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Frage zu Properties
Hallo,
prinzipiell sind Propeties eine schöne Sache, um damit zusätzliche Aktionen beim Zugriff auf Klassenvariable für den Benutzer der Klasse unsichtbar und nebenbei den Code lockerer zu machen:
Delphi-Quellcode:
Da kann in GetXyz und SetXyz eine Menge passieren.
protected oder private
FXyz: integer; public property Xyz read GetXyz write SetXyz Aber wozu verwendet man die Konstruktion
Delphi-Quellcode:
Wenn die Property die Werte in beide Richtungen nur durchreicht, kann man doch genausogut gleich die Variable selbst als Public deklarieren? Wo ist der Unterschied bzw. was ist der Vorteil?
protected oder private
FXyz: integer; public property Xyz read FXyz write FXyz |
Re: Frage zu Properties
z.B. für ReadOnly-Variablen?
gibst du write nicht an, hast du eine ReadOnly-Property der internen Klassenvariable
Delphi-Quellcode:
property Xyz read FXyz
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Re: Frage zu Properties
Schon klar. aber wenn ich eben sowohl read als auch write angeeb und in beiden Fällen den wert nur von der und zur Variablen durchreiche, ist das ganze doch völlig sinnlos, oder?
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Re: Frage zu Properties
Zitat:
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Re: Frage zu Properties
Wenn du statt public published nimmst schon
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Re: Frage zu Properties
Wenn du schon von möglichlen Vorteilen sprichst:
Generell ist dies doch auch eine gute Möglichkeit, einen Rückgabewert einer Klasse im Nachhinein zu verändern. Nehmen wir an, du hast eine Klasse gebaut und die Property X gibt einen Integer aus und hast sie als Integer in Public deklariert. Jetzt schreibst du einige Programme und stellst fest, dass eigentlich noch eine Umrechnung nötig ist, weil du da etwas falsch gemacht hast. So etwas kommt ja durchaus mal vor. Anstatt dass du nun deinen Programmcode ggf. umschreiben musst, so dass er immer eine Funktion (evtl noch mit einem Parameter) aufruft, kannst du in der Klasse einfach die public-variable in eine property mit einem Getter und ggf. einem Setter umbauen und dort die Umrechnung intern vollziehen, ohne dass sich am eigentlichen Programmcode etwas ändert. Das ist doch schon einmal ein signifikanter Vorteil, oder? :) Delphi lässt dir halt die Möglichkeiten offen, ob du nun nur den Getter oder den Setter änderst..oder beides. Es ist ungefähr so, als ob man sich fragt, ob nun ein Vorteil besteht, x := 2 zu schreiben oder x := 2-2+2 :) Ok, schlechtes Beispiel, steinigt mich...ich wollte eigentlich nur ausdrücken, dass es eben mehrere Möglichkeiten gibt, das gleiche zu tun. Und das bezieht sich in einer Hochsprache auf sehr viele Dinge :) |
Re: Frage zu Properties
Ich ziehe meinen Beitrag zurück. Ich habe nicht genau nachgedacht.
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Re: Frage zu Properties
@Luckie: Wenn es darum ginge, dürfte ich wohl gar nie was schreiben :)
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Re: Frage zu Properties
Hmmm, :gruebel: was das published in Komponenten betrifft, ist es mir auch klar - der Komponenteneditor zeigt ja glaube ich nur Properties an, oder?
Zitat:
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Re: Frage zu Properties
Zitat:
das kommt drauf an, ob Du die Klasse sicher machen möchtest oder nicht. Sicher in der Hinsicht, dass Du eine Kontrolle darüber hast, was bei dem Zugriff auf die Variable passiert... Ok, wenn nur Du selbst an Deinem Programm rum baust, macht das keinen großen Unterschied, da Du selber wissen solltest, was Du da macht. Aber wehe, Dein Programm wird größer und Du übersiehst den direkten, ungesteuerten Zugriff auf eine Variable, kann das Ärger geben, vor allem, wenn mehrere am Projekt arbeiten. :wink: Außerdem ist es ja Sinn und Zweck in der OOP den Zugriff auf Variablen, oder besser Eigenschaften nicht einfach public zu machen, sondern dies gesteuert (gekapselt) ablaufen zu lassen. Dazu ein Beispiel, was oben noch garnicht erwähnt wurde: direkter Zugriff und Getter-/Setterfunktionen mixen:
Delphi-Quellcode:
So wäre zumindest möglich, im Setter zu prüfen, ob der übergebene Wert überhaupt Sinn macht... :wink:
TUnfug = class
private FDummerspruch: String public procedure SetDummerspruch(Spruch: String); property Dummerspruch: String read FDummerspruch write SetDummerspruch; end; VG Pixfreak Edit: Vor allem wenn man eine ältere Klasse hat und diese erweitert, bin ich mit dem getrennten Zugriff immer auf der sicheren Seite und brauche nicht den ganzen Code nach eventuellen Zugriff auf public Variablen absuchen und ich kann das Interface zu jeder Zeit ändern, ohne Änderung nach außen... |
Re: Frage zu Properties
Zitat:
Delphi-Quellcode:
irgendwelche potentiellen Probleme vermeiden, die ich hätte, wenn ich statt dessen gleich eine Variable xyz definieren würde.
property xyz ... read Fxyz write Fxyz
Ich habe ja schon im oberen Posting geschrieben Zitat:
Wenn ich später draufkomme, dass ich doch eine Getter oder Setter Methode verwenden will, kann ich das doch immer noch ändern, und für ein Programm, das diese Unit verwendet, egal ob als Quelltext oder als DCU, ändert sich doch eigentlich gar nichts, wenn ich zu einem späteren Zeitpunkt eine Variablen in eine Property mit Getter und/oder Setter Methode umbaue. |
Re: Frage zu Properties
Es geht hier um die nachträgliche Möglichkeit einen Getter/Setter einzuführen.
In diesem Fall ist das dann einfacher. Oder wie schon erwähnt beim Ändern des Types ( Getter sorgt dann das "alte" Property ihren Typ nicht ändern muss. Es ist nun mal ein Konzept von OOP Implementierungsdetail zu verdecen ( Abstraktion, black Box) |
Re: Frage zu Properties
Hallo,
Zitat:
Delphi-Quellcode:
Ändere ich also später eine Variable in ein Property, kann es ein,
procedure GetData(var theValue: Integer);
begin theValue:= 1; end; type TClass1 = class i: Integer end; type TClass2 = class private Fi: Integer; public property i: Integer read Fi write Fi; end; var Class1: TClass1; Class2: TClass2; begin Class1:= TClass1; GetData(Class1.i); // das geht Class2:= TClass1; GetData(Class2.i); // das geht nicht dass bestimmter Code nicht mehr läuft. Und das ist kein theoretischer Fall, habe ich auch öfter (in altem Code von mir) ... ;) Heiko |
Re: Frage zu Properties
Zitat:
Delphi-Quellcode:
aber das:
type
TTest1 = class strict private FRect: TRect; public property Rect: TRect read FRect write FRect; end;
Delphi-Quellcode:
nehmen muss, damit ich auf einzelne Felder von "Rect" zugreifen kann:
type
TTest2 = class public Rect: TRect; end;
Delphi-Quellcode:
procedure TForm1.Button1Click(Sender: TObject);
var t1: TTest1; t2: TTest2; begin t2.Rect.Top := 0; // Geht t1.Rect.Top := 0; // geht nicht end; |
Re: Frage zu Properties
Zitat:
* Du kannst die Adresse der Variablen nicht ermitteln (zu mindestens nicht ohne das Layout der Klasse zu kennen). * Du kannst ein Property nicht als Var-Parameter über geben. Der Vorteil: Du handelst nach weit verbreiteten Delphi-Konventionen. * Alle internen Felder ein Klasse beginnen mit "F". * Alle internen Felder haben die Sichtbarkeit "private". * Wenn du dein Property doch mit Getter und Setter versiehst, muss du keine Code ändern der deine Klasse verwendet, da niemand mit der Adresse des Feldes arbeiten kann und und niemand dieses Feld als Var-Parameter übergeben kann. Auf das verletzen von Konventionen steht keine Todesstrafe (auch wenn manche so tun). Du solltest dir aber über legen ob das verletzen der Konvention dir hier irgendeinen Vorteil bringt. |
Re: Frage zu Properties
Zitat:
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Re: Frage zu Properties
Hallo,
Todesstrafe nicht, aber ein bissel mit dem Messer kitzeln, ist erlaubt ... ;) Heiko |
Re: Frage zu Properties
Hi zusammen,
Zitat:
VG Pixfreak |
Re: Frage zu Properties
Zitat:
Delphi-Quellcode:
welche dann auch so benutzt wird:
public
MyVar: Integer;
Delphi-Quellcode:
Wenn du das ganze jetzt im Nachhinein mit Getter/Setter handeln willst:
MyVar:= 3;
Delphi-Quellcode:
Der Zugriff bleibt überall der selbe und du musst nicht jeden noch ersetzen.
private
FMyVar: Integer; public property MyVar: Integer read FMyVar write SetMyVar; |
Re: Frage zu Properties
@ tofacetekilla
ja, geanu so habe ich es gemeint. Zitat:
Darüber, dass man auf die einzelnen Felder einer Record oder Klassenproperty nicht direkt zugreifen kann, bin ich bisher auch noch nicht gestolpert, und es ist auf jeden Fall gut, diesen Umstand im Hinterkopf zu behalten. |
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