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dll in Delphi verwenden
Hallo liebes Forum,
ich habe ein sehr spezifisches Problem aber hoffe trotzdem, dass mir jemand weiterhelfen kann. Von der Firma Reiner habe ich einen Scanner bekommen. Nun will ich ein Programm in Delphi schreiben, mit dem man diesen Scanner bedienen kann. Hierfür benutze ich die "98x_API.dll". Des weiteren habe ich ein pdf von Reiner erhalten, in dem die Funktionen der dll beschrieben werden. Leider habe ich keine Ahnung, wie ich mit diesen Funktionen umzugehen habe, bzw welche Funktion ich wann in meinem Programm verwenden sollte. Folgendermaßen greife ich auf die Funktionen der dll zu:
Delphi-Quellcode:
Als Beispiel hier die GetScannerInfo-Funktion.
function Scanner98x_GetScannerInfo(product:pchar; serialNumber:pchar; fwVersion:pchar;
strReserved:pchar; _Interface:pDWORD; camera:pDWORD; endorser:pDWORD; stamp:pDWORD; MICRReader:pDWORD; mcReader:pDWORD; docLength:pDWORD; extensions:pDWORD; dwReserved:pDWORD): DWORD; stdcall; external '98x_API.dll'; Was sind das alles für Übergabeparameter und wo bekomme ich die Werte dafür her?:?: Kann mir irgendjemand helfen? MFG Morris |
AW: dll in Delphi verwenden
Zunächst mal solltest du dieses Tutorial durchlesen:
![]() Ansonsten kann man dir ohne die Anleitung zu den DLLs nicht sehr viel helfen. Ich nehme beim aktuellen Beispiel folgendes an:
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AW: dll in Delphi verwenden
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Vielen Dank, für die schnelle Antwort!
Ich habe jetzt mal die pdf von Reiner angehängt. Das Tutorial werde ich mir auch durchlesen. MFG Morris |
AW: dll in Delphi verwenden
Hallo,
das Gerät kenne ich nicht, aber es kommt schon mal vor, dass man irgendwelche Fremdgeräte in Delphi einbinden muß, wo keine Delphisourcen existieren. Als ersten Schritt würde ich mal die mitgelieferten Beipsielprogramme durch den VisualC Compiler mal durchjagen und schauen ob es kompiliert und das Programm überhaupt funktioniert. Dann hast du zumindest Gewißheit, dass die mitgelieferten Beispiele funktionieren. Dann würde ich mir mal "die Scanner98x_API.h" Schnittstellendefinitionen genau anschauen und für den Anfang mal nur jene Teile übersetzen, die wirklich notwendig sind. Es gibt dazu vermutlich automatische Übersetzungstools von .h auf .pas, die könnte man sich auch zu Rate ziehen, wenn man mit C Syntax nicht so firm ist. Dann Schritt für Schritt in Delphi die Funktionen implementieren. Achja, ich würde statt "stdcall" auch mal "cdecl" bei C-DLLs probieren. ;-) lg, jus |
AW: dll in Delphi verwenden
Hallo,
laut PDF ist es stdcall. Hast du die PDF selbst mal gelesen. Steht doch alles drin, u.a. auch, was Product ist. Und auch das korrekte Byte-Alignment. Und es wird von einem Integration Example gesprochen. Wenn Du Glück hast, gibt es das auch in DotNet. Du musst halt ein bisschen probieren. |
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Laut PDF erwartet die Funktion Scanner98x_GetScannerInfo als einzigen einen von zwei Parameter einen Zeiger auf eine Datenstruktur, nicht die einzelnen Teile davon in vielen Parametern. Was die Funktion tut, steht ebenfalls in dem PDF (unter Punkt 9. Schematic representation of the .. operation, functionality).
Grüße Dalai |
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Vielen Dank, für die Tipps!
Ich werde mich mal durch die pdf arbeiten und ein bisschen rumprobieren. MFG Morris |
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So, ich bin zurück vom probieren. xD
Ich habe 2 Varianten ausprobiert. zum einen die statische und zum anderen die dynamische, wobei ich mich an dieses ( ![]() Allerdings funst es immernoch nicht. Hier der Code der dynamischen Version:
Delphi-Quellcode:
Die Fehlermeldung, die ich hier beim compilieren bekomme ist im Anhang (dllfehler1).
unit Scanner_DLLDynImport;
interface uses Winapi.Windows, Winapi.Messages, System.SysUtils, System.Variants, System.Classes, Vcl.Graphics, Vcl.Controls, Vcl.Forms, Vcl.Dialogs; const //DLL´s ct_nativeDLL = '98x_API.dll'; //Methoden der DLL´s ct_Init = 'Scanner98x_Init'; {$T+} type //DLL Methoden TFNInit = function (Attempts, Timeout: DWORD; Error: LPDWORD): Boolean; cdecl; var Scanner98x_Init: TFNInit = nil; type TDialog_Scannen = class(TForm) procedure FormCreate(Sender: TObject); function GetEntryPoints(): Boolean; private { Private-Deklarationen } public { Public-Deklarationen } end; var Dialog_Scannen: TDialog_Scannen; implementation {$R *.dfm} procedure TDialog_Scannen.FormCreate(Sender: TObject); begin try if GetEntryPoints() then Scanner98x_Init(1, 1000, nil); except on e: Exception do ShowMessage('Fehler in FormCreate(): ' + e.Message); end; end; function TDialog_Scannen.GetEntryPoints(): Boolean; var lib: THandle; begin Result := True; try lib := LoadLibrary(ct_nativeDLL); case lib = 0 of True: begin @Scanner98x_Init := nil; ShowMessage('FEHLER: DLL konnten nicht geladen werden!'); Result := False; end; else begin @Scanner98x_Init := GetProcAddress(lib, ct_Init); if not Assigned(Scanner98x_Init) then begin ShowMessage('FEHLER: Eintrittspunkt von Scanner98x_Init() nicht gefunden!'); Result := False; end; end; end; except on e: Exception do ShowMessage('Fehler in GetEntryPoints(): ' + e.Message); end; end; Und hier mein code für das statische einfügen der dll:
Delphi-Quellcode:
Die Fehlermeldung hierfür ist auch im Anhang (dllfehler2).
unit D_Scannen;
interface uses Winapi.Windows, Winapi.Messages, System.SysUtils, System.Variants, System.Classes, Vcl.Graphics, Vcl.Controls, Vcl.Forms, Vcl.Dialogs, Vcl.StdCtrls, Vcl.ExtCtrls; const //DLL´s ct_nativeDLL = '98x_API.dll'; type TDialog_Scannen = class(TForm) procedure FormCreate(Sender: TObject); private { Private-Deklarationen } public { Public-Deklarationen } end; var Dialog_Scannen: TDialog_Scannen; //DLL Methoden function Init(Attempts, Timeout: DWORD; Error: LPDWORD): Boolean; cdecl; external ct_nativeDLL name 'Scanner98x_Init'; implementation {$R *.dfm} procedure TDialog_Scannen.FormCreate(Sender: TObject); begin try Init(1, 1000, nil); except on e: Exception do begin ShowMessage('Fehler in FormCreate(): ' + e.Message); end; end; end; end. Die "98x_API.dll" ist jeweils im selben Ordner, wie die .exe, also was mach ich falsch? Sieht jemand irgendwelche groben Fehler? (Ich habe vorher noch nie mit Pointern gearbeitet:oops:) |
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Hallo,
- laut PDF ist es stdcall - Und Boolean ist meines Wissens <> BOOL. -> Google befragen - LoadLibrary schlägt fehl, wenn der Rückgabewert <=32 (oder <32) -> Google An welcher Stelle im Code kommt die Meldung direkt. Und die Meldung kommt wohl eher beim Laufen des Programmes, und nicht beim Compilieren? |
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Ja, die Meldung kommt beim Create, also während das Programm schon läuft, hast recht.
Laut pdf kann man cdecl oder stdcall verwenden, wobei cdecl wohl besser für C++ Methoden ist(in meiner dll steht C++ Code). Im übrigen habe ich schon cdecl und stdcall probiert. Geht beides nicht BOOL habe ich auch schon probiert, der Fehler ist in beiden Fällen der Selbe. Der Befehl LoadLibrary() macht in meinem Code keine Probleme, beim debuggen hüpft er munter weiter. Die ganze GetEntryPoints() Function macht keine Probleme. Der Fehler kommt beim Aufruf von Scanner98x_Init(1, 1000, nil) in meiner Create Prozedur |
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Hallo,
also ergibt das hier NIL? @Scanner98x_Init := GetProcAddress(lib, ct_Init); Welchen Wert hat lib? |
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Hallo,
Scanner98x_Init(1, 1000, nil) nil als ErrorCode-Variable ist doch etwas ungewöhnlich, oder ? Wohin soll denn die Dll den Code hinschreiben und wenn es nur 0 für "kein Fehler" wäre? |
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Was soll/kann ich denn übergeben?
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Hallo,
var Error: DWORD; , @Error); Wenn dir das LPDWORD nicht gefällt, kannst du auch ; var Error: DWORD als Parameter nehmen Der Aufruf sieht dann so aus , Error); |
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lib hat ne ganz lange Zahl und @Scanner98x_Init hat $ und ne ganz lange Zahl als Wert.
... is das richtig? |
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Hallo,
Zitat:
Sollte halt nicht <(=)32 sein. |
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Habe das mit dem Error jetzt so gemacht, wie du gesagt hast. Bekomme leider den selben Fehler wie vorher
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Zitat:
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Hallo,
stdcall genommen? BOOL genommen? Wenn ja, poste mal danach noch mal den ganzen Code. |
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Den Code vom dynamischen oder vom statischen dll Aufrufprogramm?
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Hallo,
dynamisch Hier ist übrigens noch eine interessante Seite zu Datentypen-Übersetzung ![]() Aber Achtung: BOOL kann <> bool sein siehe auch hier ![]() Die Typen mit großen Buchstaben sind meistens Windows-Typen (winapi). Also muss das darüber gehen. Einpaar Infos zur Calling Conventing ![]() dort nach stdcall suchen stdcall und cdecl sind also mitnichten das gleiche ... |
AW: dll in Delphi verwenden
Folgende Version verursacht keine Fehler mehr:
Delphi-Quellcode:
Allerdings habe ich nun das Selbe Problem, wie vorher mit anderen Methoden aus der dll(ich habe auch da das "@Error" beim Aufruf eingefügt).
unit D_Scannen;
interface uses Winapi.Windows, Winapi.Messages, System.SysUtils, System.Variants, System.Classes, Vcl.Graphics, Vcl.Controls, Vcl.Forms, Vcl.Dialogs, Vcl.StdCtrls, Vcl.ExtCtrls; const //DLL´s ct_nativeDLL = '98x_API.dll'; type TDialog_Scannen = class(TForm) FormCreate(Sender: TObject); private { Private-Deklarationen } public { Public-Deklarationen } end; var Dialog_Scannen: TDialog_Scannen; Error: DWORD; //DLL Methoden function Init(Attempts, Timeout: DWORD; Error: LPDWORD): BOOL; stdcall; external ct_nativeDLL name 'Scanner98x_Init'; implementation {$R *.dfm} procedure TDialog_Scannen.FormCreate(Sender: TObject); begin try Init(1, 1000, @Error); except on e: Exception do begin ShowMessage('Fehler in FormCreate(): ' + e.Message); end; end; end; end. Aber bis hier hin: Danke an alle, die geholfen haben!!!:thumb: Ich denke ich werde es jetzt hinbekommen. |
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Hallo,
bitte die Error-Variable nicht global in der Unit definieren, lokale reicht doch. Zitat:
Du musst aus den vorgegebene Structs jetzt Records machen, das Alignment beachten und los geht's ;) |
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Ich brauch den Error aber später doch ganz oft, in verschiedenen Methoden in der Unit. Oder is das mit Pointern andres:?:
Ich bekomme wieder den Zugriffsverletzungsfehler, den ich vorher schonmal in einem Post im Anhang hatte (dllfehler2). Also ich schätze mal, dass ich irgendwelche Variablen falsch an die Funktion übergebe. Aber das krieg ich schon raus. Wenn nicht, melde ich mich wieder. :-D Zitat:
Was sind denn Structs? Und warum muss ich da Recodrs draus machen? Ich dachte auch immer Alignment hätte nur bei grafischen Komponenten relevanz...? |
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Hallo,
Seite 1 Zitat:
so ausrichtet, dass er am schnellsten auf die Elemente zugreifen kann. type TMyRec = record b1: Byte; b2: Byte; end; Mit einem Alignment von 8 Byte sieht das intern so aus: TMyRec = record b1: Byte; bDummy: Byte7; b2: Byte; end; Der Record ist größer, aber auf ganze 8 Byte ist der Zugriff schneller. Das Alignment steht in deiner PDF auf Seite 11. Ich würde zur "Übung" mal mit der Implementierung von Scanner98x_GetAPIVersion beginnen. Laut PDF Seite 13 ist die Signatur void Scanner98x_GetAPIVersion(VERSIONSSTRUCTURE * Version) Es wird also ein Pointer auf einen Record übergeben (oder du schreibst var davor). Und der Record musste so aussehen type TVersionRec = record Version: char[6]; SpecialProgramm: DWORD; end; |
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Zitat:
Vielen Dank für die Erklärung:thumb: |
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