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Sowas hätte ich in D eigentlich nicht erwartet (Brückeneinsturz)
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Klar, überall ist es Marode,
aber das wissen wir inzwischen schon länger und wird ja nun alles überwacht. Nächstes Jahr sollte diese Brückenhälfte auch renoviert werden, bevor was passiert. :duck: Andere Seite war schon fertig. Kurz noch eine andere Brücke fertiggemacht und dann hier weiter. ![]() ![]() ![]() ... Bild: Hochwasser-Angst nach Brücken-Einsturz! ![]() ähhhh NEIN, warum auch? Da passt rechts und links noch genug vorbei und bei Hochwasser macht das einfach da drüber. :roll: Außerdem davor und dahinter mehrere Flutbecken-/flächen, um Spitzen abzufangen. Soll auch weltweit in den Medien sein, hab ich gehört. Und die Rechts sind Schuld ... wegen denen bricht hier alles zusammen. |
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Gerade dieses Jahr gab es einige Beiträge im Fernsehen über marode Brücken, z.B.
![]() Das Unerwartete ist demnach nicht, dass so etwas passiert, sondern dass es hier keine Opfer gibt. Und das hängt sicherlich damit zusammen, dass die Brücke wegen Sanierung (zumindest teilweise) schon gesperrt war. In einem der Beiträge war der Verkehrsminister bei einer Brückeneröffnung zu sehen und ich glaube auf die Frage wie er den Instandhaltungsrückstau beheben will, war seine Antwort: KI. Ob das hilft? Andreas |
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Ja die Witze über China und Indien sind vorbei, hier stürzt bald noch viel mehr ein, als nur ein paar Brücken :stupid:
Trotzdem glauben alle, dass Made in Germany noch ein Qualitätssymbol wäre.:-D |
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Für mich sieht das so aus, als wäre da irgendwas gebrochen. Der Stahl ist da meist das Problem. Solche Brücken werden im Winter wegen Glatteis immer schön gesalzen. Wenn man nicht ganz genau aufpaßt, dann dringen die Salze in den Beton zu dem Stahl. Der rostet vor sich hin. Draußen sieht das keiner. Und dann rummst es. |
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Das "marode" bezog sich mehr auf die allseids bekannten Berichte, dass wohl über 80% unserer Autobahnbrücken nicht in einem guten Zustand seien/waren.
Deswegen ja "nicht erwartet" ... bei uns wird ja (nun wieder) viel überwacht und auch hier gab es die letzten Jahrzehnte viele Untersuchungen. Die obere Schicht wurde auch schon öfters neu gemacht und unten sollte ja ab nächstem Jahr der Rest folgen. Die "schlimmere" Seite war bereits fertig. Jo, das ist eine der Nachtlinien, wo auch nachst alle halbe Stunde die (grade erst nagelneuen) Straßenbahnen durchgängig fahren. 2 Linien hin und zurück, also 4 Bahnen alle 30 Minuten (tagsüber 3 alle 10). Es gäbe theoretisch eine Bahn, welche "normal" genau auf die Minute 2:59 hätte auf der Brücke sein können, aber die fällt zwischen 1 und 3 immer aus. Laut Fahrplan 10 Minuten vorher und 5 Minuten danach, sollten Bahnen drüberfahren. Und jene war auch ziemlich pünklich (klar, kurz vorher gibt es eine Kreuzung, wo sich nachts mehrere Bahnen/Busse treffen+warten) ![]() Wir sind ja seit vielen Jahrzehnten am Renovieren praktisch aller Brücken und auch diese Brücke wurde 1970 erst neu gebaut und ist bereits seit 2019 in der Renovierung. Spannbeton ... ich würde tippen, dass es die Stahlseile erwischt hat, drum hängt der andere größere Bereich nun auch durch ... und deswgen ist die Brücke wohl auch so "sanft" aber schlagartig eingesackt, plus dem Knall/Verdampfen der großen Heißwasserleitung. ![]() |
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![]() Hier sagt der zuständige Ingenieur seinen vermuteten Grund -nach der kaffelosen Besichtigung der Einsturzstelle- des Einsturzes ab ca. Minute 10. Tja, war vermutlich das Salz.:thumb: |
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Nur leider nicht bei der Verbraucherebene. Da ist selbst "Made in Germany" nun "Assembled in Germany, von Billigkram aus China". Das liegt aber daran das seit mehr als 20 Jahren lieber "Billig" in China produziert wird, als die chinesischen Produkte mit Einfuhrzöllen zu belegen, die deren Umweltschädlichkeit und deren staatliche Subvention ausgleichen. Das klappt so wunderschön weil sich Politiker bezahlen lassen für die passende Meinung. Allen vorran Gelb und Schwarz. Die hatten von 90' an lange genug Zeit um sich tief einzugraben und ihre Spielchen zu verstecken. Blau denkt nun das es an der Zeit ist ein Stück davon abzubekommen. Ändern wollen die nichts. |
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11.9. - Zufall?
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Made in GDR ... wir haben eine Ausrede :zwinker:
Bis jetzt so zufällig, wie schwarze Katzen am Freitag den 13. Aber stimmt, das Datum garnicht mitbekommen. ![]() ![]() Zitat:
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[QUOTE=Sinspin;1540837]
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Heute ist Schwarz - Gelb natürlich nicht mehr das, was es vor 20 Jahren war, sondern dunkelgrün. Die Biligheimer aus China werden ja gerade massiv bekämpft, aber auf die Art, dass EU-Unternehmen exponentiell wachsende, irrsinnige Regularien aufoktruiert bekommen und China nicht als Partner sondern als Feind beschimpft wird. Bei Gelb - Schwarz ging man der Wirtschaft zumindest aus dem Weg, statt heute stumpf auf De-Growth zu setzen. Ja, die Deutschen können noch Made-in-Germany, nur sitzen diese Deutschen mehr und mehr in der Schweiz, USA und sonstwo in der Welt, während die Nichtskönner hier bleiben, bevorzugt in der Regierung. :stupid: Das ist zumindest meine Meinung. Ok, das Thema lassen wir besser, bevor es wieder einen Stike von oben gibt :-D |
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Bei unserer Software steht "swiss made" |
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Die Autobahnbrücke wurde nun auch gleich für LKW gesperrt (die müssen jetzt Dresden weiträumig ganz umfahren oder halb durch, über die anderen restlichen Brücken).
Nja, bis jetzt heißt es ja, dass alle gesetzlichen Prüfungen (und mehr) gemacht wurden und es gab keine Anzeichen, dass es so schlimm aussah. Aber Vermutungen Richtung Streusalz des/der letzten Jahr(e) gibt es aktuell ... aber nicht genaues weiß man noch nicht. Bedenkt, "made in germany" wurde mal abwertend eingeführt, um zu zeigen, dass es nicht die gute englische Wahre ist ... leider wurde es andersrum empfunden. |
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Wurde in Hamburg nicht eben auch eine Brücke gesperrt. Die sind jetzt alle in Panik. So wie nach dem Brand im Grenfell-Tower in London. Danach wurden auch einige große Wohnblöcke in Deutschland gesperrt. ;) |
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Oder diese Vriante/Fehler/Wasauchimmer war bisher noch nicht bekannt und danach werden die Regelungen angepasst.
Anfangs wurden Autos auch nicht mit Airbag und nichtmal mit Gurt ausgestattet, obwohl jemand sich vorher hätte denken können, dass es sinnvoll sein dürfte. Wie gesagt, man wusste, dass diese Brücke nicht vollkommen in Ordnung ist, drum wurde bereits vor 10 Jahren mit der Sanierung begonnen. Die andere Seite ist schon länger fertig, aber jetzt auch erstmal gesperrt und wird nochmal alles genauestens geprüft. (natürlich auch waten, bis die Ursache bekannt ist, um gezielt schauen zu können) Jene Seite war als "weniger" belastet angesehn (auch weil keine Autos, Güterverkehr und nur ein überschaubares Maß an relativ leichten Straßenbahnen), aber sollte ebenfalls ab nächstem Jahr tiefgreifend saniert werden. |
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Ich lebe ja an der See. Was hier schon innerhalb weniger Jahre weggerostet ist... Selbst Armierung die anfangs komplett in Beton eingebettet war ist durch ständigen Kontakt des Betons mit Salzwasser, freigelegt worden. Beton Pflastersteine bröseln auch nach ein paar Jahren einfach weg. Es gibt ja Salzwasser resistenten Beton, ich sehe hier auch Unterschiede in der Resistenz, aber das bringt alles nichts wenn irgendwo die Armierung freigelegt wurde. Aus dem was mit der Brücke passiert ist kann man jetzt nur lernen. Und wir können dankbar sein dass niemand zu Schaden gekommen ist.:thumb: |
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P.S.: Kennst das Quietschen in Tiefgaragen. Das kommt von der Beschichtung der Fahrbahn. Auch gegen Tausalze, die von den Autos im Winter mitgebracht werden. Zitat:
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Ja, hört sich so an wie beim Grenfell-Tower. Der Unterschied zu der Brücke ist erstmal, dass in London viele Menschen verstorben sind. Nach meinem Wissen war das der Styropor derAußenfassade, die gebrannt hat. Eigentlich hat Styro für den Bau Zusatzmittel im Styro, das den Brand hemmen soll. (Hab ich schon selbst auspropiert.) Ich glaube, die haben sich das beim dem Bau damals eingespart.
Das darf nicht passieren, ist aber auch kein Grund zur Panik. Zitat:
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Ich kann nur hoffen das die Armierung beschichtet wird. Zumindest bei kritischer Infrastruktur. |
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Sprengung Versuche 1 und 2:
![]() ![]() doch stabiler als gedacht :lol: Die Enden gekappt. Es wurde ja alles zur Mitte gezogen, so knapp 'nen Meter breiter Spalt und lag grade noch so den letzten Millimeter auf den Rolllagern auf. |
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Ich würde das jetzt nicht als Versuche bezeichnen. Das ist ein sanfter weg Dinge in Gang zu setzen.
Das erste Video zeigt eine Schweißladung. Termit oder was in der Art. Eignet sich um frei liegenden Stahl flüssig zu bekommen. Das zweite baut ein bisschen Druck auf um der Sache einen kleinen Schubs zu geben. Der Rest wird danach sicher von "Hand" erldigt werden. |
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Das waren wohl keine Versuche, die Brücke zu sprengen, sondern kleinere Sprengungen um Teile abzutrennen.
Zitat aus dem ![]() Zitat:
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Die Videos hießen halt so :stupid:
Und jupp. Aber die zweite Explosion ist schon wiztig. Krach, bumm, billigproducktions-Erdbebengetue und dann nicht die kleinste Bewegung. :D Apropos Erdbeben ... nun haben wir auf die Sekunde den genauen Zeitpunkt Inzwischen soll wohl auch der durchhängende Teil eingestürzt sein, meinte ein Kollege. Sie wollen wohl jetzt noch schnell vorm Hochwasser alles / so viel wie möglich weg machen, so lange sie noch einfacher ran kommen. Jede Blase hat bereits ihren Schuldigen gefunden. die AfD ist Schuld al-Qaida die kleine Hufeisennase Bieber [add] Jupp, links der Teil über dem Ufer "Hochwasserausweichfläche" ist an zwei Stellen halb eingefallen und wird grade von Baggern angeknabbert. Zitat:
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Lieber sowas wie das Blaue Wunder! Das ist dann auch was fürs Auge. |
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Warum nicht mehr so schneewittchenmäßig, aus Glas?
Dann kann wirklich niemand mehr meckern die Brücke würde das Panorama verschandeln. Dort, wo bezüglich der Waldschlösschenbrücke gemerkert wurde ... also diese Stellen ... da steht einmal ein einsamer Baum im Weg und man sieht die Brücke nichtmal und die andere Stelle, da guckt man unter der Brücke durch und kann ALLES sehen, was man angeblich wegen der nicht sehen könne. |
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Ich finde es lustig, wie hier Alle wieder auf fremdem Terrain fachsimpeln können :-D
Ich bleibe dabei, entweder man weiss wie man Brücken baut und testet, oder nicht. Ansonsten fragt mal die Römer. :stupid: So ein Totalversagen versuchen kleinzureden, das ist schon erfrischend. Übrigens: In DE werden gerade hunderte Brücken erneuert,ob da die gleichen Experten am Werke sind ? |
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Nur weil das hier ein Programmiererforum ist, heißt das ja nicht das wir hier keine Statiker, Betonbauer oder Politiker haben.:lol: |
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Zu den Zeiten, als die heute maroden Brücken geplant und gebaut wurden, hat niemand mit dem heutigen Verkehrsaufkommen gerechnet. Die Brücken sind weder für den heutigen Verkehr geplant noch gebaut worden. Sprich: Wir überlasten sie seit Jahrzehnten und wundern uns, wenn sie der Belastung nicht standhalten? |
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![]() ![]() Wie man sieht, steigt die Elbe schon langsam an. Aber ein paar Bergepanzer der Armee sind eingetroffen, um im Notfall beim Räumen zu helfen. Bei unserer neusten Waldschlößchenbrücke begannen die Planungen schon vor rund 400 Jahren. (war kaum wem aufgefallen, aber die Straßenanbindung, in Form einer viel zu breiten Straße war schon lange vorhanden) Wollen wir mal hoffen, es geht diesmal schneller. (ob sich wieder die Umweltschützer einmischen, weil dort im Beton irgendein vom Aussterben bedrohtes eisenfressendes Bakterium und ein Maulwurf leben?) Auch das Blaue Wunder, da fährt keine Straßenbahn mehr drüber, nach Pillnitz :cry:, die seitlich abstehenden Fußgänger-/Radwege wurden auch erst später angebaut, um den Autos mehr Platz zu geben und Güterverkehr ist auch schon länger gesperrt. Nicht nur mehr Verkehr, auch das mit dem Salz und der Umwelt, aka saurer Regen, war damals ja so noch nicht beachtet. Und so gesehn wollten wir ja diese Brücke eigentlich grade erst grundlegend sanieren, einen Monat vor dem Einsturz, bzw. aus Kostengründen ab Januar. Aber entweder das aktuelle Problem war nicht bekannt oder es wurde nicht soooooo schwerwiegend eingestuft ... tja, später ist man immer schlauer, nicht wahr, ![]() Und selbst wenn sie vor einem Monat angefanen hätten ... wer weiß ob man das Jetzige da noch rechtzeitig bemerkt hätte, oder ob es nicht, durch die Belastungen beim Bau, schon früher passiert wäre. Nja, im Grunde muß man doch irgendwie "positiv" in die Zukunft sehen, sonst würde man sich doch garnicht mehr über eine Brücke trauen ... vor's Haus trauen ... obwohl, im Haushalt passieren ja die meisten Unfälle ... Hmmmm, mit Weitwinkel und dem richtigen Blickwinkel sieht alles brutal schön aus. huuuuuuuuuuuuuuuuuiiiiiiii HUUIIII (mit'm Fahrrad) |
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Eine Brücke kann man im Ganzen schlecht testen. Getestet wird das Material, meist nach Festigkeit. Das statische System der Brücke wird berechnet, damals bestimmt per Hand und heute mit riesiger Software. (Da schließt sich der Kreis.) Wie damals dann praktisch in der DDR die Bauten ausgeführt und gewartet wurden, müssen andere hier im Forum mal sagen. Das scheinbare Problem mit dem Salzeintrag wird vermutlich jemand übersehen haben. Da wird etwas beschädigt worden sein und keiner hats mitbekommen. Das Rosten im Innern der Brücke kann man kaum erkennen. Wenn Personen zu Schaden gekommen wären, dann würde die Staatsanwaltschaft sichtbar ermitteln. |
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Wir haben hier bei uns (im 'hochbezahlten' Bayern) eine Stahlbetonbrücke aus der gleichen Zeit, da wurde einige Wochen vor dem Umbaubeginn schnell mal ein Rampe gesperrt, weil man nicht mehr sicher war, ob die noch bis zum Baubeginn durchhält. Ansonsten wird die gesamte Hochbrücke jetzt Stück für Stück weggerissen und neu gebaut.
Der Wassereintrag + Rost ist wohl ein übliches Problem dieser Art von Brücken (ich meine, die Autobahnbrücke bei Leverkusen ist auch aus dem entsprechenden Zeitraum). Oder frag mal bei der Bahn nach Alkalischwellen :-) |
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Der Abriss wird heute Enden.
Also nur der Teil über den Elbwiesen, also dem Flutausweichbereich. Im Prinzip knabbern sie nur noch die Reste klein und räumen auf. Der Elbweg ist auch schon gesperrt, für das Hochwasser, aber interessiert niemanden, da man von dort unten ja so schön zugucken kann. Dabei steigt das Wasser schon hübsch an. Das ganze Gras platt gefahren und unter geplügt. An der nächsten Brücke sagen die Massen an Enten und Tauben, dass da im Gras viel Leckeres lebte. Sonst guckte man früher von der Brücke dort runter, zu den Filmnächten/Konzerten, aber der Weg ist nun weg. (aber sie hatten die letzten Jahren dann eh den halben Weg abgesperrt, damit niemand mehr guckt :cry:) Aktuelles siehe #35 |
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Nein. Windows Turbo C 7 :-D.
Ich bin al 1971er Jahrgang schon praktisch 'uralt', so ein art volldigitalisierter urbaner Alp Öhi. Es hat zwar nichts mit Kohl (Helmut) zu tun, aber seit dieser Zeit wird in Österreich nachgeplappert, was deutsche Politiker und insb. das mediale Umfeld als auch insb. Virologen u. Epidemiologien (zumeist aus Bayern basierend auf RKI und Paul Ehrlich Institut) von sich geben. Vermutlich war es zuvor nicht anders. (* In Österreich war der Einsturz der Reichsbrücke in Wien ausgesprochen blamabel. Die gab der Kaiser 1876 in Auftrag und seit 1930 wäre ob der festgestellten Schäden eine Generalsanierung fällig gewesen. 1976 stürzte sie ein. *) Aber nichtsdestotrotz wurde auch in Österreich bei vielen Brücken aus dieser Zeit insb. auch bei Eisenbahnrücken die Abwesenheit von Baustahl in den Elementen festgestellt, waren wie bei unserem Hauszugang einfach weggerostet. Bei unserem Balkon (künstl. Zugang errichtet nach dem Aufschütten der Straße mit dem Schutt aus Bombardments des nahegelegenen Bahnhofs) war schon noch etwas da. Diese Brücken haben sich erstaunlich lange gehalten, wurden aber mit der Zeit zumindest gesperrt. Das fällt aber in den Alpen abseits des Tourismus so nicht auf. Bei uns kamen die Züge zwar auch einmal mehr einmal weniger pünktlich(er) an und jedes Kuhdorf hatte in der Gegend eine eigene Station, somit fuhren die Leute mit den Autos über modernere Brücken. Früher ging man davon aus, also damals als noch der Kaiser usw., dass der Stahl in Beton gegossen vollends luftdichte versiegelt ist. Was das Problem bei der Reichsbrücke war, das weiß ich nicht, aber die Wogen gingen nicht nur in der Donau hoch. Zumeist handelt es sich um Schäden aus laufender Überbelastung, welche gerne auch unentdeckt blieben oder verschwiegen werden. In Österreich wurden auch nicht Eisenbahnbrücken in den Alpen renoviert, sondern die Güterzüge fuhren lange vollautomatisiert gesteuert/gelenkt drüber und damit käme es zu keinen Personenschaden. Deutschland hatte schon immer eine Tradition, wie damals zu Zeiten des Einsturzes des Wiener Reichsbrücke in den 1970ern einer Konsumgesellschaft auf klass. ind. Basis und die unterscheidet sich ganz einfach dadurch, dass es noch Unternehmen und Gewerbesteuer gibt, welche in der Klassik dazu diente, die Handwerkslinien (klass. nicht ind.) vor der Industrialisierung zu bewahren, denn klass. ind. marktwirtschaftlichen Linien dürfen allein in Business To Customer Bereich liefern. Das wäre das Tal reich an Rohstoffen und es entsteht ein reichhaltiger variantenreicher Gütermix und immer mehr Mengen, die ohne Wasserweg auch dort bleiben. Damit man die Reichweite erhöht passiert die Industrialisierung, die Logik der ineinander liefernden Monopole am Betriebsgelände und einer Fertigungstiefe größer zwei. In Österreich war in den 1970ern noch der Meinl ein Ausnahme, der hatte eine Hausbank und konnte eine Fertigungstiefe von 3 abbilden. (Feldfrucht und Kaffee, Weiterverarbeitung und auch Rösterei und Verkauf in der eigenen Ladenkette). Dafür braucht man schon einen Futtertrog. Der Deckungsbeitrag ist in den Nähe des Kunden am höchsten, zumindest muss die Güterbereitstellung so organisiert sein, da sich ansonsten der Wirtschaftsraum nicht von allein ausrichtet. Was früher verstaatlicht und teilverstaatlicht war, das entspricht einer klass. ind. invertierten Industrielinie, welche dem Zweck der Erhöhung der Reichweite dient und der laufenden Erhöhung der Gütermengen. Der Staat steuert den Rohstoff zum Selbstkostenpreis rein und setzt mit dem Ziel die Verschwendungstendenz niedrig zu halten eigene 'Beamte'/Angestellte in die Verwaltung. Das war die großen Abteilungen bspw. Siemens oder Daimler und in der Administration bspw. der U.S. oder Deutschland und Österreich erneut wieder ditto. Entsorgte (Material)Verschwendung = Umweltschmutz. Je höher der Gewinn desto weniger wird verschwendet, so die Theorie. Kommt dir der Ausdruck 'Sozial gerechte ökologische/nachhaltige/klimaneutrale Transformation/Wende' verkannt vor und denke an den Ostblock und die rauchenden Schlote und die Gesundheitsschäden zuvor, zumindest die Bilder im Fernsehen meiner Kindheit und Jugend. Die Tendenz die Gewinne abzuziehen und soziale Geschenke zu finanzieren ist groß und da ein Konzern kein Unternehmen im engeren sind ist, sondern ein Markt und sich die Produktionsanlagen selbst bauen können muss finanzierte Kreisky eine Wohfühlgesellschaft für Arbeitsnehmer in der verstaatlichten Industrie in den 1970ern, bspw. stand hatten die eine eigene Zahnklinik und dritte Zähne praktisch geschenkt und das zu extrem hoher Qualität. Der Deckungsbeitrag ist beim Rohstoff am höchsten und die Zulieferer sind (wie) verstaatlicht oder teilverstaatlicht (Apple Store oder Rad Studio GetIt wäre ähnlich gelagert). Der Baum mit den prächtigen Früchten aus dem Absatz zuvor, der liegt verkehrt und die Wurzeln liefern ein verjüngtes Güterangebot, welches aber extrem weit transportiert werden kann. Der Einfluss des Planungshorizonts und der extrem Verkürzung der Planungsdauer eines Product Mixes inkl. Adaptierung der Produktionsanlagen spielt auch noch mit. Jetzt tobt ein Streit zwischen planwirtschaftlichen (invertierten) Linien und marktwirtschaftlichen. Den Gürtel enger zu schnallen, somit Reparaturen/Sanierungen hinaus zu zögern, ist eine Konsequenz draus. In Österreich hat bereits jede Organisation einen Futtertrog (Budgettöpfe), denn was ein Unternehmen früher war, ist heute eine Organisation welche eine industrielle Mengenfunktion betreibt, dafür immer steigend und mit immer höherem Profit. Es handelt sich um eine Art Vermögen des Unternehmers. Bei der Krise wird der Futtertrog gefüllt :-D. In Österreich war die Umstellung brutal, aber vor dem EURO. Wir hatten 'Inflation'/Teuerung in den 1980ern bis Mitte/Ende der 1990er wie Sau und kaum Erhöhung der Einkommen. Bei der Infrastruktur wurde in den U.S. und Deutschlang gespart, ähnlich wie bei uns das Bundesheer abgerüstet wurde. Die NATO hat beschlossen, 'Wir rüsten ab' und wenn WIR wieder gegen den Russen ziehen, dann kennen wir 'Wunderwaffen' noch nicht, denn die kommen von jenseits des Atlantiks. Die Österreich haben gesagt, 'Dann füllen wir mit dem Geld halt andere Tröge und räumen uns selbst die Taschen voll'. Es gab schon immer viele Ausreden für das Verzögen von Infrastrukturinvestitionen, von 'Wir warten bis die Krise kommt und dann kaufen wir beim Unternehmer billig' (klass. keynesianisch), blöd nur, dass der Binnenmarkt dazwischen kam und sich die Wirtschaftskrisen im Zaum hielten, da das Risiko bereits in die Finanzmärkte war verlagert usw. usw. Lange ging die Leier um, 'Wenn der Ostblock einfällt, dann müssen wir die Brücken gegebenenfalls sprengen und finanzieren wie in Linz derweil soziale Geschenke in den 1970ern= Bei euch habe ich alle gehört über die Jahre und Jahrzehnte. Bei uns wacht man zumindest in der öffentl. Diskussion auf und siedelt ins Salzburg für ein Kraftwerk die Haselmauspopulation um, denn in Linz war auch Mord ein Aufstand wegen ein paar Vögel bei einem Rückenbau. Die Bäume wurden gefällt, die Vögel flogen ein paar hundert Meter über den Acker drüber und bauten die Nester neu. Der Wal hat sich nicht geändert und nisteten in einem seiner Ausläufer. In Westdeutschland ist/war wie dieses Forum der Einsatz Einzelner und kleinen Gruppen immer hoch und von Eifer beseelt. Der ist heute leider zu oft gezeichnet/bedankt von vergebener Liebesmüh. Dann gehen die Leute und der Trend in der Spirale nach unten verstärkt sich. War in Linz bezüglich des Umlands nicht anders. Sämtliche Schulkollegen wohnen entweder in Wien oder rund um die Stadt und kaum einer mehr innerhalb, sofern überhaupt noch in Österreich. Zitat:
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