Delphi-PRAXiS

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-   -   Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren lassen (https://www.delphipraxis.net/76450-zwei-klassen-moeglichst-oop-kommunuzieren-lassen.html)

xZise 4. Sep 2006 19:31


Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren lassen
 
Da ich gerade eine Komponentengruppe entwickle und alle Visuellen Komponenten eine Grundfunktion haben, dachte ich mir, lagere ich diese Funktion aus. Gesagt getan... Alles wunderbar.
Meine Komponenten (LangEdit, LangLabel...) haben jetzt eine referenz auf LangMain. Nun kam noch eine Idee dazu: Wenn der Benutzer jetzt für alle seine Komponenten, die zu oben genannten Gruppe gehören, auf all seinen Formen bearbeiten will, müsste er einen Umständlichen Code programmieren von meheren Zeilen ausmaße. Also habe ich in LangMain die "ultimativmethode" geschrieben. Problem: Diese "Ultimativmethode" muss logischerweiße auf alle anderen Komponenten zugreifen. Aber wie mache ich das?
Klar ich könnte unter implementation die Komponenten hinzufügen, aber das ist doch ein bisschen unnatürlich, weil wie kann eine Komponente eine andere noch nicht erstellte Komponente kennen (deshalb landet sie in implementation)...

Wie kann ich nun das möglichst "Haltbar" umsetzen.
Ich dachte an einen Observer:
LangEdit, LangLabel... <===> Observer <===> LangMain
Problem bleibt: <===>

Habt ihr eine andere möglichkeit?

@ Ultimativmethode:
Die greift auf Funktionen von LangEdit/LangLabel zu (die auf LangMain zugreifen)

DGL-luke 4. Sep 2006 19:38

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
Delphi-Quellcode:
type
  TChangeLanguageEvent = procedure(Sender: TLangMain; NewString: string) of object;

  TLangMain = class
    ...
    procedure RegisterSensitiveControl(StringId: Integer; OnLanguageChange: TChangeLanguageEvent;);
Damit können sich deine Language-sensitiven komponenten jederzeit bei der Language-verwaltung mit einer zur designzeit vergebenen id registrieren und bekommen bei jeder änderung der sprache den neuen string (der sich problemlos mit platzhaltern versehen lässt - Delphi-Referenz durchsuchenFormat lässt grüßen) per Event mitgeteilt.

Musst du natürlich alles noch implementieren ;)

xZise 4. Sep 2006 20:46

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
Aha... Das ist sozusagen ein Event, das cih wie auslöse?

Und wie kann ich es "Empfangen"?

Übrigends muss ich noch auf Daten der Komponenten zugreifen.

Der_Unwissende 4. Sep 2006 22:35

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
HI,
ich glaube dein Bild vom Observerpattern ist noch etwas falsch. Ein Event ist etwas das man in diesem Pattern als Observable bezeichnen würde. Sauberer OOP ist es hier auf Zeiger zu verzichten und stattdessen eine Basisklasse mit der aufzurufenden Methode zu erstellen.
Der Observer selbst ist kein zwischengeschaltetes Element. Du hast eine spezielle Klasse, die Events auslösen kann. Dies ist das Observable. Geschieht hier etwas bestimmtes, gibt sie allen registrierten Observern bescheid. Damit steht auch fest, sie muss Möglichkeiten zum registrieren und deregistrieren so wie zum Benachrichtigen haben.
Die andere Art von Klasse sind die Observer. Diese haben eine definierte Schnittstelle über die ihnen ein Ereignis mitgeteilt wird. Du hast also eigentlich nur zwei Klassen (und nicht direkt etwas dazwischen).

Ein grobes Beispiel könnte dass sein:
Delphi-Quellcode:
TAbstractA = class
  public
    // Abstrakte Methode die zur Benachrichtigung über ein Ereignis aufgerufen wird
    // Das Ereignis geht aus den übergebenen Parametern hervor
    procudure OnFoo(...); virtual; abstract;
end;

TA1 = class(TAbstractA)
  public
    // Konkrete Behandlung bei Benachrichtigung über Ereignis
    procudure OnFoo(...); override;
end;

TA2 = class(TAbstractA)
  public
    // Andere konkrete Behandlung bei Benachrichtigung über Ereignis
    procudure OnFoo(...); override;
end;

...

TObservable = class
  private
    // Liste aller Observer
    FObserver : TObjectList; // kann natürlich auch anders aussehen
  protected
    // Methode die alle registrierten Observer benachrichtigt
    // hier kann dann einfach über FObserver iteriert werden
    procedure notifyObserver(...);
  public
    procedure registerObserver(const Observer : TAbstractA);
    procedure deregisterObserver(const Observer : TAbstractA);
end;
Ja, wie du hier siehst, wären die konkreten As einfache Observer. Alle diese Objekte sind Nachfahren von TAbstractA und können sich damit beim Observable registrieren. Registrierte Klassen können nun einfach benachrichtigt werden. Man muss nur die Liste durchlaufen und bei jedem Observer die Methode onFoo aufrufen. Aus den hier übergebenen Argumenten geht dann hervor, was genau pasiert ist. Natürlich kannst du hier auch mehr als ein Ereignis mit ganz anderen Parametern beobachten.
Das ganze ist relativ analog zur Benachrichtigung durch Methodenzeiger. Hier hast du allerdings einen deutlich mehr OOP Weg und ein einfaches Beispiel für die Umsetzung des Observerpattern!

Gruß Der Unwissende

r2c2 5. Sep 2006 07:17

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
Statt der abstrakten Klasse könnte man da doch auch n Interface nehmen, oder hab ich da was falsch verstanden? :gruebel: Das hätte dann nämlich noch den Vorteil, dass unterschiedliche Basistypen möglich wären. Was aber unter Delphi leider dadurch wieder relativiert wird, dass man von InterfacedObject ableiten muss...

mfg

Christian

Sidorion 5. Sep 2006 08:34

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
Muss man nicht, allerdings muss man dann die drei Standardmethoden von IInterface implementieren.
Das hat auch den Vorteil, dass man das Instanzzählen abschalten kann.

Der_Unwissende 5. Sep 2006 08:56

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
Ein Interface hat aber den Nachteil, dass man (imho) nicht mehr so richtig gut mit der TObjectList arbeiten kann. Oder kenne ich da nur wieder den Weg nicht?

Ist aber natürlich prinzipiell möglich, in anderen Sprachen auch üblich! (wobei sich halt Delphi's COM Interfaces von einem "echten" Delphi Sprachfeature doch leicht unterscheiden).

r2c2 5. Sep 2006 13:05

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
Zitat:

Zitat von Der_Unwissende
Ein Interface hat aber den Nachteil, dass man (imho) nicht mehr so richtig gut mit der TObjectList arbeiten kann. Oder kenne ich da nur wieder den Weg nicht?

Gibts da nicht sowas wie InterfaceList?

mfg

Christian

xZise 5. Sep 2006 14:55

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
Oh man... das es SOOOO schwer ist, hab ich nicht gedacht :P
Also ich habe es so programmiert:
Code:
 
=============> LangMain (Allgemeine Prozeduren)
LangLabel
          <=== LangProcs (Prozeduren, die Daten von den Komponenten benötigen
Das Problem ist ja (eigentlich wäre es schöner LangProcs und LangMain in einer zu Haben), dass LangProcs Informationen der Komponenten brauch. Und die Komponenten müssen auf Allgemiene Prozeduren zurgreifen (oder es wäre effektiver), da dort Code für jede Komponente steht.

shmia 5. Sep 2006 16:34

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
Es gäbe da noch eine andere interessante Technik.
Alle Komponenten haben die virtuelle Methode Notification.
Man kann diese Methode überschreiben und könnte automatisch Verbindungen zur MasterKomponente (LangMain) herstellen und trennen.

Der_Unwissende 5. Sep 2006 16:41

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
Zitat:

Zitat von xZise
Oh man... das es SOOOO schwer ist, hab ich nicht gedacht :P
Also ich habe es so programmiert:
Code:
 
=============> LangMain (Allgemeine Prozeduren)
LangLabel
          <=== LangProcs (Prozeduren, die Daten von den Komponenten benötigen
Das Problem ist ja (eigentlich wäre es schöner LangProcs und LangMain in einer zu Haben), dass LangProcs Informationen der Komponenten brauch. Und die Komponenten müssen auf Allgemiene Prozeduren zurgreifen (oder es wäre effektiver), da dort Code für jede Komponente steht.

Verstehe ich nicht wirklich, muss ich mal sagen.

Zitat:

Zitat von shmia
Es gäbe da noch eine andere interessante Technik.
Alle Komponenten haben die virtuelle Methode Notification.
Man kann diese Methode überschreiben und könnte automatisch Verbindungen zur MasterKomponente (LangMain) herstellen und trennen.

Hm, woher wissesn die denn wer die Master-Komponente ist? Das bekanntmachen ist eine Art registrieren und läuft letztlich doch auf Observer hinaus. Ausserdem muss die Masterkomponente alle "Kinder" benachrichtigen, nicht umgekehrt (oder habe ich da etwas falsch verstanden?) Also der Fall tritt ja letztlich immer auf. Verändert man etwas an der Masterkomponente sollen diese Änderungen auch an allen Kindern stattfinden. Umgekehrt geht nicht (alle Kidner verändern), bleibt also noch ein Kind verändern, allen Bescheid geben, was dann aber auch ein Kind -> Master -> an alle sein könnte.
Damit ein Master also alle Kinder kennt müssen diese sich beim Master registrieren (=> Observerpattern gut geeignet). Natürlich kann man noch etwas drum rum bauen (z.B. eine Fabrik), die die Registrierung automatisch übernimmt.

shmia 5. Sep 2006 17:12

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
Zitat:

Zitat von Der_Unwissende
Hm, woher wissesn die denn wer die Master-Komponente ist?

Das könnte man über den Klassennamen ermitteln.
Aber ich habe noch etwas experimentiert: Notification() wird schon von der VCL aufgerufen,
bevor der Konstruktor komplett abgearbeitet ist.
Das scheint mir dann doch nicht so günstig zu sein.

xZise 5. Sep 2006 17:39

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
Das große Problem ist:
Die Komponenten (=Edit, Label nicht MAIN!) haben alle ein paar Funktionen gemeinsam... Deshalb habe ich sie in Main ausgelagert. Nun habe ich auch eine Methode geschrieben, die alle "Lang"-Komponenten auf der Form ansprechen soll. Und diese habe ich logischerweise in die Main geschrieben, aber ich werde wohl das alles umdenken (müssen)... Weil wie es bisher ist, ist es nicht schön und umständlich.

DGL-luke 5. Sep 2006 18:23

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
implementiere diese Sachen doch in der basisklasse?!

Delphi-Quellcode:
type
  //TOnLanguageChange = procedure(NewString: string) of object;

  TLangSensObservable = class; //forward
  TLangSensComp = class(TComponent) //könnte natürlich auch ein Interface sein! Würde die mehrfachvererbung möglich machen...
    private
      FIdent: Integer;
    public
      procedure RegisterToObservable(Observable: TLangSensObservable); virtual; //ruft nur RegisterObserver auf...
      procedure UpdateLanguage; virtual;
      procedure OnLanguageChange(NewString: string); virtual;
    published
      property Identifier: Integer read FIdent write FIdent;
  end;

  TLangSensObservable = class(TObject);
    private
      FObservers: TObjectList;
    public
      procedure RegisterObserver(Observer: TLangSensComponent);
      function GetCurrentString(Ident: Integer): string; overload;
      procedure SetLanguage(lang: string); //geht über string, geht natürlich ebenso über index... ka wie du deine Daten speichern willst...
  end;
So würds ich machen.
Wenn du in mehreren Klassen, die von einer Basisklasse abgeleitet sind, gleichen Code schreiben musst, ist das auf jeden Fall falsch bzw. ein designfehler!
Wenn du aber "bequem" von VCL-Kompos ableiten willst, ist es ideal, mit Interfaces zu arbeiten. Du kannst zwar nicht von TInterfacedObject ableiten (musst also die Referenzzählung selber einbauen, denke ich :gruebel: ), aber das ist trotzdem ein idealer Einsatzort für Interfaces.

xZise 5. Sep 2006 19:18

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
Hab ich nur vergessen was mit Interface gemeint ist, oder hab ich das tatsächlich noch nie gehört? (Erkläre das mal bitte kurz)

So: Nun denke ich ist es langsam (*räusper*) an der Zeit mal euch das Grundgerüst zu geben:
- Es gibt "Komponentenunit", die z.Zt. LangLabel und LangEdit sind (ich wollte erstmal die Kinderkrankheiten auskurieren)
(Die Units sind von TLabel/TEdit abgeleitet)
- Es gibt eine Klasse in der die Funktion ist, die alle benötigen (sozusagen deie Übersetzungsfunktion)
- Es gibt eine Prozedur die auf alle Komponentenunits zugreifen muss

Es sind alles verschiedene "*.pas"!

Jetzt wüsste ich gerne: Was muss ich bei den Klassen dazuschreiben?

Muss ich z.B. bei LangMain das hinzufügen:
Delphi-Quellcode:
type
  TLangSensObservable = class; //forward
  TLangSensComp = class(TComponent) //könnte natürlich auch ein Interface sein! Würde die mehrfachvererbung möglich machen...
    private
      FIdent: Integer;
    public
      procedure RegisterToObservable(Observable: TLangSensObservable); virtual; //ruft nur RegisterObserver auf...
      procedure UpdateLanguage; virtual;
      procedure OnLanguageChange(NewString: string); virtual;
    published
      property Identifier: Integer read FIdent write FIdent;
  end;

  TLangSensObservable = class(TObject);
    private
      FObservers: TObjectList;
    public
      procedure RegisterObserver(Observer: TLangSensComponent);
      function GetCurrentString(Ident: Integer): string; overload;
      procedure SetLanguage(lang: string);
  end;

  // Me/ain Code
  TLangMain = class(TObject);
    {...}
  end;
Eins möchte ich hier noch loswerden: Ich komme mit euren Antworten irgendwie leider nicht weiter :( Deshalb kann es sein, dass ich schon beantwortete Fragen nochmal stelle... Sry

DGL-luke 6. Sep 2006 17:48

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
OK, is kein problem.

Interface:
Die einzige Möglichkeit zur Mehrfachvererbung in Delphi. Folgender Code:
Delphi-Quellcode:
type
  ILangObserver = interface(IInterface)
    procedure NotifyLanguageChanged(NewString: string);
    function GetStringId: Integer;
  end;
Du hast damit sozusagen eine Kompatibilitätsvorraussetzung geaschaffen. Alle ILangObserver implementierenden Klassen müssen die in der ILangObserver-Deklaration vereinbarten Methoden bieten:

Delphi-Quellcode:
type
  TLanglabel = class(TLabel, ILangObserver)
  public
    {ILangObserver}
    procedure NotifyLanguageChanged(NewString: string);
    function GetStringId: Integer;
    {IInterface}
    ... //weiss ich jetzt grad nicht was da noch hinmuss
  end;
  TLangPanel = class(TPanel, ILangObserver)
  public
    {ILangObserver}
    procedure NotifyLanguageChanged(NewString: string);
    function GetStringId: Integer;
    {IInterface}
    ... //weiss ich jetzt grad nicht was da noch hinmuss
  end;
  TLangGroupBox = class(TGroupBox, ILangObserver)
  public
    {ILangObserver}
    procedure NotifyLanguageChanged(NewString: string);
    function GetStringId: Integer;
    {IInterface}
    ... //weiss ich jetzt grad nicht was da noch hinmuss
  end;
Du musst nun diese Methoden (ja, das ist ein wenig suboptimal) in jeder Klasse implementieren.

Du kannst deine TLang*-Kompos jetzt (wie bei einer Elternklasse) auf das ILangObserver-Interface reduzieren:

Delphi-Quellcode:
  TLangObservable = class(TObject)
  public
    procedure Register(Observer: ILangObserver);
  end;
Du kannst die Interfaces in dieser Methode dann in eine Liste schreiben (das ist nicht ganz so... unenmpfindlich)und benachrichtigen:

Delphi-Quellcode:
procedure TLangObservable.LanguageChange(Language: string);
var Observer: ILangObserver;
begin
  LanguageSet(Language);

  for i := 0 to List.Count-1 do
    begin
      Observer := List[i] as ILangObserver;
      Observer.NotifyLanguageChange(GetLangstring(Observer.GetStringId));
    end;
end;
Das als kurze Einführung in die Vorteile von Interfaces. Du hast auch noch eine Referenzzählung, das zur Vollständigkeit, und das macht das hantieren damit ein wenig gefährlich, weil dir eventuell irgendwo instanzen übrigbleiben, und du bei der herumreichung von zeigern viel falsch machen kannst.
Dazu solltest du dich allerdings einlesen.

Du kommst mit unseren Antworten nicht klar? Naja, ist ja auch alles hochprozentiges OOP ;)

xZise 6. Sep 2006 18:19

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
Cool! Danke, hat mir echt weitergeholfen! Noch ein paar Fragen bleiben noch:
- Muss ich den Code überalls schreiben, oder reicht der Kopf?
- Was ist mit GetStringId? Ist das wichtig/Notwendig?
- Kennen die Komponentenklassen die Interasceklasse?
- Was hat es mit dem Register auf sich?

DGL-luke 6. Sep 2006 18:31

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
1. du hast in interfaces leider absolut keine möglichkeit, code zu hinterlegen. das ist auch nciht der sinn von interfaces, sowas wäre sainn von echter mehrfachvererbung ;) also ja, du musst den code überall neu schreiben.
2. klar ist das wichtig. damit weiss der sprachen-"server", welchen string er dir jeweils liefern soll. nehmen wir einmal an, wir haben es in XML:

XML-Code:
<language name="de/de">
  <string id="0">%s</string>
  <string id="1">Hallo, benutzer!</string>
</language>
<language name="en/us">
  <string id="0">%s</string>
  <string id="1">Hello, user!</string>
</language>
dann musst du, um einen string zu bekommen, Sprache und id haben.
3. Wie kennen? Die Implementation eines Interfaces bedeutet, da ist ein Objekt, das verfügt über bestimmte Eigenschaften, und das absolut unabhängig von allen anderen Charakteristika der Klasse. Sozusagen ein black-box-modell: Du hast einen schwarzen Kasten, von dem du nicht weisst,was er macht, aber du hast bestimmte Schnittstellen (man übersetze mal das wort "interface" ;) ), von denen du genau weisst, wie sie funktionieren. In diesem schwarzen Kasten kann alles möglcihe drinsein, aber das ist dir völlig egal, wichtig ist (auf einer Seite) nur die Schnittstelle.
4. Damit registriert sich eine Komponente beim "Server", um beim Wechseln der Sprache auch den neuen string zu bekommen(Observer-Pattern! Bei Bedarf noch mal weiter oben nachlesen ;) ). Es wäre übrigens auch denkbar, dort bereits die string-id zu übergeben, damit die nicht immer nochmal gequeriet... äh... abgefragt werden muss.

xZise 6. Sep 2006 19:27

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
Zitat:

Zitat von DGL-luke
1. du hast in interfaces leider absolut keine möglichkeit, code zu hinterlegen. das ist auch nciht der sinn von interfaces, sowas wäre sainn von echter mehrfachvererbung ;) also ja, du musst den code überall neu schreiben.

Dann verstehe ich nicht den Sinn :D

Zitat:

Zitat von DGL-luke
2. klar ist das wichtig. damit weiss der sprachen-"server", welchen string er dir jeweils liefern soll. nehmen wir einmal an, wir haben es in XML:

XML-Code:
<language name="de/de">
  <string id="0">%s</string>
  <string id="1">Hallo, benutzer!</string>
</language>
<language name="en/us">
  <string id="0">%s</string>
  <string id="1">Hello, user!</string>
</language>
dann musst du, um einen string zu bekommen, Sprache und id haben.

Ist es denn Pflicht für ein Interface (das wollte ich wissen)

Zitat:

Zitat von DGL-luke
3. Wie kennen? Die Implementation eines Interfaces bedeutet, da ist ein Objekt, das verfügt über bestimmte Eigenschaften, und das absolut unabhängig von allen anderen Charakteristika der Klasse. Sozusagen ein black-box-modell: Du hast einen schwarzen Kasten, von dem du nicht weisst,was er macht, aber du hast bestimmte Schnittstellen (man übersetze mal das wort "interface" ;) ), von denen du genau weisst, wie sie funktionieren. In diesem schwarzen Kasten kann alles möglcihe drinsein, aber das ist dir völlig egal, wichtig ist (auf einer Seite) nur die Schnittstelle.

Muss ich den bei LangLabel (z.B.) das Interface importen (=uses)?

Zitat:

Zitat von DGL-luke
4. Damit registriert sich eine Komponente beim "Server", um beim Wechseln der Sprache auch den neuen string zu bekommen(Observer-Pattern! Bei Bedarf noch mal weiter oben nachlesen ;) ). Es wäre übrigens auch denkbar, dort bereits die string-id zu übergeben, damit die nicht immer nochmal gequeriet... äh... abgefragt werden muss.

Okay

DGL-luke 6. Sep 2006 19:44

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
Der Sinn von Interfaces? Die Vereinbarung von Schnittstellen. Stell dir vor, du hast Klassen, die eine mathematische Funktion darstellen. dann könntest du so ein Interface machen:

Delphi-Quellcode:
type
  IMathFunction = interface(IInterface)
    function Calculate(X: Extended):Extended;
Dann kannst du dir alle möglichen Klassen bauen, die eine beliebige Funktion darstellen und eben einfach über das Interface angesprochen werden können.
Das ginge natürlich mit einer abstrakten Basisklasse auch:

Delphi-Quellcode:
type
  TMathFunction = class {abstract} //abstract erst ab D2005
  public
    function Calculate(X: Extended):Extended; virtual; abstract;
  end;
Schau dir einfach mal das Interface-Tutorial auf dsdt an. ( http://dsdt.info/tutorials )

xaromz 6. Sep 2006 20:30

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
Hallo,
Zitat:

Zitat von DGL-luke
Schau dir einfach mal das Interface-Tutorial auf dsdt an. ( http://dsdt.info/tutorials )

Da gibt's zwar keines, dafür aber bei uns.

Gruß
xaromz

DGL-luke 6. Sep 2006 20:32

Re: Zwei Klassen möglichst "OOP" kommunuzieren las
 
LOL?!

ja, genau das (!) hab ich gemeint... :lol:

sorry... :oops:


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