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Unbeliebtheit von Delphi
Hallo,
seit einiger Zeit beschäftige ich mich (hobbyprogrammierer) mit Python. Insbesonderer mit KI (LSTM's). Nun ist mir ein Artikel aufgefallen, in dem die gängigsten Programmiersprachen verglichen wurden. ![]() Hier wurde berichtet, daß Delphi zusammen mit Perl und VB zu den unbeliebtesten Sprachen zählt. Im Gegensatz zu Python (3.-4.Platz). Meine Frage : WARUM ?? Ich finde, das Delphi etliche Vorteile hat. 1. Schnell - Compiler ! 2. Exe- File - kann leicht weitergegeben werden. 3. Leichte Oberflächenerstellung. In Python komplex und langsam. 4. Und.. und.. und Wendelin |
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Es wurde damals und es wird noch heute verpasst, den Leuten Delphi schmackhaft zu machen.
Ich finde ja, Delphi ging in der Beliebtheit den Bach runter, als man damit in Schulen angefangen hat. Schüler sind eigenartige Wesen, die oft keine Böcke auf gar nichts haben und so oder so ist alles doof. Da trifft es Delphi dann besonders hart, wenn nichts klappt. Dein Link funktioniert nicht. Hiermal der richtige ![]() Aber wie bei jeder Statistik... man darf sich nicht davon beirren lassen, wie etewas dargestellt wird. Aussagekräftig ist diese Statistik meiner Meinung nach ganz und gar nicht! |
Dieses Thema wurde am "12. Apr 2020, 14:03 Uhr" von "Daniel" aus dem Forum "Fragen / Anregungen zur DP" in das Forum "Klatsch und Tratsch" verschoben.
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ich vermute mal das für viel Delphi noch auf einem D6/8/2007-Level stehen geblieben ist und viele der Dinge die einen dir Arbeit in einem Delphi 10.x erleichtern gar nicht bekannt sind.
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Gerade eben noch in einem Livestream eines Webentwicklers gehört "Was, Delphi gibt es noch? Das ist doch uralt".
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Man ist eben ein Aussenseiter, wenn man eine gut lesbare, bewährte Sprache und die dazugehörigen Bibliotheken und dann noch eine relativ einfache IDE benutzt.
Ein richtiger Programmierer schreibt seinen Code so, das ihn niemand verseht,im Idealfall er selber auch nicht. Auch ein Programm, welches sich simpel durch copy & past installieren lässt geht gar nicht. Ein richtiges, von einem Experten geschriebenes Programm braucht 100 dlls und eine Installationsroutine die mindestens 20 min den Rechner beschäftigt. |
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Ich glaube schon, dass es da einige Gründe gibt.
Für mich ganz weit vorne ist das manuelle Speichermanagement. Wie in C, muss man auch in Delphi in der Regel den Speicher selbst freigeben. Das kann wirklich die Entwicklerproduktivität drücken. Dann war sicher auch der späte Support von Generics ein Grund, was einfach dazu geführt haben dürfte, dass viele Codebasen umständliche Workarounds verwenden. |
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Zitat:
Ich muss an das Perl-Motto “write once, never understand again” denken... |
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Das war zwar nicht vergleichbar mit echten Generics, aber für Listen klappte es sehr gut. |
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Zitat:
Wenn überhaupt, lasse ich das deterministische Laufzeitverhalten als Vorteil gelten - aber die Pflicht, den Speicher selbst wieder freizugeben ist nun wirklich kein Vorteil ;-) Ich würde mir ja auch automatische Referenzzählung gefallen lassen - das verhindert auch die kurzen Pausen. Da habe ich übrigens auch einen interessanten Blog-Artikel gelesen: ![]() Mal als Beispiel (C#):
Code:
Gleich zwei Stellen: In der ersten Zeile wir eine Liste zu einem Array. Die Liste wird dann irgendwann vom GC freigegeben. Und darunter werden flux JsonSerializerSettings erzeugt - wenn man das jetzt noch in einer Variablen speichern müsste, nur um es wieder freizugeben .... Viel zu viel Code "für den Computer" statt "Code für den Menschen".
public ActionResult ExportLists()
{ var allLists = db.DynLists.Include(l => l.Columns).ToArray(); var serialized = JsonConvert.SerializeObject(allLists, Formatting.Indented, new JsonSerializerSettings { PreserveReferencesHandling = PreserveReferencesHandling.Objects }); return File(Encoding.UTF8.GetBytes(serialized), "application/json", "listConfig.json"); } In Delphi wäre die Methode wahrscheinlich kein dreizeiler sondern vermutlich 6-7. Das summiert sich mit der Zeit und ist auch der Grund, weshalb ich C nicht so gerne mag. Ich möchte im Code beschreiben, wie aus den Eingaben das Ergebnis wird - und möglichst wenig dem Computer/Compiler zufriedenstellen müssen. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen: Managed memory war der größte Produktivitäts-Boost für Softwareentwicklung in den letzten 20 Jahren. Das ist ein interessantes Thema, aber wir sollten dafür vll. einen andren Thread aufmachen :wink: |
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Bei mir ist Delphi auch recht unbeliebt. Das liegt trotz den gravierenden Verbesserungen der letzten Jahre immer noch an den vielen Bugs und der halbherzigen Umsetzung von etlichen Features (z.B. contraints auf enums, keine ordentliche RTTI für unechte enums, keine record helper für enums).
Gerade eben mal ein Neustart nötig, weil Delphi Dateien nach Änderung aussen nicht geladen hatte. Dann wieder gerade eben ein "Error creating form: Ancestor for '...FrameBase' not found." Immer wieder mal unvermittelte "Bad package ..." Leider habe ich nichts ordentliches gelernt und muss daher leider weiterhin mit Delphi arbeiten. :-D |
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Zitat:
drum wird die Liste einfach komplett weggelassen. Schon vor Jahren wurde im QC schon mehrmals Lösungen vorgeschlagen (auch von mir, also die freien/übersprungenen Werte einfach mit einem Dummy-Namen zu fällen, wie z.B. '*') |
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meine persönliche Beobachtung:
jedesmal wenn ich mich aktuell in die Delphi Praxis einlogge sind 150 ++ user gleichzeitig aktiv vor 1..2 Jahren eher < 100 |
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95% der Gäste sind entweder viel mehr an Spambots und Webcrawler,
vielleicht auch paar mehr richtige Besucger, weil andere Foren verschwinden und die dann zwangsläufig hier landen, und ich find es grade nicht mehr, aber ich glaub es waren doe Polen oder Tschechen, wo der Staat letztes Jahr für seine Unis massig Delphi-Luzenzen gekauft hat. Delphi scheint im Osten noch etwas beliebter zu sein, da sowas häufiger vorkommt. ![]() [edit] Nee, war die Türkei. Kennt wer ein türkisches Forum? Wenn nicht, dann hatten die bestimmt Vorschläge von unseren Türken bekommen. ![]() |
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Zitat:
Google liefert mir monatliche Statistiken frei Haus, aus denen hervorgeht, wie oft die DP in Suchergebnissen vorhanden war und von dort aus angeklickt wurde. Und ja, die Zahlen steigen wieder seit rund einem Jahr. Warum also setzt Du solche Gerüchte in die Welt? |
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Blind geraten, aber OK, die 95% waren vielleicht ein klein winziges Bissl überspitzt.
Wie gesagt, paar Foren/Webseiten verschinden, dann kommen natürlich paar mehr und falls das bei den Türken geklappt hat, werden die auch in den vorhandenen Foren mehr suchen. Es waren vorhin 240 Gäste online (k.A. was da in der Spitze ab und an zusammen kommt), also gegenüber früher ist das schon mehr geworden, so vom Gefühl her, wie Bernhard auch bemerkte. Du wirst bestimmt nicht alle "unbekannten" Suchmachienen in der Liste haben. :stupid: und es werden ja dennoch immer mehr von den Suchdingern im Netz. |
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Die "Unbeliebtheit von Delphi" liegt sicherlich zum großen Teil daran, das es in der Delphi (oder Pascal) Welt
nicht alle paar Monate alles neu kommt, man seinen gesamten alten Quellcode wegschmeissen muss, um nun auf die ganz neue [Platzhalter für irgendein Buzzword] Plattform umstellt, weil das insbesondere bei [noch ein Platzhalter für irgendein Buzzword] viel besser ist .... Es gibt seit Jahrzehnten den gleichen Kram auch mit SQL Datenbanken, nosql ist alles viel besser, davor kamen einige sogar mal mit XML Datenbanken, alles so viel doller als 08/15 SQL Datenbanken .... oder vielleicht doch nicht? Und auch wenn es ewig totgesagt ist, auch heute noch dominieren SQL Datenbanken sehr große Teile in betriebswirtschaftlich benutzter Software. Ich kann aus meinem Kundenkreis durchaus von einigen Kunden Projekten berichten, bei denen große Teams irgendwas in irgeneiner webbasierenden oder .NET oder java basierenden Technik umsetzen, wo ich mich frage, warum dauert das länger als eine Woche oder ein Monat? Und die verbraten da Mannjahre .... In einem Projekt bei dem Laden mit dem großen T an der Haustür war einer der Programmierer bekannt das er angeblich mit fast jeder Programmiersprache einsetzbar war. Konkrete Nachfragen zu seinem vorliegenden Quellcode und der von ihm darin verbockte Datenbankzugriff auf gruseligen Tabellenstrukturen zeigten mir nur, das er vermutlich in vielen Programmiersprachen ein "Hallo Welt" zum Laufen bekommt, aber nirgends darüber hinaus zu gebrauchen ist. Damals war sein neuestes Steckenpferd java und alle Projektbeteiligten waren glücklich, das in dem Projekt mit Delphi und SQL für Ihn keine verwendung mehr war und der dann uns nicht mehr mit seinem Halbwissen genervt hat. Zurück zu deinem Thema: Unbeliebt ist nicht unbedingt das Gegenteil von beliebt! Es gibt gerade aufgrund der Historie sehr viele weiterhin in der Pascalwelt sehr glückliche Programmierer, die Ihr Tagesgeschäft aufgrund guter Basisarchitekturen auch auf dem Spachlevel von Delphi 5 o.ä. erfolgreich gestalten. Ob die sich dann die Mühe machen, irgendjemand davon zu überzeugen, das Delphi 5 auch für den die Lösung schlechthin ist, kommt den meisten in unserem Dunstkreis überhaupt nicht in den Sinn. Es gibt aus meiner Sicht nur ganz wenige "Programmiersprachen-Prediger" in der Delphi Welt, die mit taliban ähnlichen Argumentationsketten alles andere schlecht reden nur nur die eigene Religion anerkennen. Der geneigte Delphi/Pascal Programmier reagiert da oft nach dem Motto "Was interessiert es die Eiche, wenn die Sau sich an ihr kratzt" und beendet uninteressante Monologe von solchen Predigern auch gerne mal zumindest gedanklich mit "Wenn man mal keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten" in dem Wissen, das die eigene Plattform bei entsprechender Architektur keineswegs durch eine ganz andere Programmiersprache in Frage gestellt werden muß. Nicht alles was neu ist ist auch immer besser, nicht alles was alt ist ist schlechter,... Jugend ist keine Qualifikation, Alter aber auch nicht ... Wenn du dich als letzter Mohikaner fühlst, der den Kram noch benutzt, dann hast du sicher gute Gründe zu wechseln, dafür sehe ich aber inbesondere im deutschsprachigen Umfeld für Delphi/Pascal keinerlei Gründe, vielleicht sogar ganz im Gegenteil (Ich kenne einige Visual Studio Ablöse-Projekte für vorhandene Delphi Projekte, wo die Firmen sehr viel Geld drin versenkt haben, aber nie mit dem neuen Projekt in den Produktionsstatus gekommen sind und daher weiterhin noch Jahrzehnte alten Delphi Quelltext mitschleppen, der es durchaus verdient hätte, mal aufgeräumt zu werden. Dafür muss man den aber nicht komplett wegschmeissen. Für Redesign innerhalb der existierenden Welt ist aber immer nie Zeit und Geld da, die Leute, die frisch von der Uni kommen, basteln da in Ihrer dunklen Textkonsole so viel unverständliches Zeug in wenigen Minuten zusammen, das jeder gestandene Delphi/Pascal Programmierer nicht mal Bock drauf hat, das zu verstehen, weil er oft auch weiss, das das Wissen darüber in 2 Jahren eh wieder durch was anderes ersetzt werden müsste, er aber weiterhin in seinem Pascal Sourcen seine Aufgaben lösen muss und das auch ziemlich zufrieden erledigen kann, ohne auf eine andere Sprache zu wechseln ...) |
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Ich denke es liegt viel mehr daran das die Besitzer der Delphi IDE sich selber einen Bärendienst damit erwiesen haben ihre Nutzer immer wieder vor den Kopf zu schlagen und jedes aufkeimende Interesse möglicher neuer Nutzer mit einer horrenden Geldvorderung erstickt haben. Welcher Anfänger/Interessierte will richtig Geld ausgeben um nur mal zu schnuppern?
Jetzt, endlich, fast schon mehr als viel zu spät, gibt es eine Community Version! Wenn es nicht genug Leute gibt die über eine Software reden, interessiert sich auch kaum jemand neues dafür und die die sich mal interessiert haben erinnern sich nur an damals und daran das es zu teuer war die IDE zu kaufen. Mal erlich, dieses ... testen sie die Software einen Monat ... ist sowas von unpassend für eine Entwicklungsumgebung. Wie lange braucht man als erfahrener Entwickler, der eine neue Sprache probieren will, um halbwegs was sinnvolles programmieren zu können? Einen Monat? Dann ist die Testspase um und die IDE mus gekauft werden! Ich habe dann in den meißten fällen auf deinstallieren geclickt und den Kram vergessen! So sind neue entwickler nur dazu gekommen wenn sie es sich leisten konnten. Also ganz sicher keine Schüler oder Studenten! :wall: |
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Von daher verbreiteten sich eben andere Sprachen in den Schulen und Unis und Pascal wurde immer mehr ausgemustert. Wenn ich sehe was wir damals im Informatikunterricht für Verrenkungen machen mussten um in Java einfach nur eine kleine Oberfläche zu bauen... leider war da die eigentliche Programmlogik immer mehr unterrepräsentiert. Jedenfalls ließ sich das Rad schon damals (nach der Jahrtausendwende) nicht mehr zurückdrehen. Von daher kann dafür Embarcadero nichts. Die massiven Fehlentscheidungen lagen diesbezüglich in der Zeit von Borland. Ansonsten hätte Delphi in den ersten Jahren deutlich mehr Marktanteile gewinnen können. Aber da wurde Delphi ja aus dem Wettbewerb quasi herausgezogen. Das sieht man auch daran wie viele Schulen damals als letzte Delphiversion Delphi 3 bis 6 hatten... bei uns stand damals noch Delphi 5 im Schrank. Heute ist es schwer den Marktanteil im Business Bereich noch signifikant zu steigern. Von unbeliebt würde ich dabei noch nicht einmal sprechen, sondern eher von unbekannt oder falsch eingeschätzt... |
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Dass man als Entwickler von Delphi irgendwann und irgendwo auch mal die Nase voll hat kann ich gut verstehen. Die IDE ist eine mittelschwere Katastrophe, von Fehlern in Kern-Bibliotheken ganz zu schweigen. In XE7 konnte man Arrays Plus-Rechnen, ein paar Versionen später ging das sogar ohne Bugs. Wenn man vergleicht was sich in der gleichen Zeit anderswo tut...
Ich mag die Sprache trotzdem, ich mag den Flair (zumindest das meiste), und natürlich diese angenehme Community 🥰. Deshalb bin ich noch hier. Im Zentrum der Wahrnehmung ist Delphi jedenfalls nicht mehr. Wirklich jeder dem ich mal davon erzählt habe und sich mit Softwareentwicklung auskannte meinte "Was, das gibt es noch?". Schon ist man der aufregende Exot, das Gesprächsthema des Abends und weiß sich vor Bewunderungen nicht mehr zu retten. Geht es euch nicht auch so? |
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Neulich hat bei mir in der Firma so ein Vertriebsmensch von so einer Bude aus Stuttgart angerufen (aha, Browserverlauf sagt diese hier: ![]() Habe den guten Mann in seinen Verkaufsmonolog unterbrochen und gefragt, ob ihre Lösung auch Object Pascal/Delphi kann und dann kam nur ein zerknirschtes "Hrmpf, ich hab's geahnt." und ein "Nein, das können wir nicht, das will der Chefentwickler nicht". Habe dann noch fünf Minuten erklärt, dass sie uns als Delphi-Entwickler nicht abschreiben sollen ("Wir sind immer noch da draußen") und das er wieder anrufen soll, wenn sie eine Lösung für Object Pascal/Delphi haben. Der wird nie wieder anrufen...8-) Klar haben andere Sprachen und Umgebungen ihre Vorteile (C# in Visual Studio), aber es gibt auch eine Vielzahl an Sprachen und Umgebungen, da gruselt es mir, wie rudimentär, verkorkst oder aufwändig manche Sachen sind (Editor, Debugging) oder das die gefühlt nur Server- und Konsolenprogramme können (Rust). Hat alles seine Vor- und Nachteile. Auf einer grünen Wiese neu anfangen ist immer toll, aber oft - also ich kenne es nicht anders - pflegt man bestehende Software, die seit 10 Jahren und viel mehr existiert. @IBExpert: Sehr gut, volle Zustimmung! |
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:oops::evil: Was war denn das für ein Mann??? Das muss er denn doch zuerst fragen.
Der Chefentwickler - oder einer davon - kenne ich persönlich. Er hat selber schon in Delphi programmiert (ein Fahrschulprogramm) und auch mir schon geholfen. Sein Code ist bei mir immer noch tausendfach im Einsatz. (Das ist allerdings schon eine Weile her, Delphi 4 vermutlich.) Dass er das nicht "will" stimmt so nicht sondern es lohnt sich einfach nicht. Die Architekturanalyse ist aufwendig und daher teuer. Dazu kommt dass sich die meisten Firmen die Delphi verwenden sich nicht um Architektur kümmern (kleine Buden, Maschinenbau, etc. z.B. MVVM ist ja immer noch ein exotisches Thema bei Delphi). Und mit Magie hat das nichts zu tun. Das geht theoretisch mit allen Sprachen die eine fixe Spezifikation (Grammatik) haben (Perl ist damit raus) |
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Ich bin ja auch nur Laie, aber ich stelle mir das so vor, dass nach dem Parsen eines Softwareprojektes das als AST und (ggf. später) als logisches Modell vorliegt, gegen das man dann Regeln und Standards prüft. Vielleicht denke ich da auch zu blauäugig und der Teufel steckt im Detail. |
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Sic! |
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Das Problem solcher 3rd Party Tools ist ein gänzlich anderes: Für die Entwicklungsumgebung der neumodischen Sprachen zahlt man mit etwas Glück gar nichts, da bleibt dann auch Geld für Analysetools übrig. Bei Delphi sieht das dann etwas anders aus, da muss man um jeden Cent für Zusatztools abseits von madExcept feilschen.
Sherlock |
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Eigentlich sic est = so ist es oder frei nach Jürgen von der Lippe: So isses!
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Anders ausgedrückt könnte man auch sagen, dass "sic" einfach nur Blödsinn ist und un diesem Thema auch nichts verloren hat.
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Delphi ist eine feine Sprache
aber es hat auch seine Gründe warum viele Projekte schlicht die Sprache gewechselt haben. So einige meiner Kunden wollen aus Wartungsgründen Browser-Basierte Lösungen mit vernünftigen User-Management über einen Webserver. IntraWeb zum Beispiel ist bei meinen Tests immer an Grenzen gescheitert, die im Projekt nicht zu beheben waren. Aus meiner Sicht hätte Uni-Gui oder TMS-Web-Core schon seit Jahren zur Grundausstattung gehören sollen. Wobei man auch nicht alles in einer IDE halten muss. Abgespeckte IDE's für VCL , FMX , Web wären auch sinnig. Ja das mag jetzt einiges an Diskussion hervorrufen, also gerne. Grüße in die Runde Martin |
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Web-Zeugs: Delphi4PHP, RadPHP, HTML5-Builder usw. aber kennen Viele nicht und war/ist leider auch eine eigene IDE.
Es weiß auch scheinbar fast niemand, dass im Delphi schon seit ewig ein HTML-Editor mit Wirsing integriert ist. (öffnet mal eine HTML-Datei im Delphi :stupid: ) Rein Web (nur PHP/JS/HTML/CSS) oder z.B. gemischt IntraWeb, aber inkl. einer guten/modernen Web-Library, da hätte man da bestimmt nett was mit machen können. |
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Das hatte seine Zeit. Bei etlichen Kunden darf PHP nicht eingesetzt werden.
Folglich landet man bei Java oder Angular und WebCore. Keine Frage im App-Bereich ist Delphi eine Marke, aber das Web-Client-Server haben sie irgendwie verbaselt, schade. Ja das mit der Web-Librarie sehe ich auch so :-) Martin |
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Das stimmt bestenfalls bei den "gängigen" Programmiersprachen. Wenn Delphi tatsächlich so unbeliebt wäre, dann gäbe es dieses Forum - wenigstens in dieser lebhaften Form - mit Sicherheit nicht. |
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Seit Turbo Pascal 1.0 sind nun über etliche Delphi-Versionen hinweg annähernd 37 Jahre vergangen.
Wäre es seit dem immer so unbeliebt, wie so gerne suggeriert wird, wäre daraus sicherlich kein Geschäftsmodell geworden, dass sich wohl weiterhin zu lohnen scheint. Kann mir nicht vorstellen, dass ein Unternehmen Zeit, Personal, Geld ... in die Weiterentwicklung von etwas steckt, was sowieso niemand haben will. Die erste Delphi-Version erschien 1995. 1995 habe ich erstmals von anderen Programmierern gehört, dass Delphi total veraltet sei, keine Zukunft hat, unbeliebt ist ... Und das zieht sich nun seit 25 Jahren durch die Diskussionen. Welche der "beliebten" Entwicklungsumgebungen hat eigentlich eine ähnlich langandauernde und erfolgreiche Geschichte aufzuweisen? |
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Nun C und BASIC sind ja auch nicht mehr ganz neu, und ein Makro-Assambler ist wohl auch nicht tot zu kriegen. Wobei letzterer wohl ein gutes Beispielfür Un-/Beliebtheit ist. Wer kommt schon auf die Idee heute noch ein Programm darin zu schreiben, auf der anderen Seite ohne ihn: schwer vorstellbar wenn man ein paar hunderstel heraus quetschen muß.
Gruß K-H |
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Bei den Dreien handelt es sich aber um Sprachen und nicht um Entwicklungsumgebungen.
Die drei haben unter DOS schon mit Edlin funktioniert (naja irgendwie ;-)). Meine Frage war eher: Welche Entwicklungsumgebung wird ähnlich lang weiterentwickelt, wie Delphi? |
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Es ist kein Blödsinn. Ich hätte es auch mit viel mehr Worten ausdrücken können: Das sic bezog sich auf den Satz: Zitat:
Aber egal, das Thema ist jetzt durch. |
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