Delphi-PRAXiS

Delphi-PRAXiS (https://www.delphipraxis.net/forum.php)
-   Object-Pascal / Delphi-Language (https://www.delphipraxis.net/32-object-pascal-delphi-language/)
-   -   Delphi into Record? (https://www.delphipraxis.net/211303-into-record.html)

himitsu 27. Aug 2022 18:32

Delphi-Version: 11 Alexandria

into Record?
 
Moin, wie nennt man eigentlich das hier?

Delphi-Quellcode:
type
  TInner = record
    Value: Variant;
  end;

  TOuter = record
    Inner: TInner;
                                 _____
    property Value: Variant read Inner.Value write Inner.Value;
  end;


Ich wollte mal im QS schauen/fragen, ob die das mal erweitern könnten. (so bis spätestens nächstes Jahrtausend)
Delphi-Quellcode:
type
  TInner = record
    Value: Variant;
    procedure SetValue(const Value: Variant);
  end;

  TOuter = record
    Inner: TInner;
                                                         ________
    property Value: Variant read Inner.Value write Inner.SetValue;
  end;
Und schön wäre es auch, wenn es ebenfalls mit Record-Pointern und Klassen funktionieren würde.
Delphi-Quellcode:
type
  PInner = ^TInner;
  TInner = record
    Value: Variant;
    procedure SetValue(const Value: Variant);
  end;

  TInnerClass = class
    Value: Variant;
    procedure SetValue(const Value: Variant);
  end;

  TOuter = record
    InnerR: TInner;
    InnerP: PInner;
    InnerC: TInnerClass;

    property Value: Variant read InnerR.Value write InnerR.SetValue;
    property Value: Variant read InnerP.Value write InnerP.SetValue;
    property Value: Variant read InnerC.Value write InnerC.SetValue;
  end;

Uwe Raabe 27. Aug 2022 19:11

AW: into Record?
 
Das mit dem
Delphi-Quellcode:
write Inner.SetValue
ist etwas schwierig: Welchen Self-Parameter soll denn dann der Setter bekommen?

himitsu 27. Aug 2022 19:19

AW: into Record?
 
Nja, als Self kann eigentlich nur Inner rein gehn.
Also dort, wo der Setter aufgerufen wird, wäre es kein Problem jeweils den Offset auf die Variable draufzurechnen.

Bei Records funktioniert ja leider das IS nicht, so dass man da nicht auf TOuter prüfen kann. :angle:


Aber ja, schön wäre es, wenn man hier auch Outer im Setter hätte, aber dieses Problem lässt sich notfalls anders lösen.
z.B. Index als Erkennung, von wem es kommt.

Oder im TInner ein Markierungs-Feld, was über die Custom-Managed-Record-Methoden gesetzt wird.
Weil mit Pointern vor oder hinter TInner zuzugreifen und zu hoffen da könnte TOuter (oder sonstwas) sein, würde bestimmt gehen, aber wäre nicht wirklich sicher.

Uwe Raabe 27. Aug 2022 19:44

AW: into Record?
 
Zitat:

Zitat von himitsu (Beitrag 1510868)
Aber ja, schön wäre es, wenn man hier auch Outer im Setter hätte, aber dieses Problem lässt sich notfalls anders lösen.
z.B. Index als Erkennung, von wem es kommt.

Dann deklarier die Methode in TInner halt so und ruf die in einem ordentlichen Setter von TOuter auf. Ich meine, soll man jetzt den Compiler ändern, damit man für einen Spezialfall eine Zeile Code einsparen kann?

himitsu 27. Aug 2022 19:56

AW: into Record?
 
Ja?

Mir fallen hierfür noch ein paar mehr "Sonderfälle" ein und irgendwann wird es dann normal :stupid:


Rein technisch sollten es im Compiler nicht so große Änderungen sein.
* hier ein +FieldOffset bei den Aufrufen
* und für Pointer und Classen zusätzlich noch eine Referenz auflösen

Und beim Parser/LSP muß nur der eine Punkt beachtet werden, wobei das ja schon gemacht wird, beim Zugriff auf das Feld.



Ich hatte schon mehrmals den Wunsch nach sowas.
Aktuell hätte ich zwei Records, welche nach außen genau gleich aufgebaut sind.
Am Liebsten wäre es mir, es wäre nur ein Record,
aber sie unterscheiden sich im Verhalten, wenn man komplette Records einander zuweist.
* einmal wird nur der Wert übernommen und zurückgeschrieben
* und das andere Mal wird Wert+Name übernommen
jenachdem von wo die Records kommen
* als Result aus einem Getter
* oder es ist eine Variable

Also einmal TResult oder TVariable, die aber von den Schnittstellen her komplett identisch sind.
Aktuell tendiere ich mehr in Richtung Generic, mit zwei Ableitungen, nur um es namentlich zu unterscheiden.
[edit] ohhh, jetzt wo ich nochmal drüber nachdenke ... eventuell geht auch
Delphi-Quellcode:
type
.
Delphi-Quellcode:
type
  A = record
    procedure Test;
  end;

  B = type A;
Aber ich glaube noch nicht wirklich, dass ich da im Setter etwas vom B mitbekomm. :(







Eigentlich wäre eine gute Lösung auch, wenn Emba die Getter/Setter reparieren würde.
Denn das ist der Grund, warum ich hier jetzt das "eigentliche" Problem habe.
Delphi-Quellcode:
type
  TFuu = record {or class}
    FBar: TPoint;
    procedure SetBar(Value: TPoint)
    propery Bar: TPoint read FBar write SetBar;
  end;

Fuu.Bar.X := 123;

// wird ja intern als
Temp := Fuu.FBar; // Temp := Fuu.GetBar;
Temp.X := 123;
// dann wird Temp entsorgt und die Zuweisung ist weg

// besser wäre es, würde der Compiler daraus das machen
Temp := Fuu.Bar; // Temp := Fuu.GetBar;
Temp.X := 123;
Fuu.SetBar(Temp);

himitsu 28. Aug 2022 01:48

AW: into Record?
 
Ich hab da mal bissl rumgespielt.

Einmal hätte ich ja das Problem, dass der Record sich unterschiedlich verhalten soll,
jenachdem von wo er kommt -> Property oder Variable.

Und wenn ich zwei Records habe, dass sie aber dennoch zuweisungskompatibel sind.
Kein Problem mit den ClassOperatoren, aber mit den Generics hatte ich sowas noch nie mit sich selbst probiert.

Versuch 1 (Idee siehe vorheriger Post) lief schief, da ich von SELF keinen Typ bekomme (falls der überhaupt sich unterscheiden hätte, was ich kaum glaube).
Dabei wäre Dieses die einfachste/übersichtlichste Lösung geworden. :cry:
Delphi-Quellcode:
uses
  TypInfo;

type
  TFuu = record
    procedure Test;
  end;

  TBar = type TFuu;

procedure TForm11.FormCreate(Sender: TObject);
var
  A: TBar;
begin
  A.Test;
end;

procedure TFuu.Test;
begin
  ShowMessage(PTypeInfo(TypeInfo(Self)).Name); // geht nicht
end;
Versuch 2 klappte dann erstmal.
Zwar wieder kein Typ von Self, aber dafür von <T>.
Aber dennoch nicht funktional, da diese Typen sich nicht einander zuweisen lassen.
Delphi-Quellcode:
uses
  TypInfo;

type
  TFuu<T> = record
    procedure Test;
  end;

  TFuu = TFuu<Byte>;
  TBar = TFuu<Word>;

procedure TForm11.FormCreate(Sender: TObject);
var
  A: TBar;
begin
  A.Test;
end;

procedure TFuu<T>.Test;
begin
  //ShowMessage(PTypeInfo(TypeInfo(Self)).Name); // geht auch nicht
  ShowMessage(PTypeInfo(TypeInfo(T)).Name);
end;
Versuch 3 ... naja
Delphi-Quellcode:
type
  TFuu<X> = record
    procedure Test;

    class operator Implicit(const A: TFuu<Word>): TFuu<Byte>;
    class operator Implicit(const A: TFuu<Byte>): TFuu<Word>;
  end;
[dcc32 Fehler] E2521 Operator 'Implicit' muss einen 'TFuu<X>'-Typ im Parameter oder Ergebnistyp übernehmen
Delphi-Quellcode:
type
  TFuu<X> = record
    procedure Test;

    class operator Implicit(const A: TFuu<X>): TFuu<Byte>;
    class operator Implicit(const A: TFuu<X>): TFuu<Word>;
    class operator Implicit(const A: TFuu<Word>): TFuu<X>;
    class operator Implicit(const A: TFuu<Byte>): TFuu<X>;
  end;
Also genau was der Compiler nun wollte, aber dennoch mag er es nun nicht, wegen der Nicht-Eindeutigkeit.
Erstes und Letztes sind identisch und verweisen auch noch jeweils auf sich selber.
Delphi-Quellcode:
    // z.B. X = Byte
    class operator Implicit(const A: TFuu<Byte>): TFuu<Byte>;
    class operator Implicit(const A: TFuu<Byte>): TFuu<Word>;
    class operator Implicit(const A: TFuu<Word>): TFuu<Byte>;
    class operator Implicit(const A: TFuu<Byte>): TFuu<Byte>;

Dann, bei der 4, wurde es kompliziert und fast unübersichtlich (hatte mehrmals 'nen Knoten im Hirn und dachte es sei andersrum),
ABER es scheint zu gehn. :freak:

Delphi-Quellcode:
uses
  TypInfo;

type
  TFuu<X,Y> = record
    Value: string;
    procedure Test;

    class operator Implicit(const A: TFuu<X,Y>): TFuu<Y,X>;
    class operator Implicit(const A: TFuu<Y,X>): TFuu<X,Y>;
    class operator Initialize(out Dest: TFuu<X,Y>);
    class operator Finalize (var Dest: TFuu<X,Y>);
    class operator Assign   (var Dest: TFuu<X,Y>; const [ref] Src: TFuu<X,Y>);
  end;

  TFuu = TFuu<Byte,Word>;
  TBar = TFuu<Word,Byte>;

procedure TForm11.FormCreate(Sender: TObject);
var
  F: TFuu;
  Q: TFuu;
  B: TBar;
begin                        // create TFuu(F), create TFuu(Q), create TBar(B)
  F.Test;                    // test TFuu(F)
  B.Test;                    // test TBar(B)

  F.Value := 'Test';         // -setValue TFuu(F)-
  Q := F;                    // assign TFuu(F)->TFuu(Q)
  B := F;                    // create TBar(Temp), toMe TFuu(F)->TBar(Temp), assign TBar(Temp)->TBar(B), free TBar(Temp)
  if B.Value = 'Test' then ; // -getValue TFuu(B)-
end;                         // free TBar(B), free TFuu(Q), free TFuu(F)

procedure TFuu<X,Y>.Test;
begin
  //ShowMessage(PTypeInfo(TypeInfo(X)).Name + ' ' + PTypeInfo(TypeInfo(Y)).Name);
  if TypeInfo(X) = TypeInfo(Byte) then
    ShowMessage('test TFuu')
  else
    ShowMessage('test TBar');
end;

class operator TFuu<X,Y>.Assign(var Dest: TFuu<X,Y>; const [ref] Src: TFuu<X,Y>);
begin
  if TypeInfo(X) = TypeInfo(Byte) then
    ShowMessage('assign TFuu->TFuu')
  else
    ShowMessage('assign TBar->TBar');
  Dest.Value := Src.Value;
end;

class operator TFuu<X,Y>.Finalize(var Dest: TFuu<X,Y>);
begin
  if TypeInfo(X) = TypeInfo(Byte) then
    ShowMessage('free TFuu')
  else
    ShowMessage('free TBar');
  Dest.Value := '';
end;

class operator TFuu<X,Y>.Initialize(out Dest: TFuu<X,Y>);
begin
  if TypeInfo(X) = TypeInfo(Byte) then
    ShowMessage('create TFuu')
  else
    ShowMessage('create TBar');
  Dest.Value := 'empty';
end;

class operator TFuu<X,Y>.Implicit(const A: TFuu<Y,X>): TFuu<X,Y>;
begin
  //ShowMessage(PTypeInfo(TypeInfo(Y)).Name + ' ' + PTypeInfo(TypeInfo(X)).Name
  //  + ' -> ' + PTypeInfo(TypeInfo(X)).Name + ' ' + PTypeInfo(TypeInfo(Y)).Name);
  if TypeInfo(X) = TypeInfo(Byte) then
    ShowMessage('toMe TBar->TFuu')
  else
    ShowMessage('toMe TFuu->TBar');

  //Result := TFuu<X,Y>(A);
  Result.Value := A.Value;
end;

class operator TFuu<X,Y>.Implicit(const A: TFuu<X,Y>): TFuu<Y,X>;
begin
  //ShowMessage(PTypeInfo(TypeInfo(X)).Name + ' ' + PTypeInfo(TypeInfo(Y)).Name
  //  + ' -> ' + PTypeInfo(TypeInfo(Y)).Name + ' ' + PTypeInfo(TypeInfo(X)).Name);
  if TypeInfo(X) = TypeInfo(Byte) then
    ShowMessage('fromMe TFuu->TBar')
  else
    ShowMessage('fromMe TBar->TFuu');

  //TFuu<X,Y>(Result) := A; // [dcc32 Fehler] E2064 Der linken Seite kann nichts zugewiesen werden
  //Result := TFuu<Y,X>(A);
  Result.Value := A.Value;
end;
Früher war mir so, als wenn Temp-Variablen für Zwischenergebnisse als lokale Funktionsvariablen (von begin bis end) erstellt würden.
Jetzt scheint das wirklich nur dort zu sein, wo es ist ... vielleicht haben sie nun die neuen inline-Variablen hier selbst benutzt. :stupid:

mytbo 28. Aug 2022 13:19

AW: into Record?
 
Zitat:

Zitat von himitsu (Beitrag 1510888)
Früher war mir so, als wenn Temp-Variablen für Zwischenergebnisse als lokale Funktionsvariablen (von begin bis end) erstellt würden.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, meinst du das: Delphi 10.4 / Delphi 11 Alexandria Breaking Changes

Bis bald...
Thomas

himitsu 28. Aug 2022 15:32

AW: into Record?
 
Jo, also doch richtig gesehn.

Ist ja blöd, denn das alte Verhalten hatte in einem Fall einen Vorteil.
Für einfache Logging-Funktionen, also zu Beginn ein Interface erstellen und bei Funktionsende wird es freigegeben, also auch nochmal das Ende automatisch loggen können.

Uwe Raabe 28. Aug 2022 16:04

AW: into Record?
 
Zitat:

Zitat von himitsu (Beitrag 1510895)
Für einfache Logging-Funktionen, also zu Beginn ein Interface erstellen und bei Funktionsende wird es freigegeben, also auch nochmal das Ende automatisch loggen können.

Wenn du das direkt nach dem begin machst, dann ist der Scope aber immer noch die gesamte Methode. Da hat sich nichts geändert.

In dem verlinkten Beispiel wird das Interface aber im Scope eines inneren begin-end erstellt. Das funktioniert jetzt anders als vorher.

himitsu 28. Aug 2022 16:13

AW: into Record?
 
ahhh OK.
jetzt noch probieren, ob es auch in einem IF-THEN funktioniert, aber theoretisch wäre das doch auch in einem anderen Scope. :duck:

Nja, ansonsten wäre noch die Überlegung für eine Attribut an Variable oder an einem Function-Result, so wie bei [Weak] und Co.


Aktuell haben wir für Logging und Exception-Beahndlung am Ende eine Kennung ... die reicht, um in der bis nach oben durchgewanderten Exception noch paar Infos mit anzuzeigen,
aber will man mittendrin mit Try-Except das abfangen und die Exception anzeigen, dann fehlt das natürlich. Drum wäre es besser das schon zu Beginn anf 'nen Stack zu schieben und am Ende automatisch entfernen zu lassen.

Uwe Raabe 28. Aug 2022 16:36

AW: into Record?
 
Zitat:

Zitat von himitsu (Beitrag 1510897)
Nja, ansonsten wäre noch die Überlegung für eine Attribut an Variable oder an einem Function-Result, so wie bei [Weak] und Co.

In dem Fall täte es auch eine simple lokale (nicht inline) Variable um das Interface bis zum Methodenende zu halten. Hätte auch den Charme von Abwärtskompatibilität.

himitsu 28. Aug 2022 16:56

AW: into Record?
 
Mal schnell getestet und natürlich zuerst ein kleines Fehlerchen, mit blöder Auswirkung. (nur die lokalen Variablen wurden freigegeben)
Delphi-Quellcode:
type
  TTest = class(TInterfacedObject, ITest)
    Name: string;
    constructor Create(Name: string);
    destructor Destroy; override;
  end;
Delphi-Quellcode:
type
  ITest = interface
  end;

  TTest = class(TInterfacedObject, ITest)
    Name: string;
    constructor Create(Name: string);
    destructor Destroy; override;
  end;

class function TTest.Create(Name: string): ITest;
begin
  Result := inherited Create;
  (Result as TTest).Name := Name;
  ShowMessage('Start ' + Name);
end;

destructor TTest.Destroy;
begin
  ShowMessage('Stop ' + Name);
  inherited;
end;

procedure TForm11.FormCreate(Sender: TObject);
var
  Var1, Var2, Var3, Var4: ITest;
begin
  Var1 := TTest.Create('Var1');              // Start Var1
  var Inline1 := TTest.Create('Inline1');    // Start Inline1
  TTest.Create('Temp1');                     // Start Temp1
  Beep;
  if Tag = 0 then
    Var2 := TTest.Create('Var2');            // Start Var2
  if Tag = 0 then
    var Inline2 := TTest.Create('Inline2');  // Start/Stop Inline2
  if Tag = 0 then
    TTest.Create('Temp2');                   // Start/Stop Temp2
  Beep;
  if Tag = 0 then begin
    Var3 := TTest.Create('Var3');            // Start Var3
    var Inline3 := TTest.Create('Inline3');  // Start Inline3
    TTest.Create('Temp3');                   // Start Temp3
  end;                                       // Stop Temp3/Inline3
  Beep;
  if Tag = 0 then begin
    Var4 := TTest.Create('Var4');            // Start Var4
    var Inline4 := TTest.Create('Inline4');  // Start Inline4
    TTest.Create('Temp4');                   // Start Temp4
    Beep;
    begin
      TTest.Create('Temp5');                 // Start Temp5
    end;                                     // Stop Temp5
    Beep;
    begin
      TTest.Create('Temp6');                 // Start Temp6
      Beep;
      TTest.Create('Temp7');                 // Start Temp7
      Beep;
    end;                                     // Stop Temp7/Temp6
    Beep;
    begin
      var Temp8 := TTest.Create('Temp8');    // Start Temp8
      Beep;
      Temp8 := TTest.Create('Temp9');        // Stop Temp8 / Start Temp9
      Beep;
    end;                                     // Stop Temp9
    Beep;
    ShowMessage('Show');                     // Show
    Beep;
  end;                                       // Stop Temp4/Inline4
  Beep;
end;                                         // Stop Temp1/Inline1/Var4/Var3/Var2/Var1
Delphi-Quellcode:
class function TTest.Create(Name: string): ITest;
begin
  ShowMessage('Start ' + Name);
  Result := inherited Create;
  (Result as TTest).Name := Name;
end;

    begin
      var Temp8 := TTest.Create('Temp8');    // Start Temp8
      Beep;
      Temp8 := TTest.Create('Temp9');        // Start Temp9 / Stop Temp8
      Beep;
    end;                                     // Stop Temp9

Jo, egal ob mit Begin/End oder nicht ... IF reagiert gleich einheitlich.

himitsu 28. Aug 2022 22:54

AW: into Record?
 
Ohhhh, die neuen Custom Managed Records verhalten sich übrigens ganz anders.
Sie werden "sofort" freigegeben, wenn sie nicht mehr benötigt werden ... nicht erst zum Ende des aktuellen Scopes. :shock:


Delphi-Quellcode:
type
  TTest = record
    Name: string;
    constructor Create(S: string);
    class operator Implicit(S: string): TTest;
    class operator Initialize(out Dest: TTest);
    class operator Finalize(var Dest: TTest);
    class operator Assign(var Dest: TTest; const [ref] Src: TTest);
  end;

constructor TTest.Create(S: string);
begin
  Name := S;
  ShowMessage('Create ' + Name);
end;

class operator TTest.Implicit(S: string): TTest;
begin
  Result.Name := S;
  ShowMessage('Impicit ' + Result.Name);
end;

class operator TTest.Finalize(var Dest: TTest);
begin
  ShowMessage('Final ' + Dest.Name);
  Dest.Name := '';
end;

class operator TTest.Initialize(out Dest: TTest);
begin
  Dest.Name := 'Init';
  ShowMessage('Init');
end;

class operator TTest.Assign(var Dest: TTest; const [Ref] Src: TTest);
begin
  if Dest.Name = 'Init' then
    ShowMessage('Assign ' + Src.Name)
  else
    ShowMessage('Assign ' + Src.Name + '>' + Dest.Name);
  Dest.Name := Src.Name;
end;

procedure TForm11.FormCreate(Sender: TObject);
var
  Var1a, Var1, Var2a, Var2, Var3a, Var3, Var4a, Var4: TTest;
begin                                       // Init Var1a..Var4
  Var1a := 'Var1a';                         // Init/Implicit (Temp)Var1a / Assign Var1a / Final (Temp)Var1a
  Var1 := TTest.Create('Var1');             // Init/Create (New)Var1 / Assign Var1 / Final (New)Var1
  var Inline1 := TTest.Create('Inline1');   // Init/Create Inline1
  TTest.Create('Temp1');                    // Init/Create/Final Temp1
  Beep;
  if Tag = 0 then
    Var2a := 'Var2a';                       // Init/Implicit (Temp)Var2a / Assign Var2a / Final (Temp)Var2a
  if Tag = 0 then
    Var2 := TTest.Create('Var2');           // Init/Create (New)Var2 / Assign Var2 / Final (New)Var2
  if Tag = 0 then
    var Inline2 := TTest.Create('Inline2'); // Init/Create/Final Inline2
  if Tag = 0 then
    TTest.Create('Temp2');                  // Init/Create/Final Temp2
  Beep;
  if Tag = 0 then begin
    Var3a := 'Var3a';                       // Init/Implicit (Temp)Var3a / Assign Var3a / Final (Temp)Var3a
    Var3 := TTest.Create('Var3');           // Init/Create (New)Var3 / Assign Var3 / Final (New)Var3
    var Inline3 := TTest.Create('Inline3'); // Init/Create Inline3
    TTest.Create('Temp3');                  // Init/Create/Final Temp3
  end;                                      // ###NOT FInal Temp3 / Final Inline3
  Beep;
  if Tag = 0 then begin
    Var4a := 'Var4a';                       // Init/Implicit (Temp)Var4a / Assign Var4a / Final (Temp)Var4a
    Var4 := TTest.Create('Var4');           // Init/Create (New)Var4 / Assign Var4 / Final (New)Var4
    var Inline4 := TTest.Create('Inline4'); // Init/Create Inline4
    TTest.Create('Temp4');                  // Init/Create/Final Temp4
    Beep;
    begin
      TTest.Create('Temp6');                // Init/Create/Final Temp6
      Beep;
      TTest.Create('Temp7');                // Init/Create/Final Temp7
      Beep;
    end;                                    // ###NOT Final Temp7/Temp6
    Beep;
    begin
      var Temp8 := TTest.Create('Temp8');   // Init/Create Temp8
      Beep;
      Temp8 := TTest.Create('Temp9');       // Init/Create (New)Temp9 / Assign Temp9>Temp8 / Final (New)Temp9
      Beep;
    end;                                    // NOT Final (Temp8)Temp9
    Beep;
    ShowMessage('Show');                    // Show
    Beep;
  end;                                      // ###NOT Final Temp4 / Final Inline4
  Beep;
end;                                        // ###NOT Final Temp1 / Final Inline1/Var4..Var1a

Dennis07 5. Sep 2022 13:09

AW: into Record?
 
Kleine Info am Rande:
SmartPascal bzw. DWScript untrstützt sowas in der Art. Das wäre sicher auch eine schöne Sache für Delphianer:

Delphi-Quellcode:
TMy = class
  FInner: TMyInner;
  property Prop read (FInner.Value);
end;
Theoretisch kann man hier mit ( und ) jeden beliebigen Code aufrufen, der einen Wert des Typen TMyInner zurückgibt (oder der implizit dorthin konvertierbar wäre). Das ist schon manchmal ganz geil, weil das haufenweise unnötige Getter bzw. Setter einspart. Gerade bei indizierten Eigenschaften, die ja nunmal gar kein Feldzugriff so in-line erlauben...


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 00:13 Uhr.

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