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Webtechnologien der Zukunft
Moin,
nachdem ich in den letzten zwei Jahren mich fast gar nicht mehr mit der Programmierung beschäftigt habe, werde ich versuchen diesen Zustand langsam und nebenbei wieder zu ändern. Hauptsächlich geht es um Webentwicklung und leider bin ich etwas unschlüssig, in welche Sprache bzw. Technologie es sich lohnt einzuarbeiten. Wie steht es um die Zukunft im Webentwicklungs-Bereich? Ist es lohnenswert sich in Sachen wie Flash (mit ActionScript), MS Visual Studio (Sprache entfallen) Web Developer oder gar Silverlight einzuarbeiten oder wird man auch weiterhin mit PHP, AJAX und HTML auf der sicheren Seite sein? Würde mich über Antworten und Tipps freuen. :) |
Re: Webtechnologien der Zukunft
Ich denke es ist unstrittig das auf Clientseite man mit AJAX viel erreichen kann. Welche der vielen AJAX-Frameworks mann einsetzt ist eine anderes Thema. Hier wird vermutlich in den nächsten Jahren einiges an Bereinigung erfolgen.
Welche der "Rich-Browser-Client"-Techniken sich durchsetzt (Silverlight, RIA, Google-*irgendwas*, Yahoo-*irgendwas*) ist m.E. noch sehr offen. Denn bei vielen der Techniken ist es noch fraglich ob man bei zu großer Marktakzeptanz doch wieder von den Plattformen eingeschränkt wird (wer sagt das MS mit Silverlightin 5 Jahren nur noch für IE unter Windows das Plugin anbietet oder entsprechende Windows-Abhängigkeiten ala J++ einbaut). |
Re: Webtechnologien der Zukunft
Als Alternative für Silverlight gäbe es noch Moonlight ( vom Mono-Projekt).
Aber RIA kann man auch durch Js-Frameworks wie Dojo o.ä. erreichen |
Re: Webtechnologien der Zukunft
Nennt mich altmodisch, aber ich bin immer noch der Meinung, dass (X)HTML, CSS und eine serverseitige Sprache wie PHP am wichtigsten sind. JavaScript, AJAX, Flash und der ganze andere Kram sind manchmal unumgänglich (Wenn man aus irgendeinem Grund Musik oder Videos einbinden will oder BB-Code-Schaltflächen für ein Forum braucht) und manchmal auch ganz nützlich, aber sie haben alle ihre Probleme. JavaScript damit, dass es in jedem Browser anders unterstützt wird, Flash isr größtenteils nicht barrierefrei...
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Re: Webtechnologien der Zukunft
Wenn man mich fragt, was ich in meiner Kristallkugel sehe -
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Re: Webtechnologien der Zukunft
Android ist allerdings ein Betriebssystem für Mobiletelefone u.ä.
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Re: Webtechnologien der Zukunft
Zitat:
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Re: Webtechnologien der Zukunft
Ich denke auch in Zukunft lässt sich viel mit den üblichen verdächtigen PHP/JS/CSS/HTML machen. Aber wenn du dir einmal ASP.NET angeschaut hast und selbst vielleicht auch schon das einige mit .NET gemacht hast, wird es vermutlich dein Favorit werden und PHP gänzlich ergänzen.
Ich jedenfalls war sehr begeistert, wie produktiv man doch mit ASP.NET arbeiten kann (im Vgl. zu PHP). Viele Standardprobleme sind bereits sehr gut gelöst (z.B. Membership etc) und lassen sich einfach durch neue Provider-Modelle anpassen. Trennung von Code und HTML ist eh kein Problem. Ein Template-System aller Smarty (oder gar ein eigenes) für PHP ist völlig unnötig... Ajax ist Dank Erweiterung für VS05 auch kein Problem. Im neuen VS ist es eh schon drin. Auch ohne JS-Kenntnisse kann man da schon sehr viel mit dem Ajax Framework machen (eigentlich fast alles). Weiterer Vorteil: Du kennst dich vllt. schon mit .NET und dem VS aus und hast weniger Einarbeitungszeit. Oder umgekehrt: Du lernst es dadurch kennen und hast später evtl. keine Probleme, wenn du .NET Apps (also keine Web-Apps) schreiben willst. Von Silverlight, Flash etc. halte ich dagegen nicht ganz so viel. Man kann zwar auch sehr viel damit machen, aber eigentlich m.M sind es eher Spielereien :duck: . |
Re: Webtechnologien der Zukunft
Wobei es auch für PHP mächtige Bibliotheken gibt, die ASP.Net sehr ähnlich sind.
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Re: Webtechnologien der Zukunft
Also Erfahrungsgemäß (ich hab ja viel PHP gemacht bevor ich zu ASP.NET gewechselt bin) braucht man midnestens 1/3 weniger Code in ASP.NET als in PHP, das Debugging (sowohl vom Serverseitigen Code als auch vom Javascript!) ist im neuen Visual Studio genial gelöst. Intellisense in Javascript, als ich das das erste mal gesehen hab bin ich fast vor Freude wild onanierend durch die Gegen gehüpft ;-) Der Produktivitätsunterschied ist einfach übelst groß.
Was wahrscheinlich auch eine Zukunft hat sind dynamische Sprachen in der CLR wie IronRuby / IronPython. Wenn man sich z.B. Rails als mächtiges Webframework vorstellt und dort dann so Scherze wie die schon vorhandene ASP.NET Infrastruktur (Usermanagement / Rechteverwaltung, Webparts etc.) kombiniert denke ich hat man eine solide Basis auf der man sehr Effizient neue Webanwendungen bauen kann. Silverlight (auch weiterhin Flash) wird eher für Web-Guis eine Lösung sein, bei der man sich sonst Ajaxtechnisch auf dem Client echt alles abbrechen würde. Ein Browser ist halt nunmal ein Browser und kein Delphi-Form, auf dem man alles so zeichnen und bewegen und tun und machen könnte wie man will. Ich rede hier aber eher von User Experience -Elementen(Animationen, Videos, live Charts etc.), was sich in das das Gesamtbild einer Webanwendung integriert und nicht zwingend von 100% Silverlight / Flash Anwendungen, in denen alles auf dem Client gemacht wird. Für sowas nimmt man dann doch lieber eine echte Desktop-Anwendung (imho). |
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