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AW: Verfügbarkeit von Delphi-Entwicklern
@Reedemer: die Unternehmen (bei Projekten) sind meiner Erfahrung nach in den Ballungsgebieten. Bei Festanstellungen weiß ich es nicht so genau.
@DelphiMeinFreund: Software-Entwicklung ist ein wenig mehr als reines Codieren. Aber ganz ehrlich ... 2.000€/mtl. brutto bei Steuerklasse I finde ich extrem wenig. Es mag bei dir ausreichen, aber denkst Du auch mal an später ? 48% Renten-Satz (zur Zeit) von deinem Netto von ca. 1.300-1.400€ netto ... da bist Du schon der geborene Aufstocker im Alter. Und ich möchte mir ein vernünftiges Leben leisten können. So mit 1-2* Urlaub im Jahr, ein Auto brauche ich auch und meine drei Kinder sollen auch eine ordentliche Kindheit geboten bekommen. Das ist selbst mit 3.000€/mtl. kaum noch machbar. |
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@Haentschman: so schlimm wird es ja jetzt nicht mehr mit dir sein :lol:
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Zitat:
Man darf nicht vergessen, dass Bewerber die wenig erwarten, ggf. bevorzugt werden. Vielleicht sind Firmen deswegen ständig auf der Suche nach Nachwuchs bzw. erfahrenen Entwicklern, weil soeben genannte einen zu hohen Lohn erwarten. Von 2000€ Brutto im Monat kann man ein schönes Leben haben, wenn man das Geld nicht zum Fenster hinauswirft oder anderen Unsinn macht (Beispiel Risterrente etc). Aber bleiben wir besser beim Thema. |
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Zitat:
"verhandlungssicheres Englisch in Wort und Schrift" ! Ciao Stefan |
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Ich würde mich und solche Leute nicht zwingend so sehen. Ich selber sehe mich abseits dieser Extreme. Wer zuviel will (auf den Lohn bezogen), bekommt am Ende gar nichts oder macht im schlimmsten Falle nichts. Denn man kann sich ja auf dem Wohlstand ausruehen.
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Ich vermute die Ursache, dass es so wenige Delphi-Entwickler gibt noch ein wenig anders.
Die Entwicklung von Delphi grade so um 2003 rum war etwas stockend. Ich denke zu dem Zeitpunkt und auch davor gab es einige Entwickler die auf Delphi gearbeitet haben. Allerdings war es nicht wirklich klar, wie es um die Zukunft von Delphi bestellt ist. Parallel entwickelte sich C# und MS .NET sowie JAVA weiter, so das sicherlich einige Firmen ihre Entwicklung mehr in diese Richtung umstellten. Alle nachwachsenden Entwickler musste sich zwangsweise die Frage stellen, und welcher Entwicklungssprache sie nun ihr "Handwerk" erlernen möchten. Da viel sicherlich bei vielen die Wahl nicht auf Delphi, sondern eher auf C++, C# und Java. Und auf Appleseite gab es das Objective-C, welches sicherlich dem C näher ist zu Delphi, was sich natürlich bei Markteroberung des IPhones für viele dann auch interessanter wurde. Und wenn jetzt neu Entwicklungen anstehen, überlegt sich jede Firma natürlich auf eine Entwicklungssprache zu setzen, die a) eine möglichst lange Weiterentwicklung ermöglicht und b) eine hohe Anzahl an Programmierern verfügbar ist (damit ist die Konkurrenz groß und der Preis sinkt), und damit auch die Nachfolge gesichert ist. Nun gibt es wohl weniger Unternehmen die bei der Softwareentwicklung in erster Linie auf Delphi setzen, als es das noch um das Jahr 2000 gab. Ergo setzen auch nachwachsende Entwickler auf die größte Bandbreite und lernen eher C#, Java, C++ und whatever. Viele schauen sich Delphi nicht mal an. Das liegt auch stark daran, dass sie auf dem Weg ihrer Ausbildung nichts oder sehr wenig davon hören. Selbst die Schulen, die ja schon an der 7. Klasse (oder sogar früher) ins Thema Programmierung einsteigen, nehmen oft Java, weil's halt kostenlos ist. Und die, die dann doch mal in Delphi reinschnuppern und die (m.M.n. Vorteile) entdecken, werden von dem, zumindest in der Vergangenheit, sehr hohem Einstiegspreis wieder abgeschreckt. Gut, mittlerweile sit mit der Community Edition schon ein sehr brauchbares Delphi für die Einsteiger verfügbar, aber mit der Starter Edition hat Embarcadero einfach zu lange ein zu schwaches Paket angeboten. Um da nun wirklich etwas dran zu ändern müsste seitens Embarcadero wesentlich mehr Marketing und Präsentation an Schulen und Universitäten gemacht werden, damit wieder mehr Berufseinsteiger darauf setzen. Und wenn sie kostenlose Vollversionen unter den Schülern und Studenten verschenken, damit wieder mehr Entwickler auf dieses Pferd setzen. Langfristig gesehen, würde sich das sicherlich maßgeblich auf die Anzahl verfügbarer Delphi-Entwickler auswirken (und damit auch auf die Umsätze von Embarcadero). Mit der jetzigen Situation dreht sich alles ein wenig im Kreis. Unternehmen wollen auf die Sprache setzen, wo die meisten Entwickler gefunden werden können. Und Entwickler möchten die Sprachen erlernen, wo von seiten der Unternehmen die größte Nachfrage existiert. Da scheint mir Delphi ein wenig hinter herunter zu fallen. PS: Ist aber alles nur meine Meinung und meine bescheidene Einschätzung. |
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@Hobbycoder
Naja..du sprichst (richtigerweise) hier von Langfristigkeit. Bei vielen gehts aber eher um kurzfristiges Kohlscheffeln, sprich eine schnelle Lösung und was in 10 Jahren damit ist interresiert keinen. Zum Teil liegt es auch schlicht an der Schnelllebigkeit der IT-Branche selbst. Jeder, der Softwareentwickler werden möchte, muss sich darüber im Klaren sein, das er sein (Berufs-)leben lang lernen muss, und das in einem Umfang, den man in keiner anderen Branche hat (zumindest ist mir nix so extremes bekannt). Das ist natürlich auch etwas, das abschreckt. |
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@Hoppycoder
Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Aspekt (bei der reinen PC-Entwicklung) ist die Verfügbarkeit von großen Libraries (CUDA, GenICam, OpenMP, ...) die frei erhältlich sind und meist in C++ oder JAVA geschrieben sind. Dadurch ergibt sich dann meist auch automatisch die gewählte Projektsprache. |
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