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Umstieg von RAD-Studio 2007 auf XE2
Hallo Delphi-Fangemeinde,
derzeit setze ich noch - zur vollsten Zufriedenheit - Delphi 2007 ein. Habe zwar das RAD-Studio, benutze aber lediglich Delphi. Da es noch bis zum Jahresende gute Update-Konditionen gibt, denke ich darüber nach, auf Delphi XE2 upzudaten. 1. Frage: Früher oder später muss ich den Wechsel machen, um meinen Kunden 64-bit Anwendungen anbieten zu können. Wie gut und zuverlässig läuft XE2 bzw. die damit erstellten Anwendungen? Oder sollte ich vielleicht besser auf die nächste Delphi-Version warten? 2. Frage: Wie hoch ist der Umstellungs-Aufwand. Mein Projekt umfasst ca. 240.000 Zeilen Quellcode, überwiedend Datenbank- und Fenster-Verwaltung. Relativ wenig WIN-API. Aber, da wird wohl trotzdem einiges auf mich zukommen? Hat jemand Erfahrung mit der Umstellung bzw. den Umstellungs-Problemen? Vielen Dank schon mal vorab für Eure Antworten. |
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1) Zu den 64-Bit-Anwendungen kann ich noch nicht allzuviel sagen, da noch nicht alle verwendeten Bibliotheken in 64-Bit verfügbar sind.
2) Eine Umstellung eines Programms in vergleichbarer Größe war bei mir innerhalb weniger Stunden erledigt. Eigentlich ist es einfach nur Projekt öffnen und compileren. Probleme entstehen eigentlich nur dort, wo gepfuscht oder getrickst wurde. |
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Bei mir steht die Umstellung für "zwischen den Jahren" an. Bei einem ersten Test hat nur ein eigenes TCP Protokoll Probleme gemacht. Fenster und DB haben 1:1 funktioniert - sofern alle benötigten Komponenten für XE2 vorliegen.
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Hallo Uwe,
das wäre ja traumhaft, wenn es so einfach wäre. Lauern da nicht an allen Ecken noch die Unicode-Fallen? |
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Wenn man sauber programmiert hat nicht.
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Hallo Markus,
ich kenn mich da leider in den Details nicht so gut aus (bin in Sachen Programmierung ein Autodidakt). Was meinst du denn mit "sauber"? |
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U.a., dass man nicht automatisch davon ausgegangen ist, dass ein Char = 1 Byte (z.B. bei API-Aufrufen, die einen String und eine Größenangabe in Bytes erwarten).
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Hallo Detlef,
so ähnlich hab ich mir das schon vorgestellt. Die Probleme dabei sind: Teile des Codes sind schon 10+ Jahre alt und etwa 1/4 des Codes stammt von meinem ehemaligen Programmierer. Gibt es denn irgendwo im WEB eine Zusammenstellung über die am häufigsten gemachten Fehler? Im Großen und Ganzen gehe ich schon davon aus, dass ich einigermaßen "sauber" programmiert hab. Würde denn beispielsweise folgendes problemlos weiter funktionieren:
Delphi-Quellcode:
function RuGetWinDir : string;
var puffer : array[0..MAX_PATH] of char; begin GetWindowsDirectory(puffer,MAX_PATH); Result := string(puffer); end; function RuBrowseForFolder(Handle: THandle; Title: string): string; var WindowList : Pointer; bi: TBrowseInfo; pidl: PItemIDList; strPath: string; i : integer; begin Result := ''; FillChar(bi, SizeOf(bi), 0); bi.hwndOwner := Handle; bi.pidlRoot := nil; bi.pszDisplayName := nil; bi.lpszTitle := PChar(Title); bi.ulFlags := BIF_RETURNONLYFSDIRS; bi.lpfn := nil; bi.lParam := 0; WindowList := DisableTaskWindows(0); try pidl := ShBrowseForFolder (bi); finally EnableTaskWindows(WindowList); end; SetLength (strPath, MAX_PATH); for i := 1 to MAX_PATH do strPath[i] := ' '; ShGetPathFromIdList (pidl, PChar(strPath)); Result := Trim(strPath); end; |
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Zitat:
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Grundsätzlich schaut der Code auf den ersten Blick gut aus.
Aber soweit ich sehe hat Emba-dingsbums die Konstante MAX_PATH falsch definiert. Diese müsste eigentlich bei verwendung der Win32-Unicode-API 32767 sein (siehe auch ![]() |
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Hallo,
na dann kann ich doch schon etwas relaxter an die Sache ran gehen. Wäre nur noch die andere Frage zu klären: Zitat:
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Zitat:
Ebenso wird nicht jeder gleich alles auf XE2 umgestellt haben, insbesondere nicht aus den gleichen Gründen, die du anführst. Irgendwer muss halt irgendwann mal vorangehen. Man sollte halt immer die Möglichkeit eines Fallbacks bereit stellen. |
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Aber auch Embaracadero ist verwirrt. In System.pas ist für Linux MAX_PATH = 1024, in System.SysUtils.pas ist es 4095 ... |
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max_path ist in Windows.pas definiert und so gross
const MAX_PATH = 260; Die anderen Definitionen sind für Linux und Mac und können natürlich andere Grössen haben. |
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Hi!
Also ich habe für die Umstellung auf XE2 ca. 2 Monate gebraucht... Ich habe 2x wieder bei Null angefangen, weil mein "Umstellungs-Konzept" nicht "richtig" war... Ich habe mir einen Source-Converter programmiert mit Syntax-Analyse (8000Zeilen) Ich habe immer noch 18500 Warnings wo eine Unicode->AnsiString Convertierung noch ggf. überarbeitet werden muss. Ich habe entschieden... 64Bit wird überschätzt und arbeite weiterhin mit D2007. Das Risiko das tausende Kunden nicht mehr arbeiten können war mir zu groß...Vielleicht 2013 nochmal versuchen... Aber ich will Dich nicht entmutigen... Grüsse Mavarik |
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Zitat:
Was mich derzeit noch viel mehr beschäftigt ist meine "Frage 1". Im Klartext: Ich befürchte nach wie vor, dass XE2 zu den "weniger erfolgreichen" Versionen zählt, wie z.B. Delphi 6 oder Delphi 2008. Darauf habe ich noch keine befriedigende Antwort. Jedenfalls habe ich erst mal das Update-Angebot bis 31.12. genutzt und mir XE zugelegt. |
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Delphi 6 war genauso erfolgreich wie Delphi 7. Delphi 7 ist einfach die Referenz oder Legende geworden, weil es die schnellste IDE überhaupt ist. Nichtmal XE2 kommt da ran. Und weil Borland jahrelang nichts vernünftiges liefern konnte (D200x). D2008 hat es nie gegeben.
Laut Allen Bauer ist XE2 die erfolgreichste IDE überhaupt. Gemäss den Verkaufszahlen. |
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Mit XE bin ich sehr zufrieden.
Die Unicodeumstellung habe ich schon mit 2009 mitgemacht, ohne Probleme da ich vorher keine größeren Schweinereien angestellt hatte. ;-) XE2 reizt mich nicht. Vollgestopft mit allen möglichen Neuerungen, die überflüssig sind, wenn man nur "normale Windows-Anwendungen" erstellen will. Das Data-Binding ist schon interessant, aber es erscheint mir recht umständlich. 64Bit braucht man doch wohl nicht zwingend - oder? Eigentlich sollten doch auch die 32Bit-Compilate unter Win64 laufen - oder? Was eine Überlegung wert wäre ist ein Upgrade von XE Prof auf XE Enterp. wegen DataSnap und erweiterter UML-Unterstützung. Allerdings bin ich auch skeptisch, ob das soo viel bringt, wie es auf den ersten Blick scheint. Also bleibe ich bei XE Prof. und bin sehr zufrieden damit. |
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Hallo,
das Problem mit den "untergegangenen" Herstellern habe ich auch. Zum Beispiel Orpheus von Turbopower, Stand 2003. Die Eingabefelder sind bei mir immer noch in nahezu allen Forms vorhanden. Zu XE2: Ich denke nicht, dass man eine Relation zwischen Verkaufszahlen und Qualität herstellen kann. Aber, als alter Borland-Fan lasse ich mich natürlich gerne auch vom XE2 überraschen. Nächste Woche setze ich eine neue Maschine dafür auf, und dann "schau'n ma mal" wie wir Bayern sagen, wieviele Warnings die IDE ausspuckt :-D Herzlichen Dank für Eure Anregungen und Beiträge! |
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Hallo,
vielen Dank für den Orpheus-Tipp! Hab's soeben runter geladen. |
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