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Polygon drehen
Ich bräuchte bei meinem Delphi-Programm mal Hilfe!
Zum Programm: Es sollen Punkte auf dem Bildschirm markiert werden und daraus ein Polygonzug erstellt werden. Und der zweite Teil der Aufgabe besteht daraus diesen Polygonzug im Punkt 1 mit dem Winkel w zu drehen. Die Sache mit dem Polygonzug habe ich hinbekommen, das stellte kein Problem dar. Nun dachte ich mir wegen den zweiten Teil der Aufgabe, dass ich die Punkte erstmal um den Ursprung verschiebe, sie neu zeichnen lasse und danach den Polygonzug wieder verbinde. Sollte das dann funktionieren würde ich es um den Punkt 1 drehen lassen. Jedoch bekomme ich es einfach nicht hin, mir ist die geometrische Transformation schon bewusst und rein theoretisch ist mir das auch klar, aber ich bekomme es leider nicht umgesetzt. Ich hoffe ich bin nicht auf den Holzweg mit meiner Idee die Punkte zu "verschieben" und anschließend den Polygon neuzuzeichnen..:?: Punkte für den Polygonzug setzen:
Delphi-Quellcode:
Polygonzug verbinden:
procedure TForm4.Image1MouseDown(Sender: TObject; Button: TMouseButton;
Shift: TShiftState; X, Y: Integer); begin image1.Canvas.Pen.Color:=clblack; image1.Canvas.brush.Style:=bsclear; if button=mbLeft then begin n:=n+1; xp[n]:=x; yp[n]:=y; image1.Canvas.Rectangle(x-3,y-3,x+3,y+3); end; end;
Delphi-Quellcode:
procedure TForm4.Button1Click(Sender: TObject);
var i:integer; begin n:=n+1; xp[n]:=xp[1]; yp[n]:=yp[1]; image1.canvas.moveto (xp[n],yp[n]); for i:=n+1 to n-1 do image1.Canvas.MoveTo(xp[i],yp[i]); for i:=1 to n-1 do image1.canvas.lineto (xp[i+1], yp[i+1]); end; Vielen Dank schonmal!! |
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Erst die Vektoren relativ zu dem Punkt ausrechnen, um den gedreht werden soll, also z.B:
Code:
Dann mit der Drehmatrix multiplizieren, war glaube ich:
P_relativ[i]:=P[i]-P1
Code:
Also:
M = ( Cos(alpha) Sin(alpha) )
( -Sin(Alpha) Cos(Alpha) )
Code:
So in etwa müsste es funktionieren.
P_gedreht = M * P_relativ
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Das stammt aus meiner Sammlung :
Delphi-Quellcode:
RVektor = record
x, y: Double; end; // WZ = Winkel function Rotate(WZ : Double; Vektor : RVektor): RVektor; begin result.x := Vektor.x * cos(degtorad(WZ)) - Vektor.y * sin(degtorad(WZ)); result.y := Vektor.x * sin(degtorad(WZ)) + Vektor.y * cos(degtorad(WZ)); end; |
AW: Polygon drehen
Zitat:
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AW: Polygon drehen
Hallo! Ich habe die selbe Aufgabe, jedoch ein etwas anderes Problem!
der debugger zeigt mir eine fehlermeldung an: die dateitypen seien inkompatibel. ich soll es wohl als integer deklariert haben. jedoch wird der code in extendet gerechnet. Zitat:
Zitat:
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AW: Polygon drehen
Zitat:
Delphi-Quellcode:
var
u,v,y,x,w: double; // oder single / extended / real n,i:integer; // i ist eine schleifenvariable, also integer. n anscheinend auch. aber wo wird die gesetzt? in deinem code nicht... xp,yp:array[1..100]of integer; // wenn das auch zahlen mit nachkommastellen sein können, dann auch hier double / single / extended / real... oder ich versteh nicht, wo nun das problem sein soll? Edit: Noch was zum Unterschied der Fliesskomma-Typen: Single Genauigkeit: 7–8 Nachkommastellen , Speichergrösse: 4 Byte Double / Real Genauigkeit: 15–16 Nachkommastellen , Speichergrösse: 8 Byte Extended Genauigkeit: 19–20 Nachkommastellen , Speichergrösse: 10 Byte |
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Siehe auch Code-Library:
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Wenn x und y integer sind, ist es folgerichtig, wenn u und v auch integer sind.
x,y,u,v: array [1..100] of integer;
Delphi-Quellcode:
Procedure Transformiere (const x,y: integer; w: double; var u,v: integer);
begin w:= w * 3.1416/180; u := Round( x * cos (w) + y * sin(w)); v := Round( -x * sin (w) + y * cos(w)); end;
Delphi-Quellcode:
for i := 1 to n do
Transformiere (x[i], y[i], spinedit1.value, u[i], v[i]); Wenn x und y double sind, ist es folgerichtig, wenn u und v auch double sind. x,y,u,v: array [1..100] of double;
Delphi-Quellcode:
Procedure Transformiere (const x,y: double; w: double; var u,v: double);
begin w:= w * 3.1416/180; u := x * cos (w) + y * sin(w); v := -x * sin (w) + y * cos(w); end;
Delphi-Quellcode:
for i := 1 to n do
Transformiere (x[i], y[i], spinedit1.value, u[i], v[i]); |
AW: Polygon drehen
@Bjoerk ich würde die Prozedure nicht "Transformiere" sondern "Rotiere" nennen.
Aber ich möchte doch nochmal auf meinen vorherigen Beitrag verweisen. Eleganter kann man es eigentlich nicht programmieren. Das es sich bei Rotate2D und Translate2D um Funktionen handelt, kann man sie problemlos verketten:
Delphi-Quellcode:
Durch die Verwendung des Records TPoint wird der Code leichter lesbar.
// verschieben, drehen um 45 Grad und zurückverschieben
NeuPunkt := Translate2D(Rotate2D(Translate2D(orgPunkt, P2), DegToRad(45.0)), invP2); Bleibt man bei x und y, braucht man doppelt so viele Variablen. Man kann aus den Verschiebungen und Drehungen auch eine ![]() Dann kann man diese Transformationsmatrix auf alle Punkte anwenden und spart so Rechenzeit. Dafür ist dann die nötige Mathematik etwas aufwändiger. |
AW: Polygon drehen
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Guten Abend!
Also im Anhang habe ich mal einen Screenshot angehängt. In ihm sieht man halt unten in dieser Berichtigungszeile, dass inkompatible Typen auftreten. Und zwar in den Zeilen vom Code:
Delphi-Quellcode:
Ich habe dann natürlich erstmal gegoogelt was das bedeutet. Weiss da aber irgendwie nicht weiter.
w:=spinedit1.value;
for i:=1 to n do begin u:=yp[n]*sin(w)+xp[n]+cos(w); v:=yp[n]+cos(w)-xp[n]+sin(w); Das ist aber nur mein Teilproblem. Außerdem weiss ich nicht wie ich die Kooridanten u und v wieder in das array bekommen soll (für alle anderen punkte) und deses dann wieder zeichnen soll. Aber das ist erstmal ein anderer Schuh. EDIT: also ich muss sagen, dass ich ecuh n bissl bewundere. ich schu mir gerade so die angebotenen quelltexte an und finde es ziemlich kompliziert sich in andere quelltexte reinzufuchsen. auch wegen der unterschiedlich definierten variablen. |
AW: Polygon drehen
Zitat:
Nebenbei hast du aus Versehen i global deklariert, daher die Warnung, Variablen sollten nach Möglichkeit lokal in der Prozedur deklariert werden... Zitat:
![]() Deshalb sollte man Single oder Double benutzen. |
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Super! Dank Dir Jaenicke!
Nun stellt sich mir noch die Frage wie ich u und das dazugehörige v als Koordinaten wieder als Punkt zeichnen kann. xp[u] und yp[v]. Weil ja durch diese for-Schleife u und v innerhalb kurzer Zeit wieder überschrieben werden. Also muss ich ja innerhalb dieser for-Schleife die Punkte schon zeichnen lassen. Also mal für mich so zur Chronologie: //erst die Punktkooridnaten berechnen
Delphi-Quellcode:
//dann vermutlich in die Matrix einfügen
u:=yp[n]*sin(w)+xp[n]+cos(w);
v:=yp[n]+cos(w)-xp[n]+sin(w); u:=xp[n] v:=yp[n] :?: sry. bin da geistig nackig :lol: //dann vielleicht das spiel mit der Polygonverbindung von Anfang an if n=1 then image1.Canvas.MoveTo(x,y) ; image1.Canvas.LineTo(xp[n],yp[n]); EDIT: was mir gerade noch einfällt: ist es nicht doof Nachkommastellen für ein Canvasarray zu verwenden. das nimmt doch sicherlich nur ganzzahlige Werte, oder? |
AW: Polygon drehen
Delphi-Quellcode:
also bis jetzt macht er mir eine drehunng um den koordinatenursprung. aber ich will ja eigentlich um punkt eins drehen. dazu muss man den abstand von punkt eins zur x und y achse von allen anderen punkten subtrahieren. frage mich aber wie ich das in den quelltext bekommen soll.
procedure TForm1.Button4Click(Sender: TObject);
begin w:=spinedit1.value; w:=w*Pi/180; for n:=1 to n-1 do begin u:=trunc((xp[1]-x)*cos(w)+(yp[1]-y)*sin(w)); v:=trunc(-(xp[1]-x)*sin(w)+(yp[1]-y)*cos(w)); image1.Canvas.Pixels[u,v]:=clgreen; image1.Canvas.Pen.Color:=clgreen; image1.Canvas.Ellipse(u-6,v-6,u+6,v+6); |
AW: Polygon drehen
satz des pythagoras wäre möglich.
Distans zweier punkte ist: Distanz = wurzel((|X1 - X2|)^2 + (|Y1 - Y2|)^2) | = Betragszeichen. bedeutet es wird immer der absolute wert genommen(-2 wird zu 2) Da gibts aber noch andere formeln um das umzusetezn, die ich auch glat für performanter halten würde...mir aber gerade nicht einfallen :D EDIT: Betrags striche können weg, wird ja quadriert. |
AW: Polygon drehen
Hi! Also hier mal der Fertige Quelltext zum Programm: dürfte so laufen. man sollte aber bevor man unterschiedliche winkel ausprobiert immer wieder neu zeichnen weil die variablendeklaration sich in "drehen" überschneidet!vor dem freien verwenden für belege immer wieder n stoßgebet zu meinem dank hinterlassen. dank an das delphiforum
Delphi-Quellcode:
unit Unit1;
interface uses Windows, Messages, SysUtils, Variants, Classes, Graphics, Controls, Forms, Dialogs, StdCtrls, ExtCtrls, Spin; type TForm1 = class(TForm) Image1: TImage; Label1: TLabel; Button1: TButton; Button2: TButton; Button3: TButton; Button4: TButton; Label2: TLabel; SpinEdit1: TSpinEdit; procedure Button3Click(Sender: TObject); procedure Image1MouseDown(Sender: TObject; Button: TMouseButton; Shift: TShiftState; X, Y: Integer); procedure Button1Click(Sender: TObject); procedure Button2Click(Sender: TObject); procedure Button4Click(Sender: TObject); private { Private-Deklarationen } public { Public-Deklarationen } end; var Form1: TForm1; implementation var p,q,u,v,y,x,n,i:integer; xp,yp:array[1..100]of integer; w:extended; {$R *.dfm} procedure TForm1.Button1Click(Sender: TObject); begin if n>1 then begin image1.Canvas.LineTo(xp[1],yp[1]); end; end; procedure TForm1.Button2Click(Sender: TObject); begin image1.Canvas.brush.Style:=bssolid; image1.Canvas.Pen.Color:=clwhite; image1.Canvas.Rectangle(0,0,image1.Width,image1.Height); image1.Canvas.Pen.Color:=clblack; n:=0 end; procedure TForm1.Button3Click(Sender: TObject); begin close; end; procedure TForm1.Button4Click(Sender: TObject); var i:integer; begin w:=spinedit1.value; w:=w*Pi/180; for n:=1 to n do begin u:=trunc((xp[n]-xp[1])*cos(w)+(yp[n]-yp[1])*sin(w))+xp[1]; v:=trunc(-(xp[n]-xp[1])*sin(w)+(yp[n]-yp[1])*cos(w))+yp[1]; image1.Canvas.Pixels[u,v]:=clgreen; image1.Canvas.Pen.Color:=clgreen; image1.Canvas.Ellipse(u-6,v-6,u+6,v+6); xp[n]:=u; yp[n]:=v; end; image1.Canvas.moveto(xp[1],yp[1]); for i := 2 to n-1 do image1.Canvas.lineto(xp[i],yp[i]); image1.Canvas.lineto(xp[1],yp[1]); end; procedure TForm1.Image1MouseDown(Sender: TObject; Button: TMouseButton; Shift: TShiftState; X, Y: Integer); begin if button=mbleft then begin n:=n+1; xp[n]:=x; yp[n]:=y; image1.Canvas.Rectangle(x-3,y-3,x+3,y+3); if n=1 then image1.Canvas.MoveTo(x,y); end; begin image1.Canvas.LineTo(xp[n],yp[n]); end; if button=mbright then begin image1.canvas.lineto(xp[1],yp[1]); end; end; end. |
AW: Polygon drehen
Nur so als kleiner Tipp:
Wenn du uns das Programm zum Testen / Ansehen zur Verfügung stellen willst, dann ist es meist besser, die Projektdateien ohne die compilierte EXE gezippt an einen Beitrag anzuhängen, anstatt nur den Code der Main-Unit zu posten, denn das Formular müsste man ja so auch noch manuell erstellen :-) |
AW: Polygon drehen
Dein Code in TForm1.Button4Click transformiert den ersten Punkt in den Ursprung. Ist das gewollt oder ein Bug? Wenn nicht, nimm eine for-Schleife die bei 2 startet.Übrigens ist die Konstruktion
Delphi-Quellcode:
mM sehr unschön, warum nimmst Du nicht
for n:=1 to n do
Delphi-Quellcode:
?
for i:=1 to n do
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AW: Polygon drehen
@gammatester:
Delphi-Quellcode:
Also wenn ich von N zu N gehe machst doch immer genau einen schritt o.O
for N := 1 to N do
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AW: Polygon drehen
Also das mit dem i=2 ist vermutlich im eifer des Gefechtes da reingerutscht. Mein letztes Problem war das gedrehte Polygon wieder mit linien zu verbinden. Das Programm hat aber immer das letzte ausgelassen. Konnte mir dann kaum noch etwas erklären und hab dann allesmöglich versucht.
Die Projektdateien kann ich leider erst am Monat anhängen, da ich mich jetzt nichtmehr in der Hochschule befinde.sry Edit:(((Das mit dem trunc funktioniert aber dennoch, oder?))) |
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