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AW: Wie viel Vielseitigkeit als Entwickler ist zuviel?
Zuviel ist, wenn der Entwickler zu viele Hardskills, aber zu wenig Softskills aufweist.
Jemand, der gute soziale und methodische Kompetenz aufweist, ist mMn sehr viel wertvoller als jemand der das nicht hat aber x Sprachen und Frameworks im Schlaf beherrscht. Die entsprechenden Hardskills sind nämlich leichter zu lernen als die Softskills |
AW: Wie viel Vielseitigkeit als Entwickler ist zuviel?
Die Frage war ja: Wie viel Vielseitigkeit als Entwickler ist zuviel?
Das kann glaube ich jeder nur für sich beantworten. Das fängt schon damit an, was für ein Entwickler-Typ man denn ist oder sein möchte (wenn es sowas überhaupt gibt): Wissenschafler - Architekt - Ingenieur - Handwerker (Meister, Geselle, Lehrling) - Heimwerker - ... Wie ist die eigene private und berufliche Situation: Früher wollte ich auch so viel wie möglich lernen, hab links und rechts über den Tellerrand geschaut und zehre manchmal heute noch davon oder hole mir da Ideen. Aber privat hab ich da derzeit kaum Zeit für, bin froh wenn ich Abends den PC abschalten kann, und beruflich noch viel weniger. Wir arbeiten mit nur 2 Entwicklern an einem internen ERP mit einem Framework, das ich beherrschen und benutzen kann aber nicht in die letzte Tiefe verstehe. Dafür ist keine Zeit und auch nicht der Anspruch da. Deswegen muss ich hoffen, das andere "Core-Developer" irgendwo die Bugs auch finden und für mich beseitigen. Ich könnte es nicht und dafür werde ich auch nicht bezahlt. Chefe will sehen, dass alles funzt und immer neue Funktionalitäten hinzukommen mit den Mitteln die da sind. Es ist oft schon ein Kampf die eigenen Ansprüche an Qualität durchzusetzen. Die Firma, die Arbeit da, und eigentlich der Chef auch, sind eigentlich cool, alles ist gut, d.h. das obige ist kein gemecker und es ist kein Grund mich anderweitig umzuschauen, aber ist halt eine Situation in der ich nicht mehr groß vielseitig bin. |
AW: Wie viel Vielseitigkeit als Entwickler ist zuviel?
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Aber bei Vielseitigkeit geht es auch nicht um Universalgenie oder Universal-Durchschnitt. Das ist vielleicht deine Interpretation, aber nicht was ich mit Vielseitigkeit meinte. Die Zitate waren ja u.a. auch darauf gemünzt ein bestimmtes Werkzeug quasi für alles zu nutzen anstatt "zu viele". Ich hatte das zumindest nicht allein auf die Programmiersprache bezogen gesehen. Ich kann aber mit premake4, GNU make, NMake, CMake und diversen ähnlichen Werkzeugen auf hohem Niveau umgehen und habe in diverse andere zumindest hineingeschnuppert. Das macht mich weder zu einem Universalgelehrten noch drückt es mich auf Universal-Durchschnitt runter, es macht mich einfach vielseitig. Und vor allem ermöglicht es mir - vor eine Aufgabe gestellt - das passende Werkzeug zu wählen oder - falls es sich um Code/Projekte von anderen handelt - auch mal unvorhergesehene Probleme zu umschiffen (hat sicher der eine andere schonmal beim Bau von Projekten anderer Leute erlebt). Gleiches gilt für Editoren und jede Menge andere Werkzeuge, wie ich ja schon anführte. Denn wenn ich mich auf Eclipse mit seiner GDB-Integration beschränke, verpasse ich andere interessante Funktionen von GDB, die nicht in die GUI durchgereicht werden, und werde mich auf dem Terminal vor einem GDB-Prompt eben auch nicht zurechtfinden. Und wenn ich den schicken Visual Studio Debugger mit C++ (und meistens Maus) bedienen kann, hilft mir das nur bedingt für die Kernelmode-Entwicklung oder wenn ich nur WinDbg vorfinde. Und klar, diese Sachen wurden inzwischen auch vielfach vereinfacht, aber wenn ich vor 10 Jahren Clang oder GCC auf der Seite von Visual Studio einbinden wollte, mußte ich mich eben auch unter der Haube auskennen. Und dieses Auskennen geht dann durchaus in die Tiefe. Zitat:
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AW: Wie viel Vielseitigkeit als Entwickler ist zuviel?
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AW: Wie viel Vielseitigkeit als Entwickler ist zuviel?
@Asserbad
Soviele gute Gründe für das Experimentieren mit anderen Sprachen und Konzepten ... Ich bin grundsätzlich ja voll dafür, aber habe leider nur EIN Problem damit: Zeit |
AW: Wie viel Vielseitigkeit als Entwickler ist zuviel?
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In manchen Bereichen werde ich unzufriedener je mehr ich darüber lese - weil ich das Wissen nicht umsetzen kann. Wenn man dann in Firmen ist und mit Menschen zu tun hat, die das nicht kennen (wollen), ist es schon mühsam. (Oder es fehlt wie bei mir an der sozialen Kompetenz das auch wirkungsvoll zu kommunizieren.) |
AW: Wie viel Vielseitigkeit als Entwickler ist zuviel?
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AW: Wie viel Vielseitigkeit als Entwickler ist zuviel?
Also mir hat mal jemand gesagt, lieber ein guter Front-End oder ein guter Back-End Entwickler, als nen schlechter oder zumindest nen halber Full-Stack Developer.
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