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Wozu noch Delphi auf dem Rechner?
Ich war mal gestern irgendwo, die Zeit bekam ich gut bezahlt, aber man bezahlte mich letztendlich für Nichtstun. Denn im Grunde saß ich die ganze Zeit gelangweilt an einem fremden PC. Produktive Arbeitszeit (nach oben abgerundet) vielleicht 15 Minuten. Die restliche Zeit... naja, das Surfen im Internet ist ja auch nicht mehr so spannend wie früher.
Also bekam ich für die Dauer von etwa 0,375 Sekunden die Idee doch etwas zu progen. Bis mir aufgefallen ist, dass ich an einem fremden PC sitze und kein Delphi dabei habe. Und dann fragte ich mich wieso man eigentlich noch offline programmiert? Warum gibt es solche Programmiersprachen wie Delphi nicht als Onlineversion? Betrachtet man sich was Online inzwischen möglich ist, ist es eine berechtigte Frage. Es gibt passable Grafikprogramme die Online sind, Google fing dann mit seinem Onlineoffice nach, Microsoft zog nach. Im Grunde braucht man für Standardaufgaben kein Office mehr auf dem Rechner, denn man kann genauso gut seine Briefe online tippen, genauso wie mit Tabellen kalkulieren. Und Adobe, ich hoffe ich hab das nicht missverstanden, stampft sein Photoshop komplett ein und bietet es in Zukunft nur noch online ein. Und da stelle sich mir die Frage wieso es noch keiner mit den Programmiersprachen gemacht hat? Die meiste Zeit tippt man sowieso nur etwas in ein Feld ein. Zuletzt kompilieren (auf dem Server) und sofort als Download geladen bekommen. Meinetwegen kann es auch ein kleines herunter ladbares Tool (evtl. einen Kompiler) geben, dass den Code auf dem Rechner kompiliert. Alles nötige wird Online angeboten und bei bedarf runtergelden, zum Teil gepuffert. Seine eigenen Erweiterungen müssen sich natürlich mit einbinden lassen. Vorteil, man kann von jedem Rechner aus an seinen Projekten arbeiten. Warum gibt es das noch nicht? Warum kann ich ein Brief online schreiben, meine Reisekostenabrechnung berechnen, mit Photoshop arbeiten, aber nicht programmieren? |
AW: Wozu noch Delphi auf dem Rechner?
Bitte nicht!
Es mag am Alter liegen, aber mir graust vor so einer Entwicklung. Mein Rechner ist mein Rechner und soll es auch bleiben. |
AW: Wozu noch Delphi auf dem Rechner?
Für sowas gibt es virtuelle Maschinen, die man auf dem eigenen Laptop überall mit hinnehmen kann. So handhabe ich das jedenfalls.
Online programmieren, um bei einem kleinen Fehler (Zugriffsverletzung oder sonstwas) eine ganze EXE nochmal runterzuladen? Ne danke. Gerade die EXEn mit Debug-Code sind ja nicht gerade klein, was dann bei einer nicht so dicken Leitung richtig lästig wird. MfG Dalai |
AW: Wozu noch Delphi auf dem Rechner?
Online-IDEs gibts doch hunderte. Eine Delpi-IDE wird niemals dazugehören. Dazu müssten man vermutlich die IDE zu 100% neu entwickeln und eine FMX 2.0 ebenfalls.
Aber mit VPN kommt man sehr weit. Und wenn die VPN-Lösung auch noch Portabel wäre, wäre es Ideal |
AW: Wozu noch Delphi auf dem Rechner?
Zitat:
Bei Embarcadero nennt sich die Technik ![]() ![]() Alternativ besorgst du dir einen Server oder sorgst dafür, daß sich dein Heimrechner von außen erreichen lässt (z.B. DynDNS) und arbeitest dann halt "online" mit dem heimischen Delphi. Falls ![]() |
AW: Wozu noch Delphi auf dem Rechner?
Moin,
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![]() Gruß Heiko |
AW: Wozu noch Delphi auf dem Rechner?
Zitat:
Der Editor liese sich schon online, als WebApplication gestalten, aber mit eigenen Fremdkomponenten wird es bissl schwerer und vorallem Debugger und alles andere, was lokal sein muß, kann nicht online sein, bzw. muß eben immer erstmal temporär installiert werden. |
AW: Wozu noch Delphi auf dem Rechner?
Wenn ich unterwegs was programmieren muss oder will, dann werfe ich meinen Teamviewer an und erledige das auf meinem Entwicklungs-PC zu Hause. Und wenn ich das Kompilat brauche, dann hole ich es mir gleich mit der Dateiübertragung. Das funzt nicht nur mit dem Notebook wunderbar, notfalls sogar mit dem Handy oder (Android-)Tablet. Also warum das Rad neu erfinden?
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Wozu überhaupt noch irgendwas auf dem Rechner?
Bei mir gibt's eigentlich nur einen ganz gewichtigen Grund, weshalb ich das nicht wollte: Bei einem Online-Delphi könnte ich nicht wirklich kontrollieren, wer sich meinen Code greift, um damit Geld zu verdienen. Nicht daß ich jetzt besonders gelungene Anwendungen entwickle, die auf dem Markt einzigartig wären. Doch schon allein die Einhaltung der Verträge mit Auftraggebern, die nicht gestatten, die von ihnen finanzierten Anwendungsentwicklungen auch anderen zur Verfügung zu stellen, könnte ich dann nicht mehr garantieren.
Ein zweiter Punkt wäre: Was mache ich im Falle einer DSL-Störung? Urlaub? Termindruck verdrängen? Störungen kommen bei mir (TV-Kabel-DSL) zwar nur alle Schaltjahre mal vor, war aber früher bei anderen Providern eher regelmäßig zu erwarten. Aus ähnlichen Gründen würde ich auch niemals Online-Textverarbeitung betreiben. Meine private Korrespondenz oder sonstige Aufzeichnungen, die ich mit Textverarbeitungen erledige, gehen wirklich niemanden etwas an. Bei Bildbearbeitungen finde ich das sogar ganz besonders kontraproduktiv, noch mehr bei Videobearbeitung, weil es hier um größere Datenmengen geht, bei Videos gar im Gigabyte-Bereich. Ich kann an diesen ganzen Online-Angeboten, die Programme auf dem Rechner ersetzen sollen, nicht wirklich Vorteile erkennen – sieht man einmal von den Vorteilen für die NSA und ähnliche informationssüchtige und -sammelnde Institutionen ab. Es ist inzwischen hoffentlich jedem bekannt, daß die NSA jede IT-Firma in den USA dazu zwingen kann, ihnen jeden gewünschten Zugang zu verschaffen, ob nun zu Clouds, Benutzeraccounts oder was weiß ich alles. Anonymisierungs-Tools wie TOR werden von der NSA überwacht, und ich will nicht wirklich wissen, wie viele NSA-Honeypots jedweder Art im Internet auf Beute lauern. Die bekanntesten sind wohl – und auch das machen sich scheinbar nicht viele Menschen bewußt – Google, Twitter und Facebook ... Gut, bei VirusTotal seh ich ein, daß es hier sinnvoll ist: Wer hat schon alle gängigen Virenscanner installiert, um testen zu können, welche Virenscanner bei welcher Datei Alarm schlagen? Aber das braucht man ja nicht allzu häufig, eher selten, würde ich mal sagen. |
AW: Wozu noch Delphi auf dem Rechner?
Also wenn zig Firmen ihre Daten in der Cloud ablegen, wenn es Bankenlösungen gibt, die Azure-Datenbanken verwenden, halte ich die Überlegungen bezüglich 'wer kommt an meinen Code ran', für überholt. Das, was wir sicher nennen (nämlich unseren PC), ist eben alles andere als Sicher. Das ist so, als ob ich mein Geld nicht zur Bank bringe, sondern im abgeschlossenen Schuhkarton unterm Bett halte.
Für mich ist es alles eine Frage von Effizienz. Solange Webanwendungen langsamer sind als meine lokalen Applikationen, solange also die User Experience in meiner IDE besser, weil schneller und effizienter, ist, solange entwickle ich auf meinem PC. Ich habe einige Web-IDE ausprobiert, und die sind alle noch längst nicht da, wo sie sein müssten, um eine ernsthafte Konkurrenz darzustellen. Andererseits wächst gerade die Generation der User an (bzw. ist schon im Berufsleben), die gar nicht mehr wissen, was schnelle Userinteraktion ist, weil sie eben mit Webapplikationen groß geworden ist. Natürlich sind die dann zufrieden, mit dem, was so geboten wird, und daher wäre es logisch, das die klassische IDE bald ausstirbt. Aber, WTF: Ich programmiere sowieso kaum noch, sondern lasse programmieren :mrgreen: |
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Wir haben vor einigen Jahren damit begonnen, sowohl unsere eigene Infrastruktur komplett auf Cloud-Services umzustellen als auch unsere Produkte/Dienstleistungen sämtlich in die Wolke zu verlagern. Und was soll ich sagen: gerade unter Compliance- und Security-Aspekten erfüllen wir jetzt viel leichter die Vorgaben, denn die entsprechenden Cloud-Dienstleister können das viel besser als wir kleine Softwareschmiede mit noch nicht einmal 50 Entwicklern... |
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Mann kann sich doch nicht irgendwo unterwegs auf einem fremden Rechner auf das Programmieren konzentrieren, oder?
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AW: Wozu überhaupt noch irgendwas auf dem Rechner?
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Gut, die meisten hier werden wohl regelmäßig Backups anlegen (ich gehöre zu meiner Schande nicht dazu), aber trotzdem ist es ärgerlich, wenn sich irgendwo eine Festplatte verabschiedet und man mühsam die Daten aus alten Backups rekonstruieren muss (bzw. in meinem Fall wären viele Daten dann verloren :evil:). Bei einem Online-Hoster besteht das Problem meiner Meinung nach nicht, zumindest nicht in dieser Stärke. Sicher werden dort auch hin und wieder Festplatten ausfallen, aber die Anbieter sind darauf vorbereitet und es wird kaum zu Datenverlust führen. Zitat:
Ich programmiere sehr gerne im Urlaub, weil ich da einfach die Zeit finde, mich darauf zu konzentrieren. Mein Urlaub verschlägt mich aber immer wieder mal an Orte, wo ich kommunikationstechnisch "von der Außenwelt abgeschnitten" bin. Und schon stellt sich mir die Frage nicht mehr, wie sinnvoll Cloud-Dienste sind. Natürlich sind sie meiner Meinung nach auch verführerisch: Man kann über eine Web-Oberfläche, die wohl jeder halbwegs aktuelle Browser unterstützt, arbeiten, ohne die Software auf dem Rechner installiert haben zu müssen. Und ein USB-Stick, den man mit sich herumträgt, ist da meiner Meinung nach keine vollwertige Alternative. Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das Programm, mit dem man arbeiten will, auf dem Rechner der Eltern/Freunde/Bekannten/Kollegen/Sonstwem installiert ist, zu viele Programme gibt es (noch) nicht als Portable-Version. Und das beschränkt sich nicht nur auf "speziellere" [mit denen Otto-Normalverbraucher eher weniger in berührung kommt] Programme wie Delphi. Es fängt schon bei dem Office-Paket an: Ich verwende Office 2013, meine Eltern noch Office 2003, eine Bekannte arbeitet mit Linux. Da bringt es mir wenig, wenn ich meinen USB-Stick dabei habe, ich kann das Dokument nicht bearbeiten. Wenn es im Web liegt, schon. Oder: Ich will während der Mittagspause bei der Arbeit etwas programmieren/schreiben: Meinen USB-Stick oder eigenen Rechner darf ich natürlich nicht mit auf das Betriebsgelände nehmen, auf dem Firmenrechner dürfen keine privaten Dokumente liegen... Die "Cloud" ist die einzige Möglichkeit. Von daher: Ja, Cloud ist verführerisch, wenn man seine Dokumente von jedem Ort der Welt aus bearbeiten will, ohne seinen eigenen Laptop überall mitzunehmen. Sobald man allerdings mit der Tücke der Erreichbarkeit (Leitungsstörungen, "Funkloch") konfrontiert wird, verliert der güldene Schein ganz schnell seinen Glanz... |
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MfG Dalai |
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Einfach Delphi auf einem Server installieren und dann per RDP darauf arbeiten...
Wo ist das Problem? |
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MfG Dalai |
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Sprechen wir jetzt von schützenswerten Daten oder doch nicht? Entweder jemand hat Interesse daran, oder eben nicht.
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Oder über einfache kleine physikalsiche Keylogger, die in der Tastatur eingebaut sind und meine Tastendrücke über *oldschool* Funk versenden. Oder die gehackte Überwachungskamera, die meiner Sicherheit dient, aber eben auch blöderweise mein eingetipptes Kennwort überwcht. Da brauch ich doch kein (W)LAN. Wir sichern Türen mit Vorhänge- und Bügelschlössern, aber die Wand daneben ist aus Rigips :stupid: |
AW: Wozu noch Delphi auf dem Rechner?
Klassische Einbrüche sind aber ungleich aufwendiger als das Eindringen über das Netzwerk, zumal ersteres kaum ohne Spuren machbar ist. Hänge ich am Netz, sind beide Methoden machbar. Ist das nicht der Fall, bleibt nur der Einbruch: ergo, ein Angriffsvektor weniger.
MfG Dalai |
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Das wir uns nicht falsch verstehen, Sicherheit ist relativ und ich habe keine Angst, daß mir jemand meinen Code klaut. Aber bei der Vorstellung eine blackbox.exe aus dem Netz zu beziehen streuben sich mir doch die Nackenhaare. Gruß K-H |
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Dennoch würde ich nicht wollen, daß mein gesamter Code, den ich in den letzten 10 Jahren geschrieben habe, öffentlich zugänglich ist oder auch nur irgendwelchen Geheimdiensten oder anderen ominösen Leuten in die Hände fällt. Sonst könnte ich ja gleich all meine Quellcodes im Internet veröffentlichen ... Zitat:
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MfG Dalai |
AW: Wozu noch Delphi auf dem Rechner?
Hi,
Nur, um nochmal auf das urspruengliche Thema zurueckzukommen: Man kann Delphi auf einem per Internet und Remote Desktop (RDP) erreichbaren Rechner (muss kein Server sein, bei mir ist es ein normales Windows 8) installieren und dann im Prinzip von ueberall her darauf zugreifen. Das mache ich gerne mal, allerdings tunnele ich dafuer RDP durch ssh, weil der Zugriff via einem Linux-Rechner stattfindet. Das ist zwar keine Loesung "im Browser", aber durchaus praktikabel. Es fuehlt sich auch nicht langsamer an als direkt vor dem Rechner, und das obwohl der Rechner an einer einer relativ lahmen 6 MBit DSL-Leitung haengt, die Upstream gerade mal 500 KBit liefert, und auch noch vom Rest der Firma benutzt wird. twm |
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Es gibt auch RTP-Clienten, die im Browser laufen. (z.B. ein JavaProgramm).
Die Desktopausgabe kann man halt ala RDP abfangen und via IntraWeb oder HTML-5 in jedem Browser ausgeben. (als Bild ala TeamViewer hat ja ein paar kleine Nachteile) Dann nur noch Mausklicks und Tastaturereignisse einfangen und drüben wieder auslösen. |
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Ehrlich gesagt, ich vertraue meinem Rechner mehr als irgendwelchen Wolken. Zu Hause habe habe ich im Intranet die volle Kontrolle über die Daten. Ich kann kontrollieren wer, wann wie auf was zu greifen kann.
Aber das ist nicht das Thema. Also wenn ich wirklich mal ein Programm brauche. Situation so a la James Bond, Welt retten usw. Dann habe ich immer noch meinen Webspace auf dem ich PHP Scripte laufen lassen kann. Und die kann man auch mit einen einfachen Editor erstellen. Oder einem speziellen vom USB Stick (Notepad++). Aber produktives Arbeiten online? Für einen Kunden? Ich weiß ja nicht. Und beim Kunden mal schnell eine Kleinigkeit ändern? OK, wäre nett. Aber wenn eine Änderung bei der Auslieferung nötig ist, dann ist vorher schon was schief gelaufen. |
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Haben auch keine Lust das ein unterbezahlte Mitarbeiter mal schnell ein paar Backups und diese verscherbelt oder der Cloud-Dienstleiter von heute auf Morgen die Laden dicht macht oder uns mit "wir müssen leider die Preise (stark) erhöhen und eine Migration auch wieder viel Geld kosten würde oder mal der "kann ja nie passieren" der Dienstleister mehrer Tage einen Ausfall des Services hat. Das mussten wir erst vor Kurzen bei einem Telefon-Cloud-Anbieter erleben. |
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Mich gruselt genauso wie Luckie, vielleicht sogar noch etwas mehr. Aber mit "German Angst" hat dieses Gruseln nichts zu tun. Eher mit gesundem Menschenverstand. Wobei ich jetzt den Cloud-Fans diesen keinesfalls absprechen möchte!!! Das bischen Verstand und Logik, was mir mit knapp 60 Jahren hoffentlich noch geblieben ist, sagt mir, dass sensible Daten (und dazu gehört mein Sourcecode nun mal) nichts in der Wolke zu suchen hat.
Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten mit innovativer und neuer Technik Geld zu verdienen, hätte man sich wirklich was Besseres einfallen lassen können, als den Usern weis zu machen, dass in der Cloud alles besser und sicherer aufgehoben ist. Irgendwann wird diese Wolke platzen, und es wird anfangen zu regnen. Was dabei auf uns runter regnen wird, daran mag ich heute gar nicht denken, sonst würde es mich noch mehr gruseln. |
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Vor einigen Jahren schon haben wir unseren Kunden vollumfänglichen Zugriff auf unseren Quellcode gegeben, jetzt haben wir begonnen, die Repositories unserer eigenen Neuentwicklungen regelmäßig zu veröffentlichen. Wir haben gemerkt, dass der Sourcecode - zumindest sobald er eine bestimmte Komplexität erreicht - für sich alleine nahezu wertlos ist. Die Services und das Know-How drumherum ist letztendlich das, wofür unsere Kunden bezahlen. Diese Transparenz sorgt für ein gesundes Vertrauensverhältnis zu unseren Kunden und im professionellen Umfeld haben wir mit Lizenzverstößen nahezu nichts am Hut. Nicht der Quellcode ist schützenswert, sondern die mit ihm verarbeiteten (personenbezogenen) Daten. Und da bin ich bei den Cloud-Dienstleistern der Banken, Versicherungen und des Gesundheitswesens wesentlich besser aufgehoben als ich das mit meinem Serverraum im Keller jemals sein kann (da stehen seit Anfang diesen Jahres tatsächlich nur noch eine IPS-Firewall und ein paar Switche - der letzte Server im Haus wurde Silvester feierlich abgeschaltet, nachdem er 2 Jahre als Notfalllösung vorgehalten und zum Glück nie gebraucht wurde). |
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