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AW: Wozu noch Delphi auf dem Rechner?
Ehrlich gesagt, ich vertraue meinem Rechner mehr als irgendwelchen Wolken. Zu Hause habe habe ich im Intranet die volle Kontrolle über die Daten. Ich kann kontrollieren wer, wann wie auf was zu greifen kann.
Aber das ist nicht das Thema. Also wenn ich wirklich mal ein Programm brauche. Situation so a la James Bond, Welt retten usw. Dann habe ich immer noch meinen Webspace auf dem ich PHP Scripte laufen lassen kann. Und die kann man auch mit einen einfachen Editor erstellen. Oder einem speziellen vom USB Stick (Notepad++). Aber produktives Arbeiten online? Für einen Kunden? Ich weiß ja nicht. Und beim Kunden mal schnell eine Kleinigkeit ändern? OK, wäre nett. Aber wenn eine Änderung bei der Auslieferung nötig ist, dann ist vorher schon was schief gelaufen. |
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Haben auch keine Lust das ein unterbezahlte Mitarbeiter mal schnell ein paar Backups und diese verscherbelt oder der Cloud-Dienstleiter von heute auf Morgen die Laden dicht macht oder uns mit "wir müssen leider die Preise (stark) erhöhen und eine Migration auch wieder viel Geld kosten würde oder mal der "kann ja nie passieren" der Dienstleister mehrer Tage einen Ausfall des Services hat. Das mussten wir erst vor Kurzen bei einem Telefon-Cloud-Anbieter erleben. |
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AW: Wozu noch Delphi auf dem Rechner?
Mich gruselt genauso wie Luckie, vielleicht sogar noch etwas mehr. Aber mit "German Angst" hat dieses Gruseln nichts zu tun. Eher mit gesundem Menschenverstand. Wobei ich jetzt den Cloud-Fans diesen keinesfalls absprechen möchte!!! Das bischen Verstand und Logik, was mir mit knapp 60 Jahren hoffentlich noch geblieben ist, sagt mir, dass sensible Daten (und dazu gehört mein Sourcecode nun mal) nichts in der Wolke zu suchen hat.
Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten mit innovativer und neuer Technik Geld zu verdienen, hätte man sich wirklich was Besseres einfallen lassen können, als den Usern weis zu machen, dass in der Cloud alles besser und sicherer aufgehoben ist. Irgendwann wird diese Wolke platzen, und es wird anfangen zu regnen. Was dabei auf uns runter regnen wird, daran mag ich heute gar nicht denken, sonst würde es mich noch mehr gruseln. |
AW: Wozu noch Delphi auf dem Rechner?
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Vor einigen Jahren schon haben wir unseren Kunden vollumfänglichen Zugriff auf unseren Quellcode gegeben, jetzt haben wir begonnen, die Repositories unserer eigenen Neuentwicklungen regelmäßig zu veröffentlichen. Wir haben gemerkt, dass der Sourcecode - zumindest sobald er eine bestimmte Komplexität erreicht - für sich alleine nahezu wertlos ist. Die Services und das Know-How drumherum ist letztendlich das, wofür unsere Kunden bezahlen. Diese Transparenz sorgt für ein gesundes Vertrauensverhältnis zu unseren Kunden und im professionellen Umfeld haben wir mit Lizenzverstößen nahezu nichts am Hut. Nicht der Quellcode ist schützenswert, sondern die mit ihm verarbeiteten (personenbezogenen) Daten. Und da bin ich bei den Cloud-Dienstleistern der Banken, Versicherungen und des Gesundheitswesens wesentlich besser aufgehoben als ich das mit meinem Serverraum im Keller jemals sein kann (da stehen seit Anfang diesen Jahres tatsächlich nur noch eine IPS-Firewall und ein paar Switche - der letzte Server im Haus wurde Silvester feierlich abgeschaltet, nachdem er 2 Jahre als Notfalllösung vorgehalten und zum Glück nie gebraucht wurde). |
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