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Beschädigte Datei retten ?
Hallo.
Weiß jemand, wie man am besten 1 Datei kopieren kann, bei dem Windows einen E/A Gerätefehler meldet ? Es ist ein Video File *.avi und ich habs schon mit VirtualDub angesehen. Es sind vorne, hinten, in der Mitte Frames, die noch in Takt sind (möglicherweise nur ein paar Cluster unlesbar). Ich möchte die Datei kopieren und die fehlerhaften Cluster mit Nullen ausfüllt haben. "Dust Signs File Copier" läuft gerade und ist steckengeblieben. Ich fürchte es wird scheitern. Kennt noch wer was Funktionierendes ? /edit/ Es ist eine 4 GB Datei (mit Fraps erstelt) und liegt auf einer externen Festplatte. MfG |
AW: Beschädigte Datei retten ?
Irgendwo hab ich eventuell noch ein altes fehlerüberspringendes Kopierprogramm rumliegen (mal sehn ob ich's finde).
Worauf befindet sich denn diese Datei? (CD/DVD oder HDD ... bei letzerem Checkdisk drüberlaufen lassen) |
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Moin Cicaro,
schau mal im Eventviewer, ob dort eventuell Plattenfehler gemeldet werden. |
AW: Beschädigte Datei retten ?
Kann es vielleicht sein, dass die Datei von einem anderen Rechner als deinem auf die Platte kopiert wurde? ODer dass die Platte FAT(32) formatiert ist?
FAT kann mit Dateien>4GB nicht umgehen, da braucht es schon NTFS. |
AW: Beschädigte Datei retten ?
Nee, find es nicht mehr, aber hier mal eine ganz einfache Konstruktion:
Delphi-Quellcode:
Für CD/DVD kann/sollte man aus dem 511 ein 2047 machen (es geht aber auch so, nur eben bis zu 4 Mal langsamer, bei den fehlerhaften Sektoren, aber immernoch schneller, als der Unstoppable :angle2: ).
procedure TForm1.Button1Click(Sender: TObject);
var i, o: TStream; p, l: Int64; b: array[0..511] of Byte; begin o := nil; i := TFileStream.Create(Edit1.Text, fmOpenRead or fmShareDenyNone); try o := TFileStream.Create(Edit2.Text, fmCreate); l := i.Size; p := 0; while p < l do try i.Position := p; o.Position := p; o.Write(b, i.Read(b, SizeOf(b))); Inc(p, SizeOf(b)); except Inc(p, SizeOf(b)); end; finally o.Free; i.Free; end; end; Alternativ gibt es auch noch den ![]() (Byteweiser Zugriff, wo die Laufwerke doch nur Sektorweise arbeiten :wall: ... Seit ich weiß, wie das im Inneren arbeitet, kann ich das Teil eigentlich nicht mehr wirklich empfehlen) Kannst'e ja mit 2 TEdits und einem TButton zum Laufen bekommen (eventuell auch noch je ein TButton mit TOpenDialog, bzw. TSaveDialog an die Edits dran) oder direkt die Dateinamen/-pfade angeben. |
AW: Beschädigte Datei retten ?
Jain, beide Systeme sind NTFS. Ich wollte die Datei mithile einer externen Festplatte von einem PC auf nen anderen kopieren und es ist wohl auf schlechten Sektoren gelandet. Ich hab jetzt meine Datei mit VirtualDub in 2 Teile aufgeteilt und habe 35 unlesbare Frames verloren. Ich kanns verschmerzen. Aber das Problem ist hier nicht wirklich gelöst. Wie rettet man Nicht-VirtualDub-Kompatible-Dateien ?
Ich hab "Dust Sign File Copier" und "unstopcp" ausprobiert. Beide blieben bei der Stelle mit fehlerhaften Clustern hängen (hab sie abgebrochen, vielleicht funktionieren sie ja doch noch, aber es dauerte mir zu lange). |
AW: Beschädigte Datei retten ?
Zitat:
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Nja, es werden nicht alle Fehler als Exception zurückgemeldet.
Einige sagen nur 0, bzw -1 oder "weniger als man lesen wollte" ("0 Byte verarbeitet", bzw. INVALID_FILE_irgendwas oder "konnte nicht alles verarbeiten") und geben zusätzlich einen Fehlercode (GetLastError) zurück. TFileStream.Read wertet diese Fehlermeldungen allerdings nicht aus (im Gegensatz zu TFileStream.ReadBuffer), womit an solchen Stellen nichts geschrieben wird. In Windows NT-Systemen werden unbeschriebene Teile einer Datei automatisch mit Nullen gefüllt. Wie gesagt, ist ein sehr einfacher Code. Richtiger/Besser wäre es, wenn sich das Ganze selber an die Sektorgröße der Datenträger anpaßt, wenn man eventuell noch die WindowsFileCache umgeht und wenn man noch die eine oder andere Fehlermeldung des Systems (von Windows) deaktivert. |
AW: Beschädigte Datei retten ?
Also dein Code funktioniert nicht. Bleibt in etwa an der Fehlerstelle stecken und reagiert nicht mehr. Man sollte wohl noch näher an WinAPI programmieren oder mir Assembler ran. Aber ich hab da gerade keine Lust drauf, da ich die beschädigte Datei bereits entfernt habe und nicht mehr testen kann.
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Tja, dann hast du ein kleines Problemchen ... scheinbar stürtzt de Treiber dort ab, bzw. bleibt hängen, und wenn die Leseoperationen nicht zurückkommen, dann war's das.
Welches Windowsversion nutzt du denn, wie reagieren die Programme, wenn man sie beenden will? (lassen sie sich "leicht" über [X] oder den Taskmanager beenden) Wie gesagt, das ist ein sehr ein einfacher Code und ein/zwei Ecken gibt es noch, wo man was drehen kann, aber ob man so am Treiber vorbei kommt... Darum die Frage nach dem Beendeverhalten des Programms ... also ob es sich lohnt das jetzt noch "schnell" umzuschreiben und es dann nochmal zu versuchen. |
AW: Beschädigte Datei retten ?
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Bekommst du eine Provision, oder warum diese Schrift?
Es wurde schon genannt und wenn ich es richtig verstanden hab, dann wurde es schon erfolglos ausprobiert. Außerdem: Das Teil ist schlecht programmiert und funktioniert bei Weitem nicht so gut, wie überall angepriesen. (Gründe hatte ich schon genannt) Ja, ich hatte auch schon defekte CDs und bin über dieses Programm gestolpert. :wall: |
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Wie willst du an dem Treiber vorbeikommen? Der Treiber ist die einzige Schnittstelle zur Hardware.
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Nja, über Overlapptoperationen und mit Threads kann man versuchen eine Art Timeout für die Leseoperation einzubauen und so das Hängenbleiben zu umgehen.
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Dann hast du dich aber falsch ausgedrückt. Denn ohne Treiber keinen Zugriff auf die Hardware.
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Was hat Checkdisk nun eigentlich zu deiner Festplatte gesagt?
AsyncIO ist noch nicht richtig implementiert, die Threadbehandlung ist sehr disoptimal und beim Einlesen von intakten Sektoren könnte man über eine halbwegs "intelligente" Verwaltung noch so einiges zusammenfassen/beschleunigen. Keine Ahnung, ob es schon reicht, um den hängenden Leseprozess zu umgehen.
Delphi-Quellcode:
Die Edits sollten eine Autovervollständigung (beim Schreiben), Drag&Drop und Dateiauswahldialoge bieten.
procedure ShowError(ErrorMessage: String);
var E: HRESULT; begin E := GetLastError; raise Exception.Create(ErrorMessage + ':' + sLineBreak + SysErrorMessage(E)); end; procedure TForm1.Button1Click(Sender: TObject); var i, O: THandle; P, L: Int64; S, X, C, W, V: LongWord; T: TOverlapped; B: array of Byte; Q: LongInt; begin if not GetDiskFreeSpace(PChar(ExtractFileDir(ButtonedEdit1.Text)), X, S, X, X) then S := 4096; i := INVALID_HANDLE_VALUE; O := INVALID_HANDLE_VALUE; try i := CreateFile(PChar(ButtonedEdit1.Text), GENERIC_READ, FILE_SHARE_READ, nil, OPEN_EXISTING, FILE_ATTRIBUTE_NORMAL or FILE_FLAG_NO_BUFFERING or FILE_FLAG_OVERLAPPED or FILE_FLAG_SEQUENTIAL_SCAN, 0); if i = INVALID_HANDLE_VALUE then ShowError('Kann Quelldatei nicht öffnen'); O := CreateFile(PChar(ButtonedEdit2.Text), GENERIC_WRITE, FILE_SHARE_READ, nil, CREATE_ALWAYS, FILE_ATTRIBUTE_NORMAL or FILE_FLAG_NO_BUFFERING or FILE_FLAG_SEQUENTIAL_SCAN, 0); if O = INVALID_HANDLE_VALUE then ShowError('Kann Zieldatei nicht öffnen'); Int64Rec(L).Lo := GetFileSize(i, @Int64Rec(L).Hi); if L = INVALID_FILE_SIZE then ShowError('Dateigröße nicht lesbar'); SetLength(B, S); V := GetTickCount; P := 0; while (P < L) and not Application.Terminated do try if GetTickCount - V > 150 then begin Label2.Caption := Format('%.0n / %.0n', [P / 1, L / 1]); ProgressBar1.Position := (P * 1000) div L; Application.ProcessMessages; V := GetTickCount; end; if CheckBox1.Checked then begin T.InternalHigh := 0; // reset OverlappedResult T.InternalHigh := 0; // T.Offset := Int64Rec(P).Lo; T.OffsetHigh := Int64Rec(P).Hi; Q := 0; TSimpleThread.Create(procedure begin try ReadFile(i, B[0], S, X, @T); if not GetOverlappedResult(i, T, C, True) or (C <> S) Then ShowError('Lesefehler'); InterlockedExchange(Q, 1); except InterlockedExchange(Q, 2); raise; end; end); W := GetTickCount; while (Q < 1) and (GetTickCount - W < 15000) do begin Application.ProcessMessages; Sleep(10); end; if Q = 0 then begin TSimpleThread.Create(procedure begin try CancelIoEx(i, T); InterlockedExchange(Q, 3); except InterlockedExchange(Q, 4); raise; end; end); W := GetTickCount; while (Q < 3) and (GetTickCount - W < 500) do begin Application.ProcessMessages; Sleep(10); end; end else if Q <> 1 then Exit; end else begin T.InternalHigh := 0; // reset OverlappedResult T.InternalHigh := 0; // T.Offset := Int64Rec(P).Lo; T.OffsetHigh := Int64Rec(P).Hi; ReadFile(i, B[0], S, X, @T); if not GetOverlappedResult(i, T, C, True) or (C <> S) Then ShowError('Lesefehler'); end; X := Int64Rec(P).Hi; if (SetFilePointer(O, Int64Rec(P).Lo, @X, FILE_BEGIN) <> Int64Rec(P).Lo) or (X <> Int64Rec(P).Hi) then ShowError('Positionsfehler'); X := Min(L - P, S); if not WriteFile(O, B[0], X, C, nil) or (C <> X) then ShowError('Schreibfehler'); Inc(P, S); except Inc(P, S); end; finally CloseHandle(O); CloseHandle(i); CloseHandle(T.hEvent); end; end; |
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Nur mal so: Wieso bimmeln hier keine Alarmglocken?
Ich meine "große AVI-Datei"? Kopierproblem? Kann man nicht mal klären, was in der AVI-Datei so drin ist? Darf der Threadersteller das überhaupt *kopieren*? Gibts da nicht sowas wie Copyright und so? Sind die Fragen geklärt oder ich zu paranoid? |
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Keine Sorge, mein Code umgeht keinen Kopierschutz, wie z.B. CSS und Co. (welcher eh schon lange geknackt ist und sich mit entsprechenden Programmen leichter entschlüsseln ließe).
PS: Besagte DVD-Dateien wären maximal auch nur 2 GB und nicht 4. |
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Zitat:
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Ich habe auch schon mal defekte DVDs oder CDs auslesen müssen, da funktionierte der code aus #5 allerdings.
(Gut ich hatte einen Buffer dazwischen gepackt und massig Zeit) Gruß K-H |
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Der große Knackpunkt bei der Sache hier ist der unscheinbare Hinweis auf die externe Festplatte. Viele USB-IDE/SATA-Bridges kommen mit defekten Sektoren überhaupt nicht zurecht und spielen dann toter Mann - der Datentransfer bleibt hängen und manchmal hilft sogar nur noch, den USB-Stecker zu ziehen.
Daher immer die Festplatte aus dem externen Gehäuse raus und direkt ans Mainboard anhängen - schon geht das Auslesen selbst an den defekten Stellen weiter, wenn auch erst nach einigem Gerödel und ggf. etwas Wartezeit. Übrigens funktioniert dann auch der Code aus (WIMRE) #5. |
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[OT] Wenigstens einer hier der lesen kann [/OT]
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Zitat:
Selbst wenn ein Lesevorgang verreckt müssen nicht alle stehenbleiben und wenn letzeres zutrifft, dann gibt es auch Möglichkeiten da etwas zu machen, ohne an der Hardware rumzuspielen. Aber dafür müßte man erstmal erfahren was passiert. - Lassen sich hängengebliebene Programme beenden und wenn ja wie? - Welches Betriebssystem läuft? (mein letzer Code benötigt z.B. mindestens Windows Vista) - Können andere Programme noch auf den Datenträger oder gar die Datei zugreifen, wärend ein anderes Programm hängt? - ... |
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Das übliche Verhalten (sprich bei allen ca. 10 Bridge-Chips die mir unterkamen bis auf einen kombinierten USB/IEEE1394-Chip von WIMRE Cypress der sich robuster verhielt) ist simpel: Egal ob unter Linux oder Windows (bis 7 gleiches Verhalten) spielen die Chips einfach toter Mann. Zugriffe aufs Device werden nicht mehr beantwortet, Trace durch den I/O-Stack zeigt, dass die Datenpakete sogar bis zum Chip durchgereicht werden, es erfolgt aber nie mehr eine Antwort mit z.B. dem angeforderten Sektor oder einem Fehlercode. Auslöser ist in allen Fällen ein defekter Sektor mit dem die Platte sehr lange beschäftigt ist. Offenbar gibts da ein chipinternes Timeout was dann alles ins Chaos stürzt.
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Übrigens habe ich keine Urlaubsvideos und ich finde in den Beiträgen hier auch sonst keinen Verweis. Aber möglich ist alles. |
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Nja, mal sehn. ob der TE sich nochmal maldet und was er/sie dazu sagt.
Ansonsten: DVD = standardmäßig MPEG2 |
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Schonmal damit gearbeitet? Da haste ruckzuck eine Videodatei von beachtlicher Größe erstellt. |
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Mal was Grundsätzliches:
- wenn man Probleme mit Media-Files hat, muss man mit regsvr32 /u shmedia.dll die Vorschaufunktion ausschalten, denn die blockiert bei einem fehlerhaften AVI-File den ganzen Computer mit 100%-CPU-Last! - die AVI-Frames (Index) müssen neu geschrieben/ neu nummeriert werden mit z.B. avifixed - erst dann sollte man einen Kopierversuch machen |
AW: Beschädigte Datei retten ?
Wenn man eh binär kopiert, ist der Index da nicht wirklich wichtig. (OK, das mit der DLL wäre bestimmt nicht schlecht, wobei sich auch noch andere Player dort einklinken)
Warum dann nivht zuerst kopieren und dann Index und Co. reparieren? Bei Lesefehlern geht eh noch mehr "kaputt" und man könnte dann nochmal reparieren, außerdem dürfte das reparieren doch massig Probleme bekommen, wenn es auf die defekten Sektoren trifft. (nach'm Kopieren sind die Daten zwar immernoch kaputt, aber der Sektor isr wenigstens ganz) |
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