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AW: Kosten Internet Heute und vor zehn Jahren
Ich hätte halt, ohne Ahnung von der Materie zu haben, erwartet, dass es auf Dauer signifikant billiger wird oder man für den gleichen Preis mehr Leistung bekommt.
Wenn man schaut, was sich in Sachen Mobilfunk tut (Preise runter, Leistung rauf) und das mit klassischem DSL vergleicht... |
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Unbenommen, das die Post (pardon die Telekomm) inzwischen ihre Drähte ordentlich nutzt, aber ![]() Gruß K-H |
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Es gibt Regionen, wo die Leute nicht mal 1 Mbit bekommen. Oder LTE verwenden und nach 10 GB gedrosselt werden. Ich selber gehe seit einem Jahr per UMTS ins Internet und werde auch nach 10 GB gedrosselt – das nervt. Die Geschwindigkeit reicht mir aber völlig aus, ist ungefähr auf dem Niveau von meiner 16-MBit-Leitung vorher, manchmal sogar schneller (nur die Latenz eben deutlich höher). Ich finde wirklich, bei den Geschwindigkeiten sind wir langsam in einen Bereich gekommen, wo es sich nicht mehr lohnt, es noch schneller zu machen. Man sollte lieber was gegen diese elendigen Volumenbeschränkungen tun, die ja allmählich anscheinend zurückkommen (siehe Telekom). |
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Schlecht finde ich daran zweierlei: - Dass diese den Kunden nachträglich aufgezwungen werden sollen. - Und dass die Preise für Wenignutzer nicht sinken, sondern ausschließlich die Vielnutzer mehr zahlen sollen. Wobei ich das ohne Punkt 1 auch akzeptabel finde, da man das ja bei Vertragsabschluss dann weiß. Ansonsten finde ich das durchaus gut, wenn nicht ein Großteil der Nutzer ein paar wenige Vielnutzer mit bezahlt, solange die Preise für diese nicht unbezahlbar werden. |
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VDSL? Vectoring? Schon mal gehört? und bitte schau dir die ERSTE Antwort auf deine Frage an. ![]() Und nur weil bei dir die Leitung nicht jeden Monat dicker wird bei fallenden Preisen heißt das nicht, dass das nicht wo anders passiert ;-) Zudem ist es da halt auch so wie überall: die ersten 80% sind schnell udn billig erreicht, dann dauerts mit dem Fortschritt und der wird teuer. |
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Außerdem ist es Kundenverarschung, Anschlüsse mit 50Mbit Downstream zu verkaufen, die aber nach einer Minute auf Modemgeschwindigkeit gedrosselt werden, wenn man die beworbene Geschwindigkeit tatsächlich mal ausreizt. (Und das dann noch als Flatrate zu bezeichnen) |
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Sprich nach meiner Rechnung brauchst du da schon 9 - 10 Stunden bei voller Geschwindigkeit. |
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Beim LTE der Telekom waren das mal 200 MB und nach 48 Sekunden war Schluß.
Modemgeschwindigkeit ist aber wirklich nicht mehr nutzbar. (wenn es "nur" auf 1-5 MBit/s runter ginge, dann wäre "normales" Surfen wenigstens noch machbar) Und wenn es schon eine Drossel gibt, dann wäre es nett, wenn man nach Ausnutzung für den Rest des Monats weiteren Trafik optional kaufen könnte. (bei O2 geht das in den Prepaid-Tarifen, aber bei den Flatrates ist es nicht möglich) |
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Zur Zeit und in Zukunft läuft aber viel mehr über das Netz. Videostreaming nimmt schon jetzt einen großen Teil des HTTP-Traffic ein. Denk mal an einen Mehrpersonenhaushalt, in dem alle ca. 1-2 Stunden am Tag Video-on-Demand nutzen. Dazu evtl. ein Spiel über Steam herunterladen ... wieder 20GB weg. Außerdem läuft im Laufe des Tages noch Musikstreaming, die Zukunft der Musikindustrie. Und Katzenvideos von YouTube natürlich nicht vergessen. 200GB sind nicht sooo viel. |
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Ich könnte es ja noch akzeptieren, wenn man wenigstens auf eine halbwegs benutzbare Geschwindigkeit wie 1MBit/s gedrosselt würde, statt bei Überschreitung des Volumens direkt in die Steinzeit zurückversetzt zu werden.
Meiner Meinung nach sind die Anbieter selbst schuld – sie haben Jahre lang Overselling betrieben, weil sie davon ausgegangen sind, dass sowieso niemand wirklich das ausnutzt, außer ein paar Powerusern. Und jetzt wo legales Videostreaming so langsam in die Gänge kommt, kriegen sie Angst, dass ihre Netze zusammenbrechen, wenn ihre Kunden tatsächlich auch mal das nutzen, was sie ihnen verkauft haben. Das ist doch der eigentliche Grund, und nicht, dass der Traffic zu teuer ist. Die Lösung wäre eigentlich ganz einfach: Dann sollen sie halt nicht Bandbreiten versprechen, die sie nicht bereitstellen können! Volumen-Drosselung ist keine Lösung sondern bloße Verschleierung. Man will ja schließlich weiterhin mit astronomischen Downloadraten werben können... |
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