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AW: Freihandelsabkommen
Insbesondere für politische Diskusionen gilt in der DP: Sachlich oder gar nicht.
Verleumdungen und Beschimpfungen kann und werde ich hier nicht dulden. |
AW: Freihandelsabkommen
Politik ist immer ein kontroverses Thema und emotional besetzt. Wie in der Welt der Technologie letzten Endes Glaubensfragen. Parteien verkauf Ideen manchmal glaubwürdiger manchmal weniger. Parteien und Politik können in der Sache nicht viel bewegen. Das Element der aktiven Gestaltung ist eine Illusion seitens des Staats als auch seitens der Politik. Wesentliche im Leben ist die Erkenntnis, dass allein das vom Bürger Erreichte ihm wirklich etwas bringt. Weder Staat noch Politik können irgendwas verbessern auf Dauer. Der Staat hätte zwar die Möglichkeiten kann aber aufgrund seiner Positionierung in der Umverteilung nur konsumieren. Politiker müssen letztendlich Konsum als Investition verkaufen :-D
Wieviele Menschen interessiert wirklich, wie die Milchstrasse hinter der Barriere aussieht von der Nützlichkeit dieser Investitionen ganz schweigen. Wir erreichen langsam den Punkt an dem selbst staatsübergreifende Projekte sehr fragwürdigen Charakter haben. Es macht bestimmt wenig Sinn im Rahmen der Freihandelszone Innovation zu importieren, da ein bestimmtes Imperium denkt es würde ohne Innovation nicht überleben als Gesellschaft. Dass deren Philosophie die Globalisierung und der Massenmarkt ist ... Europa ist die beste Kundschaft noch im Moment und deswegen kann man verhandeln. Es wäre auch den U.S. zuträglich mal Qualitätsstandards zu leben und etwas gemütlicher an die Dinge heranzugehen. Zitat:
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ich halt das Thema nicht für ein zehntel so harmlos wie es hier anklingt. Ganz im Gegenteil, gerade bezüglich Softwareentwicklung, weil: in US gibts SW-Patente, in EU bisher abgelehnt/nicht wirklich durchsetzbar. Damit ist diese Nicht-Durchsetzbarkeit ein Schaden/eine Behinderung für die entsprechenden amerikan.Firmen. Die könnten also EU-Staaten verklagen, die in letzter Konsequenz gezwungen sein könnten SW-Patente gegen EU-Firmen durchzusetzen. Andersherum haben diese EU-Firmen keine SW-Pats (und können diese sich meist auch nicht wirklich leisten, ein Einzelpatent bringts eh nicht zur "Gegenerpressung", man braucht dann schon ein ganzes Portfolio) und sind also ziemlich ausgeliefert. Wunderbare Situation, damit gigantische Lizenzgeldströme in eine Richtung fliessen können. Zudem werden einige hochspezialisierte Law Firms nicht mehr nur eine Goldschicht auf den Wänden haben können sondern deren mehrere. Nachdem also alle Opel-Pats dort abgeliefert wurden, könnte damit die EU zur billigen Software-WErkbank werden, die fleissig Lizenz zahlen muss, oder noch weiter gedacht: wer nicht das ständige Risiko eines SW-Pat-Konfliktes mit entspr. Rechtskosten und Lizenzzahlungen eingehen will kann bei Lichte betrachtet nicht mehr wirklich SW in EU produzieren(es sei denn man machts wie Opel, hahaha...). Das betrifft nat.auch den Mittelstand, der SW und damit wesentliches Knowhow und Firmenwissen in seine Geräte einbaut. Kann mir auch nicht vorstellen dass gewisse ThinkTanks, die den ganzen Tag nix anderes machen, genau solches nicht auch schon gedacht haben. Zitat:
PS: Echtcompilats-SW-Produzenten wie z.B. Delphi- oder C++- Nutzer haben immerhin den kleinen tröstlichen Vorteil, dass im Gegensatz zu Interpreternutzern ( .Net Java ) das Compilat bei weitem nicht ganz so einfach auf SW-Pat-Verstösse automatisch durchforstbar ist |
AW: Freihandelsabkommen
Volker Pispers bringt es sehr schön auf den Punkt:
Wir fahren mit dem Zug dem Abgrund entgegen und haben die Möglichkeit, alle 4 Jahre den Zugführer zu wechseln. Auf die Idee, die Schienen neu zu verlegen, kommt der Deutsche leider nicht. Was hinter dem Abgrund ist? Der Kapitalismus in Reinkultur nach dem Vorbild der USA. Jeder für sich und das Geld regiert. Wozu brauchen wir eigentlich diese Abkommen? Damit die Wirtschaft mehr Geld verdient? Damit der Wachstum weiter geht? Das geht doch sowieso nicht endlos weiter und wir, also die Arbeitnehmer, profitieren eh nicht davon. Die Wirtschaft muss wachsen, damit... damit es uns nicht schlechter geht (aber der Wirtschaft immer besser!). Und endloses Wachstum gibt es eh nicht, außer, wir entdecken eine fremde Welt. Dann geht es weiter, bis beide Welten sich gegenseitig ausgebeutet haben und die Wirtschaft noch reicher geworden ist. Mit "die Wirtschaft" meine ich die Konzerne, die groß genug sind, von der Globalisierung zu profitieren. Ach und eins noch zum 'Chlorhuhn'. Da würde ich es mit Nuhr halten: Keine Ahnung? Ruhe! Das mit dem Chlorhuhn ist das Harmloseste und wird sogar von Kritikern gelobt. Hört sich eben nur eklig an und ist Futter für die Trolle. TTIP ist nicht das Chlorhuhn, sondern der Regierungswechsel: Legistlative raus, Wirtschaftsunternehmen rein. Wer gibt dann in Zukunft den Ton an? Also: Immer weiter SPD, CDU, CSU wählen. |
AW: Freihandelsabkommen
@Dejan Vu
Was siehst Du als Alternative? |
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das sog. Europäische Patent ist weitestgehend eine "Verwaltungszusammenfassung", d.h. bis zur Erteilung bzw. Abschluß des Einspruchsverfahrens ist das Europ. Patentamt zuständig. Danach zerfällt das Patent in nationale Schutzrechte, wobei natürlich nur das geschützt ist, was sich durch nationale Gesetzgebung schützen läßt. Und selbst in dieser Phase gibt es die Möglichkeit der Nichtigkeitsklage. Abgesehen davon, auch Kühlschrank-,Schrauben-,Automobil- und Uhrenhersteller haben sich an Patente zu halten, so es sie gibt und das sie noch aktiv sind. Die klagen im allgemeinen nicht so laut. (das allerdings irgendwo irgendwelche Schiedsgerichte sich über nat. Gesetzgebung hinweg setzen können, das ist ein echt dicker Hund, Da sollten unsere Abgeordneten sich mal an ihren Amtseid erinnern, von wegen Volk und nicht Wirtschaft und Schaden usw. ) Gruß K-H |
AW: Freihandelsabkommen
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Praktisch genauso, wie bereits über TTIP entschieden wird ... alles geheim und keiner darf was wissen. |
AW: Freihandelsabkommen
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Weniger Globalisierung. Keine Idiotenerfindungen, wie Fitnessarmbänder. Umdenken in den Köpfen der Gesellschaft. Aber das ist Träumerei. Es war schon immer so, das der Mensch immer mehr immer öfter für immer weniger haben will. |
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