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Re: Vergleich: Delphi vs. C++
Was noch keiner erwähnt hat, und das meines erachtens nach mächtigste feature ist ist die Plattformunabhängigkeit.
Da hat C++ gegenüber Delphi ganz klar die nase vorn. Aber nicht gegenüber Freepascal ;) Und schon gar nicht wenn lazarus dazukommt dann ist man plötzlich sogar Widgetsetunabhängig was es sonst nirgendwo gibt. Der aktuelle FPC ünterstützt nebenbei auch generics also ähnlich Templates. |
Re: Vergleich: Delphi vs. C++
Wer seine Zeit mit einer Programmiersprache verschwenden will, der nehme C/C++.
Wer schnell brauchbare Ergenisse haben will, der nehme Delphi. |
Re: Vergleich: Delphi vs. C++
Zitat:
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Re: Vergleich: Delphi vs. C++
Beides sind Instrumente, mehr nicht. Will ich meinen Garten umgraben nehme ich einen Spaten, möchte ich mein Haus streichen einen Pinsel. Am besten ist es also man kann den Pinsel schwingen und den Spaten führen.
C hat den Vorteil das man portabler ist, man kann damit defakto alle gängigen Kontroller/CPUs programmieren, egal ob 8Bit MCU, AMR7/9 oder eben Intels CPUs auf PCs. Das macht aber die Sprache C/C++ nicht, als pure Programmiersprache betrachtet, moderner oder schneller oder was weis ich noch. Einem Anfänger der noch nie programmiert hat würde ich C/C++ niemals empfehlen. Meine Lehrlinge hatten immer Probleme, gerade mit den teilweise verworrenen C Syntax klar zu kommen. Eine moderne striktere Programmiersprache ist dann viel geeigneter. Ergo: die Programmiersprache ist ein Instrument, sage uns was deine Ziele sind und wir können dir empfehlen welches Instrument das geeignete ist. Aber schön ist das du diese Frage hier stellst. Denn Delphi-Programmierer sind meistens auch Leute die ohne Problem andere Sprachen wie JAVA, Basic, COBOL, PL4, Assembler oder eben C beherrschen. In anderen Foren kann man mit einer solchen Frage schnell einen unsachlichen Glaubenskrieg auslösen, hallo JAVA Gemeinde ;) Gruß Hagen |
Re: Vergleich: Delphi vs. C++
Zitat:
Eine Applikation kann man m.E. mit jeder PS implementieren, und sei es VB, Quickbasic o.ä. Daher wird imho die IDE sowie die zur Verfügung stehenden Libraries immer wichtiger. Es geht doch heutzutage kaum noch um das Code auf Zeilenebene, sondern eher um Fragen wie: - Wie effizient kann ich meinen Code-Plan umsetzen. - Wie effizient kann ich eine GUI zusammenbauen? - Mit welcher Abstraktionsebene (ECO, UML, etc.) hilft mir die IDE dabei? Zeit ist Geld und Softwareentwicklung dauert, ergo ist es teuer. Delphi als RAD-Tool sehr geeignet, hardwarenahe Crossplattformprogrammierung wird man damit aber nicht hinbekommen. Um es mit Hagen zu halten: Delphi hat das Laserschwert, C(++) die Giftpfeile. |
Re: Vergleich: Delphi vs. C++
Danke für die vielen Beiträge, ich fühle mich eigentlich bestätigt, da ich sehr gut mit Delphi klarkomme und nur von Zweifeln erfüllt war auf C++ umzulernen, aber ich denke von den ganzen Meinungen da oben konnte ich mir ein gutes Bild machen.
DANKE |
Re: Vergleich: Delphi vs. C++
Wenn du sehr gut mit Delphi klarkommst dann wäre es schon richtig anzufangen eine zweite Sprache zu erlernen. Es bietet sich dann C# an, da dort viele Verbesserungen aus strikeren, moderneren Sprachen Einzug gehalten haben. Sich auf eine Sprache zu beschränken wäre dagegen falsch.
Gruß Hagen |
Re: Vergleich: Delphi vs. C++
Auch wenn das Thema eigentlich schon abgeschlossen ist und ich eigentlich gleicher Meinung mit meinen Vorrednern bin, möchte ich noch einen Beitrag hinzufügen:
Es gibt nur eine Sache, die mich an Delphi wirklich stört und die (soweit ich weiß) in anderen Programmiersprachen, wie zum Beispiel C++ oder JAVA, besser umgesetzt ist. Delphi bräuchte meiner Meinung nach mehr Objekte wie zum Beispiel Container - was hat Delphi denn sonst noch großartiges zu Bieten, außer TList (was ja eigentlich keine verkettete Liste ist)? Hashlisten (abgesehen von THashStringList) sind nicht vorhanden. Da sind die oben genannten Programmiersprachen (wenn die entsprechende Bibliothek mitgeliefert ist, was jedoch fast immer der Fall ist) einige Schritte voraus. Die Delphi IDE kann sich meiner Meinung nach gut mit anderen Entwicklungsumgebungen messen, allerdings ist die Kapselung der Windows API über die VCL Teilweise besser oder schlechter gelungen und ist Teilweise nicht "wie aus einem Guß". Bibliotheken wie QT haben hier (meiner Meinung nach) die Nase vorne. Bitte korrigiert mich, falls ich hier kompletten Mist geschrieben habe ;-). |
Re: Vergleich: Delphi vs. C++
Zitat:
PS: C/C++ ist eigentlich nur kompatibler, wenn man die selben libaries verwendet, welche es aber selten gibt... somit ist man im normalfall genauso plattformabhänig wie mit delphi... ;-) (ausser man programmiert sich selbst ein betriebssystem... ;-) ) PPS: die einzige plattformunabhänige sprache wo ich bisher kenne, ist COBOL :-) . aber das auch nur, weil es da den compiler für verschiedene hardware und betriebssysteme gibt... :-) |
Re: Vergleich: Delphi vs. C++
Das einzige, was mich an Delphi stört, ist, dass man mit Delphi ausschließlich unter Windows programmieren kann. Kylix war der richtige Weg! Deshalb hoffe ich, dass das Lazarus-Projekt ein Erfolg wird und irgendwan endlich stabil läuft.
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