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AW: Atomkraft und Demokratie (abgetrennt von Boykott von Amazon)
Nunja, ich habe an dieser Stelle einen Informationsvorsprung, weil ich weiß, welche Beiträge gemeldet werden. Und Spam Beiträge werden relativ selten gemeldet. Wie auch immer, wenn du den Beitrag als sinnvoll und argumentativ hochwertig betrachtest, kann ich damit leben.
Zum Thema Demokratie ist heute Morgen ein ![]() |
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Was die Bezahlbarkeit betrifft, die jährlichen Gewinnrekorde der Atomkonzerne zeigen ja, dass es wesentlich billiger ginge. Bei uns ist Ökostrom sogar billiger als Atomstrom. Also nehme ich zum niedrigeren Preis Wasser- Wind- oder Sonnenenergie. Lieber 70% des Strompreises ins EEG stecken als 71% in die Aktiengewinne. Mit intelligenten Netzen kannst Du nicht nur Pumpspeicherwerke zuschalten, sondern auch Blockheizkraftwerke. Die haben sogar wesentlich kürzere Reaktionszeiten und sind in der Fläche verteilt. Einen recht günstigen Energiespeicher hat man im Biogas. Aber die herrschenden Parteien, die ja die erneuerbaren Energien so sinnvoll ausbauen wollen, fangen gerade an, neue Biogasanlagen zu blockieren: Zitat:
Hast Du dafür Deine Stimme abgegeben? Ist das ebenso wie die Rückstufung der solaren Vergütungen das, was im Wahlprogramm dieser herrschenden Parteien stand? Neee, das ist eindeutig eine Täuschung des Volkes. Demokratie wird da zur Lachnummer. Und es wird nicht besser, wenn man sich dabei selbst in die Tasche lügt. Grüße, Messie |
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Als man damals die Abschaltung beschlossen hat, hat man das genauso als Zwischenlösung gedacht; nur haben die Energiekonzerne seither wenig zur Schaffung von Alternativen getan und werden das imho jetzt auch nicht tun, so dass die Fristen wahrscheinlich nach Ablauf, wegen der fehlenden Alternativen, noch einmal verlängert werden werden.
Die Verlängerung hat dazu geführt, dass alternative Energieversorger jetzt wegen Nicht-Konkurrenzfähigkeit die Segel streichen werden (müssen), darunter auch Unternehmen der öfentlichen Hand. |
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Hallo Markus,
das ist einfach nicht wahr. Es ist doch erheblich in Solar und Windenergie investiert worden. Ich ärgere mich immer, wenn ich die vielen Windräder sehe, bei denen von 3 jeweils mindestens 1 steht, weil die Energie gerade nicht verbraucht werden kann, während dann, wenn sie gebraucht wird, die alternativen Energien häufig nicht zur Verfügung stehen. Das Problem kann man aber mit Speicherung lösen, nur gibt es einfach noch keine ausgereiften und bezahlbaren Speichermethoden im nötigen Umfang. Wenn die Energieunternehmen das genze Geld in die Hosentaschen der Aktionäre steckt, warum haben dann nicht die vielen Kritiker hier Aktien dieser Gesellschaften? Es scheint ja in der Ansicht dieser Kritiker hier gigantische Gewinne zu geben, die nicht investiert werden. @Meflin: Habe gerade die Strompreiserhöhung zum 01.01.2011 bekommen, wegen der Auswirkung des EEG. Von daher halte ich es durchaus für richtig, die Subventionen für Ökostrom langsam runterzuschrauben. Es soll nämlich der wirkliche Preis für Ökostrom auch beim Verbraucher ankommen, denn es muss jedem klar werden, dass Ökostrom einfach deutlich teurer ist. Auch wenn es nicht so klingt: Ich bin ein Fan erneuerbarer Energien und es gibt aus meiner Sicht überhaupt keine Alterativen dazu. Denn Kohle, Öl, Gas und Uran sind nunmal endliche Ressourcen. Gleichzeitig muss Strom bezahlbar und die Versorgung sicher bleiben. Hier den Spagat zu schaffen, das ist die Herausforderung, die m.E. die jetzige Regierung deutlich besser gelöst hat, als die vorletzte. |
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Wo warst Du denn zu der Zeit? Auf Vulkan? Genau diese vorletzte Regierung hat das EEG als Grundlage für die erneuerbaren Energien geschaffen: Zitat:
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hi,
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![]() Weiterhin: [zitat] Kein Bedarf an billigem Strom Eine andere Option für das künftige Management des Windstroms ist ein Verbund mit Norwegen, wie er zum Beispiel auch vom [extern] Sachverständigenrat für Umweltfragen vorgeschlagen wird. Das skandinavische Land verfügt über zahlreiche Wasserkraftwerke, die seinen Strombedarf zu annähernd 100 Prozent abdecken. Viele dieser Kraftwerke sind insofern flexibel, da sie Schmelzwasser in ihren Reservoirs speichern, das bei Bedarf flexibel abgelassen wird. In diesem Falle könnte Norwegen in Zeiten starken Windes Strom aus der Nordseeregion importieren und seine Wasserkraft schonen, während es bei Flauten exportiert. Dieser Effekt kann noch erhöht werden, wenn geeignete Wasserkraftwerke mit zusätzlichen tief gelegenen Auffangbecken ausgestattet werden, aus denen bei hiesigem Stromüberangebot in Norwegen Wasser in größere Höhen gepumpt wird. Ein erster Schritt könnte ein Seekabel sein, das das [extern] NorGer-Konsortium von Südnorwegen nach Niedersachsen legen will, Leistung: 1.400 MW. Die Sache hat allerdings einen Haken: Die Betreiber bräuchten eine Garantie, dass sie den norwegischen Strom auch jederzeit ins deutsche Netz einspeisen können. Die fehlt bisher, wie letzte Woche das Fernsehmagazin Report [extern] berichtete. Die deutsche "Kraftwerksnetzanschlussverordnung", kurz NAV, die den Netzzugang von Kraftwerken aller Art regelt, kenne keine Seekabel und der zuständige Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle sehe "keinen Änderungsbedarf". [/zitat] (Hervorhebung von mir) Quelle: ![]() ABER!!! Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber bei der ganzen Diskussion darf man eines nicht außer acht lassen: Es bringt NICHTS wenn wir hier unsere relativ "sicheren" AKWs abschalten und Tschechien einen Tschernobyl-Reaktore, nahe ander Grenze, "auf hochglanz poliert" um das Ding länger zu betrieben, weil man den Strom so doll nach Deutschland exportieren kann. HIer muss eine Europäische (Europa=Kontinent!) Lösung her. Wobei mir aber durchaus klar ist, dass das noch wesentlich schwieriger ist als gegen die Strukturen in D anzukämpfen.... Grüße |
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Wer die Technik besitzt, ohne Atomkraft einen hochentwickelten Industriestaat zu betreiben, besitzt die Märkte. Der Rest läuft von alleine. Wenn wir es vormachen, wird die EU und werden auch viele andere nachziehen. |
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Auch dazu ein paar Links: ![]() ![]() Wenn Du im Internet nach "Kosten Atomstrom" suchst, wirst Du sicherlich fündig werden. Links von Eurosolar habe ich hier erst gar nicht gebracht, da hier ja auch ein wirtschaftliches Interesse dahinter steht. Greenpeace hat auch mal vor ein paar Jahren eine entsprechende Berechnung gebracht. Und noch mal deutlich: Ich bin sofort dafür dass Strom das kostet WAS er kostet! Ohne Subventionen ohne alles. Ich denke dann wird schnell klar wohin die Reise geht. Und noch was: Forschung war bei Atom und auch bei Wind/Solar notwendig, die können wir wegen mir auch rausrechnen.... Weiterhin würden dann hoffentlich endlich vernünftige Geräte auf den Markt kommen, die vernünftig mit der Energie umgehen... ein Bekannter hat vor kurzen bei einem AKW zu arbeiten begonnen (direkt nach dem Studium). Selbst wenn das Ding sofort abgeschaltet werden würde, hätte er vermutlich noch bis zur Rente arbeit in dem Teil. |
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Hi,
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