Delphi-PRAXiS
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Delphi-PRAXiS (https://www.delphipraxis.net/forum.php)
-   Die Delphi-IDE (https://www.delphipraxis.net/62-die-delphi-ide/)
-   -   Warum Delphi: Nicks' Gründe ;-) (https://www.delphipraxis.net/82925-warum-delphi-nicks-gruende-%3B.html)

Olli 2. Mär 2007 00:35

Re: Warum Delphi: Nicks' Gründe ;-)
 
Zitat:

Zitat von Heffalump
Die 90 Prozent hören sich beim ersten Lesen gut an, oder? Alles im grünen Bereich, möchte man meinen. Aber warum arbeiten weniger als 10 % nicht mit Win32 sondern z. Bsp. mit .Net. Doch nur weil die meinsten Delphianer, welche auf .Net Basis arbeiten, mittlerweile die IDE gewechselt haben.

Ich verstehe nach wie vor nicht, warum bei CodeGear nicht der .Net Zug bei allen Signalen grün bekommt. Ist es nicht wichtig, den Schwund an Delphientwicklern von Delphi zu VS zu stoppen und endlich eine .Net Unterstützung zur Verfügung zu stellen, mit der man arbeiten kann? Scheinbar nicht, Win32 und damit die VCL stehen nach wie vor an vorderster Front.

... die stehen nicht umsonst an der Front. Allerdings vermisse ich nach wie vor die Unicode-Unterstützung, was immer häufiger in meiner Berufspraxis und auch im privaten Einsatz weg von Delphi zu anderen Tools führt. Da hat Borland eindeutig mehr verschlafen als bei .NET ... und zwar seit Jahren. Zur Erinnerung, NT 3.51 kam bereits 1992 raus, wenn ich mich recht entsinne. Und das hatte volle Unicode-Unterstützung (gut, UTF-16 unterstützte erst XP voll, bei den vorigen Versionen war es UCS-2). Fünfzehn Jahre später, der MS-Support für die Consumer-Windows-Versionen ist inzwischen fast vollständig ausgelaufen, setzt eine der Firmen die einen großen Namen hat(te) noch immer auf ANSI-APIs.

Bernhard Geyer 2. Mär 2007 10:39

Re: Warum Delphi: Nicks' Gründe ;-)
 
Zitat:

Zitat von Ghostwalker
Ob .NET oder Win32 ist für mich keine generelle Frage. Es ist doch letzendlich eine Frage, was der Kunde will, und welche Voraussetzungen beim Kunden herschen. ....

Full ACK. Du kannst jetzt schöne SW mit .NET 3.0 entwickeln und bei diversen großen Konzernen die Aussage bekommen: Kommen Sie in 2-3 Jahren wieder, dann werden wir uns neu Überlegen ob wird einen generellen Wechseln von W2K auf ein neues System machen (Hier vor allem wenn es um die Client-PC's geht).

Zitat:

Zitat von Ghostwalker
Für Kunden sind 3 Punkte wichtig. Das sind die Kosten, die ein Projekt verursacht, die Zeit die für ein Projekt gebraucht wird und das Ergebnis. Ob dabei .NET genutzt wird, Win32 oder was ganz anderes ist dem Kunden in den meisten Fällen egal.

Hatten bisher einen Kunden der sehr viel lieber eine .NET-Anwendung (als eine Java-Server)-Anwendung gewollt hätte. Lag aber daran das sie ihre interne Entwicklung auf 100% .NET umgestellt hatten.

Zitat:

Zitat von Olli
Allerdings vermisse ich nach wie vor die Unicode-Unterstützung, was immer häufiger in meiner Berufspraxis und auch im privaten Einsatz weg von Delphi zu anderen Tools führt.

Für mich ist Unicode absolut kein Grund Delphi mit anderen Tools zu ersetzen. Es gibt genügend Möglichkeiten (TNTWare, ElPack, ...) auch mit Delphi (ab ca. D5) Unicode-Anwendungen zu entwickeln. Wir selbst haben eine große Anwendung die bis auf das Unicode-Dateinamenhandling 100% Unicode-Enabled ist. Und sie läuft noch unter Win98/ME (95 mit IE-Updates). Diesen Support kann selbst MS mit .NET nicht bieten. Da ist Win9x/ME außen vor und vermutlich beginnend mit .NET 3.0 auch 98/ME/NT/2000.


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