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AW: Delphi(Pascal) nicht ernst zu nehmen !
Ist es das Werkzeug, das den Programmierer ausmacht, oder verkehrt rum?
Denkt mal nach... MfG |
AW: Delphi(Pascal) nicht ernst zu nehmen !
ich verwende Delphi seit über 10Jahren und bin nach wie vor ein Fan davon,
aber ich spiele momentan aus folgenden Gründen mit dem Gedanken auf C# umzusteigen. Ich bin in der Automatisierungstechnik und muss des öfteren fremde Hardware oder Tools von meinen Programmen aus ansprechen. Beispielprogramme oder ähnliches sind in Delphi nur sehr selten vorhanden. Die meisten unserer Kunden arbeiten mit C# und hätten statt normaler DLLs gerne C# DLLs. (Managed code..) Ist meiner Meinung nach zwar Unsinn, ist aber so. In Job Angeboten wird nur äußerst selten nach Delphi gefragt. |
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Zitat:
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Ich verfolge nun schon den ganzen Vormittag diese Diskussion. Sehr interessant, welche Meinungen hier aufeinander prallen.
Zitat von Kerber: Zitat:
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Zitat:
Bisher ist es unserem Vertrieb noch recht gut gelungen, dass Delphi als Entwicklungstool akzeptiert wird. Aber das wird immer schwieriger. Und daran ist Emba nicht schuldlos. Beispiel Oracle: Kunden setzen auf 64 bit beim Server müssen aber für den Client 32-bittiges Ora installieren (auf 64 bit Maschinen!) Da kommt man in Erklärungsnot! |
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Zitat:
Delphi-Quellcode:
ist mit jemandem gleichzustellen, der locker flockig mit'm Hex-Editor und Maschienencode das gleiche macht?
program MyHelloWorld;
{$APPTYPE CONSOLE} begin WriteLn('morsch''n'); ReadLn; end. |
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Auch an dich, Rainer, nochmals die Frage: Was geht es den Kunden an, welche Entwicklungsumgebung für die Software verwendet wurde, sofern sie sämtliche sonstigen Spezifikationen erfüllt? Gerade große Unternehmen sind dafür bekannt/berüchtigt noch W2k oder auch IE6 zu verwenden, da will ich mal sehen, was die mit einem .NET machen.
Solches rumgezicke von wegen "Delphi ist nicht zukunftssicher" oder "nicht unter einer 64 Bit Umgebung zu gebrauchen" ist doch echt daneben. Es geht immer! Dann installiert man halt den 32-bit Oracle Client, geht davon was kaputt? Nein. Also wo ist das Problem? Sherlock |
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Das der Kunde veilleicht nicht einsieht, wegen einem Programm einen weiteren Client zu installieren.
Zudem gibt es andere Beispiele, wo es nicht so einfach ist. |
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Da fällt mir gerade mal so ein, wurde nicht im vergangenen Jahr in Hamburg davon etwas gesagt, das Delphi in diesem Jahr Programme für die 64 Bit Umgebung erzeugen kann? Gibt es da eigentlich konkrete Hinweise dazu?
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Wurde ja verschoben, wie eigentlich seit Jahren. Der Preview hätte mit Delphi 2011 (jetzt Delphi XE) erscheinen sollen. Jetzt soll er im 1. Halbjahr 2011 kommen
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Hi!
Siehe dazu auch hier: ![]() Liebe Grüße, Frederic |
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Unter Codegear sollte 64 Bit mit "Commodore" Ende 2008 rauskommen
und es rutschte immer weiter hinter. |
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Es gibt halt Wichtigeres, wie Facebook-Support, SVN und Support für Clouds.:stupid:
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Zitat:
Haben die 'ne urplötzliche Panikatacke bekommen, als sie was vom Delphi für Grids hörten? :roll: |
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Zitat:
Software in Firmen lebt meistens erheblich länger als 20 Jahre, vieles hat eine Geschichte, die schon vor PC und DOS begonnen hat. Ist ja auch logisch: eine Firma, die Türen herstellt, braucht eine Software für die Fertigungssteuerung von Türen, und solange die weiterentwickelt bzw. zumindest gepflegt werden kann, gibt es keinen Grund zu wechseln. Und viel Auswahl hat man sowieso nicht, entweder eine speziell erstellte Software oder SAP, wenn man hunderte Mio Umsatz macht. Es hat sich zwar die PC-Technologie erheblich verändert, vor allem im Privatbereich für Spiele usw., aber Aufgaben wie Korrespondenz oder Buchhaltung kaum, wenn man von kleinen Ergänzungen wie Elster mal absieht. Auch wegen der erheblichen Kosten für eine Umstellung würde ich sagen, strategische Software für ein Unternehmen muss auf mindestens 25 Jahre ausgelegt sein. Gruss Reinhard |
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Weiteres Beispiel: Die ersten Installationen wurden mit Oracle 32 bit ausgeliefert. Inzwischen steigen immer mehr Kunden auf 64-Bit Oracle um. Und wollen natürlich auch clientseitig mit der 64-Bit-Oracle Client-Software arbeiten. Diese ist aber selbst mit D2011/XE nicht möglich! Mit Java bzw. .net kein Problem. Der Jitter übersetzt den Zwischencode auch auf 64 bit! Und das ist natürlich IT-Vorständen/IT-Leitern bekannt! Wenn wir also weiter konkurenzfähig bleiben wollen, müssen wir auf andere Entwicklungsumgebungen ausweichen. |
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[QUOTE=r_kerber;1041855]
Zitat:
Ergo: wede 32- noch 64- clientinstallation notwendig. :-mschmidt |
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ich find es nur schade dass es delphi nur noch als .net gibt.
sonst ist ein weiterer vorteil das es zu delphi sehr viele komponentensammlungen, beispiele, tutorials und fertige scripte gibt |
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Gibt es eigentlich offizielle Zahlen oder inoffizielle Schätzungen, wieviel von jeder Delphi-Version und von den anderen Borcodemba-Produkten bis jetzt so in etwa verkauft wurden?
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Vom Ansehen kann ich mir nicht viel kaufen. Ich programmiere mit Delphi, weil ich einfach 80% schneller bin als die Konkurrenz.
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Doch??
Mit ~ 2,4 % Marktanteil der Programmiersprachen?! ![]() ![]() ![]() ![]() Da kann sich wohl jeder sein Bild machen, oder? |
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Diese Statistiken hab'sch nicht selber gefälscht, also gaub'sch denen nicht.
Nee, mir ging es mehr darum, wieviel Delphi 7 Personal, wieviel D2010 Enterprise, wieviel Prism usw. |
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Hallo zusammen,
also ich habe mit Basic angefangen, dann nach 6502-Assembler, später Pascal, C, bissel C++ und dann Delphi. Und bei Delphi werde ich bleiben, wenn nichts Wichtiges dagegenspricht. 8-) Manche Sachen an Delphi sind hinderlich und können viel Zeit kosten. Zum Beispiel sehr viel gängigeren (mit gängiger meine ich: leichter im Web zu finden) C-Obj-Code einbinden. Aber grundsätzlich ist man mit Delphi immer noch sehr produktiv und schnell. Meiner Meinung nach hat das hauptsächlich etwas mit der guten IDE zu tun, weil es den Meisten von der Sprache her sicherlich egal wäre, mit was sie programmieren. Die Vorurteile über Delphi kommen aber wohl auch daher, dass es sich eben nie richtig gegen C++, etc. durchsetzen konnte. Warum das so ist, verstehe ich auch nicht. Vermutlich liegt's an zuwenig Werbung. Aber sucht mal gute Delphiprogrammierer auf dem Arbeitsmarkt. Mangelware ist gar kein Ausdruck. Das ist natürlich auch wieder ein Grund, warum man mit C++ und Konsorten besser fährt. Aber bei 95% der Anwendungen spielt es für den Anwender überhaupt keine Rolle ob etwas mit C++, Java (mal von den grottigen GUIs abgesehen) oder in Delphi programmiert wurde. Außer, dass er sein Programm vielleicht schneller bekommen hat. :-D Grüße, Uwe |
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Ich dachte Delphi sei caseless?
Wie wäre es also mal mit invert-camel-case mEINgERRTER, dann hätten die ihren Kleinbuchstaben und ihr hättest es gleichmäßig? :mrgreen: |
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Da es noch eine Menge Leute gibt, die Delphi Versionen mit einstelliger Versionsnummer einsetzen, ist an dem Argument was dran :wink:
BTW: Gibt es irgendwelche Zahlen, wie viele Leute noch Delphi <= 7 einsetzen? |
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Also bei uns in der Firma gibt es noch immer Anmwendungen, die unter Delphi 3 - 7 entwickelt wurden und auch in absehbarer Zeit nicht auf neuere Delphi Versionen portiert werden.
Unser aktuellen Projekt wird allerdings "schon" mit Delphi 2009 programmiert. Wir haben bis letztes Jahr noch alle neuen Anwendungen mit Delphi 7 programmiert. Und Kunden bekommen wir auch genug, selbst wenn wir mit Delphi programmieren. Zum Thema: Ich bin auch der Meinung, dass es für DB-Anwendungen nichts schnelleres als Delphi gibt. Ich habe vorher mit C# programmiert und wenn ich die MySQL-Datenbankanbindung unter C# mit der Datenbankanbindung unter Delphi vergleiche, dann liegen dazwischen einfach Welten. Ich habe noch nie so schnell Datenbankanwendungen programmiert, wie unter Delphi. Zumal es für Delphi auch wesentlich mehr Komponentensammlungen gibt, als für das .NET (gefühlt ^^). Und alleine die Tatsache, dass Delphi überhaupt noch weiterentwickelt und "modernisiert" wird, ist für mich Tatsache genug, dass Delphi, auch in Zeiten von .NET und Microsoft gehetze auf andere Programmiersprachen, die keine native .NET Anbindung haben, ebenso gut für neue Projekte eingesetzt werden kann, wie C# oder jede andere Programmiersprache. Zitat:
Unser Framework, dass wir momentan entwickeln, ist auch auf Modularisierung ausgelegt und damit fahren wir momentan ganz gut. Es hat noch nie Beschwerden, geschweige denn Probleme beim Laden der BPLs gegeben. Selbst alle Programminhalte sind in einzelnen BPLs untergebracht. (abgesehen von der Hauptanwendung...is ja ne exe :-D) Ich bin also nicht der Meinung, dass Delphi in Fragen Modularisierung komplizierter ist als Microsoft mit seinen DLLs. So, jetzt habe ich mal meinen Senf dazugegeben ^^ Gruß |
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In der alten DP stand mal in der Forenstatistik zumindestens mit drinnen wieviele welche Versionen in ihrem Profil eingetragen haben. ![]() ![]() aber irgendwer hat die gesperrt :cry: |
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Das sehe ich recht ähnlich. Es gibt nur sehr wenige Anwendungsgebiete, in denen die 32 Bit Grenze ein Problem darstellt. Das einzig gültige Argument wäre die Speicheradressierung, aber auch hier kann man wohl an einer Hand abzählen welche Standardsoftware sinnvollen Gebrauch von >2GB machen könnte ohne Nachlässig zu sein. Ich weiss, das Argument ist ein recht traurig berühmtes, und ich will nicht sagen, dass wir dort nicht hin kommen, aber das sehe ich nicht mittelfristig. Von daher darf 64 Bit von mir auch auch gerne noch 2-3 Jährchen auf sich warten lassen, wenn es dann sauber und gut wird.
Schade ist, dass die CPU Hersteller im Zuge von 64 Bit nicht verstärkt auf SIMD fokussiert haben, und die Compilerbauer in automatische Vektorisierung zur Nutzung dessen. Dadurch hätte man 64 Bit zu einem Geschwindigkeitsargument ausbauen können. |
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@Net7/Medium: Das wurde schon mehrmals erklärt.
Klar gibt es wenige unserer Anwendungen, welche 64 Bit benötigen, aber wenn man z.B. ein Plugin für den Explorer, Windows oder andere Office-, CAD-Anwendungen schreiben will/muß, dann benötigt man dieses, da man z.B. eine 32 Bit-DLL nicht in einen 64-Bit Prozess reinbekommt und vorallem die Genannten werden immer mehr 64 Bit. |
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Jupp, und das ganze Injection geht auch nicht.
BTW: Skype ist in Delphi programmiert 8-) |
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Zitat:
Andersrum gesagt : will ich mein Delphi-Programm verkaufen und da kommt einer, von dem ich weiss C-Schiene etc. dann ists gut. Java usw. wäre noch besser. :mrgreen: Käme Mitbewerber allerdings mit Delphi-Programm, dann wäre ich äusserst vorsichtig ! Das könnte gefährlich werden ! |
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@Himi: Das erklärt jedoch nicht, warum man die 64 Bit überhaupt erst aufm Consumer-Markt in dieser Form flächendeckend eingeführt hat ;), bzw. warum Consumer-Software (die i.A. in keiner Weise profitiert) in 64 Bit entwickelt wurde. Versteh mich nicht falsch, größer/besser/schneller mag ich ja, aber irgendwie kam mir 64 Bit vor wie: "Hier, da habter. Hat keiner nach gefragt, braucht auch keiner, kann auch nicht wirklich mehr, aber NUTZT ES!". Man gäbe dem ganzen noch so ~5 Jahre, und die Nachfrage wäre evtl. schon vor dem Angebot da.
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Was glaubst du wie viel Addins/Plugins für andere Programme, wie MS Office schreiben? Diese sind in Form von Dlls. Und diese gehen nun nicht mehr!
Die meisten neuen Rechner werden mit einem 64Bit Betriebssystem ausgeliefert. |
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