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AW: englisch lernen
Beim Englisch (bzw. Sprachen allgemein) ist das Lernen, wenn es um das reden/verstehen geht, am besten mit anderen Personen.
Ich weiß leider nicht ob es dafür eine Community gibt aber such dir ansonsten Themen/Bereiche/Bücher/Filme die dich interessieren (je mehr umso besser) und schaue/lese/höre diese auf Englisch anstatt auf Deutsch. Was mir viel geholfen hat war das Gaming (Videos/Tutorials auf engl.) und damit verbundenen teilweise internationale Kommunikation auf Voice-Servern (Teamspeak, Ventrilo,...). |
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Um den aktiven englischen Wortschatz und die Redegewandtheit zu fördern, habe ich vor über 20 Jahren zahlreiche englischsprachige Romane aus den Reihen
- Penguin readers (level 1 bis 6) und - Oxford bookworms library (level 1 bis 6) verwendet. Das sind gekürzte und – je nach Level – vereinfachte Originalwerke englischer, australischer und amerikanischer Schriftsteller: Von den Klassikern wie Daniel Defoe , Jane Austen, Thomas Hardy, Charles Dickens, Arthur Conan Doyle etc. über Agatha Christie, Ernest Hemmingway, Colleen McCullough bis zu den zeitgenössischen Autoren ist ziemlich alles dabei. Zu den meisten Werken gibt es auch Tonbandkassetten bzw. CD’s, auf denen der komplette (gekürzte) Roman von Schauspielern vorgetragen wird. Level 1 startet bereits mit einem Wortschatz von 200(!) Wörtern, Level 6 endet bei 3000. Es ist nicht nur ein literarischer Genuß auf Englisch, sondern die einfachste Möglichkeit, sich einen komfortablen englischen Wortschatz zu erwerben. Gruß, Andreas |
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Was mir geholfen hat waren OVs im Kino (Englisch: Verständnis gesprochener Sprache und eigene Aussprache). Der erste Film, bei dem ich richtig gemerkt habe, daß es hilft, war
![]() Heutzutage läßt sich das auch mit den üblichen Streamingdiensten oder ner DVD erledigen, auf der die Originalsprache dabei ist (und OV beschränkte sich im Kino quasi auf Englisch, beim Anbieter mit dem roten N finden sich aber auch allerlei andere originalsprachige Angebote). Am besten gleich die englischen Untertitel mit dazuschalten (CC: closed caption), so erlernt man auch den Zusammenhang zwischen Aussprache und Schreibung. Wenn man das etwas breiter fächert als nur Hollywood-Schinken, ist das auch nicht so schlecht. Für mich hat sich da Britcom sehr gut bewährt, weil es jeweils kleine Happen. Allerdings kommen da auch schonmal Redewendungen/Idiome vor die sich nicht ohne Hilfe erschließen. Meine Favoriten aus dem Genre Britcom: Ruddy Hell, That Mitchell and Webb Look, Little Britain, Blackadder, Fawlty Towers. Wer auf britische Aussprache wertlegt, wird auch mit diversen Produktionen mit Stephen Fry glücklich, bspw. Last Chance to See und Stephen Fry in America. Ansonsten habe ich in Hinblick auf Hebräisch, Französisch und Finnisch (jeweils mit Englisch als Unterrichtssprache) sehr gute Erfahrung mit der ![]() Rosetta Stone (die Software) finden viele gut. Da das vermutlich wie bei Schule verschieden gut bei verschiedenen Personen funktioniert, wollte ich das nur erwähnt haben. Mir half Rosetta Stone eher nicht so, insbesondere im Vergleich zu Pimsleur hatte es keine Chance. Um mein Russisch ab und an mal wieder zu polieren, habe ich auch mehrere zweisprachige Bücher von dtv (bspw. Werke von Gogol). Man vergißt es halt ansonsten mit der Zeit. Für Russisch gab es da auch noch das Buch "Roots of the Russian Language" aus den 1930ern oder so, aber leider habe ich ähnliche Werke noch nicht für die anderen für mich interessanten Sprachen gefunden. Zitat:
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Zitat:
Das Sprechen trainiert man so natürlich nur bzgl. des Wortschatzes und man weiß theoretisch wie Wörter klingen sollten, ob das das eigenen Mundwerk auch hervorbringt steht dann wieder auf einem ganz anderen Papier. Nebenbei auch noch in ein paar englischen Foren gelesen und später geschrieben hat auch geholfen. Fazit: Für mich war systematisches Lernen gut, um die Grundlagen und Basisverständnis zu erlangen. Wirklich nutzbar wurde es aber dann erst durch recht regelmäßige Benutzung. Das ist letztlich aber eine Frage der persönlichen Lernvorlieben und muss nicht für alle gleich sein. Für mich kann ich sagen: Ich schaue (Englische) Serien und Filme nur noch im Original, und verstehe alles auch ohne es im Kopf erst übersetzen zu müssen - oft strauchle ich sogar wenn mich jemand fragt, was gerade gesagt wurde kurz zu übersetzen; ich weiß genau was es war, muss aber dann nochmal extra überlegen, um die richtigen Deutschen Ausdrücke zu finden. Auch hat es eine riesige Welt an wirklich guten Inhalten auf YouTube eröffnet, was letztlich für mich heißt: Nahezu 90% meiner abendlichen "Medienberieselung" ist mittlerweile Englisch. |
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Zitat:
Ich habe auch viele Jahre, trotz arbeit als Programmierer, keinen Grund gesehen englisch zu lernen. Ich hatte dann mal Rosetta ausprobiert. Wenig erfolgreich da mir die Praxis gefehlt hat... und der Antrieb. Dann hat sich mir die Chance geboten ins Ausland zu gehen. (Dort bin ich noch) Meine Englischkenntnisse waren praktisch nicht vorhanden (jetzt fängt deutsch an, sich zu verflüchtigen :oops:) Ich habe Englisch dann hier auf der Straße gelernt, beim Einkaufen, beim Besuch von Behörden, ... Es sind hier so ziemlich alle Nationen der Welt vertreten, jeder spricht mit einem anderen Akzent. Das macht es Anfangs nicht einfacher. Mittlerweile ist es ein Vorteil. Also auch mein Rat, geh ein paar Jahre ins Ausland oder mach im englischsprachigen Raum Urlaub. (Oder leg Dir eine philippinische Frau zu. Bevor die deutsch gelernt hat, kannst du Englisch und Tagalog) |
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Ich weiß jetzt nicht, ob es stahli hilft, wenn jeder seine höchstpersönlichen Vorlieben vorschlägt, einschließlich des Vorschlages, doch einfach mal ein paar Jahre ins Ausland zu gehen. Bei Ratschlägen gilt es wie immer, die eigenen Befindlichkeiten außen vor zu lassen. Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler!
Wenn stahli es geschafft hat, viele Jahre oder vermutlich Jahrzehnte kein Englisch zu lernen, dann hat das Gründe. Es muss also etwas sein, was stahli liegt und was seine Motivation nicht auf eine allzu harte Probe stellt. Er selber hat ja schon einen Fingerzeig gegeben, was das sein könnte: Entweder blitzschnell und unkompliziert gezeigt bekommen, wie ein Wort auf Englisch/Deutsch jeweils heißt. Das erhält die Motivation, da niedrigschwellig, und führt langsam, aber doch zu einer Vergrößerung des Wortschatzes. Zum anderen kann stahli sich offenbar vorstellen, sein Englisch durch soziale Zusammenhänge zu verbessern (was ja auch nicht jedermanns Sache ist). Da könnte man doch an eine ![]() |
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Ein Kollege von mir geht in ein Fitness-Studio, wo alle Englisch sprechen. Eine andere Kollegin ist in einer (Facebook?) Gruppe, die sich 1x monatlich im Cafe trifft, und wo man nur englisch spricht. Da sind dann oft auch "native speaker" dabei, die bei der richtigen Aussprache helfen können.
Ich will damit sagen: Man muss nicht direkt ins Ausland gehen (permanent oder Urlaub) um einmal gezwungen zu sein, mehr englisch zu reden. |
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Danke allen für die Beiträge!
Ja, ich würde das gerne so nebenbei kleckerweise verbessern, möglichst ohne großen zeitlichen Aufwand. Bisher habe ich dann doch immer schnell mal eine komplette Seite übersetzen lassen, wenn mir das sonst zu aufwendig war und zu lange gedauert hat. Mit anderen lernen und englisch sprechen wäre super, aber extra eine Frau anschaffen ist auch wieder schwierig. Vielleicht darf ich dann ja Abends sogar gar nicht mehr programmieren...!? Im Team arbeiten wäre schon reizvoll, aber da weiß ich auch nicht, ob das wirklich funktionieren würde... Ich nehme mir erst mal vor, mein englisch zu verbessern. Der genaue Weg wird sich schon noch finden lassen. Vielleicht erst mal einfach nicht mehr so schnell aufgeben und Site Translate anwerfen. |
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Zitat:
*) Hier fand ich es sehr hilfreich, nicht gleich immer ganze Sätze oder gar Texte übersetzen zu lassen, sondern wirklich nur einzelne Wörter nachzuschlagen. Vorteil bei Seiten wie dict.leo ist da auch, dass man gleich mal die ganzen Synonyme und Varianten mit bekommt. Einzelne Phrasen wie Sprichwörter oder Floskeln googlen ist in Einzelfällen aber auch sinnvoll - es gibt hier so nette "Sinngleichheiten" die im Wortlaut aber anders sind. Da hilft dann Wort-für-Wort allein nicht immer. |
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Zitat:
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