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AW: Datensicherheit: Lösungsideen diskutieren. Wiemacht ihr es?
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![]() Wenn Du dich gegen den gezielten Diebstahl deiner Daten absichern willst, dann wird mehr Anstrengung notwendig sein - auch wegen Keylogger,.... Ich würde einfach mal behaupten, dass es dagegen keinen 100% Schutz gibt. All die Verschlüsselung hilft aber nix gegen Brand, Hardwaredefekt,... d.h. Du brauchst noch eine Sicherung in einem andere "Gefährdungsbereich", das kann z.B. ein betonierter Keller sein, eine Garage oder auch ein NAS beim Nachbarn oder den Eltern. Über DSL + SSH lassen sich da sicher und schnell Daten austauschen. |
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Natürlich ist Dein Misstrauen zu respektieren, aber Dein Wunsch 'gerne selber die Kontrolle' über deine Daten zu haben, ist imho irrational. Such Dir einfach einen deutschen Anbieter, der diese typisch deutsche Paranoia bedient. Das mag etwas abwertend klingen, aber mal im Ernst: Besser als eine Cloud-Lösung, die deine von Dir verschlüsselten Daten vorhält, geht es doch nicht: Und soweit ich weiß, sind moderne Verschlüsselungen (wenn Du dem Anbieter nicht traust) wirklich sicher. |
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Kauf Dir doch einen kleinen Möbeltresor. Die sind oft auch gegen Feuer geschützt.
Diebe haben es eilig, die werden keine große Zeit drauf verwenden, den Tresor aufzubrechen oder mitzunehmen, wenn er irgendwo verankert ist. |
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Ich verstehe dich, Vagtler, denn ich denke auch, daß ein seriöser Cloud-Dienst (seriöse gibt es für manche offenbar nicht, aber das kann ich nicht wirklich beurteilen) für einen professionellen Entwickler die sicherste Lösung wäre, um den eigenen Quellcode und andere sensible Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Man müßte dann aber nach jedem Backup in die Cloud alle Daten, die auf dem heimischen PC verblieben sind, löschen oder ebenfalls verschlüsseln, sonst hätte ja der Einbrecher, nachdem er das Notebook geklaut hat, den im Schweiße des Angesichts erstellten Quellcode, den er dann an den nächstbesten Quellcode-Hehler verkaufen kann. Und natürlich muß man dann morgens vor Arbeitsbeginn erstmal die Daten wieder entschlüsseln bzw. sie von der Cloud holen.
Die Lösung mit der Cloud macht wirklich nur dann Probleme, wenn die eigene Internetverbindung einmal gestört sein sollte, was ja hin & wieder vorzukommen scheint (bei mir nicht, ich hab Kabel). Ob die NSA da nun Industriespionage betreibt (tut sie nachweislich) und die geraubten Daten an ihre heimische Industrie verfüttert, dürfte bei starker Verschlüsselung mit regelmäßig geänderten Keys unerheblich sein. Mit meinem ironischen Beitrag oben wollte ich letztendlich auf die Unsinnigkeit heimischer Totalverbunkerung hinweisen, zumindest was Datensicherheit betrifft. Im Falle von Goldhortung im eigenen Keller mag das ja etwas anders aussehen, aber um die geht es ja offensichtlich nicht. Ich habe inzwischen für zwei Delphi-Entwickler gearbeitet, die mir ihren gesamten Quellcode uneingeschränkt zur Verfügung gestellt hatten, ohne irgendwelche Ängste bezüglich Code-Raub zu haben und vor allem auch, ohne mich irgendwelche Geheimhaltungs-Dokumente mit horrenden Forderungen im Mißbrauchsfall unterschreiben zu lassen. Im Falle eines Mißbrauchs wäre sehr leicht nachzuweisen, daß der Code nicht von mir entwickelt und daher gestohlen wurde, auch ohne diese ganze juristische Absicherei. Zudem wäre für mich als "potentiellem Code-Dieb" kaum ein gewinnbringender Vertrieb aufzubauen, da ich weder über die notwendigen Kontakte noch über die notwendige Mobilität verfüge, die Kunden dort, wo sie residieren (das war bei beiden Entwickler der komplette deutschsprachige Raum), aufzusuchen und ihre Software zu installieren (das mag ja bei anderen anders sein, aber ich habe kein Auto und auch kein Geld, um groß rumzureisen). Ich kenne auch keine Code-Hehler ... (gibt's das überhaupt?) |
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Hallo Luckie,
mein naive Idee zu dem Thema: Email bei t-online einrichten. Dann bekommst Du dort 25 GB im Mediencenter. Mediencentersoftware installieren. Diese repliziert alle Änderungen zeitnah nach t-online. Zweiten Rechner (z. B. bei Deinen Eltern) entsprechend konfigurieren. Der repliziert alle Änderungen bei t-online auf den Rechner bei Deinen Eltern. Damit hast Du die Daten einmal bei Dir, einmal in der Cloud (mit Zugriff für Dich von überall in der Welt) und einmal die Daten bei Deinen Eltern. Natürlich muss Du die Software nicht immer laufen lassen. Sie repliziert die Daten halt immer dann, wenn sie gestartet wurde und alle Änderungen, die sie während ihrer Laufzeit mitbekommt. Natürlich kannst Du für das Replizieren auf beiden Seiten USB-Platten nehmen, die nach erfolgreicher Replizierung irgendwo sicher versteckt werden und nicht permanent an einem Rechner hängen. Die Frage, die sich hier stellt ist eher: Welchen Aufwand für die Datensicherung kannst Du von Deinen Eltern erwarten/verlangen. Du arbeitest doch, soweit ich mitbekommen habe, in einer Schule. Hast Du da keine Möglichkeit, einen Rechner von Dir ins Netz zu hängen, der Dir auf diesem Weg Deine Daten repliziert und dort (halbwegs) sicher untergebracht werden kann? Natürlich funktioniert dieser Weg auch, wenn Du zu Hause, bei Deinen Eltern und am Arbeitsplatz Rechner (mit entsprechender Konfiguration) hast. Damit hättest Du dann drei Stellen, an denen Deine Daten in Deinem Zugriff vorliegen und zusätzlich noch einmal bei einem "Dritten", falls alle Stricke reißen. Und wenn die Cloud mal kaputtgeht, ist das ja auch nicht so schlimm, Du bist so ja nicht auf "Biegen und Brechen" auf das funktionierende Sicherheitskonzept eines Dritten angewiesen. Du nutzt ihn nur zum Transfer der Daten. Ein Bekannter und ich nutzen diesen Weg zum Austausch von Textdateien, an denen wir im Wechsel arbeiten. Der Transfer auf diesem Weg ist in der Regel (für normale Officedateien) innerhalb von 2 bis 3 Minuten erledigt. Bei großen oder vielen Dateien dauert es halt 'ne Weile, ist aber sicher einfacher, als "alle Nase lang" von A nach B zu kutschieren. Und in verschlüsselte Dateien kann auf diesem Weg "unterwegs" auch keiner reingucken. Was den Klau von Hardware durch Einbrechern angeht: Ich gehe nicht davon aus, dass diese "Herrschaften" irgendein Interesse an den Daten der "Normalverbraucher" haben oder auch nur im Ansatz weiß, mit welchen Daten er bei einem "normalen" Wohnungseinbruch zu rechnen hat. Die nehmen die Hardware mit, um sie zu verkaufen und die Käufer wollen die billige Hardware nutzen und nicht herausfinden, welche denn so ungewöhnlich geheimen Daten sie denn da so "mitgekauft" haben. Wer allerdings auf seinem Rechner, seinen USB-Platten und/oder -sticks irgendwelche Informationen drauf hat, mit denen man seine Konten, Depots oder sonstigen "Vorratskeller für Wertsachen" ausräumen kann, hat irgendwas anderes nicht verstanden, diese Infos gehören dort nicht hin. |
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Hm. Das klingt gut. Da werde ich mal drüber nachdenken. Mein Provider ist ja die Telekom.
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Die Email-Adresse kann man auch bekommen, wenn man ansonsten kein Kunde der Telekom ist, ebenso kann man das Mediencenter nutzen, ohne Kunde zu sein.
Es handelt sich um ein für Jedermann frei verfügbares und kostenloses Angebot von t-online. ![]() |
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bei Datensicherungen ab TERRABYTE Bereich mietet man sich einfach hier in D einen ganz billigen RootServer mit HardwareRaid.
immer etwas im Bereich von 35..40Eur / Monat... z.B. ![]() i7-2600,2x3TB HDD,16GB RAM,RAID Controller 4-Port: LSI MegaRAID SAS 9260-4i Da kommt dann je nach Geschmack ein Linux, Windows oder VMwareESXi drauf und man kann machen was man will/kann. Und WorstCase setzt man sich ins Auto/ICE und kann 7x24h sogar ins Rechenzentrum und per exterener Festpatte sich direkt an seinen Server anstöpseln und Daten abziehen. Selbst die Fahrzeit aus Hamburg->Nürnberg->Hamburg incl. Kopieren von 2TB per USB liegt meist deutich unter dem was man Online für den Transfer von 2TB benötigt! Ist sicher nicht ganz "billig", aber 7x24h Support, Notstrom,Klima&Feuerschutz, RedunanteINET Anbindung usw.. das schafft man so nicht selbst oder beim Nachbarn! Cloudanbieter mag ich nicht, denn die sind in den Speicherplatzgrößen teurer und im WorstCase hat die Variante mit "hinfahren und Festplate oder Daten in beliebiger Menge abholen" durchaus ihren meiner Meinung nach unschlagbaren Reiz! |
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hallo,
also meine Datensicherung bestand jahrelang primär aus 2 USB Sticks a 5 Euro. Einer am Rechner und einer irgendwo anders. Ab und zu wurde dann gewechselt. Einmal pro Jahr habe ich zusätzlich noch im Netz gesichert. Mir ist nicht ganz klar was ihr alle sichern wollt, aber ein Quellcode aus Millionen LOC liegt komprimiert im unteren MB-Bereich. Kundendaten und Mail's liegen vielleicht knapp im GB-Bereich. mfg |
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