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Delphi XE-Programm auf Windows 98 ?
Gibt es einen Trick um ein Delphi-XE-Programm auf Windows 98 zu laufen zu kriegen?
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AW: Delphi XE-Programm auf Windows 98 ?
Der größte Trick ist zu sagen, was denn für Fehlermeldungen kommen. Dann kann man versuchen herauszufinden, was denn das eigentliche Problem ist.
Die einfachste Lösung ist aber immer noch, wahrlich veraltetete Systeme einfach mal von der Liste der unterstützten Versionen zu streichen. Sherlock |
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Nein, gibt es nicht. Dafür kannst du maximal Delphi 2007 nutzen, evtl. muss es noch älter sein.
Alle Unicodeversionen gehen jedenfalls definitiv nicht. |
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Sherlock |
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Dürfte auch nicht funktionieren, da die Komponenten intern ja mit Unicode arbeiten und die API-Aufrufe auch die W-Varianten verwenden, sofern vorhanden.
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Siehe FAQ:
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(ich denke Unicode könnte man mit Ansistring ausbremsen!?) Die einfachste Methode wäre wohl, den Source an D7 zu übergeben. Gruß K-H |
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Danke für eure Antworten, ich habs befürchtet.
Ja, mit Delphi 2007 läuft das Programm auf Windows 98. Ich hatte mir die Mühe gemacht alles auf XE zu portieren. Jetzt muss ich mir wohl überlegen wie ich das mit dem einen Windows 98-Rechner löse. |
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Klare Kosten/Nutzen Rechnung. Brauchst du den 98er wirklich? Unbedingt? Ganz ehrlich? Wenn ja, dann saurer Apfel, wenn nein, dann fröhliche Glückseeligkeit.
Sherlock |
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Es gibt Gründe, Windows 98 einzusetzen. Wir steuern Produktionsmaschinen, über denen ein Laser hängt, der die Position anzeigt wo der Bediener das Rohmaterial hinzulegen hat. Etliche dieser Laser werden über eine ISA-Karte angesteuert, die über einen Interupt (Int 81hex) ihre Daten erwarten. Das geht aber ab NT nicht mehr: das geht nur unter DOS und die DOS-Aufsätze 95/98/ME.
So und jetzt kommt's: so ein Laser kostet ab 20.000 Euro aufwärts. Wenn man diese Dinosaurier durch neue Hardware ersetzen möchte, dann ist der Laser nacher mehr Wert als die gesamte Produktionsstraße. Das kann ich den Kunden nicht vermitteln. Meine Lösung: ich stelle noch einen zweiten PC mit Win-XP oder Win-7 hin und steuere die alte Kiste über eine serielle Schnittstelle! Ja, manchmal wird man halt gezwungen durch die Brust ins Auge zu gehen. |
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Ah, alte Hardware. Eine Herausforderung ;-)
Schau Dir mal das Beispiel hier an: ![]() Mit einem Arduino-Board und einem ISA-Shield (z.B. IOIO müsste da gehen), solltest Du im Bereich um 20€ - 50€ 'teure' Hardware und ein bisschen Arduino-Coding in der Lage sein, eine kleine Hardware-Appliance zu basteln, die Du an moderne Rechner einfach per USB anschliessen und anprogrammieren kannst. |
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* die ISA-Karte anders ansteuern (siehe auch Phoenix)
![]() * oder die ISA-Karte komplett ersetzen und das Kabel anders ansteuern => Schnittstellenkarte/Mikrocomputer * oder die ISA-Karte anders ansteuern (siehe Bernhard), wobei aktuellere PCs eher selten noch einen ISA-Anschluß besitzen [edit] die böse Seite 2 |
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ggf. solltest Du da mal die alte Doku wälzen. ISA-Karte ist ja ganz gut und schön, aber wie kommen die Steuerbefehle von der Karte zum Laser? ggf. könntest Du da Einhaken? Gruß K-H |
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Besonders spannend ist doch die Frage: Was machen die, wenn das Mainboard mal abfackelt ? Die Dinger halten auch nicht ewig und das Angebot für Mainboards mit ISA ist selbst auf EBay und Flohmärkten (auf denen ich sehr oft herumlaufe) verdammt dünn.
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Es gibt eine Komponente (IOPort) die zumindest mit WIN 7 32 Bit (64Bit eingeschränkt) den Zugriff auf HW-Ports ermöglicht. Vielleicht würde das helfen.
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Hallo,
es gibt Komponenten für den direkte Portzugriff auch unter NT und drüber. Läuft dann aber einen speziellen Treiber. Heiko |
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Auch wir (Maschinenbau) haben noch viele alte Windows95-Rechner im Umlauf (bedingt durch die verbauten Steuerungen) und ich weiss von einigen Kunden dass sie altes Material auf Vorrat horten. Erst wenn nix mehr vorhanden ist, wird zähneknirschend die Anlage verschrottet |
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Du kannst/darfst nicht erwarten das die 0815-Boards die bei HP/Dell/Medion und Co. im Einsatz sind solche Exoten-HW noch unterstützen. Dazu ist der Bedarf im entsprechenden Zielpublikum einfach zu gering. Oder soll Oma Lies bei kauf eines Aldi-PC 50€ mehr zahlen damit ISA, Seriell, Parllelport und Co. noch drauf sind obwohl sie eigentlich den PC nur für E-Mails und Internet braucht? Zitat:
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Und ja, es gibt (wie ich aufgeführt hatte) Hersteller von Industrie PC genau dafür, aber da kommt wieder das Thema Geld ins Spiel und viele scheinen das gar nicht zu wissen oder versuchen aus anderen Gründen, anderweitig an Alt-Systeme zu kommen, weil ein Windows 98 vielleicht doch nicht mehr auf diesen Systemen läuft und die Alt-Software auch nicht mehr unter einem Windows XP, geschweige denn Windows 7. Losgelöst von den Hardwareproblemen. Zitat:
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Man könnte es auch von der anderen Seite angehen.
Wenn die Hersteller der Hardware (hier des Lasers) die Schnittstellen zum PC unabhängig halten und in "Zukunft" neuere Schnittstellen zum Nachrüstung anbieten würden, bzw. auch aktuellere Software dafür, dann wäre der Tausch der Hardware nicht so das ganz große Problem. Aber da ist das selbe Problem wie bei den PCs, denn hier müssten sich die Hersteller auch um ihre Altsysteme kümmern, falls es diesen Hersteller überhaupt noch gibt. |
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Wer für Industrianlagen HW will soll sich auch entsprechende HW kaufen. Kostet zwar mehr, wird aber auch länger unterstützt. AFAIK gibts bei Intel immer noch produzierte Serien des ersten Pentium-Prozessores um einfach den Bedürfnissen der Industrie gerecht zu werden. Zitat:
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Die "Kurzsichtigkeit" bezieht sich nicht auf den Zeitraum, sondern auf die Art der eingesetzten Hard- und Software. Gruß K-H |
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Dem ist noch anzumerken, dass die amerikanische NASA (ja, die mit dem Mond :shock: ) noch vor nicht allzulanger Zeit bei ebay nach 386/486 - Rechnern gesucht hat. Es gibt eben nichts, was es nicht gibt. :lol:
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Da kann ich nur sagen: Wenn halt dann wirklich mal nix zu machen ist muss man halt in den Sauren Apfel beißen und das gute Stück wegschmeißen (oder an Zweitverwerter verkaufen). Zitat:
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In der Industrie sieht das halt leider so aus, dass man auf alte Systeme angewiesen ist. Manchmal auch, weil es den Hersteller nicht mehr gibt aber die Maschinen bis in alle Ewigkeit laufen sollen.
Ich weiß, dass bei einem Kunden sogar aktuell noch "Atari ST" (ja, ich meine wirklich Atari ST) im produktiven Steuerungseinsatz sind. Es handelt sich da auch nicht um eine kleine Firma sondern erschreckenderweise um einen Global Player. |
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Ich denke, manchmal zumindest, noch darüber nach, ob mein Gegenüber das wirklich sagen wollte, was ich meine, verstanden zu haben. Und wenn sich das überhaupt nicht deckt, frage ich nach (wenn ich einen guten Tag habe ;-) ). Das hat auch ein wenig mit Respekt zu tun. |
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Das ist für die Hersteller auch nicht gerade ein so einfach zu machen wenn die Entsprechenden Pläne in Systemen/Formaten vorliegen die man nicht so einfach digital weiter verarbeiten kann da das (E-)CAD-Hersteller einfach nicht mehr existiert. Dein o.g. Beispiel ist ein (Extrem-) Beispiel wie es sein kann. Wir haben hier aber auch Kunden bei denen ist es genau umgekehrt. Die stellen für den Kunden eine Anlage hin und übernehmen den Service zu 100%. D.h. Sie garantieren den Kunden z.B. für die ersten 10 Jahre ein Verfügbarkeit von über 99% (Ich glaub es war darin auch 1 Tag für Wartungsarbeiten pro Jahr). Alle 5 Jahre dann ein Ausfall für 1 Woche um Generalüberholung zu machen. Der Kunde kauft sich also keine Anlage xyz sondern ein Leistung abc mit Garantierter Verfügbarkeit. Oft bewegt es sich aber zwischend den beiden Extremen. Und wie gesagt: Wer keine Service in Anspruch nicht (weil er dafür nichts bezahlen will) darf sich nicht wunder das es für seine Anlagen einfach kein Ersatzteile nach X Jahren vom Hersteller mehr gibt. Denn wenn für Anlage x kein Kunden einen Servicevertrag hat, wieso sollte er entsprechen Ersatzteile auf Lager halten? |
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Wenn du nur Kunden hast die auf "wir machen alles selbst" Wert legen heißt das nicht das das auch in de Rest der Industriewelt auch der Fall ist. Es kommt immer darauf an was ein Ausfall bedeutet. Es gibt Industrien da geht es um jede Minute und da sind die Kosten eines 24x7-Servicevertrages nebensächlich. Zitat:
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