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Was beachten beim eigenen Haus vernetzen
Hallo,
wir haben uns ein Häusle gekauft, das in vielen Punkten in Eigenleistung renoviert wird. Die Entkernung ist jetzt abgeschlossen und ich bin nun bei der Planung der neuen Stromversorgung usw. Da alles alte Gekabele (war eh nicht viel max. 1-2 Steckdosen pro Raum) raus ist hab ich nun "alle Freiheiten" soweit es das Budget hergibt. Ich werde pro Raum viele Steckdosen planen und auch jeden Raum (oder max. zwei Räume zusammen) separat absichern. Würde es Sinn machen, in einem Raum, der als Arbeitszimmer geplant ist, die Steckdosen für den PC-Arbeitsbereich samt Zubehör nochmal unabhängig zum Rest des Raumes abzusichern, also auch separate Leitung? In unserer Wohnung nutzen wir z.Zt. WLAN, aber im Haus würde ich gerne ein eigenes Kabelnetzwerk verlegen. Ich dachte an Cat6-Kabel in Leerrohren (Falls mal irgendwann LWL Standard würde, könnte man so leichter austauschen). Im Keller wollt ich mir dann ein kleines (8-12 ports) Patchpanel und einen Switch in der Nähe des Telekom-Hausanschlusses setzen. Die Frage hier ist, ob da jemand selber Erfahrungen gemacht hat, z.B. was die Dimensionierung angeht, vor allem, welche Fehler man vermeiden sollte. Ich wollte das Arbeitszimmer "großzügig" versorgen, 2 PCs, Drucker, Telefon. Wohnzimmer im TV-Bereich sollte auch eine Netzwerkdose kriegen. Schlafzimmer? Würde man das da nutzen? Küche? dito. Kinderzimmer? Kinder noch klein, aber wenn die mal in die Schule kommen... Esszimmer könnt ich mir noch vorstellen, falls man das mal als Ausweicharbeitsplatz braucht. Ich wollte auch das Telefon mit ensprechenden Steckern o. Adaptern versehen und damit die selbe Verkabelung nutzen, das müsste doch gehen, oder? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht (oft ist man ja hinterher schlauer und ich würd dann gerne aus euren Fehlern lernen :)) |
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Hi,
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Bei der Planung für die Anschlüsse würde ichs eher großzügig planen. Also auch Küche, Schlafzimmer usw. |
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Deine bisherige Planung hört sich soweit gut an. Die Arbeitsplätze würde ich jetzt nicht nochmal getrennt absichern, wenn sowieso schon die Räume einzeln abgesichert sind. Anzahl der Nertzwerkdosen pro Raum lässt sich schlecht schätzen. Im Arbeitszimmer min. 2 Doppeldosen, in anderen Räumen könnte eine reichen, je nachdem wie viele Telefone verteilt werden müssen. Fernsehen dürfte in Zukunft auch per IP verteilt werden.
Und wenn du eh schon alles neu machst: Bus-System rein und komplette Heim-Automation 8-) EDIT: Ich würde auch bei den Telefonen alle Kabel in der Dose auflegen und ggf. mit Adaptern arbeiten, so dass allein die Belegung im Keller entscheidet, ob die Dose nun IT oder TK ist. |
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Insbesondere aber bei der Küche: Herd ist eh klar. Dann, falls Unterischgerät, das auf jeden Fall einzeln absichern, und am besten auch gleich 2,5mm² Kabel dafür nehmen (sonst langt 1,5 dicke). Kühlgeräte ggf. auch noch separat. Ich habe 4+3 Sicherungen allein für meine Küche, dafür ist aber ein Kurzer in der Lampe kein Todesurteil für den Fisch im Froster =) @LAN: Cat.6E, sonst ist's Essig mit Gigabit. Leerrohr ist genial, ggf. gleich Zugdraht mit rein legen - erspart viel Frust beim Nachrüsten. Von der "Topologie" her dürfte von jedem Raum zum Schrank im Keller ein eigenes Kabel das universellste sein, und wenn man grad eh alles macht und Freiheiten hat... :) Ich würde da dann auch keinen Raum auslassen. Man ärgert sich nachher, wenn man Nutzung ändert oder es dann doch einen tollen Anwendungsfall gibt. (Flure nicht vergessen, vielleicht willst du ja mal mit IP-Kameras eine Überwachung basteln.) Zum Telefon kann ich nicht so arg viel sagen, ausser dass es vermutlich keine ganz so blöde Idee wäre, auch dafür ein Cat.6 Kabel zu verlegen - nachher kommt da noch einer auf die Idee IP-Telefonie machen zu wollen, was mit Klingeldrähtchen schwer wird :) Was natürlich Creme de la Creme ist, sind Haus-Bus Systeme. Allerdings sind die auch ein Kostenfaktor. Ich habe das nur bei meinen Eltern gesehen: Mein Dad hat einfach mal (wir sind ja Automatisierer) eine SPS in den "Sicherungskasten" (=Schaltschrank...) gebaut, Lichtschalter sind eigentlich Taster, und via SPS lässt sich dann frei programmieren, welche Licher und Steckdosen und Rolläden damit geschaltet werden sollen. Oder im Urlaub einfach mal ein vollautmatischer Betrieb, der von aussen so aussieht, als wäre man zu Hause. Ist halt ca. doppelter Kabelaufwand, und mit ner Industrie SPS etwas überdimensioniert. Aber es gibt solche Systeme auch speziell für den Einsatz im Heim. Was da aber aktuell ist, weiss ich nicht. Das nur mal so, um dir nen Floh ins Ohr zu setzen ;) |
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Hi,
da ich das vor 10 Jahren schon durch hatte, hier meine Erfahrungen. Im Arbeitszimmer habe ich einen Wandschalter, mit dem ich von den 3-er Stechdosen die Linke jeweils abschalte. Ich würde das immer wieder so machen. Beim Verlassen des AZ - einfach Wandschalter AUS! Im Wohnzimmer habe ich zu wenig Dosen. Fernseher, Mediaplayer und Telefon = 3 (habe nur 2). Wenn du Telefon - Freileitung hast, denke an Blitzschutz. Bei mir hat es sowohl im Keller auf der Telekom - Dose als auch auf dem PatchPanel beim Blitzeinschlag die Leitungen heruntergebrannt. Dabei ist zum Glück nur das FAX über den Jordan gegangen. Kinderzimmer war mit 2 Anschlüssen immer ausreichend versorgt. Bei LAN-Partys der Kinder wurden Switch' s immer mitgebracht. Frank |
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Für Telefon würde ich nicht viel vorsehen.
ISDN - Für eine Familie nur noch relevant wenn man erwachsene Mädels hat :-) Ansonsten hat man doch eh Mobilteile. Und falls man Fax hat - Die TK-Anlage haben meist 1-2 Analoganschlüsse. TK-Anlage im Erdgeschoss vorsehen - Ansonsten benötigst du Repeater wenn du Betondecken hast und das Mobilteil "schräg" durch die Decke verbindung aufnehmen muss. |
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Schaltbare Steckdosen sind gerade via Bus natürlich ein Traum :)
Eine weitere Sache: Wenn du 5.1 liebend bist, sind Boxenkabel unterputz verlegt ein Segen für jeden, der Staub saugt / wischt, und macht einen echt schlanken Fuß. Nachteil: Du musst vorher schon relativ genau wissen, wo die Boxen hin kommen werden - aber auch wenn man dann ein paar cm verrückt ist es noch immer besser als der Kabelbaum vom Amp durch den ganzen Raum. |
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