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AW: Verfügbarkeit von Delphi-Entwicklern
Hallo,
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Viele Delphi-Entwickler der alten Schule sind halt umgestiegen auf java oder c#, weil das in der Firma so gewünscht war. Unsere Stellenausschreibung enthielt explizit Delphi als optimale Voraussetzung, aber c#, java oder eine andere OOP-Sprache war auch OK. Aber bei den Bewerbungen hatte ich schon ein paar wunderliche Bewerber, die mit 50 noch mal Ausbildung bei uns machen wollten. |
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Also wenn eine Firma, die zufälligerweise im Saarland ansässig ist, noch einen Delphischreiber sucht, hier bin ich :thumb:
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Hallo,
als Entwickler musst Du aber flexibel sein, auch beim Arbeitsort ... (Ironie) |
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Dieser Thread verwirrt mich. Ich bin jetzt Ende 20, arbeite seit knapp 15 Jahren hobbymäßig mit Delphi, habe Mathe und Informatik auf Lehramt studiert (abgeschlossen), aber bin jetzt seit viereinhalb Monaten bei einem Unternehmen in meinem Heimatdorf im Bremer Speckgürtel, das mich via PM auf DP angeschrieben hat (Sachen gibt's...). Also auf dem Papier ein Berufseinsteiger. Und als solcher habe ich auch keine Ahnung, was ich Wert bin. Generell, auch nach dem ersten Delphi-Stammtisch in Hannover, und bin der Meinung, dass ich mich ziemlich habe runterhandeln lassen, aber dann gibt es hier solche Beiträge:
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Gut, wir haben hier auf dem Land keinen angespannten Wohnungsmarkt und in Südthüringen wird es den wohl auch nicht geben, aber bei der Gehaltsdifferenz... Trotzdem die Frage: Sitzen diese Unternehmen nur in großen Städten oder auch auf dem Land? |
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Ich bin auch Berufseinsteiger, würde mich aber schon mit 2000€ brutto bei Steuerklasse 1 zufrieden geben.
Ja, so Leute wie mich gibt's auch. Ich bin eine dieser Personen die im Prinzip alles dafür macht, einen anständigen Job zu bekommen. |
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Aus meiner beruflichen Erfahrung kann ich sagen, Niemand braucht "Delphi-Entwickler".
Meist beackert eine Firma einen Themenkreis und da ist es notwendig, daß der Bewerber programmieren (in Strukturen denken und das in einer Sprache auch formulieren) kann und das er die innere Logik der Abläufe kennt. Eins meiner ersten größeren Projekte war die die Batchausgabe von Mainframeprints auf einem lokalen Drucker. Daß ich das in Turbo-Pascal realisiert habe war reiner Zufall - die Beispiele für den Zugriff auf das API der Emulationskarte waren einfach die leserlichsten und BASIC steckte damals noch in den Kinderschuhen. Gruß K-H |
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Ich selbst bin kein Freund von "Programmiersprachen sind alle gleich, kann man eine, kann man alle". Man kann sich entweder auf eine (oder 2) konzentrieren und sehr gut in diese(r)(n) sein, oder man kann von allem ein bisschen wissen, aber in keiner ist man wirklich gut. Und ich rede da von den ganzen Feinheiten, nicht oberflächlich was zusammenklicken oder kritzeln, sondern wirklich guten Code schreiben. Ich habe vor Delphi Pascal gemacht und bin in Delphi zu 100% seit Delphi 2 dabei. Nichts desto trotz würde ich nichtmal da sagen, dass ich die Sprache zur Perfektion beherrsche, obwohl ich tagtäglich ausschliesslich damit und SQL arbeite. Ich entdecke immer wieder mal neue Sprachfeatures, die ich bisher nie brauchte, aber die, wenn man sie erstmal kennt, extrem nützlich sind.
Nehmen wir mal interfaces. erst vor knapp 2 Jahren mal gelernt, wie man damit umgeht (dank an DP Nutzer MIJN). Ich habe es vorher einfach nie gebraucht. Habe halt Basisklassen geschrieben, die virtualle oder sogar abstracte funktionen enthalten haben. Mit interfaces ist es besser, ich kann jetzt komplett unterschiedlichen Sachen das gleiche beibringen und im Aufruf-code nicht mehr auf die Basisklasse zurückgreifen. Und mit dem Wissen denke ich halt, dass man entweder gut in einer Sprache ist oder mediocre in vielen. (Und ja, ich hab auch C++ und Assembler irgendwann mal gelernt, aber dadurch dass ich es kaum nutze, bin ich da eher mediocre und würde nie zum Arbeitgeber sagen "Ich kann das", weil wenn er mich dann einstellt und ich muss damit arbeiten, bin ich erstmal sehr langsam, weil man sich in den Sprachkonstrukten wieder uymstellen muss.) |
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Natürlich sind u.a. die Gehaltsdifferenzen auch den örtlichen Nebenkosten geschuldet (Mieten, Preise). Aber es betrifft eben nicht nur Großstädte, sondern auch mittelgroße Städte wie Ulm. Aus meiner Sicht ist auch die Konkurrenz vor Ort entscheidend. Ich habe es selber erlebt, dass in Ulm Bewerber waren, die dann von einem Konkurrenten ("Krieg der Köpfe") einen Aufschlag von 10.000€ per anno geboten bekommen haben, nur um nicht bei der Firma zu unterschreiben, bei der ich ein Projekt hatte. Wenn an einem Ort (Science Center II) so viele HighTech-Unternehmen konzentriert sind wird es schwierig gutes Personal zu bekommen. Im Umfeld steigen die Mieten (Nachfrage) und die Preise ...
Die Gehälter und Stundensätze für Delphi-Entwickler sind auch gestiegen, da es eione Phase gab, wo Delphi ein wenig verteufelt wurde und Alle auf andere Sprachen und Systeme umstiegen. Schleppende Weiterentwicklung der Sprache der vorherigen Besitzer von Delphi taten ihr Übriges. In einigen Firmen sehe ich allerdings auch die Tendenz, dass man Delphi nicht mehr so kritisch sieht. Nur fehlen jetzt die Entwickler. Auf den üblichen Plattformen der Projektvermittler findet man auch wieder Delphi-Projekte. In Verbindung mit anderen Skills, wie Oracle, MS SQL oder z.B. MySQL besteht wohl in dieser Konjunktur-Phase ein erhöhter Bedarf. |
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