit erklärt. |
AW: Verständnisfrage zur Erstellung eines Dienstes
Ich hab es jetzt so umgeändert, das die Klasse, die die Telnetverbindung zu SA aufbaut, nicht jedes mal "neu erzeugt und dann ge-FreeAndNilled" wird, sondern sie wird nur einmal beim ersten Aufruf erzeugt. Hat sie ihr Ding gemacht, wird die Telnet-Connection geschlossen, und alle Werte zurückgesetzt. Bei späteren Aufrufen, werden nur die Propertys neu gesetzt und die Klasse "gestartet".
So scheint es zu funktionieren. Irgendwas am ständigen freigeben und neu erzeugen hat wohl nicht funktioniert. Hab die neue Lösung jetzt mal im Dauertest, schaun, ob noch Fehler auftauchen. |
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