Delphi-PRAXiS
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Antigo 1. Feb 2007 21:51

Re: REAL und MOD
 
Zitat:

Zitat von Kamikaze87
ja das wäre ganz schön wenn es einen very long integer geben würde.
es geht nämlich darum das ich potenzen sehr grosser zahlen berechnen will aber dazu reicht der longint nicht aus!!!

und deshalb dachte ich der extended wäre sinnvoll. die zahlen nach den kommastellen nutze ich zwar nicht da es mir nur um die ganzen zahlen geht!

gut aber wie implementiere ich denn einen very long integer mit dem ich dann danach auch noch ganz normale rechenoperatoren verwenden kann??????

ich danke schon mal für die hilfe!!!!!!11
und gut zu wissen das extended etwas ungenau sind!

Kamikaze

Tja du musst dir einen eigenen Datentyp erschaffen und demenstprechend auch alle Operation wie Addieren Subtrahieren usw neu implementieren. Wie man das macht? Keine Ahnung. Ich hab mal ein Faktorisierungsprogramm geschrieben und da reichten die 32 Bit von Integer auch nicht aus. Ich hab mich dann den IIntegern aus negaH`s DEC bedient. Ist zwar etwas ungewohnt statt Rest:=zahl mod zahl2 NMod(Rest,zahl,zahl2) o.ä. zu schreiben, aber es geht ;)

3_of_8 1. Feb 2007 21:53

Re: REAL und MOD
 
Zitat:

danke für den tipp wegen der diskreten exponentialfunktion muss ich noch sehen wann ich dass einbaue!!
Siehe mein Edit

Zitat:

aber mal ne frage zu dem turbo delphi : wo kann ich diese version denn kostenlos runterladen????
www.turboexplorer.com
Da findest du auch nen Link, wo du TD vom DP Server laden kannst

Zitat:

und ausserdem kann ich die erstellten exe dateien auch auf einem pc laufen lassen der nicht dieselbe oder auch gar keine delphie version hat??
Kompilierte EXE-Dateien sind, solange sie keine besonderen Librarys oder Runtime-Packages einbinden (Bei dir höchstwahrscheinlich nicht der Fall) auch ohne Delphi oder irgendwas anderes externes (bis auf das OS) lauffähig.

@Antigo:
Nun, wie macht es die (einfache) ALU?
Eine Addition wird durch einen Volladdierer, ein recht einfaches Schaltnetz, realisiert. So ähnlich geht das auch auf der abstrakten Ebene von Delphi.
Ein Subtrahierer funktioniert genauso wie ein Addierer, nur dass er vorher noch auf den Minuenden ein not anwendet und dem Volladdierer eine 1 als Übertrag mitgibt.
Ein Multiplikator schließlich verwendet iterative Additionen
Ein Divisor macht das glaube ich so ähnlich wie eine schriftliche Division, also mit iterativen Multiplikationen und Subtraktionen.
Der Rest wird als "Abfallprodukt" einer Division gebildet.

Achja, solche BigInt-Typen kann man natürlich verschieden implementieren. In Hagens (negaHs) DECMath gibt es eine recht effiziente Implementation. Aber wie gesagt, die Prozessoren sind halt auf 32 Bit (oder auch 64 Bit) Datentypen ausgelegt und dementsprechend sind BigInt-Typen und sowas immer um einiges langsamer als "normale" Integer- oder Floattypen. Man sollte sie also, wenn es geht, vermeiden.


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