Delphi-PRAXiS

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dor557 19. Mai 2010 02:08


Druckverhalten zwischen Nadel und Tintenstrahl Druckern
 
Hallo zusammen.

Ob ich hier richtig bin oder nicht weiss ich noch nicht. Aber evtl weiss das ja einer.

Ich habe eine Software geschrieben welche einen Druck auf Forgefertigte Dokumente macht.
Daher ist natürlich ein Nadeldrucker erforderlich.

Nun habe ich seit langem nichts mehr daran gemacht und musste leider Feststellen das nun ein "Kunde" Bekannter mich darauf hingewiesen hat das sich die Dokumente verändert haben.

Ergo ich muss die Positionen der Daten auf dem ausdruck anpassen.

Nun habe ich einen Test-Druck auf meinem Tintenstrahl-Drucker gemacht.

Ergebis : Positionen stimmen von anfang an nicht.

Es ist nicht so das der Druck an der Falschen Stelle beginnt. Sondern die zeilen immer weiter nach unten wandern als wären die abstände beim Tintenstrahl drucker grösser als beim Nadel-Drucker.

Weiss jemand um dieses Problem ?

Oder ist die einfachste lösung einen Nadeldrucker anschliessen und nen Testdruck machen um das ergebnis zu vergleichen ?

Als Druckomponente verwende ich FreeReport.

Hoffe da weiss einer Rat.

gruss Sascha

Luckie 19. Mai 2010 02:25

Re: Druckverhalten zwischen Nadel und Tintenstrahl Druckern
 
Nun ja, zum Testen ist es wohl schon sinnvoll, die Hardware zu verwenden, die nachher auch eingesetzt werden soll. Wenn ich wissen will, ob das Mikrowellengericht in der Mikrowelle warm wird, teste ich das ja auch nicht im Topf mit einem Wasserbad. ;)

dor557 19. Mai 2010 03:56

Re: Druckverhalten zwischen Nadel und Tintenstrahl Druckern
 
Das ist schon richtig.

Ich habe inzwischen einige Tests gemacht. Mit dem Tintenstrahl drucker.

Es ist nicht direkt ein Problem des Druckers. Sondern eine Frage des Papierformats.

Wenn ich mittels XPS-Export einen ausdruck vornehme im Endlospapier Format.

Im anschluss dann mit hilfe des XPS-Viewers die Seite mit dem Tintenstrahldrucker ausdrucke und das Papierformat auf die Endlosgrösse anpasse passen die Dimensionen wieder.

Alles an seinem Platz.

aber

1. ist das zu aufwendig.
2. Sinnvoller ist es wirklich einen Nadeldrucker zu verwenden wenn man das Testen möchte. :mrgreen:
3. Wird sich meine Freundin Freuen wenn ich den wieder aufbauen werde. :duck:

ist immerhin eine weile her das ich Daran gearbeitet habe :-D
Dachte schon das ist in der versenkung verschwunden. So kann man sich irren.

also danke.

gruss Sascha

Bernhard Geyer 19. Mai 2010 06:53

Re: Druckverhalten zwischen Nadel und Tintenstrahl Druckern
 
Könnte es sein das die Druckerauflösung dir hier einen Strich durch die Rechnung macht? Wie schaut dein Code aus? Berücksichtigst du auch das Drucker unterschiedliche Druckauflösungen in X und Y-Richtung haben können?

himitsu 19. Mai 2010 07:27

Re: Druckverhalten zwischen Nadel und Tintenstrahl Druckern
 
Zitat:

Zitat von Bernhard Geyer
Wie schaut dein Code aus?

Bei so spezifischen Problemen immer wieder eine gute Frage.
Zitat:

Zitat von Bernhard Geyer
Berücksichtigst du auch das Drucker unterschiedliche Druckauflösungen in X und Y-Richtung haben können?

Man kann z.B. die Auflösung des Printer.Canvas auf ein metrisches System umstellen, welches dann vom Treiber entsprechend umgerechnet werden sollte, so daß es überall ähnlich aussehen sollte.

Ansonsten ist es eh angebracht, wenn der Endbenutzer die Darstellung kallibrieren kann.
Also daß man ein Offset in X- und Y-Richtung, sowie jeweils einen Skalierungsfaktor angeben könnte
und somit die Ausgabe leicht an Drucker und Vorlage (die Blätter könnten sich ja auch mal etwas ändern) anpassen kannt.

p80286 19. Mai 2010 11:33

Re: Druckverhalten zwischen Nadel und Tintenstrahl Druckern
 
Da jeder Druckerhersteller/Drucker/Druckertreiber eine eigene Sicht der Dinge hat, funktioniert Testen nur mit der hinterher auch eingesetzten Hardware.
Sind Tintendrucker nicht auch Seitendrucker? Dann kann man da wohl schlecht einen Nadeldrucker "emulieren".

Wenn es bei einer solchen Konstellation klappen sollte, dann ist das ZUFALL!

Übrigens verhalten sich gleiche Drucker unterschiedlich, ob sie am Netz hängen oder lokal angeschlossen sind.

Gruß
K-H

Reinhard Kern 19. Mai 2010 13:46

Re: Druckverhalten zwischen Nadel und Tintenstrahl Druckern
 
Zitat:

Zitat von p80286
...
Sind Tintendrucker nicht auch Seitendrucker? Dann kann man da wohl schlecht einen Nadeldrucker "emulieren".

Hallo,

natürlich kann man das, es ist halt Arbeit. Ich habe mir auch beim Übergang zu Seitendruckern eine eigene Klasse geschrieben, um alte Software weiterverwenden zu können, und ich verwende die heute noch, weil die Ausgabe für Listen usw. viel einfacher ist - ein lineprinter.writeln() druckt genauso wie ein alter Nadler, bloss eben auf jedem Windowsdrucker. Allerdings braucht man dazu einen nichtproportionalen Font wie Courier. Und der Drucker druckt natürlich nicht eine einzelne Zeile, sondern die ganze Seite, wenn ein Seitenvorschub kommt.

Wenn man dann noch ESC/P emuliert, kann man sogar alte DOS-Software für NEC P6 o.ä. weiterbetreiben mit einem Laserdrucker, Durchschläge kann die Software natürlich auch.

Gruss Reinhard

p80286 19. Mai 2010 15:19

Re: Druckverhalten zwischen Nadel und Tintenstrahl Druckern
 
Hallo Reinhard,

die ESC/-irgendwas Sequenzen beziehen sich ja immer auf das zu Grunde liegende Paperformat. Das es möglich ist da etwas "hin zu tricksen" will ich garnicht in Abrede stellen, aber wenn man die ESC-Sequenzen eines Nadeldruckers und z.B. eines HP-Laserjets 1:1 übersetzt, dann geht das meistens schief.
Aus leidvoller Erfahrung daher mein Ansatz kein Drucker /Druckertreiber ist wie der andere.

Gruß
K-H

Reinhard Kern 19. Mai 2010 17:28

Re: Druckverhalten zwischen Nadel und Tintenstrahl Druckern
 
Zitat:

Zitat von p80286
... aber wenn man die ESC-Sequenzen eines Nadeldruckers und z.B. eines HP-Laserjets 1:1 übersetzt, dann geht das meistens schief.

Hallo,

das ist nicht der Sinn der Sache - man muss sie so übersetzen, dass der Laserdrucker das gleiche Druckbild erzeugt wie der Nadeldrucker (dass die Qualität viel besser ist kann man ja als Nebenwirkung in Kauf nehmen). Das funktioniert so gut, dass in unserer Fertigung noch mehr als 10 Jahre mit dem Lasernadler gedruckt wurde, und die Software würde auch heute noch laufen. Ich habe zwar nicht alles umgesetzt was in ESC/P geht, aber die für unsere Dokumente wichtigen Sachen wie fett, kursiv, doppelte Höhe, doppelte Breite schon.

Dass jemand anders das nicht hingekriegt hat, beweist ja keineswegs die Unmöglichkeit. Wenn man danach ginge gäbe es keinerlei Software.

Gruss Reinhard

PS die meisten ESC-Befehle haben mit dem Paierformat nicht das geringste zu tun, z.B. fett ist fett egal wo.


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