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Kosten Internet Heute und vor zehn Jahren
Werden irgendwo Listen geführt, was welcher Internetanbieter über die Jahre für seine angebotenen DSL-Tarife haben wollte?
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir, soweit nicht mitten in einer Metropole, seit zehn Jahren bei DSL 16.000 hängen und die Preise auch genau die selben sind wie vor zehn Jahren. Ja, vor zehn Jahren war vlt. eher DSL 6.000 die Regel. Aber auch heute behalten sich die meisten Anbieter ja offen, einem noch ein DSL 16.000 verkaufen zu können wenn der Anschluss irgendwie noch 6001 Kbit transportieren kann. |
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Naja...
1999... ich glaube 100 Stunden (keine Flatrate) knapp 250 DM und 50 Stunden etwas weniger, und das für eine 768er Leitung. 2004... Dumpingangebot... 3 Mibit für nur 40 Euro plus 17 Euro für den Anschluss. Wohlgemerkt mit Kündigungsklausel, wenn man mehr als 25 GiB pro Monat verbraucht hat. 2006... 16 Mibit für rund 35 Euro, ggf. plus Festnetzanschluss 2009... 6 Mibit inkl. Telefonanschluss für rund 25 Euro, 16 Mibit für rund 35-40 inkl. Telefonanschluss heute... 16 Mibit für rund 20 Euro mit Telefonanschluss, 50 Mibit ab rund 30 Also ich finde da hat sich schon etwas getan. |
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Gerade den letzten Jahren ist das einigen Gebieten sehr verbessert, weil die Kabelanbieter ihr Potenzial nutzen. Was aber dem Netz-Ausbau auch nicht gerade nützt.
Sei froh, das du schon 10 Jahren 16Mb/s hattest, manche kriechen heute noch mit 1,5Mb/s rum. |
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Also mein erster Anschluß hatte 1994 zwei oder drei Stunden frei, dann 5 DM pro Stunde.
Wobei eine Bekannte von mir hat sich vor zwei Monaten überreden lassen ihren Vertrag um zwei Jahre zu verlängern, unter der Voraussetzung, dass einen neuen Router verbilligt erhält. Sie kennt sich da aber nicht aus. Als sie vor Jahren den alten Doppelflat-Vertrag abgeschlossen hat, hat sie für 35 Euro 2 MBit/s bekommen. Das war damals ok. Nun wurde der Vertrag um zwei Jahre verlängert, zu gleichen Bedingungen. Das besondere ist, dass man inzwischen bei dem Anbieter für 30 Euro 25 MBit/s erhält. Eigentlich ist das doch Betrug. |
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Und 1994 wurde noch per Modem gesurft, vielleicht auch schon mit ISDN. Wenn man Glück hatte, konnte man bei ISDN mit beiden B-Kanälen surfen.
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Es gibt keinen Anspruch auf Automatismus bei gesenkten Preisen. Nutzung und ausnutzen sind verwandt. Ein Tal entlang der Donau bspw. ist klarerweise anders zu sehen als eine Großstadt.
Schuld ist in dem Fall ein etwas überzogener Begriff in dem Zusammenhang. Warum soll sich ein normaler Mensch um sichere Kommunikation scheren müssen. Das muss die IT Industrie gewährleisten aber selbst konfigurierend und mit minimalen Aufwand. Internet an sich ist ja kaum mehr ein optionales Angebot. Wie bei Autos. Mit sog. Freiheit hat das kaum mehr etwas zu tun. Wenn etwas eine Voraussetzung für Erwerb ist, ist Zwang mit im Spiel. Der Anbieter eines Dienstes ist verantwortlich und die ziehen ihre Grenzen eher sehr nahe vor ihrer Haustüre. Im Gegensatz dazu ist - gemeinsam sind wir dumm auf Seiten der Kunden eine gerne geübtes Ritual. Ein ewiges hin und her. Zitat:
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Und ja, man muss regelmäßig nach neuen Tarifen Ausschau halten. Vor allem im Mobil-Bereich (LTE) tut sich immer noch sehr viel. |
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Grade das verstehe ich nicht: Mit LTE könnte ich ein schnelleres Netz haben als mit den 16.000er Klingeldrähten die wohl seit dem Krieg hier in der Erde verbuddelt sind.
Preislich sind die schon sehr nahe an den Standard DSL-Leitungen. Ich lese Presseberichte von Google Fiber und Vectoring und was auch immer. Aber vor meiner Haustür bleibt seit etlichen Jahren sowohl von Geschwindigkeit als auch Preis alles konstant. Ist das in anderen Ländern eigentlich auch so? |
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Die Zelle teilst Du dir mit anderen Teilnehmern. Grüße Klaus |
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Funknetze haben schlicht den Nachteil gegenüber den "Klingeldrähten" dass hier sich die Teilnehmer "eine Leitung" teilen müssen. |
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Ich sehe es nur in einem Haushalt auf dem Land wo es nur Bauern-DSL mit 384 KBit gibt. In jedem Fenster sieht man mittlerweile das typischen Vodafone LTE-Modem. Dort habe ich locker 20Mbit im Downstream und einen besseren Ping als auf der DSL-Leitung.
Ich will ja auch gar nicht die einzelnen Technologien gegeneinander in den Ring steigen lassen. Mein wilder Gedankengang ist nur: "Kann es sein, dass der ganze Kram irgendwie seit Urzeiten weder besser noch billiger wird?" |
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Ist die Frage, ob die Technik mit den Kupferdrähten auf den letzten Metern bis ins Haus ausgeschöpft ist.
Ich muss man auch mit einem 6000er begnügen und hätte gern mehr. LTE gibt es hier noch nicht. Aber haben die DSL-Anbieter überhaupt noch ein Interesse, die Geschwindigkeiten über die Kupferleitungen zu verbessern? Der Preisunterschied zwischen 6000 und 16.000 ist nicht so groß, als dass sie dort groß verdienen könnten, wenn sie schnellere Verbindungen anbieten könnten. Ich hoffe ja, dass die Funktechnik den DSL-Anbietern wieder mehr Konkurrenz macht, damit die wieder in Zugzwang kommen, nachzulegen. |
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Ich sehe es nur bei mir hier auf dem Dorf im Rheinland. In fast jedem Fenster sieht man mittlerweile so ein Vodafone-Modem. Lustigerweise hat neulich die Telekom auf allen Plakaten im Dorf Werbung für DSL 50.000 gemacht. Tatsächlich anbieten tut sie aber nur DSL 384. :roll:
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Meine Mom hatte mn vor Jahren mal einfach so von 16.000 auf 32.000 hochgestuft, zum gleichen Preis. (gut, es sind nur knapp über 30.000 angekommen, aber was soll's)
Vermutlich damit die im Netz nur noch ein Tempo haben, bzw. um sich um die alten 16.000 nicht mehr kümmern zu müssen und somit die Technik/Verwaltung einfacher wird. :gruebel: Bei Mom rief die Telekom auch öfters an und meinten "Ich sehe sie haben noch ISDN ... wollen sie denn nicht ein DSL haben?", aber Dank der "veralteten" Glasfasern, konnte die Telekom garkein DSL bereitstellen. (über's Fernsehkabel ging es aber ... tja, da dachte man in der Stadtverwaltung am Anfang noch Glasfaser sei die Zukunft und verbaute sofort die erste Generation ........ aber dann wurde DSL erfunden) Nur schafften die es nie ihre Daten zu aktualisieren und hatten seit Jahren und mehreren Versuchen das mal zu "aktualisieren" immernoch die alte Adresse, wo sie hätten DSL liefern können. |
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Das hat für mich nichts mit Unkenntnis zu tun, das ist bewusste Täuschung. |
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Ich bin seit drei Jahren bei UnityMedia und bin recht zufrieden mit meinen Kabelanschluss (Triple play - Telefon, Internet, Fernsehen). Man muss nur den Quatsch von Sicherheitspaket kündigen, dass ist natürlich Abzocke. ![]() |
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Viele lohnenswerte Alternativen zum "klassischen" DSL. Aber das normale DSL verändert sich nicht. |
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Ich hätte halt, ohne Ahnung von der Materie zu haben, erwartet, dass es auf Dauer signifikant billiger wird oder man für den gleichen Preis mehr Leistung bekommt.
Wenn man schaut, was sich in Sachen Mobilfunk tut (Preise runter, Leistung rauf) und das mit klassischem DSL vergleicht... |
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Unbenommen, das die Post (pardon die Telekomm) inzwischen ihre Drähte ordentlich nutzt, aber ![]() Gruß K-H |
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Es gibt Regionen, wo die Leute nicht mal 1 Mbit bekommen. Oder LTE verwenden und nach 10 GB gedrosselt werden. Ich selber gehe seit einem Jahr per UMTS ins Internet und werde auch nach 10 GB gedrosselt – das nervt. Die Geschwindigkeit reicht mir aber völlig aus, ist ungefähr auf dem Niveau von meiner 16-MBit-Leitung vorher, manchmal sogar schneller (nur die Latenz eben deutlich höher). Ich finde wirklich, bei den Geschwindigkeiten sind wir langsam in einen Bereich gekommen, wo es sich nicht mehr lohnt, es noch schneller zu machen. Man sollte lieber was gegen diese elendigen Volumenbeschränkungen tun, die ja allmählich anscheinend zurückkommen (siehe Telekom). |
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Schlecht finde ich daran zweierlei: - Dass diese den Kunden nachträglich aufgezwungen werden sollen. - Und dass die Preise für Wenignutzer nicht sinken, sondern ausschließlich die Vielnutzer mehr zahlen sollen. Wobei ich das ohne Punkt 1 auch akzeptabel finde, da man das ja bei Vertragsabschluss dann weiß. Ansonsten finde ich das durchaus gut, wenn nicht ein Großteil der Nutzer ein paar wenige Vielnutzer mit bezahlt, solange die Preise für diese nicht unbezahlbar werden. |
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VDSL? Vectoring? Schon mal gehört? und bitte schau dir die ERSTE Antwort auf deine Frage an. ![]() Und nur weil bei dir die Leitung nicht jeden Monat dicker wird bei fallenden Preisen heißt das nicht, dass das nicht wo anders passiert ;-) Zudem ist es da halt auch so wie überall: die ersten 80% sind schnell udn billig erreicht, dann dauerts mit dem Fortschritt und der wird teuer. |
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Außerdem ist es Kundenverarschung, Anschlüsse mit 50Mbit Downstream zu verkaufen, die aber nach einer Minute auf Modemgeschwindigkeit gedrosselt werden, wenn man die beworbene Geschwindigkeit tatsächlich mal ausreizt. (Und das dann noch als Flatrate zu bezeichnen) |
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Sprich nach meiner Rechnung brauchst du da schon 9 - 10 Stunden bei voller Geschwindigkeit. |
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Beim LTE der Telekom waren das mal 200 MB und nach 48 Sekunden war Schluß.
Modemgeschwindigkeit ist aber wirklich nicht mehr nutzbar. (wenn es "nur" auf 1-5 MBit/s runter ginge, dann wäre "normales" Surfen wenigstens noch machbar) Und wenn es schon eine Drossel gibt, dann wäre es nett, wenn man nach Ausnutzung für den Rest des Monats weiteren Trafik optional kaufen könnte. (bei O2 geht das in den Prepaid-Tarifen, aber bei den Flatrates ist es nicht möglich) |
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Zur Zeit und in Zukunft läuft aber viel mehr über das Netz. Videostreaming nimmt schon jetzt einen großen Teil des HTTP-Traffic ein. Denk mal an einen Mehrpersonenhaushalt, in dem alle ca. 1-2 Stunden am Tag Video-on-Demand nutzen. Dazu evtl. ein Spiel über Steam herunterladen ... wieder 20GB weg. Außerdem läuft im Laufe des Tages noch Musikstreaming, die Zukunft der Musikindustrie. Und Katzenvideos von YouTube natürlich nicht vergessen. 200GB sind nicht sooo viel. |
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Ich könnte es ja noch akzeptieren, wenn man wenigstens auf eine halbwegs benutzbare Geschwindigkeit wie 1MBit/s gedrosselt würde, statt bei Überschreitung des Volumens direkt in die Steinzeit zurückversetzt zu werden.
Meiner Meinung nach sind die Anbieter selbst schuld – sie haben Jahre lang Overselling betrieben, weil sie davon ausgegangen sind, dass sowieso niemand wirklich das ausnutzt, außer ein paar Powerusern. Und jetzt wo legales Videostreaming so langsam in die Gänge kommt, kriegen sie Angst, dass ihre Netze zusammenbrechen, wenn ihre Kunden tatsächlich auch mal das nutzen, was sie ihnen verkauft haben. Das ist doch der eigentliche Grund, und nicht, dass der Traffic zu teuer ist. Die Lösung wäre eigentlich ganz einfach: Dann sollen sie halt nicht Bandbreiten versprechen, die sie nicht bereitstellen können! Volumen-Drosselung ist keine Lösung sondern bloße Verschleierung. Man will ja schließlich weiterhin mit astronomischen Downloadraten werben können... |
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Eine andere Sache ist halt, das Volumenbeschränkungen sehr gut dazu geeignet, um eigene Inhalts-Dienste zu fördern. Wenn der VoD-Dienst des Provider von der Beschränkung ausgenommen ist und man sonst leicht in die Beschränkung läuft, dann hat dieser Dienst (imho) einen unfairen Vorteil gegenüber der Konkurrenz.
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der c't-Artikel zur ![]() Eventuell sollte man die Netzbetrieber von den Providern trennen, damit dieser Unsinn ein Ende hat. |
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Die meisten von Euch werden zu jung sein, aber das ist eigentlich die Wiedereinführung des Bildschirmtext durch die Hintertür. Das ist dann ein "Spezialdienst" der Telekomm, der natürlich gegenüber dem wilden Internet bevorzugt wird. Dafür bleibt dann eben nur noch das übrig, was die Spezialdienste nicht verbraten.
Gruß K-H |
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