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Software verhält sich auf Betriebssystemen unterschiedlich
Seit längerer Zeit fällt mir auf, dass meine Software sich auf unterschiedlichen Betriebssystemen immer anders verhält.
Am PC, Windows 7 Home 64 gibt es keine Probleme. PC, Windows 10 Pro 64 letztes Build was es hier in Deutschland gibt, keine Probleme. 4K-Laptop, Windows 10 Pro 64 plötzlich irgendwelche Probleme an Stellen im Code, wo eigentlich keine sein sollten. Exceptions gibt es aber nie. Die Auflösung des Laptops kann ich ausschließen. Die DPI auch. Ist das normal? |
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Die Glaskugel sagt:
Vielleicht! :glaskugel: Im Ernst: Merkwürdiger Threadtitel! Du hast drei Systeme. Zwei verhalten sich normal, eins nicht. Das Betriebssystem ist irrelevant, weil "es" auf einen Win10 Pro geht und auf den anderen nicht. Was ist zu tun: Uns genau erläutern was "irgendwelche Probleme" konkret bedeutet. Danach können wir dir nämlich je nachdem die üblichen Tipps wie Process Monitor, FPU-Exception-Mask, Virenscanner/Firewall-Einstellungen usw. hinwerfen. |
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Hallo,
welche Delphi-Version, welche Fremdkomponenten benutzt Dein Programm? Zitat:
Zitat:
und krummen Auflösungen), bzw. können Probleme haben. Mit jeder Windows-Version gibt es neue Sachen, z.B. DEP (Data Execution Prevention). Damit findet Windows plötzlich Fehler in deinem Programm, die vorher scheinbar nicht da waren. Ich hatte einmal das Problem, dass ein installierter Teamviewer (als Dienst gestartet) Probleme bereitet hat, aber nur beim Beenden eines bestimmten Formulars (mit einer Fremdkomponente drauf ...). |
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Dass die Auflösung oder DPI dran schuld ist kann ich ausschließen, weil ich schon sämtliche Standard-Auflösungen und -Seitenverhältnisse sowie DPI getestet habe.
Die Windows DEP habe ich für einen Test für alle Programme und Dienste eingestellt. Funktioniert ohne Probleme auf allen Computern außer auf diesem Laptop mit 4K Bildschirm aber normalerweise 1920er-Auflösung und 16:9 Seitenverhältnis. |
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Zitat:
...:cat:... |
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Hallo,
Zitat:
Auf einem anderen Rechner klappt alles wunderbar. Aber ohne zu wissen, was Deine Software für Probleme hat -> *Glaskugel nehm* |
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Ich komme der Problemstelle näher.
Könnte es sein, dass eine der beiden folgenden Zeilen bei manchen Windows 10-Installationen Probleme verursacht?
Delphi-Quellcode:
Schon vor diesem Fehler beim Programmstart rufe ich eine Prozedur auf die das hier ausführt
DateTimePicker1.Time := StrToTime('12:00:00');
DateTimePicker2.DateTime := Now + 1;
Delphi-Quellcode:
FormatSettings.TimeSeparator := System.SysUtils.TimeSeparator;
FormatSettings.DateSeparator := System.SysUtils.DateSeparator; |
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Zitat:
Wenn das Problem darin besteht, dass auf dem einen Windows die Darstellung im DateTimePicker "unterirdisch" ist, d.h. nur ein, zwei Zeichen des Timestamps sichtbar sind, dann liegt das am Updatestand von Windows |
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Die Prozedur wird an dieser Stelle einfach ohne Fehlermeldung unterbrochen.
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Zitat:
Welche Delphi-Version hast Du zur Verfügung? Was halbwegs aktuelles? Steht der PRoblemPC zufällig bei Dir im LAN? Dann könntest Du über RemoteDebugging das Problem vermutlich deutlich schneller finden... |
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Zitat:
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Und was steht im System.SysUtils.TimeSeparator?
Der : oder eine andere Systemeinstellung? Die Windowskonfiguration bezüglich der Datums- und Zeiteinstellungen eventuell mal überprüfen? |
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Zitat:
Ich nutze Delphi für Windows Version 10.2 (kostenlos). |
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Zitat:
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Das ist jetzt geraten und nur so als Idee gedacht:
Delphi-Quellcode:
var
sUhrZeit : String; begin sUhrZeit := Format('%.2d%s%.2d%s%.2d',[12, System.SysUtils.TimeSeparator, 0, System.SysUtils.TimeSeparator, 0]); DateTimePicker1.Time := StrToTime(sUhrzeit); DateTimePicker2.DateTime := Now + 1; end; |
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Ich dachte StrToTime berücksichtigt das alles.
Mein Workaround sieht so aus
Delphi-Quellcode:
function CustomFormatSettings(TimeSeparator: Char = ':'; DateSeparator: Char = '/'): TFormatSettings; begin Result := TFormatSettings.Create(GetUserDefaultLCID); Result.TimeSeparator := TimeSeparator; Result.DateSeparator := DateSeparator; Result.ShortDateFormat := 'dd' + DateSeparator + 'mm' + DateSeparator + 'yyyy'; Result.LongDateFormat := 'dddd, dd. mm yyyy'; end; DateTimePicker1.Time := StrToTime('12:00:00', CustomFormatSettings); |
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Hallo,
endlich mal eine Problembeschreibung von Dir ;) Bei manchen Windows-Installationen ist das Datumsformat vermurkst. Ich weiß, wir sind hier bei der Uhrzeit. Unter Windows gibt es 2 Einstellungsstellen für die Region. Die eine Stelle siehst unter Systemsteuerung/ Region, Delphi benutzt die andere ... Lösung1: Unter Region auf "Weitere Einstellungen" und dort unten auf "Zurücksetzen". Lösung2: DateTimePicker1.Time := EncodeTime(12,0,0,0); Also weg von den StrToX-Funktionen. Wir haben uns wie auch Du eine eigene Methode gebaut. |
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Was ist denn zu bevorzugen.
EncodeTime oder StrToTime mit FormatSettings als Parameter? |
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EncodeTime
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Letzte Frage. Wie gehe ich denn am besten an einer Stelle vor, wo ich StrToTime verwenden muss, weil der Parameter ein String ist und ich dessen Format nicht immer zu 100% sicherstellen kann?
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Die Frage verstehe ich nicht so ganz:
Heißt das, Du bekommst eine Uhrzeitangabe als Zeichenfolge, ohne dass Du weißt, wie sie konkret aufgebaut ist und muss daraus einen gültigen DateTime machen? Ist die Zeitangabe denn zumindest immer in der Reihenfolge Stunde, Minute, Sekunde? Dann könnte man zeichenweise von links nach rechts durch den String gehen und jedes Zeichen prüfen, ob's 'ne Ziffer ist. Die Stunden gehen bis vor die erste "Nichtziffer", dann folgen die Minuten bis zur nächsten "Nichtziffer", dann folgen die Sekunden bis zur nächsten "Nichtziffer" und alle Ziffern dahinter wären dann die Sekundenbruchteile. Die so erhaltenen vier Zahlen kann man dann an EncodeTime übergeben. Hat man weniger als vier Zahlen, übergibt man für die entsprechenden Werte dem EncodeTime jeweils eine 0. Damit kann man dann aus 12 EncodeTime(12,0,0,0) machen. Aus 12:15 EncodeTime(12,15,0,0) ebenso aber auch aus 12/15 oder 12h15m. Man könnte auch zuerst alle Nichtziffern durch ein Leerzeichen ersetzen, dann mehrfache Leerzeichen durch ein Leerzeichen. Danach dürfte man dann sowas alles übernehmen können: 12:00:00,0000 12/00/00.0000 12h00m00s 12h00m 12h 12 12h 00m 00s 12h 00m 12h ... Ist halt ein bisserl "Zeichenfolgenbröselei" in 'ner Schleife. Solange die Reihenfolge von Stunde, Minute, Sekunde und ggfls. Sekundenbruchteilen eingehalten wird, dürfte das übergebene Format in der Zeichenfiolge dann fast schon egal sein. |
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Hallo,
Zitat:
Ich hatte mal eine StrToTimeLazy geschrieben, aber wenn z.B. die Sekunden zuerst kommen, was willst Du denn da machen? |
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Zitat:
![]() Hier die Kurzform falls man nicht nachschlagen will: YYYY-MM-DDTHH.MM:SS 2018-03-09T23.00:00 Gruß K-H |
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Ich werde eh irgendwann von Timestamp zu ISO 8601 wechseln.
Dann erledigen sich viele Probleme von alleine. Aber gegen einen DAN (dümmster anzunehmender Nutzer) der absichtlich Falscheingaben einarbeitet kann man wenig machen. |
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Naja, man kann die Möglichkeit von Fehlern minimieren (Plausibilitätsprüfung), aber leider nicht ausschließen. Schließlich sollte auch für die Nutzer ein wenig Verantwortung übrig bleiben.
Gruß K-H |
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