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Hardware - MultiBoot
Hi alle,
ich habe verschiedene MultiBoot-Lösungen getestet. In Verbindung mit Backuplösungen (Acronis etc) gibt es immer diverse Probleme (kennt sicher jeder). VM´s sind m.E. auch keine wirklich perfekte Alternative. Also würde ich mir folgende Lösung wünschen: - Mainboard bietet Anschlüsse für z.B. 8 Platten (reichen ja tw. 60 GB) - Im Bios lassen sich diverse Bootvartianten definieren, die jeweils 2 Platten aktivieren, z.B. * Win7-Work: 1=Master, 2=Slave * Win7-64: 3=Master * Win7-Test32: 4=Master * XP-Work: 5=Master, 2=Slave * Win98: 6=Master - Beim Booten kann man dann eine der erstellten Varianten auswählen, wodurch 1 oder 2 Platten als Master und Slave aktiviert werden - Alle anderen Platten bleiben ohne Stromversorgung und sind somit vollständig getrennt von den anderen Platten Ich habe mal bei Asus und Intel angefragt, ob sowas existiert oder überhaupt denkbar ist. Asus hat geschrieben, dass sie nicht von einem Bedarf daran ausgehen. Intel hat (noch) nicht geantwortet. Sehe ich das irgendwie abgehoben? Was meint Ihr? Ich würde mir sofort so ein Mainboard kaufen. Technisch sollte das doch sicher machbar sein. Und im Netz finden sich jede Menge Nachfragen zu Multi-OS und kaum wirklich überzeugende Lösungen. |
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Was spricht gegen einen Bootmanager?
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Habe ich schon verschiedene getestet. Entweder zu unflexibel, aufwendig oder anfällig.
Ich drehe die Frage mal rum: Was spricht gegen eine Hardwarelösung? :wink: |
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Zitat:
On Topic: Wenn du eine Selfmade-Lösung akzeptierst: führe die Stromanschlüsse aus dem PC raus und baue dir einen kleinen Kasten, an dem du jede Stromversorgung mit einem Schalter kappen kannst. Vor dem booten einfach die gewünschte Kombination an Platten aktivieren und fertisch *g* |
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Ich dachte ja, dass das mit den NAS-Systemen geht, aber das ist wohl nicht so.
Selbst basteln liegt mir nicht so, und man müsste ja auch noch Master und Slave zuweisen. Aber grundsätzlich sehe ich das ähnlich und wundere mich halt, dass es so etwas nicht fertig gibt. (Wenn es im PC wäre, wäre es noch besser - Platz ist ja manchmal vorhanden.) Ich wollte nur mal wissen, ob Ihr an so etwas Interesse hättet, wenn es eine fertige Lösung gäbe. Immerhin wird ja hier auch oft über Multi-OS bzw. VM´s gesprochen. |
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Zitat:
Zitat:
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MASTER und SLAVE:
Gibt es das noch??? |
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@ RWarnecke :
VM´s betrachte ich als Notlösung. Booten von Platte X, Y, oder Z fände ich rundum sinnvoller. @hathor: Master sollte doch immer die Platte sein, von der gebootet wird. Ich meine jedenfalls eine Bootplatte und ggf. eine zweite (für Daten). Ich bin doch recht überrascht, dass das scheinbar keinen interessiert... Hätte Euch wirklich für fortschrittlicher eingeschätzt :mrgreen: |
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Früher hatte MASTER und SLAVE folgende Bedeutung:
Beide Festplatten waren am gleichen Kabel angeschlossen: MASTER bekam vom Controller zuerst ein Start/Reset-Signal, weil es Jumper an den HDDs mit entsprechender Konfiguration gab: MASTER, SLAVE, CS= CableSelect. Seit SATA ist das überholt. Gebootet wird entsprechend der Bootreihenfolge, wie es im BIOS eingestellt ist oder von einer aktiven Partition mit der Kennung 80hex. |
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Also zum Multiboot benutze ich immer GRUB.
- Über eine Textdatei zu konfigurieren - Wird bei der Installation diverser Linux-Distris automatisch aufgesetzt - Kommt mit diversen Dateisystemen zurecht: ext2, ext3, ext4, UFS, UFS2, ReiserFS, FAT, NTFS, ISO9660, JFS, Minix, FFS, XFS, ZFS - Kommt sowohl mit Windows als auch mit unixoiden Systemen klar - Läuft auf Festplatten, Disketten, CDs, DVDs, USB-Sticks usw. - Eingebaute Mini-Shell - Passwort-Sicherung möglich Was ist dein Problem mit Boot-Managern? Zitat:
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Als Hardwarelösung:
![]() ![]() ein Video dazu ![]() Ach wozu eine Hardwarelösung: Das kann schon Gründe der Sicherung sein. Noch soll jeder Nutzer am Bootmanager spielen. Das ist eine andere Fragestellung. Ich würde den Bootmanager eher als eine sehr allgemeine Möglichkeit sehen, der eine Automatisierung eher erschwert. Viel Beschäftigung |
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Danke! Jetzt muss das nur noch mit SATA, mehreren Platten und im Rechner gehen :)
Zumindest bin ich nicht der Einzige... :wink: |
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Lösung mit mehreren Platten im Rechner: Alle Platten in ViPower-Wechselrahmen z.B. Typ 47127. Die haben einen Ein-/Ausschalter für die Platte. Angeschlossen können die Platten ja alle bleiben. Die erste aktive Bootpartition wird vom Bios angezogen, die zweite Platte "sollte" dann automatisch dahinter eingefügt werden. Wer dann noch selber basteln will kann ja die einzelnen Schalter über einen Gruppenumschalter führen der dafür sorgt dass in jeder Schalterstellung nur eine der Platten eingeschaltet ist :)
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Ich hatte das Problem immer aufgeschoben und so halbwegs nutzbar eine Softwarelösung verwendet (Paragon Bootmanager).
Heute bin ich auf Festplattenumschalter gestoßen (worden). Falls es mal jemanden interessiert: ![]() ![]() Die Wechselplattenlösung hatte ich auch überlegt, aber das Rein/Raus konnte mich irgendwie noch nicht so recht überzeugen. Obwohl, wenn die auch einen Ein/Aus-Schalter haben... Fragen über Fragen. Für den nächsten PC will ich mich aber für eine Hardwarelösung entscheiden. |
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Zitat:
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Ich habe mal im Fachhandel gefragt und folgende Info erhalten.
Wechselrahmen(platten) werden über USB angesprochen. Das ist dann rel. langsam. USB3-Lösungen gibt es auch, ist aber teurer. Geschwindigkeit wäre etwa wie SATA. SATA II wäre aber noch schneller. Bezüglich des Festplattenumschalters ![]() Wie kann es denn sein, dass man über einen Anschluss wahlweise bis zu 4 Platten nutzen kann? Eigentlich hört sich das mit den Wechselplatten nicht schlecht an, sofern es nicht langsam ist und die Rahmen Ein/Ausschalter haben (man diese also nicht IMMER physisch wechseln muss). An Erfahrungsberichten bin ich immer interessiert... |
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Zitat:
Was sie Dir erzählen ist Unsinn! Eingebaute Wechsellaufwerke sind genau so schnell wie andere eingebaute HDD. 7.95 EUR ![]() |
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Zitat:
Das ist schlichtweg Humbug. Es gibt zwar auch Wechselrahmen die tatsächlich per USB angebunden sind, die sind aber eher als Notlösung zu sehen und zudem teurer als die normalen "dummen" Wechselrahmen, bei denen keine Adaptierung notwendig ist sondern der Anschluss außen gleich dem Anschluss der Festplatte ist und nur durchgeschliffen werden muss. Zitat:
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Zitat:
Das war einfach ein kleiner PC-Laden, der mir über den Weg lief. Nach den "dummen" Wechselrahmen habe ich extra noch gefragt... Dabei wirkte der Mann eigentlich kompetent :-( Zitat:
Was mich so irritiert ist das "bis zu vier Festplatten gleichzeitig". Wenn man immer EINE Platte nutzen könnte (das kann die ![]() |
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Ich hab mir mal das entsprechende Chipset angeschaut, das ist ein Port Multiplier. Der macht in etwa das für SATA-II was ein Switch fürs Ethernet macht. Um das zu nutzen muss natürlich auch der Port auf dem Mainboard oder am Controller wo der Uplink vom Exsys angeschlossen wird, den SATA-II Standard voll unterstützen. Alle Geräte teilen sich dann die verfügbare Bandbreite... Auch das Betriebssystem sollte natürlich darauf vorbereitet sein dass Laufwerke dann plötzlich verschwinden können.
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