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AW: Referenzen auf ungültige Objekte
Haltet ihr es nicht für ein 'design flaw', wenn ein Objekt von unbestimmt vielen anderen Objekten referenziert wird, während wieder irgend jemand meint, das Objekt auf den Müll werfen zu wollen?
Bei meiner Art zu programmieren (nicht das die besonders toll wäre), kommt so etwas einfach nicht vor. Ich kann mir das nur bei dem OOP-Pendant einer Lookupliste vorstellen. Hier würde ich aber eher die ID speichern (von mir aus der Index in die Liste). Aber selbst da hätte ich ein ungutes Gefühl, denn wenn irgendwer auf ein Objekt zugreift, das ihm von jemandem anderen unterm Ar*** weggezogen wird... also ich weiss nicht, irgendwie "unsauber". Oder übersehe ich etwas? |
AW: Referenzen auf ungültige Objekte
Zitat:
An einer Stelle im Programm änderst du jetzt den Namen der Person von "Meier" auf "Müller". Dann wäre es doch schön, wenn alle, die auf die gleiche Person referenzieren auch sofort "Müller" anzeigen und nicht noch den alten Stand mit "Meier". Wenn du überall eine eigene Instanz benutzt, dann hast du eben das Problem alle Referenzen zu finden und zu aktualisieren. Der Aufwand ist gleich, nur dass es eben nicht knallt. Dafür gibt es aber halt die Interfaces ... da wird eben nicht freigeben, sondern es gibt sich selber frei. Ein Problem bleibt aber, und das ist, wenn die Person tatsächlich aus dem gesamten Programmumfeld gelöscht werden soll, also die Person "Müller" gibt es nicht mehr. Dann hilft der von mir beschriebene kombinierte Ansatz mit der ReferenzID und Interfaces |
AW: Referenzen auf ungültige Objekte
Solange immer nur Einer gleichzeitig für die Freigabe verantwortlich ist, ist es vollkommen egal, wieviele Referenzen auf ein Objekt zeigt.
Es sollte nur sichergestellt werden, daß keine fremden Referenzen mehr in Umlauf sind, sobald das Objekt freigegeben wird. Zitat:
Zitat:
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AW: Referenzen auf ungültige Objekte
ketzerischer Ansatz: wenn niemand den Zeiger auf das Objekt verwenden würde sondern einen Zeiger auf den Zeiger (um den sich der Destruktor des Objekts selbst kümmern muss) gäbe es immer einen gültigen Zugriff und ein nil würde sauber erkannt werden.
Teile von dem was Sir Rufo beschrieben hat würde ich als Observer sehen. |
AW: Referenzen auf ungültige Objekte
Zitat:
Zitat:
Delphi-Quellcode:
Ansonsten will ich aber lieber die Objekte "physisch" vorliegen haben als sie bei jedem Zugriff aus einer Liste herauszusuchen.
function odExist(od: Tod): Boolean;
begin if od = nil then Exit(False); Result := odList.IndexOf(od) >= 0; end; Zitat:
Aber darum geht es ja gerade. Natürlich verhindere ich z.B., dass ein Spieler gelöscht wird, der in einem Spiel spielt o.ä. Wenn aber ein Objekt aufgelöst wird will ich erreichen, dass alle Referenzen zuverlässig auf nil gesetzt werden. Das soll weitestgehend automatisch erfolgen (ohne dass ich das in meinem eigentlichen Projekt explizit regeln muss.) Gleiches gilt im übrigen auch für das DataBinding. Wenn ein odEdit meinen Person.FirstName anzeigt und Person aufgelöst wird, darf nix knallen und das edit muss einen Leerstring anzeigen (macht es ja auch ;-)) Auch der Schiedsrichter, Spieler oder Bierverkäufer (nicht Depp!), der die Person referenziert (genau was Sir Rufu später meinte) darf in solch einem Fall nicht problematisch reagieren, sondern soll erkennen, dass die Person nun nil ist. OB die Person gelöscht werden darf, gehört auf ein anderes Blatt. Zitat:
Es funktioniert jetzt sehr gut (konnte bisher keine Probleme finden) und auch recht schnell. Die RTTI setze ich aber weiter ein um "PropertyByName" zu realisieren (auch wenn das leider noch etwas langsam ist). Hier mal ein paar Schnipsel:
Delphi-Quellcode:
Pattern-Auszug:
... -> normal // normale Eigenschaften function {CLASSNAME}.get_[N]: [T]; begin Result := F[N]; end; procedure {CLASSNAME}.set_[N](const Value: [T]); begin if F[N] <> Value then begin F[N] := Value; Changed; end; end; -> pointer, pointeras // Wenn Eigenschaften Objekte referenzieren function {CLASSNAME}.get_[N]: [T]; begin Result := F[N]; end; procedure {CLASSNAME}.set_[N](const Value: [T]); begin if F[N] <> Value then begin if Assigned(F[N]) then F[N]._RemoveRef(Self); // Überwachung abmelden F[N] := Value; if Assigned(F[N]) then F[N]._AddRef(Self); // Überwachung anmelden Changed; end; end; ...
Delphi-Quellcode:
destructor Tod.Destroy;
var iod: Tod; begin if odRoot = Self then odRoot := nil; odList.Extract(Self); if Assigned(FRefList) then begin for iod in FRefList do begin if odExist(iod) then begin odProp.ClearPointer(iod, Self); // Objekt untersuchen und Referenzen auf Self "nilen" end; end; FreeAndNil(FRefList); end; odRemoveRefList(Self); // Self aus fremden RefListen löschen inherited; // jetzt kann das Objekt freigegeben werden // // Es wäre halt schön, wenn die Freigabe auch in Objekten und Variablen erfolgen würde // die nicht unter der obigen Kontrolle (also in den von mir verwalteten Listen) stehen. // Das müsste der Compiler dann selbständig verwalten und ich könnte mir das Geraffel sparen. // Außerdem wäre wünschenswert, dass "Self" auf nil gesetzt wird (wie auch immer das der // Compiler realisieren könnte). // end; procedure Tod._AddRef(od: Tod); begin if not Assigned(FRefList) then FRefList := TObjectList<Tod>.Create(False); FRefList.Add(od); end; procedure Tod._RemoveRef(od: Tod); begin FRefList.Remove(od); if FRefList.Count = 0 then FreeAndNil(FRefList); end; procedure Tod._RemoveFromRefList(od: Tod); begin if Assigned(FRefList) then FRefList.Remove(od); end; ---------------------- procedure odRemoveRefList(od: Tod); var iod: Tod; begin for iod in odList do iod._RemoveFromRefList(od); end; function odExist(od: Tod): Boolean; begin if od = nil then Exit(False); Result := odList.IndexOf(od) >= 0; end; Zitat:
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AW: Referenzen auf ungültige Objekte
Zitat:
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AW: Referenzen auf ungültige Objekte
Ja , das wäre dann der Ansatz wie von Sir Rufo - es werden keine festen Referenzen auf Objekte verwaltet - oder?
Aber in dem Zusammenhang bilden die Objekte nicht direkt die Datenstruktur ab (Owner und SubObjekte). Oder verstehe ich Dich da falsch? Bei meiner Lösung kann ich leicht die Mannschaft suchen, in der sich ein Spieler befindet (über die Owners iterieren). Du müsstest im Spieler eine MannschaftsId verwaltet, wenn ich das richtig interpretiere. Vermutlich könnte man Deine Lösung aber leichter für eine Datenbankverwendung ausbauen. |
AW: Referenzen auf ungültige Objekte
Wozu eine eindeutige Nummer?
![]() Also bracucht sich der Manager nur die Objektreferenzen merken, anstatt zusätzlich noch jeweils eine ID. Der Manager kann somit, am Ende, auch locker eine einfache TObjectList sein. |
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@himitsu
ich sehe noch nicht was das helfen soll
Delphi-Quellcode:
Wenn statt dessen über einen Zwischenzeiger, der über eine Nummer/GUID was auch immer im Manager, das kann durchaus eine Liste(Anrede,Objektzeiger), angesprochen und geprüft wird, die Einträge dort vom Objekt beim Erzeugen/Vernichten hinzugefügt/entfernt werden kann so etwas nicht passieren.
var
b:TButton; hc:Integer; begin b := Button2; hc := b.GetHashCode; Caption := IntToStr(Integer(b)) + '-'+IntToStr(Integer(Button2)) + '-'+IntToStr(hc); FreeAndNil(Button2); Showmessage(IntToStr(Integer(b)) + '-'+IntToStr(Integer(Button2)) + '-'+IntToStr(hc)); Showmessage(IntToStr(b.GetHashCode));// das hier müsste eigentlich schon knallen end; @stahli Die Owner/Parent was auch immer Struktur bräuchte IMHO nicht verändert werden, in Deinem sp:TSpieler müsste einfach transparent die Managernummer abgelegt werden, alle Zugriffe müssten dann ebenfalls transparent über den Manager abgewickelt werden. Das wäre ein kompletter Sprachumbau, könnte dann aber völlig transparent wie bisher laufen. Zugriffe wie @MySpieler.Irgendwas würden dann freilich nicht mehr funktionieren. |
AW: Referenzen auf ungültige Objekte
Zitat:
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AW: Referenzen auf ungültige Objekte
Nachtrag zum Beitrag #45, falls es mal jemand nachbaut...
Es ist noch folgende Änderung notwendig:
Delphi-Quellcode:
(Ich kann den Beitrag leider nicht mehr editieren.)
procedure Tod._RemoveRef(od: Tod);
begin if (csDestroying in ComponentState) then Exit; if not Assigned(FRefList) then Exit; FRefList.Remove(od); if FRefList.Count = 0 then FreeAndNil(FRefList); end; procedure Tod._RemoveFromRefList(od: Tod); begin if (csDestroying in ComponentState) then Exit; if Assigned(FRefList) then FRefList.Remove(od); end; |
AW: Referenzen auf ungültige Objekte
Zitat:
Du hast vollkommen Recht, stahli: Es gibt durchaus sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten für ein derartiges Verhalten und ich habe inzwischen auch Situationen gefunden, in denen das sogar zwingend notwendig ist. Inzwischen funktioniert es auch:
Delphi-Quellcode:
Natürlich erscheint die erste Meldung. :-D
procedure TForm1.Button1Click(Sender: TObject);
var o, o1: INotify; begin o:=TNotifyObject.Create; o1:=o; o.Free; if not assigned(o) and not assigned(o1) then ShowMessage('Toll!') else ShowMessage('War wohl nichts...'); end; |
Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 21:15 Uhr. |
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