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Flughöhe Berechnen
Hallo Zusammen,
ich habe da folgendes Problem: Ich möchte die Höhe berechnen in der ich grade Fiege zum Startpunkt. So weit so gut. Luftdruck vorm Starten und dann immer in der Luft messen. Wenn ich jetzt aber die Barometrische Höhenformel nehme ergibt das unterschiede von ca. 10m Das ist nicht akzeptabel. Rechnen tue ich wie folgt: h=a*ln(p0/p) dabei gilt a=287*(Temp+273.15)/9.8 (Gaskonstante Luft * Temp in Kelvin / Schwerebeschleunigung) Könnt ihr mir helfen da mehr genauigkeit rein zu bringen? Danke im Vorraus |
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Ich vermute dass du Real als Typ nimmst für a, nimm Double und es sollte genauer werden.
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GPS könnte vielleicht helfen ... ansonsten:
Besseres Equipment und vielleicht mehr Nachkommastellen bei den Konstanten mitnehmen. Ich weis nicht, welche Höhen du damit ausrechnest, aber zu große Höhendifferenzen darf man mit der Formel nicht haben weil sonst die Temperatur nicht mehr konstant ist. (Wird bei der Herleitung vorrausgesetzt) |
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Hi z.Z. Rechne ich noch net mit Delphi sondern mit diesem Rechner:
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Achso, du rechnest mit realen Messwerten.
Dann würde ich mal sagen dass du dich ja bei einem Flug auch durch Hoch- und Tiefdruckgebiete bewegst. Dadurch ist der Druck dann anders als Real. Auch das mit der Temperatur spielt noch mit rein usw. Ich denke nicht dass du eine wirklich genaue Messung damit hinbekommst. |
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mhmmmm
ich benutze ja auch messwerte von Orten : BSP Bremen: Luftdruck: 1008 Temp: 28°C Höhe über N.N.: 12m a=287*(28+273.15)/9.8 = 8819.39285714285714 h=a*ln(1013.25/1008)= 45.81513086009529918873 Und 45 können nun wirklich net mehr Toleranz sein! |
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ja Mooooment.
Weiß nicht, ob du davon schon gehört hast, aber es gibt hier auf der Erde Wetter. :mrgreen: Das heißt du kannst nicht aus einem Druck die Höhe über Normalnull ausrechnen weil es immer Hoch- und Tiefdruckgebiete gibt. Das heißt, die 1013.25 millibar die du in die Formel eingesetzt hast, stimmt im Jahresmittel, aber nicht an jedem einzelnem Tag. Was du aber machen kannst: Du misst in einer unbekannten Höhe einen Druck von 941 mbar und nimmst Bremen als Referenz: h = a * ln(p/p0) = a * ln(1008/941) = 606m Du befindest dich also (falls du dich über Bremen aufhältst) 606m über deiner Referenz. Da deine Referenz 12 m über NN liegt, ergibt das eine Höhe von 618 Meter. |
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also funktioniert die rechnung eig?
Es läuft ja später so, dass der Wert beim Einschalten des Systems gespeichert wird und als 0 genomenn wird (Flugzeug)! Sprich dass Stimmt?? |
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Ich weiß jetzt nicht, was für ein System du hast oder was du mit der Höhenmessung überhaupt anfangen willst. Aber in der Luftfahrt fragt der Pilot per Funk beim Landeplatz nach, welcher Druck dort herrscht, und stellt dann seinen Höhenmesser ein.
Während des Fluges fliegt das Flugzeit nach dem Druck - wenn es also in ein Tiefdruckgebiet hinein fliegt, steuert der Autopilot das Flugzeug nach unten damit der Außendruck nahezu konstant bleibt. Falls man aus dem Druck eine korrekte Höhe ermitteln möchte, benötigt man immer eine Referenz mit bekannter Höhe. Relativ zu dieser kann man dann die Höhe ermitteln. Mehr dazu hier: ![]() |
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Komisches Deutsch.
Was willst du erreichen? Wenn du in Bremen startest, hat Bremen IRGENDEINEN Luftdruck, seltenst 1013.:-D Der Luftdruck, den du beim Anlassen der Maschine mißt, ist dann der momentane Luftdruck in Bremen am Boden, Boden ist aber nicht NN (Meeresspiegel), sondern auf 14 ft / 4 m. Willst du nun z.B. nach Hannover fliegen, so kannst du den Luftdruck nicht zur Höhenbestimmung nutzen, denn sogar in Bremen am Boden kann sich der gemessene Luftdruck schon nach 15 Minuten unterscheiden. Es muß nur wärmer werden oder wegen den kommenden Hoch- oder Tiefdruckgebietes ändert sich der Luftdruck. In Hannover hast du auch zumeist einen anderen Luftdruck, und Hannover hat die Bodenhöhe von 183 ft / 58 m. Also selbst, WENN beide Flughäfen in genau der selben Isobare (Linuie gleichen Luftdrucks) und genau die gleiche Temperatur haben, hast du am BODEN nicht den gleichen Luftdruck, also kannst du mit dem Altimeter niemals deine Höhe über Grund bestimmen. Es sei denn, du bist engländer und läßt dir vom Tower Hannover nicht das QNH (den Luftdruck bezogen auf NN) geben, sondern das QFE, den Luftdruck am Boden. Doch auch dann kannst du mit deiner Rechnerei nichts anfangen, die ist sinnlos. Deine Berechnungen würden nur Sinn ergeben, wenn es kein Wetter gäbe, die Temperatur konstant 15 Grad Celsius beträgt und die Zeit stehen bliebe. |
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Zitat:
Unterhalb 5000 ft stellt der Pilot den Luftdruck des nächstgelegenen Flugplatzes (der den Luftdruck angeben kann, wie alle Großflugplätze) ein. Damit fliegt er in einer definierten Höhe über NN, er muß dann natürlich die Bodenhöhe beachten, damit er seine Höhe über Grund berechnen kann. Der Autopilot, falls vorhanden, hält diese DRUCK-Höhe dann. Also er hält nicht die tatsächliche Höhe über Grund, soweit richtig. Der Pilot ist aber verpflichtet, wärend des Fluges den Luftdruck immer wieder zu erfragen und dann am Altimeter zu korrigieren. FIS (wie Bremen-Radar) gibt aber auch ständig QNH-Informationen, wenn sic der Luftdruck ändert. ÜBER 5000 ft stellt der Pilot die Standarddruckhöhe von 1013 ein. Der Autopilot fliegt dann nicht mehr auf einer Höhe über NN, sondern auf einer relativen Druckhöhe, die für alle Piloten dann gleich ist. Man spricht dann nicht mehr von 6000 ft, sondern von FL60, was einer theoretischen Höhe entspricht, aber nur dann zufällig 6000 ft entspricht, wenn der Luftdruck ZUFÄLLIG gerade der Standardatmosphäre von 1013 bei 15Grad entspricht. Das macht aber nichts, denn dabei geht es nicht um die Bestimmung der Höhe (über NN oder gar über Grund), sondern dazu, daß alle Maschinen eine einheitliche Höhenstaffelung nutzen. Von Ost nach West fliegende Maschinen nutzen die Druckhöhen FL 60, FL70, FL 80, aber von West nach Ost fliegt m,an auf den Druckhöhen FL 55, FL65, FL75 Damit haben alle Maschinen immer einen vertikalen Abstand von 500 ft, egal wie die tatsächliche Höhe oder der tatsächliche Luftdruck ist. Da alle die gleiche Einstellung haben, beziehen sich alle auf die gleiche TATSÄCHLICHE Druckhöhe und ein Zusammenstoß wird vermieden. Gleichgültig, wie hoch die Maschinen tatsächlich sind. Unterhalb des Transtionlevel stellt der Pilot wieder vom Standardluftdruck auf den zu erfragenden Platzdruck (QNH) und hat so eine Refezenz zur Platzrunde und Landung. Aber für das ganze Verfahren ist jede Rechnerei ohne Sinn. |
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Ich glaube ich muss hier mal mit nem Mißverständniss aufräumen:
Ich meine keine großen Flugzeuge sondern Modellflugzeuge :D Ich schalte das system an und dann misst er den Luftdruck und die Temp für eine bestimmte Zeit. Daraus das Mittel wird als Null angesehen. Im Flug dann rechne ich damit die aktuelle Höhe aus :D Die 1013,25 waren nur zum Test in der Rechnung eingebaut um zu sehen ob es geht ! Zurück zum Thema ihr meint also dass das passt wenn ich dann den Luftdruck nehme vor dem start ? |
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Was haben denn die Halbkreisflugregeln mit dem Problem des TE zu tun? :gruebel:
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Es war wie ich das sehe nen missverständniss weil ich mich nicht klar ausgedrückt habe :oops:
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Zitat:
Beim Modellflug haben die natürlich garkeinen Sinn, da sich der Modellflieger wohl kaum zu fremden Flugplätzen bewegen wird ..... also hier "nur" die wetterbedingte Luftdruckänderung zum Tragen kommt. Aber die reicht schon, um das Rechnen ziemlich sinnlos zu machen, es sei denn, so ein "Flug" ist in ein paar Sekunden zu Ende :lol: Sich also das Wetter nicht verändern wird. (Fliegst du auch real selber?:?:) |
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Kannst du dein Modellflugzeug nicht mit einem Luftbodenradar ausrüsten? ;)
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schon klar :D
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Zitat:
BTW, ich hoffe, mit Höhen jenseits der 5000ft ASL hat man im Modellflug wenig zu tun :cheers: |
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Die 9.8 Schwerebeschleunigung ist auch keine Konstante, sondern von der Höhe bzw. der Entfernung vom Erdmittelpunkt abhängig.
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Aber im Gegensatz zum Luftdruck sind die Auswirkungen sehr gering. Selbst in 10km Höhe dürfte der Wert nicht großartig anders sein.
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Zitat:
Um Präzisionsflüge auf den Meter mit einem Modellflieger zu machen, bräuchte man wohl wirklich ein Bodenradar. Ich habe seit 1994 den PPL-A und hoffe, nie einen Modellflieger über 5000ft ASL zu finden :wink: Hals und Beinbruch, Kurt |
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Guten Morgen,
kann man denn in dem Fall (Bodenradar ist da wohl etwas überdimensioniert) nichts mit Infrarot oder Ultraschall machen. Grüße Klaus |
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GPS ist wohl ausreichend genau. Stellt sich nur die Frage, ob die Latenz zwischen Signalauswertung und tatsächlicher Positions- und damit Höhenermittlung kurz genug ist.
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Und wozu braucht man das beim Modellflug überhaupt? Oder soll das nur eine Spielerei sein?
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Zitat:
Zitat:
Ich werde mir dann mal das Programm schreiben und dann gehts weiter! Werde berichten .... |
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