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AW: Befindet sich Delphi noch auf der Höhe der Zeit?
Zitat:
In C und verwandten Programmiersprachen kann man in jedem Block lokale Variablen deklarieren. Ursprünglich in C nur am Anfang des Blocks, später dann auch überall. In Pascal/Delphi sähe das ungefähr so aus:
Delphi-Quellcode:
Schrecklich, oder? Pascal/Delphi hat eben seit jeher Variablen im "var" Abschnitt deklariert und nicht mitten im Code. Wer denkt, das wäre ein großes Problem, der ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit, denn die Delphi-IDE hat schon länger Live Templates. Einfach mal irgendwo mitten im Code "var" eingeben, gefolgt von Tab (oder Strg+J).
if SomeFunc() then
begin var s: string; var n: Integer; s := 'foo'; n := 10; for var i: Integer := 0 to 9 do begin var sum: Integer; sum := n + i; WriteLn(s + IntToStr(sum)); end; end; Außerdem gibt es auch "Declare Variable" - man schreibe z.B. "foo := 'bar'", setze den Cursor auf das "foo" und drücke Strg+Shift+V. |
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Und die Blockvariablen sind tatsächlich das von mir vermutete ? :shock: Entsetzlich. Ich würde mal sagen : GW-Basic von 1980 lässt langsam grüssen. Aber warum nicht ? Win8 erinnert mich auch eher standardmässig an DOS als an WIN7. :wall: |
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Code:
for (auto& car : pool) {
auto& engine = car.getEngine(); if (car.manufacturer() == VW && engine.type() == DIESEL) { service.schedule(car); } } Meine persönliche Einschätzung: Für Entwickler von CRUD-Anwendungen gibt es mittlerweile viele bequeme Alternativen (GC, Reflection, größeres Ökosystem, ...); ansonsten ist modernes C++ sehr benutzbar und bietet mächtige Abstraktionen mit wenig Overhead (z.B. RAII). Was bleibt ist die Sprache selbst und VLC/FMX sowie die bestehender Code und Komponenten: Delphi-Language/Object-Pascal ist angenehm, aber nicht so gut durch-standardisiert/dokumentiert wie andere Sprachen. Die VCL ist für Windows super, aber halt nicht wirklich portabel; FMX hebt sich für mich nicht sonderlich von anderen modernen Frameworks ab. Ich würde mich nicht sonderlich sträuben, Delphi-Entwickler zu werden; aber es muss auch nicht sein. tl;dr: Meh. |
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Nun ja, mit ein bisschen Generics und Closures bekommt man so etwas hin
Delphi-Quellcode:
oder
&With.Block<string, Integer>(
'foo', 10, procedure( const s: string; const n: Integer ) var i: Integer; sum: Integer; begin for i := 0 to 9 do begin sum := n + i; WriteLn( s + IntToStr( sum ) ); end; end );
Delphi-Quellcode:
TArray.ForEach<TCar>(
pool, procedure ( const car: TCar ) begin &With.Block<TEngine>( car.GetEngine, procedure ( const engine: TEngine ) begin if (car.Manufacturer = TManufacturer.VW) and (engine.&Type = TEngineType.DIESEL ) then service.Schedule( car ); end ); end ); |
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Ich wollte eigentlich demonstrieren, dass man Blockvariablen durchaus einsetzen kann, um die Lesbarkeit zu verbessern (imho). Es wäre ja es nicht sonderlich schlimm gewesen die Variablen im Funktionskopf zu deklarieren, aber einen sinnvollen Wert haben die Variablen im Beispiel eh nur innerhalb des Blocks. |
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Ich bin allerdings faul, und möchte auch nicht ständig irgendwo Variablen deklarieren nur weil ich durch ein Array laufen muss. Dann schreibe ich mir eben einen
Delphi-Quellcode:
und kann mir diese Hilfsvariablen sparen.
TArray.ForEach<T>(Action:TAction<T>)
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Ich bin voll auf Hansas Schiene: Bugfixing! Bugfixing! Bugfixing! Das ist es was Delphi fehlt.
Diese Features, mit denen man die paar halbwegs wechselwilligen Java oder C# Coder versucht anzulocken, braucht keine Sau. Ehrlich. Dann lieber auf die zwei Leute verzichten und endlich mal Stabilität in die Sprache bringen, und mal ausnahmsweise versuchen eben nicht ein Release zu verkaufen, das nichtmal zuverlässigen 64Bit Code erzeugt. Das ist doch sowas von peinlich. Wenn man dann noch bedenkt, daß da vermutlich einer stundenlang drüber gebrütet hat, ob man dieses Bugfix allen oder nur den Subscribern zur Verfügung stellt, müssen einem doch die Haare zu Berge stehen. Sherlock |
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Mit mehr habe ich es nicht getestet, weil die Records so fett waren, dass der verfügbare Speicher nicht mehr ausreichte ;) Aber mit einem
Delphi-Quellcode:
habe ich das auch getestet - das hat mir aber zu lange gedauert (>>1 Sekunde)
for in
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