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Datensicherheit: Lösungsideen diskutieren. Wiemacht ihr es?
Es geht mir hier um die physische Datensicherheit. Bei meinen Eltern im Viertel wurde jetzt zwei mal eingebrochen. Mitgenommen wurde nur, was sich schnell in den Rucksack packen lässt. Also um meinen PC mache ich mir da keine Sorgen. Den NAS habe ich hinter meinen Aktenordnern im Regal versteckt. Und die externe USB Festplatte, auf die ich noch mal zusätzliche Backups mache, habe ich auch versteckt. Bleibt das Netbook, auf dem auch noch mal ein Backup vom NAS drauf ist. Das liegt auf der Ablage unter dem Wohnzimmertisch. OK, wenn ich in den Urlaub fahre, würde ich das auch verstecken.
Stichwort Brandt. Ich könnte ein Backup bei meinen Eltern lagern. Nur ist das etwas umständlich. Backupdatenträger mitnehmen, dort lagern und den Backupdatenträger von meinen Eltern wieder mit zu mir nehmen. Idee: Backup im Auto lagern auf einem USB Stick. Nur das müsste auch wieder (hardware)verschlüsselt sein, falls das Auto geklaut wird. Jetzt habe ich mich schon nach USB Festplatten mit eingebauter Hardwareverschlüsselung umgesehen, falls jemand die externe Backupplatte doch findet. Auf dem Netbook wäre ein TrueCrypt Container möglich. Da müsste ich mich nur reinfuchsen. Und davor sträube ich mich etwas. Leider ist bei Windows 7 Starter ja nicht die Windows interner Verschlüsselung dabei. Wie handhabt ihr das? Bin ich paranoid? Jedenfalls bin ich mit meinen Lösungen noch nicht zufrieden. |
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Warum kein Cloud-Dienst mit End-to-End-Verschlüsselung? Dann hat man gar keine Kisten mehr im Haus, die kaputt gehen, geklaut oder gehackt werden können.
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Weil ich gerne selber die Kontrolle über meine Daten habe.
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Ich nutze eine (mehrfach) redundante, verschlüsselte Datenhaltung.
Hauptaugenmerk liegt darauf, dass ich immer irgendwie an die Daten komme, es aber niemandem nützt, einen oder mehrere meiner Datenspeicher zu entwenden. |
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Wenn du deine Backupstrategie in z.B. 3 Stufen aufteilst, dann könnte folgende Lösung für dich interessant sein.
Die drei Stufen wären z.B. Archivierte Daten, tägliche Datensicherung und Sicherung der Projektdaten. Die archivierten Daten ändern sich nicht so oft. Die könntest du auf dem NAS in eine separaten Verzeichnis halten, und in eine Rhythmus vielleicht einmal im Monat auf eine von zwei USB-Platten abwechselnd speichern, die du dann bei deinen Eltern hinterlegst. Die Projektdaten und Dokumente kannst per Sync auch über das Internet mit einer externen Datenspeicher synchronisieren (die bei einer Person deines Vertrauens steht, die über eine DSL Anschluss verfügt) Stichwort RSync. Die QNAP und auch viele andere bieten dazu ja die Möglichkeit ganze Verzeichnisse, teilweise auch verschlüsselt und komprimiert, auf ein anderes Gerät laufend zu synchronisieren, wobei da eben nur die geänderten Daten übertragen werden. Das funktioniert eigentlich gar nicht so schlecht, denn die Datenmenge der veränderten Daten ist gar nicht so groß. Die tägliche vollständige Datensicherung von deinem System(en) auf dem NAS. Wenn das dann durch Diebstahl, Überspannung oder Diebstahl unnutzbar wird, wäre das zu verschmerzen, da Archiv und Projektdaten extern gesichert sind. So hast du als einzige manuelle Tätigkeit nur den USB-Platten-Austausch. |
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Zitat:
Ich würde immer alles verschlüsseln. Wenn jemand bei Dir etwas mitnimmt, drehen sich alle Deine Gedanken darum, was Du denn drauf hattest und welche privaten Infos die jetzt von Dir haben. Ich bin da gebranntes Kind. (Der Fall: Bürotür steht morgens auf und die Schreibtische sehen so aufgeräumt aus) Mindestens eine Datensicherung immer außer Haus! |
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Nein, das muss einfach und unkompliziert sein. Alles andere wird nie oder nur halbherzig gemacht.
Wo ich wohne? Hehe. Finde es raus. Aber sei gewarnt, ich habe den schwarzen Gürtel in Mikado. :mrgreen: Zitat:
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Ich würde alles auf eine fest HD speichern und diese ab und an mit USB aktualisieren. Diese 2 HD kannst du dann irgendwo im Haus lagern, Einbrecher interessieren sich nicht für die Daten, sondern die Geräte. Auch gut- externe HD auf dem Speicher oder keller mit wifi angesteuert. |
Die absolut sichere Datenhaltung
Spaß beiseite, ich schließe mich dem allgemeinen Tenor an: Absolute Sicherheit gibt es nicht. Für die beste Sicherheit halte ich wohlgesonnene aufmerksame Nachbarn. Wir hatten hier letztes Jahr drei Wohnungseinbrüche im Mietshaus (City-Lage), die alle unaufgeklärt blieben und nur "geringe" Schäden verursachten: Wohnungstür aufgebrochen, Handies und Laptops geklaut. Eines dieser Laptops gehörte einer Übersetzerin, die noch nie was von Backups gehört zu haben schien. Eine Sammelbitte aller Mieter an den Vermieter, doch wenigstens eine Außenkamera am Hauseingang anzubringen – so ein Kugelding, wo man, bevor man via Summer öffnet, sehen kann, wer draußen steht – wurde abgelehnt und stattdessen stabilere Wohnungstüren versprochen – das war vor einem Jahr. Ich hab da mal ein Video gesehen von einer Schloßöffnung mit so einer Rüttelmaschine, die Tür war in 3 Sekunden auf ... Ach ja, die Polizei hat uns via Rundschreiben wichtige Infos übermittelt wegen Zunahme der Wohnungseinbrüche:
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Ganz vergessen- ich habe mir auch mal ein CCTV System mit 4 Wireless Kameras beim Elektronikversand gekauft, kostet unter 100 Euro komplett, nur HD muss man extra einbauen, aber davon hat man ja meist genug rumfliegen.
Strom habe ich dann direkt aus der (eigentlich Unterputz,aber meist nur unter der Tapete) Verteilerdose* mittels einzelner Netzteile (zufällig passten die von meinen alten Handys mit 0.6 Amp) bezogen, weil mir das Batteriewechseln zu doof war. Das Netzteil passte sogar komplett in die Kabel Dose.* Kamera daneben installiert, DVR Rekorder irgendwo versteckt und fertig ist das CCTV System. Handyüberwachung ist auch kein Problem. Habe ich nicht aus Angst installiert, sondern weil ich gerne sehen will, was die Kinder treiben, wenn ich am Schreibtisch sitze. 2. Lösung- Fertigalarmanlage aus dem Baumarkt mit Telefonbenachrichtigung. wenn die 120 DB Sirene losgeht, rennt auch der Einbrecher weg. Und man kann auch die Polizei rufen.(wenn man den Anruf auf dem Handy mitkriegt, aber die Anlage ruft mehrere Nummern an) Falls die örtliche Wache nett ist, kann man auch deren Nummer ein speichern, aber vorher fragen, kleine Orte machen das schon mal, City natürlich nicht. Aber es gibt ja auch Nachbarn und Verwandte. *WICHTIG - wenn man kein Elektriker ist oder einen kennt, sollte man sich mit der Stromversorgung etwas anderes Einfallen lassen oder Batterien wechseln. Ob das mit den Bauvorschriften zulässig ist, weiß ich leider nicht, habe seit 20 Jahren nicht mehr mit Bauvorschriften zu tun gehabt, aber auch nichts gefunden, was dagegen spricht. |
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![]() Wenn Du dich gegen den gezielten Diebstahl deiner Daten absichern willst, dann wird mehr Anstrengung notwendig sein - auch wegen Keylogger,.... Ich würde einfach mal behaupten, dass es dagegen keinen 100% Schutz gibt. All die Verschlüsselung hilft aber nix gegen Brand, Hardwaredefekt,... d.h. Du brauchst noch eine Sicherung in einem andere "Gefährdungsbereich", das kann z.B. ein betonierter Keller sein, eine Garage oder auch ein NAS beim Nachbarn oder den Eltern. Über DSL + SSH lassen sich da sicher und schnell Daten austauschen. |
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Natürlich ist Dein Misstrauen zu respektieren, aber Dein Wunsch 'gerne selber die Kontrolle' über deine Daten zu haben, ist imho irrational. Such Dir einfach einen deutschen Anbieter, der diese typisch deutsche Paranoia bedient. Das mag etwas abwertend klingen, aber mal im Ernst: Besser als eine Cloud-Lösung, die deine von Dir verschlüsselten Daten vorhält, geht es doch nicht: Und soweit ich weiß, sind moderne Verschlüsselungen (wenn Du dem Anbieter nicht traust) wirklich sicher. |
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Kauf Dir doch einen kleinen Möbeltresor. Die sind oft auch gegen Feuer geschützt.
Diebe haben es eilig, die werden keine große Zeit drauf verwenden, den Tresor aufzubrechen oder mitzunehmen, wenn er irgendwo verankert ist. |
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Ich verstehe dich, Vagtler, denn ich denke auch, daß ein seriöser Cloud-Dienst (seriöse gibt es für manche offenbar nicht, aber das kann ich nicht wirklich beurteilen) für einen professionellen Entwickler die sicherste Lösung wäre, um den eigenen Quellcode und andere sensible Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Man müßte dann aber nach jedem Backup in die Cloud alle Daten, die auf dem heimischen PC verblieben sind, löschen oder ebenfalls verschlüsseln, sonst hätte ja der Einbrecher, nachdem er das Notebook geklaut hat, den im Schweiße des Angesichts erstellten Quellcode, den er dann an den nächstbesten Quellcode-Hehler verkaufen kann. Und natürlich muß man dann morgens vor Arbeitsbeginn erstmal die Daten wieder entschlüsseln bzw. sie von der Cloud holen.
Die Lösung mit der Cloud macht wirklich nur dann Probleme, wenn die eigene Internetverbindung einmal gestört sein sollte, was ja hin & wieder vorzukommen scheint (bei mir nicht, ich hab Kabel). Ob die NSA da nun Industriespionage betreibt (tut sie nachweislich) und die geraubten Daten an ihre heimische Industrie verfüttert, dürfte bei starker Verschlüsselung mit regelmäßig geänderten Keys unerheblich sein. Mit meinem ironischen Beitrag oben wollte ich letztendlich auf die Unsinnigkeit heimischer Totalverbunkerung hinweisen, zumindest was Datensicherheit betrifft. Im Falle von Goldhortung im eigenen Keller mag das ja etwas anders aussehen, aber um die geht es ja offensichtlich nicht. Ich habe inzwischen für zwei Delphi-Entwickler gearbeitet, die mir ihren gesamten Quellcode uneingeschränkt zur Verfügung gestellt hatten, ohne irgendwelche Ängste bezüglich Code-Raub zu haben und vor allem auch, ohne mich irgendwelche Geheimhaltungs-Dokumente mit horrenden Forderungen im Mißbrauchsfall unterschreiben zu lassen. Im Falle eines Mißbrauchs wäre sehr leicht nachzuweisen, daß der Code nicht von mir entwickelt und daher gestohlen wurde, auch ohne diese ganze juristische Absicherei. Zudem wäre für mich als "potentiellem Code-Dieb" kaum ein gewinnbringender Vertrieb aufzubauen, da ich weder über die notwendigen Kontakte noch über die notwendige Mobilität verfüge, die Kunden dort, wo sie residieren (das war bei beiden Entwickler der komplette deutschsprachige Raum), aufzusuchen und ihre Software zu installieren (das mag ja bei anderen anders sein, aber ich habe kein Auto und auch kein Geld, um groß rumzureisen). Ich kenne auch keine Code-Hehler ... (gibt's das überhaupt?) |
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Hallo Luckie,
mein naive Idee zu dem Thema: Email bei t-online einrichten. Dann bekommst Du dort 25 GB im Mediencenter. Mediencentersoftware installieren. Diese repliziert alle Änderungen zeitnah nach t-online. Zweiten Rechner (z. B. bei Deinen Eltern) entsprechend konfigurieren. Der repliziert alle Änderungen bei t-online auf den Rechner bei Deinen Eltern. Damit hast Du die Daten einmal bei Dir, einmal in der Cloud (mit Zugriff für Dich von überall in der Welt) und einmal die Daten bei Deinen Eltern. Natürlich muss Du die Software nicht immer laufen lassen. Sie repliziert die Daten halt immer dann, wenn sie gestartet wurde und alle Änderungen, die sie während ihrer Laufzeit mitbekommt. Natürlich kannst Du für das Replizieren auf beiden Seiten USB-Platten nehmen, die nach erfolgreicher Replizierung irgendwo sicher versteckt werden und nicht permanent an einem Rechner hängen. Die Frage, die sich hier stellt ist eher: Welchen Aufwand für die Datensicherung kannst Du von Deinen Eltern erwarten/verlangen. Du arbeitest doch, soweit ich mitbekommen habe, in einer Schule. Hast Du da keine Möglichkeit, einen Rechner von Dir ins Netz zu hängen, der Dir auf diesem Weg Deine Daten repliziert und dort (halbwegs) sicher untergebracht werden kann? Natürlich funktioniert dieser Weg auch, wenn Du zu Hause, bei Deinen Eltern und am Arbeitsplatz Rechner (mit entsprechender Konfiguration) hast. Damit hättest Du dann drei Stellen, an denen Deine Daten in Deinem Zugriff vorliegen und zusätzlich noch einmal bei einem "Dritten", falls alle Stricke reißen. Und wenn die Cloud mal kaputtgeht, ist das ja auch nicht so schlimm, Du bist so ja nicht auf "Biegen und Brechen" auf das funktionierende Sicherheitskonzept eines Dritten angewiesen. Du nutzt ihn nur zum Transfer der Daten. Ein Bekannter und ich nutzen diesen Weg zum Austausch von Textdateien, an denen wir im Wechsel arbeiten. Der Transfer auf diesem Weg ist in der Regel (für normale Officedateien) innerhalb von 2 bis 3 Minuten erledigt. Bei großen oder vielen Dateien dauert es halt 'ne Weile, ist aber sicher einfacher, als "alle Nase lang" von A nach B zu kutschieren. Und in verschlüsselte Dateien kann auf diesem Weg "unterwegs" auch keiner reingucken. Was den Klau von Hardware durch Einbrechern angeht: Ich gehe nicht davon aus, dass diese "Herrschaften" irgendein Interesse an den Daten der "Normalverbraucher" haben oder auch nur im Ansatz weiß, mit welchen Daten er bei einem "normalen" Wohnungseinbruch zu rechnen hat. Die nehmen die Hardware mit, um sie zu verkaufen und die Käufer wollen die billige Hardware nutzen und nicht herausfinden, welche denn so ungewöhnlich geheimen Daten sie denn da so "mitgekauft" haben. Wer allerdings auf seinem Rechner, seinen USB-Platten und/oder -sticks irgendwelche Informationen drauf hat, mit denen man seine Konten, Depots oder sonstigen "Vorratskeller für Wertsachen" ausräumen kann, hat irgendwas anderes nicht verstanden, diese Infos gehören dort nicht hin. |
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Hm. Das klingt gut. Da werde ich mal drüber nachdenken. Mein Provider ist ja die Telekom.
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Die Email-Adresse kann man auch bekommen, wenn man ansonsten kein Kunde der Telekom ist, ebenso kann man das Mediencenter nutzen, ohne Kunde zu sein.
Es handelt sich um ein für Jedermann frei verfügbares und kostenloses Angebot von t-online. ![]() |
AW: Datensicherheit: Lösungsideen diskutieren. Wiemacht ihr es?
bei Datensicherungen ab TERRABYTE Bereich mietet man sich einfach hier in D einen ganz billigen RootServer mit HardwareRaid.
immer etwas im Bereich von 35..40Eur / Monat... z.B. ![]() i7-2600,2x3TB HDD,16GB RAM,RAID Controller 4-Port: LSI MegaRAID SAS 9260-4i Da kommt dann je nach Geschmack ein Linux, Windows oder VMwareESXi drauf und man kann machen was man will/kann. Und WorstCase setzt man sich ins Auto/ICE und kann 7x24h sogar ins Rechenzentrum und per exterener Festpatte sich direkt an seinen Server anstöpseln und Daten abziehen. Selbst die Fahrzeit aus Hamburg->Nürnberg->Hamburg incl. Kopieren von 2TB per USB liegt meist deutich unter dem was man Online für den Transfer von 2TB benötigt! Ist sicher nicht ganz "billig", aber 7x24h Support, Notstrom,Klima&Feuerschutz, RedunanteINET Anbindung usw.. das schafft man so nicht selbst oder beim Nachbarn! Cloudanbieter mag ich nicht, denn die sind in den Speicherplatzgrößen teurer und im WorstCase hat die Variante mit "hinfahren und Festplate oder Daten in beliebiger Menge abholen" durchaus ihren meiner Meinung nach unschlagbaren Reiz! |
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hallo,
also meine Datensicherung bestand jahrelang primär aus 2 USB Sticks a 5 Euro. Einer am Rechner und einer irgendwo anders. Ab und zu wurde dann gewechselt. Einmal pro Jahr habe ich zusätzlich noch im Netz gesichert. Mir ist nicht ganz klar was ihr alle sichern wollt, aber ein Quellcode aus Millionen LOC liegt komprimiert im unteren MB-Bereich. Kundendaten und Mail's liegen vielleicht knapp im GB-Bereich. mfg |
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Ich fotografiere sehr viel. Und das sind schon 26 GB.
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Zitat:
![]() Ein USB-Stick hat eine beschränkte Anzahl von Schreib-Zugriffen. Mit jedem Schreibvorgang wird der Stick "abgenutzt". Das ist je nach Qualität sehr unterschiedlich. Bei häufiger Nutzung kann der schon in einem Jahr aufgeben. Lesen ist dabei unproblematisch. Mit Glück wird der Stick erst sehr langsam beim Schreiben bis er dann irgendwann nicht mehr erkannt wird bzw. Fehlermeldungen produziert. Viele Hersteller geben ca. 30.000 - 50.000 Schreibvorgänge an. Da sollte ein Stick der nur zur Sicherung verwendet wird eine Ewigkeit halten. ABER, eine 100%ige Sicherheit gibt es nicht. Was genau "ein Schreibvorgang" ist, entzieht sich im Moment leider meiner Kenntnis. Vermutlich ist damit nicht "eine Sicherung" gemeint, sondern die Anzahl der Schreibzugriffe, und das können bei einer Sicherung bereits Hunderte oder Tausende sein. Somit ist die Aussage "wird eine Ewigkeit halten" des GuteFragePosters zumindest anzuzweifeln, zumal nicht definiert ist, wie lange eine Ewigkeit dauert. Zitat:
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Hallo,
@perlsau Also erstmal muss ich nicht jeden Tag meinen Quellcode sichern, das würde ja bedeuten, das ich jeden Tag arbeiten würde.:lol: In erster Linie muss ich nur den aktuellen Stand der pas-Dateien sichern (DFM-Dateien gibt's bei mir nicht). Alles andere (DCU-Dateien, Exe's, Dll's, etc) brauche ich grundsätzlich nicht mit sichern, da diese neu erzeugt werden können. Wenn man also die eigene Programmierarbeit, von den übrigen Kram trennt, kann man mit wenigen MB's auskommen. Ich weiss nicht warum ich irgendwelche Datenbanken sichern sollte, mir reicht grundsätzlich das Datenschema. Bei der Datensicherung geht es mir darum, wenn der Fall der Fälle eintreten sollte (Rechner platt, Festplatte Schrott, etc.), dass ich nicht Wochen/Monate umsonst programmiert habe und ich den gleichen Müll noch ein zweites Mal programmieren muss. Ich muss natürlich nicht, wenn ich nur 5 Programmierzeilen geändert habe, eine neue Datensicherung anlegen. Wenn man seine Mail's hin-und wieder archiviert bzw. aussortiert, kann man in einem GB schon eine Menge Mails speichern. mfg |
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Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, wie er es macht. Luckie geht es ja um Anregungen wie es Andere machen, und darum geb ich mal meinen Senf dazu. Verhindern kann man weder Feuer noch Diebstahl. In beiden Fällen ist das Wichtigste ein sicherer Ablageort der Backupdaten. Ob man hierzu die Cloud bemüht ist wohl Geschmacksache. Ich lehne das jedenfalls strikt ab. Meine Backup-Daten gehören ausschließlich mir, und nur ich persönlich möchte hierauf Zugriff haben. Alles andere ist meiner Meinung nach Bockmist. Meinen Entwickler-PC, auf dem alle wichtigen Daten gespeichert sind, einschließlich einiger virtuellen PC's via VM-Ware, sichere ich komplett mit Acronis abwechselnd auf zwei Sicherungsplatten. Die Platten landen dann im Büro im Safe. Der ist feuerfest, verschraubt, und so schwer, dass man ihn zu zweit tragen muss. Es braucht also mindestens 2 Einbrecher 8-) Was passiert, wenn die Hütte abbrennt, oder mein Büro ausgeräumt wird? Für diesen Fall erstelle ich im Zeitraum von etwa 1-4 Monaten (den Zeitpunkt lege ich individuell nach Bedarf fest) eine Komplettsicherung, abwechselnd auf zwei USB 3.0 Festplatten. Eine dieser beiden Platten befindet sich immer in einem Schließfach bei der Bank. Wenn ich die aktuelle Platte hin bringe, nehme ich die andere zur Sicherung mit nach Hause, so dass sich immer mindestens eine Platte außer Haus an einem sicheren Ort befindet. D.h. egal ob Einbruch oder Feuer, im Ernstfall brauche ich mir nur einen neuen PC holen, das Backup drauf spielen, und bin innerhalb ein paar Stunden wieder komplett einsatzfähig. Die einzige Einschränkung ist, dass meine Bank am Wochenende zu hat, doch das denke ich, ist im Ernstfall das geringste Problem, denn am Wochenende bekomme ich auch keinen neuen PC 8-) |
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Meine Lösung ist momentan noch
täglich Arbeitsplatz zu NAS (gespiegelt) bei dran denken NAS -> Kopie anderes Gebäude auf einen Server zweimal die Woche NAS auf USB-Platte einmal im Monat Arbeitsplatz Partitionsbackup auf USB-Platte. Beschränkt sich momentan noch auf USB-Platte an und aus schalten, bzw Kopie extern und Partitionsbackup manuell starten Leider ist mir noch nichts richtiges zur Automation eingefallen, zumal auch nicht alle Server/Platten immer erreichbar sind. Auch würde ich gern noch eine Cloud-Variante einbringen, wo ich besonders wichtige Daten speicher - also nicht die ganzen TB Also irgend ein Stück Software/Script, was das schlau macht und mir den Erfolg per Mail mitteilt. |
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Datensicherheit, was soll das sein?
Falls jemand Deinen Rechner/NAS/USB-Sticks/wasauchimmer klaut, ist es weg, also brauchst Du eine Kopie Deiner Daten. Welches Medium als Datenträger brauchbar ist, kann man ja diskutieren. Wie hoch ist Die Gefahr, daß jemand mit diesen Daten Schindluder treibt? Erst einmal wohl eher gering. Wie groß wäre der materielle Schaden? Das kannst nur Du beurteilen. Und jetzt setze den möglichen materiellen/immateriellen Schaden in Bezug zu dem Aufwand Daten und Geräte zu schützen und überleg Dir was Du erreichen willst! Gruß K-H |
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Mit der Diskussion über Vor- und Nachteile von Cloud-Lösungen und den damit verbundenen Risiken kann man gut und gerne einen eigenen Thread füllen. Eine unumstößliche Tatsache ist jedoch, dass bei allen Cloud-Lösungen nicht 100%-ig ausgeschlossen werden kann, dass Dritte Zugriff auf die Daten erlangen könnten. Ob man dieses Risiko eingeht, bleibt wohl jedem selber überlassen.
Die Assoziation zu den "Fachleuten" ist daher meiner Meinung nach nicht angebracht, denn gerade "seriöse" Fachleute sollten die Risiken kennen und nicht ignorieren. Edit: Wobei man dabei natürlich auch die Relevanz der in der Cloud gespeicherten Daten berücksichtigen muss. Wenn ich 100 GB meiner privaten Bilder in die Cloud hochlade, dann wäre es für mich überhaupt kein Problem, wenn Dritte diese Bilder einsehen könnten. Wenn es sich aber bei den Daten um meine Quelltexte, oder die (Kunden-)Daten aus meiner Warenwirtschaft handeln würde, sieht das ganz anders aus. |
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Diese Erwiderung ist nicht gegen dich persönlich gerichtet, sondern stellt einfach nur eine sachliche Kritik an deinen Ausführungen dar. |
AW: Datensicherheit: Lösungsideen diskutieren. Wiemacht ihr es?
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Bei den Clouds muss jeder seinen eigenen Weg gehen. |
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Christoph |
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So unumstößlich ist die 'Tatsache' also vielleicht doch nicht. Zitat:
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@Perlsau Nur interessehalber: Wo bzw. wie speicherst/verwaltest du deine Key's?
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AW: Die absolut sichere Datenhaltung
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Hatten wir nicht grade jemanden hier, dessen Backupplatte im Arsch war, als er sie brauchte?
Sogesehn, sollte man sich vielleich überlegen alles mehrfach abzusichern. Einmal daheim, um schnell ranzukommen, ohne erst 200GB aus dem Netz ziehen zu müssen und einmal woanders? Zitat:
Einen Tresor bei dir und einen bei deinen Eltern und dann vielleicht noch ein gegenseitiges Backup, also deine Daten bei denen und deren bei dir. Es gibt Tresore mit Durchführungen für Strom und Datenleitungen. ![]() Oder halt Computerschränkchen mit stabilerer Tür, im Keller hinter einem Regal/Schrank versteckt. Ansonsten bleibt ja nur noch die Wolke oder ein auf Sicherheit ausgelegtes Datacenter, tief in der Erde, damit es auch die nächsten Atombomben und Zombieapokalypsen übersteht. ![]() ![]() ![]() |
AW: Die absolut sichere Datenhaltung
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hallo,
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mfg |
AW: Die absolut sichere Datenhaltung
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AW: Die absolut sichere Datenhaltung
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Scherz beiseite: Du hast dir deine äußerst ![]() Wie ich das selbst handhabe, wünsche ich, wie bereits erwähnt, nicht mitzuteilen. |
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