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Re: Borland verkauft IDE-Produktlinie
ich fänds auf jedenfall schade wenns delphi nicht mehr geben würde
zum programmieren lernen gibts keine schönere sprache als objekt pascal okay andere sprachen wie java oder ruby treibens noch doller mit oop aber für den einstieg ist objekt pascal "das beste wo gibt" imho hat keine andere sprache eine so schöne strukturierung vom code wie op wenns delphi nicht mehr gibt, womit code ich mir dann mal eben schnell ein kleines tool das mir bei der arbeit hilft? schonmal mit java versucht mal eben auf die schnelle was hinzuhacken? delphi ist imo DAS rad-tool, sowas muss weitergeführt werden |
Re: Borland verkauft IDE-Produktlinie
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Mein Motto für die ganze Sache: abwarten und Tee trinken :wink: . |
Re: Borland verkauft IDE-Produktlinie
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Ich glaube damit ist Delphi, zumindest im kommerziellen Bereich tot. Bei so einer unsicheren Zukunft werde ich mich hüten, ein neues Projekt in Delphi aufzusetzen. Delphi hatte seine Blütezeit bei der Version 5 und war dort auch wirklich revolutionär- wie alle seine Vorgänger, die ich seit TP 1.0 genutzt habe. Mit dem Abgang von Anders Heilsberg begann meiner Meinung nach der Abstieg, Inprise war ein virtueller Höhepunkt. Kann sich noch wer erinnern, dass BDE und Paradox einmal deutlich besser handelbar waren als MS Access? Interbase war genau so ein Drama. Delphi 7 war erst nach dem 2. Update zu gebrauchen. Delphi 8 erinnert an Wegelagerei. D2005 war erst nach dem 2 oder 3. Update kommerziell zu gebrauchen und dann kam schon D2006. Gut D8 und D9 habe ich ausgelassen, mit D2006 ärgere ich mich zur Zeit rum. Nicht das es nicht funktioniert aber eine Vielzahl kleiner Bug's , Unkorrektheiten und Fehlfunktionen machen einen das Leben schwer. Borland ist meine ich zu zeitig auf den Net Zug aufgesprungen und hat dadurch wesentliche Resourcen verloren. Delphi ist in den Nachfolgeversionen einfach zu schnell auf den Markt gebracht und dann kaputt gepatcht wurden. Sicher wird Win32 irgendwann verschwinden. Aber solange M$ sein Office nicht auf Net umgestellt hat, wird die Win32 API wohl bleiben. Mit C# und gegen Visual Studio 2005 kann Borland nicht anstinken. Dazu ist auf der M$ Seite einfach zu viel Geld und Manpower dahinter. Wer einmal mit VS2005 gearbeitet hat und dann zu D2006 zurückkehrt, weis wovon ich rede. Warum soll ich ein System nehmen, was mehr Bugs hat, umständlicher zu bedienen ist und der aktuellen Entwicklung etwa ein Jahr hinterherhinkt? Mit wehenden Fahnen werde ich zu net sicherlich nicht überlaufen. Dazu hat es (noch) zu viele Fragezeichen. Eine gemanagte Sprache ist auch Java. Außerhalb von Servern dümpelt es vor sich hin und eine GUI in Java ist unter Window einfach grauenhaft.(Jedenfalls die, welche ich bisher gesehen habe.) Spätestens dann, wenn das nächste oder übernächste Betriebssystem dann eine Meldung etwa in der Form bringt: "Der Programmierer ihres Programms versucht eine Datei mit einer dem System nicht bekannten Endung und vom System nicht spezifizierbaren Inhalt zu laden. Die Bearbeitung wird abgebrochen. Bitte wenden sie sich an den für ihren Bereich zuständigen Blockwart der GEZ." Dann weis ich wozu DRM und gemannagter Code gut ist. Spätestens nachdem M$ VBasic hat sterben lassen, wäre für diese Programmierer Delphi eine Alternative gewesen. Warum Borland diese Chance verpasst hat verstehe ich nicht. Ähnlich sieht es mit Kylix aus. Eine Möglichkeit plattformübergreifend Linux/Windows zu arbeiten wäre mit wehenden Fahnen aufgenommen worden. Hier wäre es wahrscheinlich besser gewesen eine VCL getrennt für beide Systeme anzulegen und mit einem Grosscompiler zu arbeiten. So hat Kylix in die VCL so große Wunden gerissen, dass das System heute noch daran krankt. Gruß Peter |
Re: Borland verkauft IDE-Produktlinie
Ich vermute ALM bedeutet Application Lifecycle management.
grz zer00 |
Re: Borland verkauft IDE-Produktlinie
Hallo,
wäre tatsächlich schade drum. Ich glaube das größte Problem für Borland (Delphi) ist, dass sie auf dem Markt der Unternehmens-Anwendungen zu wenig mitzureden haben. Auch wenn ich nie DER Delphi-Spezialist war, war Delphi für mich immer eine IDE zum schnellen und einfachen Entwickeln von Client/Standalone-Applikationen. Jedoch nie eine wirkliche Alternative zum Entwickeln von starken serverseitigen Unternehmensanwendungen, wo oft das viele Geld hingeht. Auch wenn es eine Java-IDE von Borland gibt, war diese nie eine Konkurrenz für die J2EE-Spezialisten von IBM, SUN usw. Unternehmen die nicht auf J2EE setzen, sondern auf .NET, greifen glaub ich eher auf Microsoft. Zusammenfassend, ich glaube eine gute IDE, die "nur" zum Entwickeln von Client/Standalone "taugt" reicht auf dem Markte der Big-Player auf Dauer nicht. Czapie. |
Re: Borland verkauft IDE-Produktlinie
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Wir haben hier über 110 Programme und Plugins im Täglichen produktiven Einsatz, die alle in Delphi geschrieben sind. Und wenn ich jetzt aufhören würde, neue Projekte auf Delphi aufzusetzen oder darüber nachdenken würde, die Programme in einer anderen Sprache zu schreiben, müßte ich erstmal lange suchen, bis ich eine Umgebung und Sprache finde, in der ich die Vorteile von Delphi wiederfinde. Ich bleibe jedenfalls bei Delphi. Und hier darüber nachzudenken, das Delphi nicht weiterentwickelt wird, oder das es keine Zukunft mehr hat, ist ziemlich verfrüht. Zumal es mindestens 10 mal pro Jahr eine größere diskussion um dieses Thema gab. Immer in verschiedenen zusammenhängen. Ich nehme mal an, das die Entwickler nach der Abspaltung von Borland und einer neuen Schirmherschaft mehr Möglichkeiten und Freiheiten haben werden. Manchmal muss ein Produkt halt den Besitzer wechseln, um weiter zu wachsen. Mal ganz davon abgesehen, das ich mit D2006 jetzt eh die nächsten 2-4 Jahre wieder wunschlos glücklich sein werde und mir dann erst gedanken über einen neuen Umstieg machen werde. ;-) In diesem Sinne werde ich mich jetzt wieder beruhigt an mein Delphi setzen und mich um interressantere Herrausforderungen kümmern ;-) |
Re: Borland verkauft IDE-Produktlinie
Ich denke auch, dass es zu früh ist, sich auf ein Szenario festzulegen.
Wie schon mehrfach in diesem Thread festgestellt, gibt es durchaus Potential in dieser Entwicklung und dieses kann genutzt werden. Bevor wir nicht wissen, wer der Käufer sein wird, kann man zwar trefflich spekulieren, nur weiter kommt man damit nicht. :? |
Re: Borland verkauft IDE-Produktlinie
Wer kauft Delphi, wenn Borland selber damit wohl keine Gewinne macht?
MS wird sich fragen, ob es sich lohnt, Delphi in das Studio zu integrieren oder ob es besser ist, wenn man einen Konkurrenten los ist. Eclipse ist im Moment der Abräumer und steht ja irgendwie auch erst am Anfang. Nach meiner Meinung werden wir UNS wohl auf C#, VB vs. Java umstellen müssen, besonders wenn es mit den 64-bit mal richtig los geht. Hoffentlich liege ich da falsch mit meiner Vermutung! moperswings |
Re: Borland verkauft IDE-Produktlinie
Microsoft kann kein Interesse daran haben, einen Konkurrenten los zu sein. Die Marktanteile von Delphi sehen aus der Sicht von MS durchaus beruhigend aus und zudem ist die bloße Existenz von Delphi das Bollwerk gegen kartellrechtliche Bedenken gegen MS und sein VStudio. Würde Delphi wegfallen, gäbe es eine kommerzielle IDE weniger am Markt und MS geriete wegen seines VStudio unter Umständen eher in den Fokus des Kartellamtes.
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Re: Borland verkauft IDE-Produktlinie
Die Frage die sich mir stellt ist was wollen die IDE-Entwickler aus Delphi machen. Habe das immer als Ingenieursprache gesehen, die es ermöglicht sich auf die eigentlichen Probleme zu konzentrireren. Da könnte Delphi auch wieder hin. Vielleicht in Verbindung mit einen Crosscompilersystem für einen der verbreiteteren Microcontroller. So daß man PC und Geräteentwicklung besser integrieren kann. Hier ist doch noch ein nicht abgedeckter Markt. Nein Delphi ist noch nicht abgeschrieben!
Viele Grüße // Martin PS:Nein, Microsoft wird wohl nicht der Käufer sein. Sie haben Netscape auch nicht gekauft. Das wird sich finden. |
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