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Zitat:
Die KI von dem letzten C&C soll recht gut sein, angeblich! Grüsse, Daniel :hi: |
KIs, wenn auch bisher recht begrenzt gibt es schon. Hab mal ein Bericht gesehen bei dem ein Computer z.B. Geschichtsbücher auswertet und daraus selber Rückschlüsse zieht. Diese werden dann von Wissenschaftlern kontrolliert und als richtig oder falsch deklariert, so das der Rechner mit der Zeit immer mehr dazulernt und die verschiedensten Verbindungen zu geschichtlichen Ereignissen herstellen kann.
Die einfachste Form wäre doch eigentlich das ein Programm, welches bei einem Problem eine Liste von Lösungen aufstellt und sich einfach merkt(DB) welche davon funktionieren und welche nicht. Und falls das Problem später nochmal auftritt gleich weiß wie es das lösen kann. |
ich geb mal n doofes beispiel :
dem Programm wird gesagt dass : 1. Ein Wellensittich ein Vogel ist 2. Hansi ein Wellensittich ist. Das KI Programm würde jetzt auf die Frage "Ist Hansi ein Vogel?" mit "Ja" antworten, obwohl wir nie explizit gesagt haben dass Hansi ein Vogel ist. Soviel zu lernfähigen KI's - heisst das KI's mehrere einzelne Aussagen logisch verbinden können und neue Aussagen daraus treffen. |
Bei Computer-Spielen gibt es grundsätzlich mindestens zwei Arten von KI.
Man unterscheidet: Helfer-KI Diese KI ist dafür zuständig, das Leben für den Spieler angenehmer zu machen. In diesen Bereich fällt beispielsweise die selbständige Wegfindung von Einheiten, automatisches Angreifen von Gegnern in Sichtweite, aber auch erweiterte Hilfen wie beispielsweise das Suchen eines optimalen Punktes, um ein bestimmtes Gebäude zu errichten. Spieler-KI Diese KI ist ein Programmteil, der einen fehlenden Spieler ersetzen soll (Autonomer Charakter, AC). Sie hat grundsätzlich dasselbe Interface wie der Spieler vor sich und kann dieselben Dinge machen. Wann sie was wie wo womit macht, entscheidet in vielen Fällen die Helfer-KI (z.B. wo welches Gebäude, mit wie vielen Einheiten), aber er kann auch eigene Entscheidungen treffen, welche zum Beispiel die Folgerung einer Analyse des Spielstandes sind. Weiterhin ist es ebenfalls möglich, Zufall (oder auch Vorlieben des AC) einfließen zu lassen, oder auch teilweise strikte Wenn-Dann-Routinen. In den meisten Fällen ist diese KI aus allen Teilen zusammengesetzt, richtig lernfähige KI gibt es in Computerspielen selten. Es gibt aber durchaus KIs, die sich innerhalb eines laufenden Spiels an die "echten" Spieler anpassen, sei es, um ihnen eine Herausforderung zu bieten, sei es, das Spiel gerade so schwer zu machen, dass es zu schaffen ist und der Spieler nicht frustiert wird. Eine solche Anpassung könnte sein: Wenn ein AC merkt, dass der Spieler immer wie wild am Rumhopsen ist bei Feindkontakt, dann merkt sich der AC das und wird vielleicht in Zukunft bei diesem Spieler sofort den Raketenwerfer zücken und auf die Stelle schießen, auf der der Spieler nach seinem Sprung landen wird. Legt es der Spieler hingegen meist auf Nahkampf an, wird der AC vielleicht stattdessen von vornherein mit einer Nahkampfwaffe ankommen. Ein schönes Beispiel ist übrigens No One Lives Forever 2. Hier sind die meisten Gegner nicht geskriptet, sondern gehen einfach in der Gegend herum und machen Dinge, die sich anbieten, wie Rauchen, auf Toilette gehen, Musik hören, sich unterhalten, Texte schreiben oder auch mal eine Patrouille (und zwar ohne vorgegebene Patrouillenpunkte). Ein weiteres wäre Dark Project. Als eines der ersten Spiele kann der Spieler hier mit den Gegnern spielen, und muss sie nicht einfach strikt abknallen. Wie dem auch sei, die KI ist der Punkt, an dem die meisten Spiele noch deutliche Defizite haben, denn eine KI darf nicht zu künstlich, nicht zu genau, nicht zu dumm, nicht zu stark sein sondern sollte sich wie ein menschlicher Spieler verhalten. |
Ich glaube wir reden von 2 verschiedene Arten von KI ...
Die eine ist die "wissenschaftliche" Art. Da musst das Programm dann die Antworten lernen bzw sammeln. Die andere wird in Spielen verwendet, dass sich nach ein bestimmten Schema abläuft. Eventuell Durch Skripten unterschiedlichen Reaktionen haben. Diese Art wird auch KI genannt obwohl es keine echte KI ist. Liege ich da richtig ? |
Eine KI zu programmieren zu programmieren ist nicht besonders schwer. Wie schon erwähnt besteht diese "Intelligenz" aus einer Reihe von If/Then Verzweigungen. Um jedoch menschliches Verhalten nachahmen zu können sind hunderte von diesen Verknüpfungen nötig. Diese können dann u.a. durch einen Zufallsgenerator + Vorbedingung vom Computer ausgewählt werden.
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@cp3de: Eine KI zu schreiben ist wirklich nicht besonders schwer. Wenn du so willst, kann eine KI sehr einfach sein. Komplexe KIs bestehen nicht mehr aus einfachen If/Then-Strukturen, und das trifft sowohl auf "echte" wie auch auf Spiele-KI zu. Eine "gute" KI zu schreiben ist alles andere als trivial, also entweder bist du ein echt guter Programmierer oder du stellst dir das etwas zu einfach vor ;c) Auf der anderen Seite gibt es simple KIs wie in Pacman, die nach dem Muster "bewege dich immer in Richtung Gegner, umgehe dabei Hindernisse, fliehe, wenn der Gegner unbesiegbar ist". Diese als KI zu beschreiben wäre etwas übertrieben. Zumindest nach den Begriffen der Spieleentwicklung ist aber auch dieses eine KI. Nach wissenschaftlichen Ansichten vielleicht nicht so... |
@OregonGhost: Ich weiß nicht, was an meinen Äußerungen so falsch sein soll, z.B. ein Schachspieler entscheidet doch nach der Position der Figuren auf dem Brett, um seinen nächsten Zug zu planen. Genau das gleiche macht eine KI auch: Sie prüft die Bedingungen(If) und führt danach die von den Programmierern bestimmten Befehle aus(Then). Wirklich lernfähige Computergegner gibt es meiner Ansicht nicht - die müssten dann nach jedem Spiel stärker werden! :)
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Wen das Thema KI in Spielen interessiert, kann ich auf jeden Fall die aktuelle c't empfehlen, der Titel des Artikels ist "Scheinintelligenz". Da wird an Hand einiger Beispiele mal beschrieben wie Spiele das KI-Problem lösen, da eine richtige KI für aktuelle Spiele viel zu komplex wäre, also den Prozessor zu stark benspruchen würde. Im Endeffekt ist es eigentlich so, das die KI bzw genauer gesagt intelligentes Verhalten möglichst gut simuliert werden soll, aber ohne wirlich eine Intelligenz zu erschaffen. |
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MfG Florian |
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